Famous last words


Ein paar Sätze sorgen momentan in Großbritannien für große Aufregung. Der frühere britische Premierminister Tony Blair hat zugegeben, er hätte den Irak-Krieg auch gutgeheißen, wenn er gewusst hätte, dass es keine Massenvernichtungswaffen gibt. Die Briten sind empört, aus dem Irak kommt Verständnis.

So what? Wer sich da aufregt, sind bloß die klassischen Nationalegoisten, die zwar dann, wenn sie sich selbst bedroht fühlen, gerne gleich hart zuschlagen wollen, aber plötzlich zu Teilzeit-Pazifisten mutieren, wenn es nur um das Leid von fremden Opfern jenseits der eigenen Wohlstandsgrenze geht. Daß dies gerade in jenem Irak, dessen Wohl den Kriegsgegnern angeblich immer so sehr am Herzen lag, anders gesehen wird, unterstreicht deutlich, auf wessen Meinung es in der moralischen Bewertung des Irakkriegs letztlich ankommt und auf wessen nicht.

Deswegen wird man diese Appeasement-Clowns auch längst vergessen haben, während man Blair neben Bush früher oder später als DEN großen Visionär des beginnenden 21. Jahrhunderts würdigen wird. Schließen wir daher mit den nicht nur für dieses Blog wegweisenden Worten, die man eines Tages in den Geschichtsbüchern auf dieselbe Weise mit Blair verbinden wird, wie das Geschwätz von den uns angeblich nichts angehenden Menschen in fernen Ländern mit Chamberlain und die Erkenntnisse über die Speisekarte von Krokodilen mit Churchill:

„The spread of freedom is the best security for the free. It is our last line of defense and our first line of attack.“

~ von Paul13 - Montag, 14. Dezember 2009.

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