Kritischer Dialog, von unten betrachtet


In a shocking and unprecedented interview, directly exposing the inhumanity of Supreme Leader Ali Khamenei’s religious regime in Iran, a serving member of the paramilitary Basiji militia has told this reporter of his role in suppressing opposition street protests in recent weeks.

He has also detailed aspects of his earlier service in the force, including his enforced participation in the rape of young Iranian girls prior to their execution.

Jetzt wissen wir immerhin, was unsere Realpolitiker so meinen, wenn sie fordern, dem für diese Hinrichtungen und Vergewaltigungen verantwortlichen Terrorregime Bestandsgarantien zu geben und ein Zugriffsrecht auf seine Untertanen zuzubilligen, damit es derartige Verbrechen auch in Zukunft ungestört weiter begehen kann.

[…] He pinned the blame for much of the most ruthless violence employed by the Iranian security apparatus against opposition protesters on what he called „imported security forces“ – recruits, as young as 14 and 15, he said, who have been brought from small villages into the bigger cities where the protests have been centered.

„Fourteen and 15-year old boys are given so much power, which I am sorry to say they have abused,“ he said. „These kids do anything they please – forcing people to empty out their wallets, taking whatever they want from stores without paying, and touching young women inappropriately. The girls are so frightened that they remain quiet and let them do what they want.“

These youngsters, and other „plainclothes vigilantes,“ were committing most of the crimes in the names of the regime, he said.

Wer bisher dachte, zum Morden und Foltern getriebene Kindermilizen gäbe es nur in Westafrika, sollte dringend umdenken. Und Charles Taylors Nachbarzelle in Den Haag schon mal für Achmadinedschad reserviert werden. Nur für den Fall, daß er nicht doch noch zusammen mit Obama nach dem „grand bargain“ den Friedensnobelpreis bekommt.

[…] In the Islamic Republic it is illegal to execute a young woman, regardless of her crime, if she is a virgin, he explained. Therefore a „wedding“ ceremony is conducted the night before the execution: The young girl is forced to have sexual intercourse with a prison guard – essentially raped by her „husband.“

Das muß man sich mal vorstellen: Da werden die Opfer vorher noch aufs sadistischste gequält, damit die Täter sie danach ideologiekompatibel ermorden können. Wenn das nicht ein paar Marschflugkörper wert ist, um die Auftraggeber dieses direkt der Hölle entstammenden realen Horrorfilms zu selbiger zu schicken, was dann?

[…] „I could tell that the girls were more afraid of their ‚wedding‘ night than of the execution that awaited them in the morning. And they would always fight back, so we would have to put sleeping pills in their food. By morning the girls would have an empty expression; it seemed like they were ready or wanted to die.

Was für die pseudopazifistischen Schreibtischopfer, die immer so schnell rufen „Geht doch selber an die Front!“, eigentlich eine ganz hervorragende Gelegenheit wäre, sich den Tätern jetzt mal selber als Austauschgeisel anzubieten. Sie müßten nicht mal ein Gewehr mitnehmen. Es reicht vollkommen aus, wenn die anderen eins haben.

~ von Paul13 - Mittwoch, 22. Juli 2009.

4 Antworten to “Kritischer Dialog, von unten betrachtet”

  1. Nur Geduld! Saddams ehemalige Privatarmee, die MKO, marschiert wieder! Nach zahlreichen Terrorakten gegen die USA, nach unzähligen Massakern in Saddams Diensten gegen die Schiiten im Südirak, ist sie (die sog. Volksmudschahedin) endlich wieder so nützlich, daß die EU sie auf massives Drängen Frankreichs und GB’s wieder von der Terrorliste genommen hat! Da werden die USA bestimmt auch nicht mehr lange hintanstehen wollen – warum hätten sie die MKO denn sonst wohl sofort nach dem Einmarsch in den Irak unter ihren „Schutz“ gestellt? Wegen des Krieges gegen den Terror? LOL

  2. @ Benedikt Ratzenberger

    Naja, wenn es die PLO unterm allgemeinen Beifall der Weltöffentlichkeit sogar bis zum Friedensnobelpreis bringen kann, sollte auch der MKO das Recht zur Mäßigung zugestanden werden, findest Du nicht? ;-)

  3. „The interview took place by telephone, and on condition of anonymity. It was arranged by a reliable source whose identity can also not be revealed. “

    Ja ne ist klar. Wenn die Jerusalem Post schreibt, dass die Quelle zuverlässig ist, muss es wohl stimmen.

  4. @ alex

    Stimmt, ist ja eine im Kontext völlig unglaubwürdige Geschichte. Warum sollte man einem Regime, das die Vergewaltigung von Mädchen als „Ehe“ legalisiert und die Mißbrauchsopfer danach zur Strafe für ihre Rumhurerei schon mal hängen und ab einem gewissen Alter auch steinigen läßt, und dessen Folterrepertoire bekanntlich nicht nur auf Vergewaltigungen beschränkt ist, unterstellen, daß es in seinem religiösen Fanatismus zu derartigen Mitteln greift.

    Aber vielleicht hast Du ja Glück und das ganze stellt sich als Propagandalüge der CIA heraus, und dann kann für die Menschenrechtslage im Iran zweifellos Entwarnung gegeben werden. Und wir lernen dann daraus, den rechtsreaktionären Kriegstreibern von der „Huffington Post“ nicht immer gleich alles zu glauben.

    http://www.huffingtonpost.com/shirin-sadeghi/the-rape-of-taraneh-priso_b_233063.html

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