Och nöö…


Sensationelle Entscheidung: Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Der US-Präsident wurde vom Komitee in Oslo für seine „außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern“ ausgezeichnet.

Wieso sensationell? Das ist doch nur folgerichtig. Die Zeiten, wo ein Präsident erst noch etwas erreichen mußte, bevor er den Friedennobelpreis bekam, sind nun mal unwiederbringlich vorbei. Heute reicht es halt vollkommen, seine guten Absichten in wolkigen Worten anzukündigen. Davon abgesehen ist diese Entscheidung angesichts der allgemeingültigen Definition des Wortes „Frieden“ ohnehin nur konsequent.

Denn wenn Afghanistan erst mal wieder seinen rechtmäßigen Besitzern, den Taliban, zurückgegeben wurde, im Atomkrater von Tel Aviv keine unruhestiftenden Juden mehr leben, die in der Lage wären, andauernd irgendwo Kriege anzuzetteln, Nordkorea das langersehnte Vetorecht im Sicherheitsrat erhält und Wladimir Putin zum Generalsekretär der NATO ernannt worden ist, bricht er wohl tatsächlich aus, der Weltfrieden.

Sehen wir es also ein und wehren uns nicht länger gegen das Böse in der Welt. Arrangieren wir uns mit Diktatoren und Terroristen, reden wir mit jedem Massenmörder und schütteln wir jede noch so blutige Hand, und verzichten wir auf jedweden Widerstand gegen Völkermord und Unterdrückung, dann können wir endlich in Frieden leben. Wenn diese Erkenntnis keinen Friedensnobelpreis wert ist, was dann?

~ von Paul13 - Freitag, 9. Oktober 2009.

20 Antworten to “Och nöö…”

  1. „Fighting for Peace is like Fucking for Virginity“, damit ist alles gesagt. Ich nehm’s Dir nicht übel dass Du vom Frieden nichts verstehst und ich finde die Entscheidung aus Oslo nur folgerichtig – nicht richtig.

  2. PS.: Cool ist aber dass Du den Ruhestand eher in schmidtscher Manier lebst.

  3. HaHa! *ROFL* *LMAO* Geil, einfach nur geil!

  4. Heiliege Dreifaltigkeit

    Jimmy „the failure“, Al „the climate“, Barry „the speech“

  5. Nun er hat zwar nichts aber auch ueberhautpt nichts erreicht, mal abgesehen davon das er die boesen CIA Operator nebst Kampfdrohnen nach Pakistan sendet, erfuellt er eigentlich nur eine Voraussetzung die in den Augen der Spinner notwendig ist: „Er ist nicht George W.Bush.“ Alles andere ist wenn man sich die Vergabe an diversen Personen wie z.B. Le Duc Tho (wir erinnern uns so wage) dem Kopftuchtragenden Revorlverhelden aus der UN (wer ist nochmal der Cowboy) etc. eh nebensaechlich.
    Lustig ist noch zu wissen dass die Nominierungfrist am 01.02 endete.

  6. @Paul
    Was wunderst Du Dich – er passt doch zu Goofy, Jimmy, dem Internet-Erfinder und dem iranischen Lapdog. Was hast Du erwartet? Etwa Leute wie Christoph Wonneberger oder Christian Führer, die wirklich was für den Frieden und Freiheit von Menschen getan haben?
    Obama kann man nur gratulieren: Für eine Provinzpolitiker ein weiterer Schritt in einer Traumkarriere.

    @marriex
    LAMO!

    @Auslaender

    Lustig ist noch zu wissen dass die Nominierungfrist am 01.02 endete.

    Spielt doch bei seiner Heilligkeit keine Rolle ;-)

  7. @ the usual suspects

    you are sore loosers …

  8. @ Parsa

    na wenigstens einer kann darüber lachen. Ich find’s fast so traurig, wie ich es gruselig finde.

  9. @ Auslaender

    Am 01.02? Das heißt, diese Osloer Genies haben bereits nach weniger als zwei Wochen die wahre Bedeutung des Messias erkannt? Unfaßbar!

  10. @Paul
    Die Nominierung nachdem er 10 Tage im Amt war. Praktisch gehört die Ehre den Leuten, die den Chairman Messias nominiert haben. Die wussten (schon zu dieser Zeit!), welche außergewöhnlichen Leistungen Bemühungen der Auserwählte zeigen würde. ;-)

  11. @ Paul

    Ich lache nur aus Schadenfreude ;-) Ihr habt schon so viele Rückschläge hinnehmen müssen. Dass das nun noch dazu kommt, ist aberwitzig!

    Ansonsten bin ich der Ansicht, dass der Preis verfrüht kommt. Positiv ist nur, dass er Obamas Autorität untermauert. Nun muss er aber auch was damit anfangen und konkrete Fortschritte erzielen. Obwohl dies ja genau das ist, was ihr nicht wollt. So müsst ihr eben weiter Palin, Ahmadinejad und den Spinnern in Kiryat Arbaa die Daumen drücken, dass Obama versagt.

  12. @ Parsa

    Achmadinedschad wird angesichts der größeren Autorität Obamas sicher zu einem guten Menschen, der nichts mehr gegen Juden hat.

    Wobei Du Dich durch diese Gleichsetzung von Achmadinedschad mit Sarah Palin und israelischen Siedlern gerade selber aus jeglicher ernsthaften Diskussion geschossen hast.

  13. Rückschläge hinnehmen müssen? Welche denn? Obama hat doch noch nichts vollbracht oder es mit dem Worten des fetten cleveren Geschäftemachers Michael Moores zu sagen: „Now Please Earn it!“.

    @Paul
    Ich sehe seine Heiligkeit, wie er den Mann mit den jüdischen Wurzeln Achmadinedschad zu einem Isreal-Freund macht. Er wird sich drum bemühen ;-)

  14. Ob der den Preis auch behalten darf nachdem er seine neuen Bunkerknacker im Iran getestet hat?

  15. Ach Paulchen, Du Spaßbremse! Ahmadi, Palin und die Spinner in Kiryat Arbaa eint doch ihr Hass auf Obama, und das Hoffen auf sein Scheitern. Aber ich gestehe Dir zu, dass Du Dir nur auf Palin und die Spinner in Kiryat Arbaa einen runterholst. Ahmadi ist ja auch wirklich unattraktiv. Wenn er tatsächlich jüdische Wurzeln hätte…naja, aber das war ja nur ne Zeitungsente.

  16. Man darf ja nicht vergessen: Am Tag des Vergabe des Nobel-Preises an Obama wird bekannt, dass seit 2006 am Massive Ordnance Penetrator gearbeitet wird; eine 14 Tonnen schwere Bombe, die 40 Meter ins Gestein oder 60 Meter in Stahlbeton eindringen kann – wie geschaffen für unterirdische Anreicherungsanlagen, zum Beispiel, wer weiß?, im Iran? Sollte selbiger seine Anreicherung und Wiederaufarbeitung nicht nach Russland verlegen lassen, Israel die entsprechenden Anlagen ausschalten wollen und dabei mit B2/B52 von den Amerikanern unterstützt, dann, ja dann!, dann hätte er den Nobelpreis nolens volens doch noch völlig zurecht bekommen. Sehr zum Leidwesen der seit Jahren gegen die Zivilisation verleihenden Juroren.

  17. Ich find 40 Meter nicht wirklich impressive… Aber schön zu sehen, wie Ihr euch für Waffen begeistern könnt ;-)

  18. Paul 13, merkste eigentlich noch was? Jemand wie Du, der hartnäckig einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verteidigt, geführt von einer Regierung, die zu dessen Rechtfertigung das eigene Volk und die Welt täuschte und belog, die die Folterung von Gefangenen zuließ, ist wohl kaum qualifiziert, die Vergabe des Friedensnobelpreises zu kommentieren.

    Aber immerhin: Was einen Obama von einem Ahmadinejad unterscheidet, ist die Zahl der Bomben und Granaten, die beide auf ausländische Territorien herniederregnen lassen. Zum Friedensfürsten fehlen dem Iraner tatsächlich noch einige Tausend Tote, da scheint der amerikanische Vorsprung uneinholbar…

  19. @ Parsa

    Was eigentlich nur den Schluß zuläßt, daß Du Dir entweder einen auf Achmadinedschad einen runterholst oder aber ihn mit Adolf Hitler gleochsetzt. Ich kann mit beiden Varianten leben.

  20. @ Benedikt Ratzenberger

    Na, zu früh die Entertaste gedrückt? Der Absatz mir Dresden und Hiroshima fehlt noch.

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