The One thinks twice


Deutliche Reaktion auf die scharfe Rede von Ajatollah Chamenei: Erstmals seit den Wahlen in Iran hat US-Präsident Obama offen Partei für die Demonstranten ergriffen. Er ließ indirekt auch seine Zweifel an dem Wahlergebnis durchblicken. Die iranische Opposition rief erneut zu Protesten auf.

Hm, da wäre es schon interessant zu erfahren, welche neuen, völlig überraschenden Erkenntnisse in den letzten Tagen Obama dazu bewogen haben, seinen Standpunkt so plötzlich zu ändern und wenigstens ansatzweise auf Bush-Kurs einzuschwenken. Vor allem aber stellt sich die Frage, ob dieser Kurswechsel, nachdem seine Herumlaviererei von seinen Fans zur intelligenten Taktik schöngeredet wurde, damit jetzt als unklug gilt, oder eher umgekehrt.

Aber immerhin beruhigend zu wissen, daß Obama, auch wenn er nicht aus Überzeugung vornewegschreitet, wenigstens in dem Moment hinterherhechelt, in dem er Angst bekommt, ansonsten am Ende auf der Verliererseite zu stehen. Man muß ihn nur ein bißchen über die Medien unter Druck setzen, dann kann er durchaus vernünftige Entscheidungen treffen. Und das ist schon mehr, als nach den ersten Monaten seiner Amtszeit zu erwarten war.

~ von Paul13 - Samstag, 20. Juni 2009.

80 Antworten to “The One thinks twice”

  1. Meine Prognose:
    Die Obama-Jünger werden ihren Messias jetzt für das „entschlossene Eintreten“ huldigen. Dass sie vor wenigen Tagen noch gemeinsam mit Obama der Meinung waren, das es am Besten sei, still zu bleiben, vermag solche Leute nicht zu stören. Denn es gilt nur ein einziger Grundsatz: Was Obama tut ist gut und richtig.

  2. Those are words for Mr. Obama to ponder. Rarely in U.S. history has a foreign policy course been as thoroughly repudiated by events as his approach to Iran in his first months in office. Even Jimmy Carter drew roughly appropriate conclusions about the Iranian regime after the hostages were taken in 1979.

    http://online.wsj.com/article/SB124511851947517609.html

    @ Mr. Moe

    Amen!

  3. @ alle

    Sorry, Mr. Obama ist already booked for Iraq and Afghanistan. Try someone else.

  4. @a new era
    Was ist los? Knatschig das gerade ein Regime vor die Hunde geht das Du so gerne hast?
    Weiss zwar noch keiner was kommen wird, aber alle haben schon Angst das der Iran dann einfach mal mit sich selber beschaeftig ist und ihnen dann die USA und Israel am Ar… vorbeigehen wird fuer ein paar Jahre.
    Gar noch schlimmer fuer den strammen Linken und Rechten die koennten sowas wie freundschaftliche Beziehungen aufnehmen…
    Keine Ahnung was kommen wird, dazu ist noch vieles zu vernebelt und die Stroemungen zu unterschiedlich aber Linke wie Rechte machen sich schon in die Hose.
    Wenn dort nicht gerade vom Regime Menschen abgeschlachtet wuerden die nichts anderes als eine Neue faire Wahl haben wollen, koennte ich mich ueber euch deppen Glatt amuesieren.
    So bleibt mir beim lesen in diversen Bereichen das lachen im Halse stecken…

  5. @ a new era

    Na, ANE, läuft scheiße mit dem neuen Zeitalter, was? Obama patzt, und wo er’s mal nicht tut, dackelt er brav Bush hinterher, so daß Du es nicht mal gut finden darfst. Das muß bitter sein. ;-)

  6. @ Paul

    Als Faustregel: solltest Du Obama mal loben – weiß ich, dass er etwas falsch gemacht hat. Ansonsten hat sich Obama bisher äußerst zurückhaltend geäußert. Und das hat einen guten Grund: selbst wenn er Soldaten schicken wollte – er hat keine mehr übrig. Schon vergessen? Die US-forces werden hier gebraucht:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8111580.stm
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8111346.stm

    So oder so: auf die Ereignisse im Irak wird die amerikanische Außenpolitik einen sehr beschränkten Einfluß haben.

  7. @ a new era

    Um klare Worte gegen die Unterdrücker und für einen Regime Change zu finden, muß er nicht mit den Marines drohen, sondern einfach nur mal den Mund aufmachen. Das kann sogar er.

    Wobei Dein Einwand eh Unsinn ist, denn selbst wenn die USA militärisch gegen die Mullahs vorgehen sollten, brauchen sie dazu zunächst mal keinen der Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan stehen. Die Zahl der Flugzeugträger, die in Baghdad oder am Hindukusch patrouillieren, ist bisher jedenfalls eher begrenzt.

  8. @Paul
    A new era ist ein wenig traurig das sein Vorzeigeregime da unten gerade den Bach runtergeht und wenn das Regime kippt ersteinmal vorbei ist mit der Unterstuetzung seiner Freunde.
    Ganz zu schweigen davon dass dann auch ersteinmal Essig ist mit seinem Bombentraum ;-)
    Nun denn wir werden sehen was kommt.
    Hoffe das der durchgeknallte A. nicht auf das Brett kommt irgendeine Nummer zu inszinieren die wie ein Angriff von Aussen aussieht. Den Weg scheint er ja schon zu ebnen mit seinen Auesserungen gegen UK, Frankreich und Deutschland.

  9. @ Auslaender

    Ja, das wäre für ihn der Super-GAU, denn nicht nur, daß die Bush-Doktrin damit bestätigt würde, ohne die Mullahs geht im Nahen Osten tatsächlich wenig im Kampf gegen den weiten Westen:

    http://www.welt.de/politik/article3962219/Was-wenn-im-Iran-die-Demokratie-siegt.html

    Nur mit Venezuela alleine kann man die freie Welt jedenfalls nicht in die Knie zwingen. Wobei ich glaube, daß wenn die Mullahs in ihrer Not tatsächlich einen bewaffneten Konflikt mit den USA provozieren würden, selbst ein Obama dann gezwungen wäre, ANE bitterlich zu enttäuschen. ;-)

  10. @ Paul
    Auesserungen gegen UK, Frankreich und Deutschland.

    Nota bene nicht die USA, These richtig.

  11. Genossenschaftlichen Gruß!

    Bin nun in den Ferien, werde also reichlich Zeit haben, schön wieder hier bei euch zu sein.

    Zum Thema: Paul hab nen netten Aufruf bei Anti verfasst. Bitte auch hier posten: http://anti.blogsport.de/2009/06/20/geben-wir-ihnen-etwas-zum-fuerchten/

  12. @ Martin Riexinger

    Das käme aber aufs selbe raus. Nicht bei den Deutschen, klar, aber wenn es zum Krieg des Iran mit Frankreich oder den Briten käme, könnte selbst Obama nicht einfach danebenstehen und zuschauen. Und das hätte dann nicht unbedingt was mit der NATO zu tun.

  13. @ Analytics

    Stimmt, Du hast noch einen Mitarbeiter des Monats frei! Hab mich schon gewundert, wo Du Dich versteckt hast. ;-)

  14. Das letzte Schuljahr vor dem Abitur, da wäre ein Versteck gut. :D
    Egal Sommerferien, werd also hier öfters abhängen. Geh was essen. Komme.

  15. Wer kann von Euch skripten. Bräuchte Hilfe bei der Einrichtung von Squid.

  16. http://www.squidportal.de

  17. Ich bräuchte n fertiges skript von squid.conf – also ohne die Kommentare, mit all den settings etc.
    Die einzelnen Daten füge ich dann manuell ein.

    Btw. Ist DNS nicht IP? Bin totaler Noob.

  18. DNS != IP

    Das ist gewiss der falsche Ort nach so was zu fragen. RTFM ;-)

  19. :D

  20. Bin ich zu blöd für? Ich fass es nicht,

  21. […] immer klappt). Und weil in den Qualitätsmedien der Anhimmel-Modus Pflicht ist, bleibt es wieder einem Blogger überlassen ein paar selbstverständliche Fragen zu stellen: was an den letzten Tage im Iran von […]

  22. Nun denn, ich hoffe den Demonstranten ist klar das sie zum einen jetzt gewinnen muessen da es sonst wohl um die meisten geschehen sein duerfte.
    Zum anderen das selbst nach einem Sieg die Zeit hart werden wird.
    Die dann besiegten werden sich nicht so einfach von den Fleischtoepfen weghalten lassen.
    Tja und dann sind da auch noch die Spinner die A. im Ausland mit jeder Menge Kohle versorgt, genaert und ausgebildet hat.
    Deren Begeisterung duerfte sich wohl ebenfalls in Grenzen halten.
    Wenn denen das klar ist das da ein paar ganz harte Jahre auf sie zukommen der dann wohl aehnlichkeiten mit dem Nachkriegsiraq haben wird koennte es was werden mit einem Freien Iran.
    Hoffe die Hardcore Mullahs um A. machen da keinen Unsinn.
    Vor allem wenn man sich gerade ansieht das auf Hawaii die Patriots in Position gebracht werden…

  23. @ Paul

    „Wobei Dein Einwand eh Unsinn ist, denn selbst wenn die USA militärisch gegen die Mullahs vorgehen sollten, brauchen sie dazu zunächst mal keinen der Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan stehen. Die Zahl der Flugzeugträger, die in Baghdad oder am Hindukusch patrouillieren, ist bisher jedenfalls eher begrenzt.“

    Flugzeugträger ?!? LOL !!!

    Was soll denn Obama Deiner Meinung nach tun, falls die Lage weiter eskalieren sollte? Cruise Miisiles auf die Polizeikräfte in der Teheraner Innenstadt abfeuern? – Resingiert kopfschüttel …

  24. Send in the Marines!

  25. @a new era
    Keine Bange Praesident Obama wird nichts tun, alles was er bis jetzt macht ist auf die Umfragen reagieren.
    Dafuer tun die Jungen Menschen etwas, sie versuchen die Mullahs und ihr System in die Wueste zu schicken.
    Wenn sie damit durchkommen wird es eh traurig fuer dich, egal was der Praesident macht.

  26. @Paul
    Erst labern bombengeile Typen von Angriffe und dann ist es auch wieder nicht recht. Muss der schlechte Jagerinstinkt sein ;-)

    @Auslaender
    Du denkst wohl auch Obama kann keiner Fliege was zu Leide tun – da liegst Du falsch!

  27. @ a new era

    Es ging hier darum, daß die Mullahs irgendeinen militärischen Konflikt inszenieren und der Westen – und das sind primär nun mal die USA diesmal – darauf ein wenig entschlossener reagiert als damals bei der Geiselname britischer Matrosen.

    Da geht es dann nicht um Polizeikräfte auf Demontrationen, sondern um militärische Ziele von der Flugabwehrstellung über die Kommandozentrale bis hin zu jenen Einheiten, die die eigentlichen Angriffe durchgeführt haben.

    Wobei es sicher nicht schaden kann, wenn dabei auch von den Kräften, auf die das Regime seine Existenz aufbaut, also Basiji, Revolutionswächter und dergleichen, bei der Gelegenheit auch was zu Bruch geht.

  28. @S1IG

  29. @ Paul

    Bullshit!
    “ … denn selbst wenn die USA militärisch gegen die Mullahs vorgehen sollten, brauchen sie dazu zunächst mal keinen der Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan stehen. Die Zahl der Flugzeugträger, die in Baghdad oder am Hindukusch patrouillieren, ist bisher jedenfalls eher begrenzt.
    … sondern um militärische Ziele von der Flugabwehrstellung über die Kommandozentrale … auf die das Regime seine Existenz aufbaut, also Basiji, Revolutionswächter und dergleichen … .“

    Warum solten das iranische Regime in einer kritischen Situation einen militärischen Koflikt mit den USA suchen, der ihre Kontrollle über die Sicherheitslage im Innern gefährdet? Außerdem hast Du eindeutig von einem `Vorgehen´ anders ausgedrückt einem aktiven Handeln der USA mit militärischen Mitteln gesprochen. Das ist angesichts der Situation im Iran nicht nur größenwahnsinnig, sondern schlicht dämlich.

    Das letzte, was die iranische Opposition jetzt gebrauchen kann ist eine außenpolitische Rechtfertigung für eine masssive Unterdrückungsaktion durch das Regime. Oder gibt es irgendwelche Anzeichen, dass sich Teile des Sicherheitsapparates einem Aufstand anschließen würden? Nein?, Denn sollte dies nicht geschehen droht der irranische Opposition das gleiche Schicksal wie den schiitischen Aufständischen im Irak 1991.

    Aber das ist euch ja egal, solange ihr hier nur online die große Fresse riskieren könnt.

  30. @ a new era

    Als ob gerade Dir die Iraner am Herzen liegen würden! Du sorgst Dich nur um das Wohlbefinden ihrer Unterdrücker, also erspar uns Deine Heuchelei. Im übrigen wurde hier nur die Möglichkeit zur Diskussion gestellt, daß sie es versuchen könnten, und über die Möglichkeit wurde diskutiert. Nicht mehr, nicht weniger.

    Was die Wahrscheinlichkeit einer derartigen Entwicklung angeht, sie brauchen nur einen militärischen Berater von Deiner Qualität zu haben, dann könnten sie tatsächlich glauben, daß ihnen nichts passieren kann, weil ja der Irak und Afghanistan und Bush war so doof uswusf…

    Wenn sie dann die Gefahr, von der Bevölkerung und/oder eigenen illoyalen Kräften hinweggefegt zu werden, hoch genug einschätzen, könnten sie versucht sein, realpolitische Bestrafungsaktionen wie Luftangriffe ohne anschließenden Regime Change einfach auszusitzen.

    Mit anderen Worten: Je mehr sie Deiner „Amerika ist ein zahnloser Tiger, der vor der Großmacht Iran zu kuschen hat“-Propaganda aufsitzen, umso wahrscheinlicher ist es, daß sie so denken wie oben skizziert. Und jetzt sieh zu, wie Du DA wieder rauskommst. :-)

  31. Tja, wie sagte mir ein Iraner noch vor kurzem?
    Dieses, der Westen soll sich raushalten weil sonst die Mullahs das als Argument bringen koennten zieht nicht mehr bei der Bevoelkehrung.
    „Die kann sich weder an den Shah noch an den Krieg erinnern.
    Die sehen das hier und jetzt und das mit den grossen Augen der Sat-Schuesseln und des Internet. Die glauben dem Staat und seinen Medien gar nichts mehr“

    Aus meiner Sicht lesen und sehen sie keine deutschen Medien ;-)
    Sonst wuessten die doch das die USA und Bush an allem Schuld sind und das die rueckwaertsgerichtete Perspektive die „richtige“ ist. ;-)

  32. @Paul
    Da wird er gar nicht rauskommen.
    Er wird es ignorieren und sich beschweren das mal wieder keiner auf ihn hoert ;-)
    Alternativ wird er das Argument der Kriegstreiber bringen .
    Also eigentlich wie immer.
    Dann gibt es noch die dritte Moeglichkeit.
    Er wird uns mit Links begluecken die ihn zwar selber widerlegen, aber bekanntlich ist ihm das egal. ;-)

  33. Der Ablenkungsversuch mit Irak und Afghanistan kam nur aus einer Richtung – da wurde „Krieg“ ins Spiel gebracht. Ganz im Gegenteil zu The One – der hat am Montag kein Wort in die Richtung verloren.
    Der Rest sind die üblichen hilflosen Unterstellungen und Winkelzüge an Stelle von Argumenten. Erinnert an alte Zeiten, als sich ganze Jagdtrupps die virtuelle Kniescheibe mit dicken Schrotladungen entfernten und die Dikator-Flittchen danach wimmerten.

    No hope, no change!

    Aber um auf den Ausgang zurück zu kommen: Obama warnt die Ajatollahs – und taktiert

    @Auslaender
    Wichtig: „Der Präsident liest die meisten Sätze ab, er verwendet diesmal keinen Teleprompter.“ LOL – Change!

  34. @ Paul

    Bullshit III:
    “ … Wenn sie dann die Gefahr, von der Bevölkerung und/oder eigenen illoyalen Kräften hinweggefegt zu werden, hoch genug einschätzen, könnten sie versucht sein, realpolitische Bestrafungsaktionen wie Luftangriffe ohne anschließenden Regime Change einfach auszusitzen.“

    LOL! Luftangriffe. Soso. Von wem auf wen oder was? Soll die USAF das Parlament bombardieren, den Wohnsitz von Chamenei beschießen oder das Hauptquartier der Polizei dem Erdboden gleich machen?
    Noch mal:

    1. Wie die letzten Tage gezeigt haben braucht die iranische Opposition um das Regime auch nur zu kleineren Zugeständnissen zu zwingen eine aktive Unterstützung in der Bevölkerung und zumindestens ein passives Wohlwollen in Teilen des Machtapparates.

    2. Der sicherchste Weg eine solche Soldidarisierung zu verhindern ist ein militärischer Angriff auf den Iran mit jede Menge zivilen Opfern. Vgl. Afghanistan. Die Ajatollahs beten z.Z. wahrscheinlich um eine militärische Aktion der USA oder Großbritanniens.

    3. Aber so blöd wird weder Obama noch Brown sein – im Gegensatz zu ihren Vorgängern. Die jweilige heimische Opposition wird das auaschlachten – sollen sie. In beiden Ländern ist der Bedarf auf neue militärische Abenteuer SEHR begrenzt.

    4. Die einzigen, die nicht aus ihrer Schleife „freedom by firepower“ herauskommen – sind die Neocons. Aber wen interessierts. Bei der Gelegenheit: ausländer / S1IG – „gar net ignorieren“.

  35. @ a new era

    LOL! Luftangriffe. Soso. Von wem auf wen oder was? Soll die USAF das Parlament bombardieren, den Wohnsitz von Chamenei beschießen oder das Hauptquartier der Polizei dem Erdboden gleich machen?

    Zusammen mit dem Sitz des Wächterrats, dem Präsidentenpalast und der Zentrale der Revolutionsgarden wäre das schon mal ein guter Anfang.

    1. Wie die letzten Tage gezeigt haben braucht die iranische Opposition um das Regime auch nur zu kleineren Zugeständnissen zu zwingen eine aktive Unterstützung in der Bevölkerung und zumindestens ein passives Wohlwollen in Teilen des Machtapparates.

    Äh, Du mußt jetzt tapfer sein, aber das WAR die Bevölkerung, die da auf die Straße gegangen ist, und nicht nur irgendwelche langahaarigen Unruhestifter mit zuviel Zeit zwischen den vorlesungen.

    2. Der sicherchste Weg eine solche Soldidarisierung zu verhindern ist ein militärischer Angriff auf den Iran mit jede Menge zivilen Opfern. Vgl. Afghanistan. Die Ajatollahs beten z.Z. wahrscheinlich um eine militärische Aktion der USA oder Großbritanniens.

    Wenn dem so wäre, dan wäre das doch ein brillianter Schachzug von Achmadinedschad, genau diese Aktion zu erzwingen. ;-) Wie gesagt, Du kommst da nicht mehr raus. möge es Dir eine Lehre sein.

    3. Aber so blöd wird weder Obama noch Brown sein – im Gegensatz zu ihren Vorgängern. Die jweilige heimische Opposition wird das auaschlachten – sollen sie. In beiden Ländern ist der Bedarf auf neue militärische Abenteuer SEHR begrenzt.

    Ich glaube selbst Totalversager wie Brown und Obama könnten einen Angriff auf die eigene Flotte nicht einfach ignorieren, ohne danach mit einem „Kick me!“-Schild auf dem Rückenrumzulaufen. Und ob DAS die eigenen Wähler wirklich zu goutieren wissen, wage ich mal zu bezweifeln.

    4. Die einzigen, die nicht aus ihrer Schleife “freedom by firepower” herauskommen – sind die Neocons. Aber wen interessierts.

    Stimmt, momentan wäre wesentlich interessanter zu erfahren, was die „freedom without firepower“-Fraktion zum Aufstand im Iran sagt. Bisher dummerweise leider nichts. Was die Vertreter der „freedom by firepower“ nicht gerade schwächt. Beschwerden also bitte an Obama. Das war seine Chance. Dafür, daß er sie so verpatzt, können die NeoCons beim besten Willen nichts.

  36. @Paul
    Einige Leute begreifen nicht, dass „Wenn“, „Hätte“, Gefasel vom angeblichen „militärische Abenteuer “ usw. nichts mit der Realität (geschweige mit dem Blog-Eintrag) zu tun haben. Du hast es richtig gesagt: Obama hat die Grünphase verpennt. Als Belohnung soll der Appeasser Obama nun auch noch dem Teheran-Hitler die Füße küssen. Das geschiet dem Deppen recht! Die Zeche zahlen die unterdrückten Iraner. Von Obamas Versagen muss mit viel Worten abgelenkt werden – keiner kritisiert den Messiahs! Netter Versuch, aber (wie so oft) untauglich.

  37. @ Paul

    Ohne auf das dummme Geschwätz im detail einzugehen sollten wir zwei Mißverständnisse klären:

    1. Obama hat nicht „versagt“ – er hat ganz einfach völlig andere Zielsetzungen als Du & die anderen Spinner. Und es gibt wohl wenig, was ihm mehr egal ist, als die Frage, ob seine Politik euch und den anderen neocon-spinnern gefällt oder nicht. Also laß doch in Zukunft das „er hatte seine Chance“-Geschwätz. Es beruht einfach auf Deiner Unfähigkeit – oder Deinem Unwillen – die Realität im Jahre 2009 zu begreifen.

    2. Auch wenn es Dich ärgern wird:
    Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Demonstrationen im Iran sich zu einem Aufstand ausweiten, der die Macht des amtierenden Regimes ernsthaft in Frage stellt (das ist mehr als die Forderung nach Neuwahlen!), ist gering solange sich nicht nennenswerte Teile des alten Machtapparates an ihm beteiligen. Dafür gibt es bisher meines Wissens keine Anzeichen.

  38. @ a new era

    Daß Obama eine andere Zielsetzuung hat als das Regime in Teheran zu stürzen, mußt Du nicht extra wiederholen. Wohl nie seit vielleicht Nixon hat sich ein US-Präsident so offen an die Seite der Despoten dieser Welt gestellt. Das ist aber jetzt nun wirklich nichts, worauf man stolz sein sollte.

    Was die Demonstrationen angeht, wer sagt Dir, daß sich Teile des Regimes wie z.B. die auf der Wehrpflicht basierende Armee nicht überlaufen, wenn sie das Gefühl bekommen, daß sie am Ende sonst auf der falschen Seite stehen? Die Chance, die Regierung zu stürzen, ist jedenfalls weit größer als sie es für al-Qaida im Irak je war. ;-)

  39. „völlig andere Zielsetzungen“ und die Folgen – „die Realität im Jahre 2009“! Applaus für den TOTUS von seinen depperten Anhängern…

  40. @ paul

    Irak ist ein schlechtes Beispiel. Denn ein Grund dafür, dass Obama z.Z. anderweitig beschäftigt ist – ist die Lage im Irak im Jahre sieben nach der Invasion und kurz vor dem dem Rückzug der amerikanischen Truppen in die Kasernen:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8119043.stm
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8117686.stm
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8110033.stm
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8055776.stm

    Ihr erinnert euch doch sicher – die geniale Idee von Obamas heldenhaftem Vorgänger …

  41. @a new era
    Schenkelklopf

    Das die BBC zur Befreiung des Iraqs eine andere Meinung hat ist klar.
    Sie hat aber auch eine andere Meinung zu Dir, was den Iran angeht.
    Darum hast Du uns wohl auch mit Links zu diesem Thema verschont.
    ;-)

  42. @ auslaender
    Kopfkratz – englisch lesen auch nicht?

    Ob Dir die Meinung der BBC nun gefällt oder nicht – die gelinkten Artikel belegen, was viele regionale Experten in der Debatte um den Erfolg von „the surge“ befürchtet haben: dass die Anschläge und die Kämpfe zwischen Sunniten, Schiiten und Kurden (und zwischen den verschiedenen schiitischen Fraktionen) durch die erhöhte amerikanische Militärpräsenz allenfalls bis nach dem Rückzug der westlichen Truppen verschoben aber keineswegs beendet wurden. Irakischer Bürgerkrieg II sozusagen.

    Was die Berichterstattung der BBC über die Unruhen im Irak betrifft – mir ist keine Aussage / Einschätzung bekannt, in der die These vertreten wird der Iran stehe vo einem internen Machtkampf, der die islamische Republik gefährdet, oder auch nur, dass die Demonstrationen die Position von Ajatollah Chamenei in Frage gestellt haben. Solltest Du einen solchen Beitrag kennen, wäre ich dankbar.

  43. @ a new era

    Ob Dir die Meinung der BBC nun gefällt oder nicht – die gelinkten Artikel belegen, was viele regionale Experten in der Debatte um den Erfolg von “the surge” befürchtet haben: dass die Anschläge und die Kämpfe zwischen Sunniten, Schiiten und Kurden (und zwischen den verschiedenen schiitischen Fraktionen) durch die erhöhte amerikanische Militärpräsenz allenfalls bis nach dem Rückzug der westlichen Truppen verschoben aber keineswegs beendet wurden.

    Oha, erste Absetzbewegungen von Obamas genialer Idee nach einem starren Zeitplan mit dem Rückzug zu beginnen? Sollte seine Weisheit am Ende doch nicht ganz so unendlich sein?

    Irakischer Bürgerkrieg II sozusagen.

    Also dazu müßte es erst mal einen Irakischen Bürgerkrieg I gegeben haben. Diejenigen, die versucht haben einen anzuzetteln, wurden aber entweder militärisch geschlagen und legen jetzt nur noch halbherzig vereinzelte Bomben, oder sie sind gleich ganz aus dem Geschäft und betreiben jetzt Suppenküchen.

    Was die Berichterstattung der BBC über die Unruhen im Irak betrifft – mir ist keine Aussage / Einschätzung bekannt, in der die These vertreten wird der Iran stehe vo einem internen Machtkampf, der die islamische Republik gefährdet, oder auch nur, dass die Demonstrationen die Position von Ajatollah Chamenei in Frage gestellt haben. Solltest Du einen solchen Beitrag kennen, wäre ich dankbar.

    Also das wird von den Kaffeesatzlesern überall diskutiert, da werden die diversen Fraktionen gegeneinander hochgerechnet. Und daß es den Demonstranten nicht nur um die freie Wahl ihres Henkers geht, sollte jemand, der sich für links hält, eigentlich auch ohne größere Erklärungen zu verstehen in der Lage sein.

  44. @ Paul

    ach paule, paule – resigniert kopfschüttel …

    Bullshit I: „Absetzbewegungen“ ? LOL!?!. Obama zieht doch die US-Truppen nicht ab, weil er glaubt, dass die USA im Irak gewonnen haben, sondern weil ihm dieser Kolonialkrieg schlicht zu teuer geworden ist: 4316 getötete GIs so far, hunderttausende getötete, gefolterte und verstümmelte Iraker, Millionen Geflüchtete / Vertriebene, 682 Mrd. US Dollar and counting. Anders ausgedrückt: declare victory and run (slowly). Das, wozu sein Vorgänger zu feige war. Aber wir wissen ja, wessen Krieg hier gerade verloren wird.

    Bullshit II: „Also dazu müßte es erst mal einen Irakischen Bürgerkrieg I gegeben haben.“ LOL! Woran sind denn die über viertausend gefallenen GIs gestorben? An den Bissen irakischer Sandflöhe?

    Bullshit III: „Also das wird von den Kaffeesatzlesern überall diskutiert, da werden die diversen Fraktionen gegeneinander hochgerechnet. Und daß es den Demonstranten nicht nur um die freie Wahl ihres Henkers geht …“

    Angesichts der Nachrichtenlage lesen alle im Kaffeesatz, soll heißen, sie versuchen nicht verifizierte Einzelinformationen auf ein Gesamtbild hochzurechnen. Was man zurzeit einigermaßen sicher behaupten kann: es gab umfangreiche Demonstrationen insbesondere der Bevölkerung in den Großstädten, mit dem Ziel, das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahl anzufechten bzw. Neuwahlen durchzusetzen. Angesichts der Äußerungen (Parolen, Plakate, Interviews u.ä.) der Opposition kann man wohl unterstellen, dass die übergroße Mehrheit politisch ein gemäßigtes islamisches Regime unter Mousawi anstrebt. Wie viele der Demonstranten insgeheim einen Sturz des Mullahregimes, d.h. die Etablierung eines laizistischen Regierungssystems befürworten läßt sich nur schwer abschätzen. Sicher ist, dass die überwiegende Mehrheit der Demonstranten dies nicht als unmittelbares politisches Ziel anstrebt(e), weil sie es für aktuell nicht realisierbar hielt/hält.

    Das bedeutet übrigens auch nicht, dass es sich bei der iranischen Opposition NICHT um iranische Nationalisten oder genauer um iranische Patrioten handelt, die z.B. das Recht auf Nutzung der Atomenergie durch ihr Land einfordern. Aber das nur am Rande.

  45. @ Paul

    Eine kleine Nachhilfe zum Thema Irak:
    http://www.slate.com/id/2221404/pagenum/all/#p2

  46. @ a new era

    Bullshit I: “Absetzbewegungen” ? LOL!?!. Obama zieht doch die US-Truppen nicht ab, weil er glaubt, dass die USA im Irak gewonnen haben, sondern weil ihm dieser Kolonialkrieg schlicht zu teuer geworden ist:

    Das er das nicht glaubt, fürchte ich auch.

    4316 getötete GIs so far,

    Du meinst also allen Ernstes, die stärkste Militärmacht der Geschichte verliert wegen zwei toten Soldaten pro Tag einen Krieg, sehe ich das richtig? Da hättest Du anstelle Roosevelts wohl gleich nach dem Überfall der Japaner auf Pearl Harbour bedingungslos vor dem Tenno kapituliert.

    hunderttausende getötete, gefolterte und verstümmelte Iraker,

    Immerhin bist Du lernfähig, und erzählst nicht mehr diese Lancet-Scheiße, von hundertausenden getöteten, sondern zählst noch andere Kategorien dazu, damit Du wenigstens die Zahl nennen darfst.

    Millionen Geflüchtete / Vertriebene, 682 Mrd. US Dollar and counting. Anders ausgedrückt: declare victory and run (slowly). Das, wozu sein Vorgänger zu feige war. Aber wir wissen ja, wessen Krieg hier gerade verloren wird.

    Die einzigen, die diesen Krieg verloren haben, sind jene Terroristen, die den allergrößten Teil der besagten Iraker getötet, gefoltert und verstümelt haben. Und natürlich jenes Terrorregime, unter dessen Herrschaft zuvor Millionen von Irakern getötet, gefoltert, verstümmelt wurden.

    Bullshit II: “Also dazu müßte es erst mal einen Irakischen Bürgerkrieg I gegeben haben.” LOL! Woran sind denn die über viertausend gefallenen GIs gestorben? An den Bissen irakischer Sandflöhe?

    Äh, das, was Du so schön Bürgerkrieg nennst, war nicht das, woran amerikanische Soldaten gestorben sind. Die wurden im Kampf gegen die Terroristen getötet, nicht durch die wechselseitigen Massaker sunnitischer und schiitischer Extremisten. Du solltest Dich da schon entscheiden.

    […] Das bedeutet übrigens auch nicht, dass es sich bei der iranischen Opposition NICHT um iranische Nationalisten oder genauer um iranische Patrioten handelt, die z.B. das Recht auf Nutzung der Atomenergie durch ihr Land einfordern. Aber das nur am Rande.

    Sofern es sich dabei um zivilisierte Demokraten handelt, dürfen sie nach dem Sturz der Mullahbande gerne die Atombombe haben, falls sie nicht wissen, wohin mit dem Geld. Wenn sie die so toll finden, haben sie dann sogar noch einen Grund mehr, Khameini & Co. zum Teufel zu jagen.

  47. @ paul

    hunderttausende während der Besetzung im Bürgerkrieg getötete Iraker, nur zur Klarstellung.

  48. @ a new era

    Also doch der Lancet-Dreck? Aber wegen mir, dann sind die Terroristen halt noch schlimmer, als ich immer dachte, und der Kampf gegen sie noch notwendiger.

    P.S.: Ein Bürgerkrieg ohne daran beteiligte Bürger ist immer noch keiner.

  49. @ Paul

    Da Du die Wahrheit ja nicht wahrhaben willst:

    1. Der geringste gesicherte Wert zur Anzahl der während der Besetzung des Irak seit März 2003 getöteten irakischen Zivilpersonen liegt bei aktuell 100.000 (http://www.iraqbodycount.org/). Diese Zahl unterschätzt systematisch die Anzahl der wirklich Getöteten, weil sie auf Medienberichten beruht. Das ist KEINE Kritik an der unbezahlbaren Leistung von IBC! Trotzdem müssen für eine realistische Einschätzung der wirklichen Verluste an Menschenleben aufgrund der Invasion / Besetzung wichtige Gruppen hinzugefügt werden, deren Anzahl allenfalls grob geschätzt werden kann:

    – die Getöteten, deren Tod in den Medien oder durch die offzielle Statistik nicht erfasst wurden. Dies gilt insbesondere für die länflichen Gebiete und die – bisher – blutigste Phase des irakischen Bürgerkrieges 2006/7
    – die während der Massenflucht in die Nachbarländer ab 2005 getöteten oder gestorbenen Iraker
    – die Entführten und „Verschwundenen“
    – die Verwundeten, Verletzten und Erkrankten, die wegen fehlender bzw. unzureichender medizinischer Versorgung gestorben sind.

    Zählt man alle diese Opfer des Konfliktes dazu dürfte die Gesamtzahl ein Mehrfaches des zitierten IBC umfassen, so dass konservative Schätzungen von einer Zahl irgendwo zwischen einer viertel und einer halben Million Toten ausgehen. das entspricht immerhin ca. 1-2 Prozent der Gesamtbevölkerung im Irak. Dies ist der Stand der Dinge. Welche Zahl bis zum Abschluss des amerikanischen Abzuges Ende 2011 erreicht sein wird, darüber läßt sich nur spekulieren. Wie gesagt: ein voller Erfolg.

    2. „Ein Bürgerkrieg ohne daran beteiligte Bürger ist immer noch keiner.“ Super-LOL !!!
    Beim irakischen Bürgerkrieg handelt es sich natürlich nicht um einen Bürgerkrieg weil die beteiligten Iraker – ob Sunniten oder Schiiten – keine irakischen Bürger sind und sich auch nicht bekriegen. Sie erschießen sich nur gegenseitig oder sprengen (sich und) den jeweiligen Feind in die Luft. Die im Irak zur Regelung des Verkehrs eingesetzten amerikanischen Streitkräfte wurden und werden ja auch nicht von Irakern angegriffen, sondern NUR von feigen Terroristen aus dem Ausland. Der sunnitischen Guerilla und den schiitischen Todesschwadronen wird einfach die irakische Staatsangehörigkeit aberkannt und schon stimmts wieder. Was für ein dumdreistes Geschwätz. Versuchs damit mal bei dubya und darth vader – oder lies hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg

  50. @ Paul

    Und bis Du es nicht mehr wagst, die Opfer von Bushs Krieg wegzulügen:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/704/429457/text/

  51. @ a new era

    Zählt man alle diese Opfer des Konfliktes dazu dürfte die Gesamtzahl ein Mehrfaches des zitierten IBC umfassen, so dass konservative Schätzungen von einer Zahl irgendwo zwischen einer viertel und einer halben Million Toten ausgehen.

    Was Du so alles als konservativ ansiehst. Für mich bist Du mit dieser Lancet-Propaganda aber nicht nur unseriös, sondern vor allem auch strunzdumm. Denn wer hat diese „Bürgerkriegsopfer“ denn fast ausschließlich auf dem Gewissen? Die wurden ja auch nach „konservativen“ Schätzungen nicht von amerikanischen Marschflugkörpern plattgebombt, sondern starben größtenteils bei vorsätzlichen Massakern. Und wer sind da die Täter?

    Richtig, Deine tollen faschistischen Ba’ath-Freiheitskämpfer, sunnitischen Qaida-Widerständler und schiitischen Sadr-Rebellen. Und genau denen willst Du sogar gleich die uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die Iraker überlassen, damit sie die Opferzahlen wieder auf das Niveau der „Friedenszeiten“ unter Saddam hochtreiben. Aber die Opfer, die tun Dir ja sooo leid. Also ab in die Ecke, und schämen!

    Was den angeblichen Bürgerkrieg angeht, so hat der nichts damit zu tun, wieviele der Täter Iraker sind, sondern wieviele der Iraker Täter sind. Und das waren auf allen Seiten Minderheiten. Aber wahrscheinlich schließt Du daraus, daß fast alle Terroristen Muslime sind, auch daß alle Muslime Terroristen sind. Die Logik ist jedenfalls dieselbe. Vielleicht solltest Du bei PI mitmachen, die brauchen so welche wie Dich.

  52. @ a new era

    LOL!!! Du bist echt der Geilste! Erst schwadronierst Du von einer halben Million Toten statt der von mir immer wieder herangezogenen 100.000, und zum „Beweis“ postest Du einen Link, der von 80.000 (UNO) bis 150.000 (WHO) ausgeht.

    Du solltest schon versuchen, Argumente für DEINEN Standpunkt aufzutreiben, nicht für MEINEN. Es ist zwar nett, daß Du mir helfen willst, Dich zu wiederlegen, aber so einseitig ist es auch ein bißchen langweilig, findest Du nicht?

  53. @Paul
    Ich musste schon lachen, als die Kriegskosten ins Spiel gebracht wurden. Da hat sich unser „Experte“ schon einmal blamiert. Mal abgesehen davon, dass die Summe im Vergleich zu den Ausgaben von Obama (nur für dieses Jahr) Peanuts sind. Nun haut er sich wieder selbst in die Pfanne. Genial! Selten so gelacht…

    Der Nebenkriegsschauplatz, um vom Versagen des Messiah abzulenken, wurde für den „Experten“ zum einem kleinen Waterloo. LMAO

    BTW: Auslaender kann den Nick ändern – Prophet wie er ist ;-)

  54. @ meine kleinen NeoCons

    LOL ! LOL ! und noch mal Super-LOL!!!
    Langsam fängt es an Spaß zu machen: neocons im Selbstzerstörungsmodus angesichts der Realität im Irak. Aber um mich auf die Highlights zu beschränken:

    1. „Was den angeblichen Bürgerkrieg angeht, so hat der nichts damit zu tun, wieviele der Täter Iraker sind, sondern wieviele der Iraker Täter sind. Und das waren auf allen Seiten Minderheiten.“ I love it! Der irakische Bürgerkrieg war/ist kein Bürgerkrieg weil sich weniger als 50 % der Gesamtbevölkerung (= ca. 13-15 Mio.) aktiv an ihm beteiligt (hat)? Keine sunnitische Baby-Brigade, kein schiitisches Kurz-vor-dem-natürlichen-Tod Kommando? Was für ein anmutiger Schwachsinn. Ein Bürgerrkrieg zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er nicht (nur) von regulären Truppen in festen Verbänden geführt wird, sondern von sich spontan gebildeten Milizen, von kleinen Trupps / Banden ohne dauerhafte Organistion und Befehlsstruktur. Oft so, dass der Übergang von Kombatant und Zivilist fließend ist. Im Irak herrschte also kein Bürgerkrieg weil die sunnitische Guerilla keine einheitliche Uniform mit Rangabzeichen trug und ihre Mitgliederliste der Gegenseit nicht zugefaxt hat. LOL !!!!

    2. Paul, wenigstens lesen hätte ich Dir zugetraut: die beiden gelinkten Quellen zu zivilen Opfern im Irak bezogen sich auf NACHGEWIESENE Fälle. Darüber habe ich mir die die Mühe gemacht sogar für Dich – eigentlich – nachvollziehbar zu erläutern, warum es sich hierbei um eine systematische Unrtschätzung der TATSÄCHLICHEN Zahlen handeln muß. Darüber hinaus: nach der Untersuchung der WHO – auf der Basis von durch das irakische Gersundheitsministerium ermittelten Zahlen (!) – liegt „die Zahl der Getöteten von März 2003 bis Juni 2006 zwischen 104.000 und 223.000.“ Das ist mittlerweile 3 Jahre her. Angesichts der heftigen Kämpfe bis Frühjahr 2008 ist realistisch anzunehmen, dass mittlerweile noch einmal die mindestens die Hälfte dieser Opferzahlen hinzugezählt werden müssen.

    3. Und dann auch noch die Kriegskosten. Um es kurz zu machen: sicher ist, dass der Irakkrieg weit über eine Billion Dollar kosten wird. Damit ist er dabei zum zweitteuersten Krieg in der amerikanischen Geschichte zu werden: teurer als Korea, als Vietnam, (bis jetzt) nur noch übertroffen vom amerikanischen Engagement im Zweiten Weltkrieg. Schon nicht schlecht um eine drittklassige Armee zu schlagen und ein Land von knapp 30 Mio. Einwohnern zu besetzen.

    Was die dumpfe Anmache gegen Obama betrifft: man kann über seinen Haushaltsentwurf trefflich streiten. Aber es sei daran erinnert, dass der Großteil der Neuverschuldung auf den Folgekosten einer Wirtschaftskrise beruht, die von seinem Vorgänger zu einem erheblichen Teil (mit) zu verantworten ist. Ihr schlagt euch immer selbst …

  55. @ a new era

    Der irakische Bürgerkrieg war/ist kein Bürgerkrieg weil sich weniger als 50 % der Gesamtbevölkerung (= ca. 13-15 Mio.) aktiv an ihm beteiligt (hat)?

    Falsch. Er war kein Bürgerkrieg, weil nur eine Minderheit der beteiligten Volksgruppen überhaupt einen wollte, von der Beteiligung mal ganz zu schweigen, denn die lag bestenfalls im einstelligen prozentualen Bereich. Sowohl Schiiten wie Sunniten haben sich mehrheitlich als Iraker gesehen, die ihre arabischen Brüder bei allen Glaubensdifferenzen noch lange nicht massakrieren wollten.

    […] Im Irak herrschte also kein Bürgerkrieg weil die sunnitische Guerilla keine einheitliche Uniform mit Rangabzeichen trug und ihre Mitgliederliste der Gegenseit nicht zugefaxt hat. LOL !!!!

    Schön, daß wenigstens Du über Deine eigenen schlechten Scherze lachen kannst. Denn außer Dir hat hier niemand behauptet, daß es hier um Uniformen oder ähnliches geht. Sondern nur daß Du hier die PI-„Logik“ anwendest. Und Dein diesbezügliches Dementi war ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugend.

    2. Paul, wenigstens lesen hätte ich Dir zugetraut: die beiden gelinkten Quellen zu zivilen Opfern im Irak bezogen sich auf NACHGEWIESENE Fälle.

    Soso, die einen haben 80.000 nachgewiesene Fälle, die anderen 150.000. Und Du merkst nicht, daß dann schon mal mindestens einer irren muß.

    […] Darüber hinaus: nach der Untersuchung der WHO – auf der Basis von durch das irakische Gersundheitsministerium ermittelten Zahlen (!) – liegt “die Zahl der Getöteten von März 2003 bis Juni 2006 zwischen 104.000 und 223.000.”

    Wenn ich mich recht erinnere, war der damalige Gesundheitsminister als Sadr-Parteigänger nicht ganz unumstritten, um es mal nett auszudrücken. Wenn ich Opferzahlen zum Luftangriff auf Dresden haben will, frage ich auch nicht die NPD. Aber letztlich ist das für die Diskussion eh irrelevant, weil beide Zahlen erstens weit geringer sind, als die Zahl der Schädel, die Saddam in der selben Zeit aufgeschichtet hätte, und zweitens sind die Täter weiterhin immer noch Deine Widerstandskämpfer. Weswegen Du dazu ja auch nie was sagst, sondern diesen Teil immer „zufällig“ überliest.

    Das ist mittlerweile 3 Jahre her. Angesichts der heftigen Kämpfe bis Frühjahr 2008 ist realistisch anzunehmen, dass mittlerweile noch einmal die mindestens die Hälfte dieser Opferzahlen hinzugezählt werden müssen.

    Und auch hier schweigst Du Dich vielsagend dazu aus, wer die Opfer denn umgebracht hätte. Denn von einer größeren Panzerschlacht im Irak ist mir aus jener Zeit nichts bekannt. Da haben Deine Herren Guerilleros wohl mal wieder ein wenig über die Stränge geschlagen.

    […] sicher ist, dass der Irakkrieg weit über eine Billion Dollar kosten wird. Damit ist er dabei zum zweitteuersten Krieg in der amerikanischen Geschichte zu werden: teurer als Korea, als Vietnam, (bis jetzt) nur noch übertroffen vom amerikanischen Engagement im Zweiten Weltkrieg. Schon nicht schlecht um eine drittklassige Armee zu schlagen und ein Land von knapp 30 Mio. Einwohnern zu besetzen.

    ich finde auch, daß man Leute wie Dich von derartigen Befreiungen ausnehmen sollte. Ihr seid das Geld einfach nicht wert, da hast Du wohl ausnahmsweise mal recht.

  56. @ Paul

    Bis repetita non placent.
    Halten wir also fest: es gab und gibt einen Bürgerkrieg im Irak, dem seit der Invasion 2003 meherere hunderttausend Iraker zum Opfer gefallen sind. Und die die einzigen, die das immer noch bestreiten bist Du und Deine Kumpels. Aber ihr habe ja auch geglaubt, dass die amerikanischen Truppen „will be greeted as libarators“ und dass das Ergebnis der Invasion ein demokratischer, rechtsstaatlicher Irak sein werde – mit einer laizistischen Verfassung, Menschenrechten für Frauen, Schwule, Christen + Juden) und einer Signalwirkung für die ganze Region. Dann träumt mal weiter.

  57. @a new era
    Schenkelklopf
    Du bist der klassische Linke verblendete.
    Bloss jeden Unterstuetzen solange es nur gegen den boesen Westen allen voran die USA und Israel geht aber wegschauen was die Taten und Taeter von Links angeht solange nur sichergestellt ist das es eben gegen den Westen geht.

    Reinhard Mohr hat gestern einen, fuer SPON mehr als verwunderlichen, Kommentar geschrieben der sowas von auf Dich passt.

    DEUTSCHE LINKE UND IRAN
    Ein Slibowitz auf Ahmadinedschad

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,632499,00.html

  58. @ Auslaender

    Stirnrunzel

    Gar keine Peilung mehr? Also Jungs, ihr müßt euch mal entscheiden: entweder bin ich ein verbissener Alt-Linker mit manischem Amerika-Haß oder gläubiger Obama-Jünger, der Bote der Botschaft des neuen Heilands. Eins von beiden geht nur. Oder fällt Unterstützung des amtierenden amerikanischen Präsidenten bei euch mittlerweile auch schon unter „antiamerikanisch“?
    Ansonsten: welche „Taten und Taeter von Links“? Und wer genau ist bei Dir „der Westen“?

    Zum Iran:
    1. die Proteste nach den Präsidentschaftswahlen 2009 sind ein qualitativer Sprung gegenüber den Auseinandersetzungen im Vorfeld der Wahl Chatamis. Nicht zuletzt weil deutlich wurde, dass es innerhalb des islamischen Klerus durchaus widerstreitende Positionen zur zukünftigen politik des Irans gibt.

    2. Das bedeutet NICHT, dass das amtierende Regime in seinem Machtanspruch durch schwindende Loyalität im Sicherheitsapparat, den Streitkräften oder der allgemeinen Verwaltung gefährdet ist.

    3. Welchen Rückhalt die Demonstranten in der Bevölkerung wirklich haben, läßt sich angesichts der Nachrichtenlage nicht einschätzen. Allen Beobachtern – abgesehen natürlich von den online-Revolutionsstrategen auf NBFS – gilt angesichts der funktionierenden Überwachung der Medien und des öffentlichen Raums durch das Regime eine Eskalation der Proteste als unwahrscheinlich.

    Aber wenn Du es wirklich wissen wilsst: mich persönlich würde ein Sturz des amtierenden Regimes freuen – möglichst ohne blutigen Bürgerkrieg.

  59. @ Auslaender

    Ja, da war man fast versucht zu glauben, Mohr kennt ANE persönlich und hätte dabei vor allem an ihn gedacht. :-)

  60. @ a new era

    Wie kommst Du darauf, daß ich eine Eskalation der Proteste für wahrscheinlich halten würde? Das wäre zwar schön, aber nachdem der Westen die Demonstranten so schmählich im Stich gelassen hat, weil Soft Power eben doch nur ein Märchen zu sein scheint, sieht es derzeit eher so aus, als ob die Mullahs noch mal ein Ründchen Zeit gewonnen hätten.

  61. Spannend finde ich allerdings wie schnell President Obama in die Hufe kommt wenn es um Honduras geht.

    Interessanter Artikel im WSJ, vor allem da hier im Gegensatz zu den Medien die ich bis jetzt zu diesem Thema gelesen habe, darauf hingewiesen wird das die Armee durch Honduras’s Supreme Court inm Marsch gesetzt wurde. Eingesetzt wurde ein Parteimitglied und es wurden umgehend Neuwahlen angesetzt.

    http://online.wsj.com/article/SB124619401378065339.html

    Eine Meinung dazu habe ich aber noch nicht da ich das Land nicht auf dem Schirm habe.

  62. @ auslaender

    Da kann ich vielleicht ein bißchen helfen. Zur aktuellen Situation in Honduras:
    http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/das-establishment-schlaegt-zurueck/

    Zur Vorgeschichte und der Rolle der USA in dieser:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Honduras#Unabh.C3.A4ngigkeit

    Aber demokratietheoretisch ist ein Militärputsch immer noch besser, als ein Präsident, der seine Wiederwahl über eine Verfassungsreform sichern will, über die das Volk (!) abstimmen soll !!!

  63. @Auslaender
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8119223.stm

  64. Grundsaetzlich klar, nur kenne ich mich in den Innenpolitischen Verhaeltnisen dort nicht aus und kenne auch niemanden vor Ort den man mal fragen kann.
    Spannend finde ich nur wie schnell President Obama und die UN in die Hufe kommt.
    Weiterhin interessant zu sehen das der wohl Chavezgroupie durch das Oberste Gericht in seine Schranken verwiesen werden sollte.
    Als dies nicht funktionierte haben diese die Armee damit beauftragt in in die Wueste zuschicken.
    Einen Mann aus seiner Partei einzusetzen (und keinen politischen Gegner aus der anderen Partei oder einen General) und prompt Neuwahlen angeordnet.
    Also nicht das was man als einen klassischen Putsch bezeichnen wuerde.
    Der Hammer aber fuer mich wie schnell der President aus den Hufen kommt und sofort reagiert.
    Muss wohl seinen Plan zunichte machen jedem Versuchscastro in den Hintern zukriechen.
    Vor allem muss es fuer die Chavesgroupies aus anderen Laendern frustrierend sein zu sehen das da ein Putsch gegen eine extreme Linke stattgefunden hat ohne tatsaechliche oder eingebildete Mithilfe der USA und das dann auch noch durch gemaessigte Linke so wie es aussieht.

  65. @Auslaender
    Interessantes Interview beim ABTeam.

  66. @ neocons

    “ … Dass das Militär als verlängerter Arm der nationalen Justiz eingesetzt wird, ist hier in Lateinamerika ortsüblich.“

    Genau.

  67. @Auslaender
    Hundert vs. Zehntausende

  68. Hunderte ;-)

  69. Halten wir fest was ich bis jetzt lesen durfte.
    Da ist ein Praesident der sich hintenrum eine ewige Machtzeit goennen will. Dazu setzt er sich ueber alle Gesetze hinweg, ignoriert das Parlament, seine Partei, entsprechend hohe Gerichte etc. Daraufhin erlaesst man einen Haftbefehl gegen ihn.
    Das Zivile Oberste Gericht nimmt daraufhin ein paar Spezialisten die in diesem Fall aus dem Millitaer kommen und setzt ihn in ein Flugzeug und bringt ihn ausser Landes.
    Die Regierung ernennt einnen neuen Praesidenten, ebenfalls aus seiner eigenen Partei und keinen Millitaer.
    Der Wahltermin fuer Wahlen bleibt wie geplant erhalten.
    Keine weiteren Festnahmen, keine dunkelen Keller, keine Gleichschaltung der Presse. Seine Anhaenger duerfen dagegen Demonstrieren etc. Das beste dabei die USA sind noch nichteinmal Ansatzweise daran verwickelt. Die Demokratie bleibt erhalten usw.
    Alles kommt in die puschen, der President der USA schwingt eine Rede nach der anderen, will Zivile Hilfen kuerzen verlant umgeghend das Hintertuerputschist wieder an die Macht kommt.
    Die EU schwingt grosse Reden und an allen Ecken passiert was.
    Dann haben wir den Iran wo nichts passiert die Menschen sich aber gegen eine Klerikaldiktatur auflehnen und dafuer sterben und fuer mehr Freiheit etc. kaempfen.
    Dort passiert nichts.
    Was zeigt uns das?
    Wenn es nicht so traurig waere wuerde ich mir auf die Schenkelklopfen.

  70. @ Auslaender

    Man stelle sich aber nur mal vor, es wäre umgekehrt, also ein Chavez-Jünger hätte mit Hilfe des obersten Gerichts diesen „Putsch“ gegen den unsympathischen Kandidaten der feisten Großgrundbesitzer durchgeführt. Dann wüßte ANE vermutlich nicht mal, wo Honduras liegt.

  71. Ja die ausmasse der Eier sind zur Zeit spannend.
    Bei Honduras Strausseneiformat beim Thema Iran Wachteleigroesse.
    Auch die UN sehr spannend zu sehen.
    Zur Zeit arbeiten alle irgendwie daran sich bis auf die Knochen zu blamieren. Allen voran President Obama.
    Die Nummer nimmt ihm doch keiner mehr ab.

  72. @ Auslaender

    Ist ja auch eine echte Weltkrise. Wenn die Junta erst mal die Vorauswahl der Präsidentschaftskandidaten übernimmt, Nicaragua das Existenzrecht abspricht und weitere 3.000 Uranzentrifugen scharfschaltet, wird’s richtig kritisch. ;-)

  73. @ Auslaender

    Beim A’team gibt’s übrigens ein lesenswertes Interview zur Entwicklung in Honduras ( http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/30/honduras-staatsstreich-oder-amtsenthebungsverfahren/ ). Daraus geht klar hervor, daß es sich bei dem sogenannten „Putsch“ bloß um ein ganz normales Amtsenthebungsverfahren handelt, wie es gewisse Kommentatoren hier auf diesem Blog früher auch schon gefordert haben. Nur hieß der Präsident, um den es damals ging, Bush, und die Forderung war unsinnig. ;-)

  74. @Paul und Auslaender
    Ein Bild sagt…

  75. @ die üblichen Verdächtigen

    Fassen wir zusammen: Demokratie ist, wenn diejenige Regierung gestürzt wird, die euch nicht paßt. Wahlen, Amtszeiten, Verfassungsvorschriften – alle Quatsch. „Gegen den Westen“ zu sein reicht aus.

    Wobei man natürlich zugeben muß, dass ein Militärputsch in Honduras so etwas wie die natürliche Form des Regierungswechsels ist und Leute, die ein „Referendum über ein Referundum“ zur Änderung der Verfassung veranstalten – also die Bevölkerung über die Spielregeln entscheiden lassen wollen – es mit der Basisdemokratie wirklich übertreiben.

    Ihr seid solche Witzfiguren …

  76. @ a new era

    Und Du hättest den selben Sermon abgelassen, wenn hier umgekehrt Dein Chavez-Groupie den Vertreter der Großgrundbesitzer aus formellen Gründen daran gehindert hätte, ein verfassungswidriges, eh nur von der CIA-Propaganda manipuliertes Referendum abzuhalten, ist schon klar…

  77. Fuer mich ist vor allem lustig zu sehen wie hier die Reaktionen auch bei der UN sind.
    Argument Iran: Keine Einmischung in Innere Angelegenheiten.
    Argument H: Einmischung in Innere Angelegenheiten, androhen von Isolierung etc. etc. am besten noch Venezuela und andere Linke aus Suedamerika als UN Eingreiftruppe um „das Recht“ wiederherzuestellen.
    Tja und dann ist da mein amtierender Praesident dessen Wachteleier beim Iran im Fall H. auf Strausseneigroesse anschwillen.

  78. Cartoon..

  79. Noch was zum eigentlichen Blogeintrag…

  80. @ S1IG

    Oha, da wird A New Era aber schlucken, daß Obama selbst für Al-Jazeera islamistischen Tyrannen gegenüber zu kriecherisch auftritt. Man kann sich aber auch auf niemanden mehr verlassen… ;-)

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