Thank you, FDR!


Colleville-sur-Mer – Barack Obama erinnerte auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof an der Küste der Normandie an den gemeinsamen Kampf gegen das „bösartige“ Nazi-Regime. Der US-Präsident stand an dem Ort, an dem vor 65 Jahren die alliierten Truppen landeten und eine zweite Front gegen Nazi-Deutschland eröffneten. Der Einsatz der Alliierten habe die Welt vor dem Bösen und der Tyrannei gerettet, sagte Obama auf dem Gelände, auf dem mehr als 9300 gefallene US-Soldaten begraben sind. Der unmittelbar angrenzende Strand trug 1944 den militärischen Codenamen „Omaha-Beach“.

Na, das sagt ja der richtige. Wenn Obama damals schon Präsident gewesen wäre, hätte er die Invasion gegen Abend, nachdem mehr alliierte Soldaten gestorben waren als bisher während des gesamten Irakkriegs, wahrscheinlich als „Schlamassel“ abgebrochen, den II. Weltkrieg verloren gegeben, ihn vom „Krieg gegen das Böse“ zur „Kampagne gegen gewalttätigen Nationalismus“ heruntergestuft, und der deutschen Führung die Hand zur Versöhnung gereicht, um die Differenzen zwischen den beiden Ländern am Verhandlungstisch beizulegen.

Aber gut, vielleicht hat er während seines Europatrips ja tatsächlich was aus der Geschichte für die Zukunft gelernt. Wäre jedenfalls schön, wenn die Nachfahren der Unterdrückten in der islamischen Welt ihm 65 Jahren im Rückblick genauso dankbar sein könnten wie wir Franklin D. Roosevelt heute.

~ von Paul13 - Sonntag, 7. Juni 2009.

Eine Antwort to “Thank you, FDR!”

  1. To the heroes, thank you. We will always remember.

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