Wenn Realpolitiker auf die Realität treffen


Die Realität hat Barack Obama ein halbes Jahr nach seinem umjubelten Amtsantritt eingeholt. Und auch bei den US-Bürgern macht sich Ernüchterung breit – wie eine aktuelle Umfrage verdeutlicht.

[…] Der Wert von 55 Prozent liegt dabei immer noch über dem von Bill Clinton nach dessen ersten sechs Monaten im Amt und etwa gleichauf mit dem von Obamas direktem Vorgänger George W. Bush zur gleichen Zeit.

In etwa gleichauf heißt einen Prozentpunkt unter dem Wert von George W. Bush. Das ist zwar tatsächlich in etwa gleichauf, aber irgendwas sagt mir, daß im umgekehrten Fall dieses eine kleine Prozentchen durchaus seinen Eingang in die Bewertung des SPIEGEL gefunden hätte, vor allem angesichts der daraus resultierenden historischen Plazierung:

Nach einer Gallup-Umfrage liegt Obama nach einem halben Jahr mit seinen Zustimmungswerten nur auf Rang zehn der bisher zwölf US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg.

Aber immerhin, mit nachlassender Euphorie der Amerikaner werden zumindest schon mal die Bilder von Obama ein wenig unvorteilhafter. Der Heiligenschein wurde hier jedenfalls erstmals erfolgreich rausretuschiert.

~ von Paul13 - Mittwoch, 22. Juli 2009.

2 Antworten to “Wenn Realpolitiker auf die Realität treffen”

  1. Und wirklich spannend, wenn wir den Prozentpunkt bzgl. seines Vorgaengers mal beiseite lassen, wird es doch erst wenn wir uns sein Wahlergebnis ansehen. Dann noch das er abgesehen vom Stimulus, das im Rahmen der Panik durchgewunken wurde, sehen das er bisher nur klatschen durch das Haus bekommen hat.
    Dann darf man wohl mit fug und recht sagen das er sowas von verloren hat….
    Der Mann macht einfach einen taktischen Fehler nach dem anderen und hat offensichtlich nichts durch die Clinton Zeit gelernt.
    Was die Versicherung angeht waere es viel schlauer die Menschen in den Bundesstaaten zu mobilisieren, dies auf der Staatsebene zu fordern als auf der Bundesebene.
    Damit wuerde er zwar nicht sofort alle erreichen aber doch im Laufe seiner Amtszeit einige mehr als so.
    Denn es ist ja nun nicht so als ob alle von der boesen GOP dagegen sind und alle Dems umbedingt dafuer.
    Auf der Ebenen der Bundesstaaten waeren sogar mehr GOP Staaten dafuer als bei den Dem gefuehrten im Norden.
    Die Linken Ostkuestenheinis haben es irgendwie nie verstanden und werden es wohl auch nie verstehen.
    Da steht Vereinigte (im Sinne von Union) vor und nicht Zentralregierung von Amerika.

  2. Ich hoffe, Obama stürzt bald. Dieser Mann ist eine Schande für das freiheitsliebende Amerika. Tea Party forever!

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