Die Schlacht um Ancapistan – Teil I


Während sich die kommunistische Gegenwehr beim Nachtgefecht um die verdunkelte Ferienanlage in Schlaraffia dann doch als überraschend schwach entpuppt hat, haben sich die Kämpfe gleichzeitig nach Tagesanbruch auf das libertär-anarchistische Territorium verlagert, so daß sie, da sich das ganze inzwischen eher als Ausweitung früherer Scharmützel in Ancapistan entpuppt, hier in einem eigenen Artikel behandelt werden sollen.

Zunächst mal ist festzuhalten, daß die angeführten Beispiele für funktionierende anarchokapitalistische Gesellschaften, selbst wenn man das mal unwidersprochen so stehen läßt, auch nach Ansicht ihrer Verfechter letztlich militärisch gescheitert sind:

Der Nachteil der beiden war, dass ihre Nachbarn sie aufgrund ihrer schieren Grösse in blutigen Kriegeb besiegten.

Das sollte nun eigentlich darauf hindeuten, daß man sich aufgrund dieser unschönen Erfahrung lieber rechtzeitig Gedanken macht, wie sich ein derartiges Desaster beim nächsten Mal vielleicht vermeiden läßt, jedoch bleiben die Vorstellungen abstrakt:

[…] man kann einzig sagen, dass Sicherheitsfirmen und vermutlich Gerichte existieren würden, nicht aber wie diese genau aussehen würden.

Interessanterweise läßt sich trotzdem sagen, wie sich besagte private Sicherheitsfirmen hinwegfegen lassen würden, nämlich durch jede leidlich modern ausgestattete Armee zeitgenössischer Staaten, die sich anders als die ancapische Wach- & Schließgesellschaft weder um todesmutiges Personal noch um dessen angemessene Ausrüstung sorgen müßten, von den benötigten Unsummen, um das ganze zu finanzieren, mal ganz zu schweigen. Von Demokratien hätte Ancapistan wohl nichts zu befürchten, aber sofern die NATO jegliche Sicherheitsgarantien zurückzieht, sollten die Ancapier sich wirklich besser eine Insel im eisigen Nordmeer suchen als ihr Paradies im Kongo oder in der Nachbarschaft nahöstlicher Tyrannen aufzubauen.

[…] Du siehst aber schon, dass Somalia ganz und gar keine anarchokapitalistische Nation ist, geschweige denn ein Minimalstaat? Es gibt dort nicht einmal Anarchie, sondern Warlords und andere Führer herrschen.

Somalia ist sicherlich keine anarchokapitalistische Nation in dem Sinne, daß dort nur friedliche Libertäre leben, die im freien Handel schwelgen und die Früchte effizienten Wirtschaftens ernten. Aber es ist eine anarchokapitalistische Nation in dem Sinne, daß dort genau die Menschen leben, die all diese schönen Dinge in Ancapistan dann am Ende tun sollen, und das zusammen mit anderen Menschen, die genau das zu verhindern trachten. Gerade weil es in Somalia ein bißchen unrund läuft, kann man hier sehr schön sehen, was aus der anarchokapitalistischen Idylle wird, wenn sie von realexistierenden Menschen aufgebaut werden soll. Und das sind nun mal in der Regel eine große Mehrheit an wehrlosen Opfern (vorzugsweise Frauen, Kinder und Greise) sowie eine kleine Minderheit an Tätern (meist gut erkennbar an der Kalaschnikow).

[…] Aber wenn mehr Markwirtschaft im Gesundheitswesen gut ist, wieso dann nicht auch im Sicherheits- und Rechtwesen? Wieso ist dort plötzlich ein Monopol gut?

Es spricht nichts generell gegen mehr Marktwirtschaft auch im Sicherheitsbereich, aber das betrifft nur die Art und Weise, wie man Steuergelder effizienter ausgibt. Auf diesem Gebiet sind wir vermutlich gar nicht mal so weit auseinander. Da besteht tatsächlich dringender Verbesserungsbedarf, aber eben um den Staat besser zu machen, nicht um ihn abzuschaffen. Die Einnahmenseite hingegen muß vom zu verteidigenden Kollektiv gegenfinanziert sein, da sich Verteidigungsaufgaben nicht auf den einzelnen Beitragszahler runterbrechen lassen, sondern nach militärischen und damit auch territorialen Gesichtspunkten organisiert werden müssen. Dadurch nämlich wird Schutz automatisch auch denen gewährt, die nicht dafür bezahlen, und das ist meines Wissens gerade aus libertärer Sicht völlig inakzeptabel. Gleichzeitig wird ein skrupelloser Besatzer kaum das Nachbarhaus der Müllers verschonen, weil der Hausherr mit seinen Kontoauszügen wedelt, um nachzuweisen, daß er anders als die Meiers nie Geld an die „Ancapistan Whitewater Security Inc.“ gezahlt hat.

[…] Existierte in Afghanistan Anarchokapitalismus, herrschten also nicht die Taliban, dann könnten die Mädchen dort beruhigt in die Schule gehen.

Die Taliban herrschen nicht mehr in Afghanistan, und das auch nur, weil der damalige US-Präsident so klug war, sich in Verteidigungsfragen nicht von Anarchokapitalisten beraten zu lassen. Aber selbst das hindert die Taliban nicht daran zu versuchen, notfalls auch aus dem Untergrund Mädchen am Schulbesuch zu hindern, und was sie erst machen, wenn sie die Macht dann erobert haben, ist in diesem speziellen Falle sogar mal vorher bekannt. Also sollten Libertäre schon praktikable Vorschläge anbringen, wie sie den Schulbesuch kleiner Mädchen in Afghanistan unter der Voraussetzung sicherzustellen gedenken, daß die Taliban sich wie durch ein Wunder nicht in Luft auflösen sollten.

[…] Eine anarchokapitalistische Gesellschaft kann sich auch sehr gut gegen Aggressoren wehren. Da braucht es keine Wehrpflicht oder teure und ineffiziente Staatsarmeen.

Bei der Wehrpflicht hast Du sicher recht, die kann einer effizienten Verteidigung sogar hinderlich sein, aber Geld wird es ohne sie erst recht kosten, denn gerade Profis wollen auch wie Profis ausgerüstet und auf Profiniveau bezahlt werden. Wie da eine kleine, schlechtbewaffnete und unmotivierte Truppe von Amateuren sich – und dann auch noch sehr gut! – gegen brutale Aggressoren wehren können soll, bleibt mir schleierhaft. Die Effizienz von Armeen wird nun mal nicht anhand des Börsenkurses ermittelt, sondern immer noch ganz traditionell auf dem Schlachtfeld ausgekämpft. Eine geordnete Insolvenz ist da nicht vorgesehen, sondern nur eine feindliche Übernahme. Und da verliert der Unterlegene dann nicht bloß Marktanteile, sondern ganz schnell auch das eigene Leben.

Du willst also sagen, der Afghanistankrieg habe etwas Gutes gebracht? Ich bin gespannt auf deine Begründung, und deine Rechtfertigung all dieser ermordeten Soldaten und Zivilisten!

Und ob er was Gutes gebracht hat! Er hat eines der übelsten zeitgenössischen Terrorregime beseitigt und Afghanistan erstmals in seiner Geschichte die Chance auf eine demokratische Entwicklung gegeben. Wenn das nicht gut ist, was dann? Was die Opfer angeht, da müssen wir schon noch zwischen bei Kampfhandlungen getöteten und vorsätzlich ermordeten Menschen unterscheiden. Und dann werden wir ganz schnell feststellen, daß die Ermordeten fast ausschließlich auf das Konto derjenigen gehen, denen die Anarchokapitalisten die afghanische Bevölkerung am liebsten wieder offiziell und ohne weitere Gegenwehr zur freien Verfügung überlassen würden. Das aber wertet die diesbezügliche Empörung aus dem libertären Lager nicht gerade auf, um es nett auszudrücken.

~ von Paul13 - Mittwoch, 3. Juni 2009.

14 Antworten to “Die Schlacht um Ancapistan – Teil I”

  1. „Aber wenn mehr Markwirtschaft im Gesundheitswesen gut ist, wieso dann nicht auch im Sicherheits- und Rechtwesen? “

    „Öffentliche Güter“ googeln, Frage beantwortet.

    „Existierte in Afghanistan Anarchokapitalismus, herrschten also nicht die Taliban, dann könnten die Mädchen dort beruhigt in die Schule gehen.“

    Nein. Wenn kein staatliches Gewaltmonopl existiert, dann geben die gewlttätigsten Gruppen den Takt vor (hindert sie ja auch keiner). Ob das dann die Taliban sind oder andere Brutalos ist auch schon egal.

  2. lalibertine,

    gewiss ist Ausschliessbarkeit im Rechts- und Sicherheitswesen möglich. Genauso sehr wie du Mitglied bei einem Golfklub oder einer Autoversicherung sein kannst, kannst du Kunde bei einer Sicherheitsfirma/-versicherung sein.

    Die Lösung des Problems, dass es in einer Gesellschaft gewalttätige Gruppen gibt, ist also, einer Gruppe das Recht zu verschaffen, Gewalt legal anzuwenden?

  3. @ Benjamin B.

    Was glaubst du, warum das Gewaltmonopol des Staates allgemein als großer zivilisatorischer Fortschritt gilt? Da brauchen wir gar nicht externe Feinde zu bemühen, obwohl deren Vorhandensein das Ganze eh in den Orkus kippt, wie Paul treffend ausgeführt hat. Stell dir zwei konkurrierende private Sicherheitsunternehmen vor, die sich bei der Ausübung ihrer Aufgaben in die Quere kommen. Wenn es keine schlichtende Instanz geben kann, weil der Rahmen für ihre Tätigkeiten von den Unternehmen selbst gesteckt wird, was wird die Folge sein? Eine Art Bürgerkrieg! Ein simples Beispiel.

  4. Chewey,

    kaum. Die beiden Unternehmen werden sich extrem darum bemühen, sich irgendwie zu einigen. Denn schliesslich hängt ihre Existenz davon ab. Würden die beiden in einen Krieg gegeneinander treten, dann würden sie sehr rasch ihre Kunden verlieren (zudem für hohe Kosten aufkommen, denn einen Krieg zu führen ist nicht billig) und so hätten sie ihr eigenes Geschäft ruiniert. Ich glaube kaum, dass ein Unternehmer derart dumm ist, dies (absichtlich) zu tun.
    Darüber hinaus käme ein Bürgerkrieg nur zu Stande, wenn ihn die Leute auch möchten. Und wenn die Leute erst einmal an einem Punkt sind, da sie in ihrer eigenen Nachbarschaft Krieg wollen, dann kann sie auch ein Staat nicht mehr aufhalten. (Einzig eine Diktatur würde den Aufstand blutig niederschlagen.)

  5. […] Schlacht um Ancapistan – Teil II …und weiter gehts mit unserem kritischen Blick auf die anarchokapitalistischen Vorstellungen von einem militärischen Widerstand ohne Staat: […]

  6. @ Benjamin B.

    Ich glaube, dass du da von einem zu optimistischen Menschenbild ausgehst. Die beiden Firmen sind nicht primär daran interessiert, sich zu einigen, sondern die Interessen ihrer Auftraggeben zu erfüllen. Wenn sie den Eindruck erwecken, dazu nicht in der Lage zu sein, ist ihre Existenz bedroht, weil sie dann nicht mehr beauftragt werden.
    Wenn zur Beauftragung von Client A Präventivmaßnahmen gegen Client B gehören, dann wird Unternehmen A versuchen, diese umzusetzen. Und Unternehmen B wird versuchen, seinen Clienten B zu schützen. Das muss zugegeben nicht unbedingt in Krieg münden, birgt aber erhebliches Konfliktpotential, das schlimmstenfalls eskalieren könnte. Das hehre Gut Rechtssicherheit wäre abgeschafft und durch eine subjektive Form von „Rechtsempfinden“ ersetzt.

  7. Chewey,

    du meinst ernsthaft, dass es derart viele Leute gäbe, die ein Unternehmen unterstützen möchten, das nicht nur einen Krieg beginnt, sondern sie, die Kunden, auch noch mit in den Krieg reisst?

    Dazu gibt es eine Art solcher privater Sicherheitsfirmen bereits heute. (http://en.wikipedia.org/wiki/Dispute_resolution_organization
    (siehe dazu auch: http://mises.org/story/1874 / The Possibility of Private Law
    http://mises.org/story/2497 / Market Chosen Law
    http://mises.org/story/2265 / The Idea of a Private Law Society)) Und nahezu immer kann durch blosses Ausdiskutieren eine Lösung gefunden werden, die beide akzeptieren, obwohl sie für den einen Kunden halt manchmal recht ungünstig ist.

  8. @Benjamin B.

    Wie begegnet man Kindesmißbrauch (z.B. Vergewaltigung, aber auch Beschneidung von Mädchen) in einer libertären Welt? Wer schützt Kinder, wenn ihre Eltern ihnen Leid antun?

  9. @ Benjamin B.

    Die beiden Unternehmen werden sich extrem darum bemühen, sich irgendwie zu einigen. Denn schliesslich hängt ihre Existenz davon ab.

    Sofern es überall nur noch nette anarchokapitalistische Gemeinwesen gibt, werden die verschiedenen Sicherheitsfirmen natürlich wenig Grund haben, übereinander herzufallen. Aber das tun die Armeen demokratischer Staaten erstens auch nicht, und zweitens ist die Gefahr eines Krieges bei fehlender demokratischer Kontrolle trotzdem noch etwas größer.

    Ein völlig autonomes Sicherheitsunternehmen will nämlich den Auftrag, und der fällt umso größer aus, je eher es Krieg gibt. Da ist das mit dem militärisch – industriellen Komplex kein Märchen mehr, sondern ganz schnell Realität.

    Ein Premierminister hingegen will wiedergewählt werden, also verteilt er lieber über den Sozial- oder Wirtschaftsminister Wohltaten, als das Geld dem Verteidigungsminister zu geben und die nächste Wahl zu verlieren.

    Eine demokratische Regierung muß nämlich an alle potentiellen Wähler denken, eine Firma nur an sich selbst. Und einem Rüstungsunternehmen ist es wichtiger, mehr Panzer zu bauen, als das andere mehr Videorecorder herstellen.

  10. @ Benjamin B.

    Kommt in den verlinkten Artikeln auch das Wort Blackwater vor? ;-) Also ich hab’s jedenfalls nicht gefunden. Und dabei wird der Laden jetzt wenigstens noch ein bißchen kontrolliert. Stell Dir mal vor, die wären selber die höchste Instanz, um die Arbeit ihrer ukrainischen und südafrikanischen Schlagetots zu bewerten.

  11. @ Benjamin B.

    „du meinst ernsthaft, dass es derart viele Leute gäbe, die ein Unternehmen unterstützen möchten, das nicht nur einen Krieg beginnt, sondern sie, die Kunden, auch noch mit in den Krieg reisst?“

    Nette und friedfertige Leute wahrscheinlich nicht. Böse und/oder machthungrige Leute mit Sicherheit schon. Und damit meine ich VOR ALLEM die Kunden. Bei einem Krieg gibt es ja nicht nur zu verlieren, sondern auch mächtig was zu gewinnen. Gibt’s bei den Anarchokapitalisten nur nette und friedfertige Menschen?

  12. @Schmock:
    Private Wohlfahrt.

    @Paul:
    Der Auftrag eines Sicherheitsunternehmen ist gerade, alles zu tun, um Krieg zu verhindern. Es würde also seine Kunden verlieren, würde es einen Krieg beginnen.
    Bei demokratischen Regierungen ist die nicht der Fall. Diese können ohne Probleme Kriege führen, Leute foltern etc. Es ist auch nicht weiter schwierig, enorme Summen ins Militär zu stecken, ohne sich in politische Schwierigkeiten zu begeben.
    Dazu muss eine Regierung auch nicht alle Bürger beachten, sondern nur ihre jeweilige Wählerschaft.
    Klar ist es einer Rüstungsfirma wichtig, Panzer zu bauen. Aber erinnere dich daran, dass ihre Kunden nicht private Bürger sind, sondern Staaten und andere mafiaähnliche Organisationen.
    Der grösste Kunde von Blackwater ist ja gerade der amerikanische Staat.

    @Chewey:
    Nein, es gibt durchaus sehr böse Menschen (obwohl die keine Anarchokapitalisten sind, denn denen ist jegliche Initiierung von Gewalt versagt) und im Anarchokapitalismus könnten diese Leute auch nicht Staatspräsidenten oder sonstige Regierungsmitglieder werden.
    Wenn die grosse Mehrheit der Leute Kriegsgegner sind, wie wollen dann einzelne böse Menschen einen Krieg beginnen können?

  13. @ Benjamin B.

    Der Auftrag eines Sicherheitsunternehmen ist gerade, alles zu tun, um Krieg zu verhindern. Es würde also seine Kunden verlieren, würde es einen Krieg beginnen.

    Wieso? Wenn es die Kunden davon überzeugt, daß es der Konkurrenz nur zuvorgekommen ist, und seinen Job so besonders gut gemacht hat, gibt es sogar noch mehr Kunden.

    Bei demokratischen Regierungen ist die nicht der Fall. Diese können ohne Probleme Kriege führen, Leute foltern etc.

    Das könnten unkontrollierte Privatunternehmen umso besser, wenn es keine Institution mehr gibt, die jemanden, der gegen die Vorschriften verstößt, ins Gefängsnis stecken kann.

    Es ist auch nicht weiter schwierig, enorme Summen ins Militär zu stecken, ohne sich in politische Schwierigkeiten zu begeben.

    Es ist aber wesentlich leichter, das Geld in Wahlgeschenke wie Steuererleichterungen oder Subventionen zu stecken. Sonst sähe der Bundeshaushalt um einiges anders aus.

    Dazu muss eine Regierung auch nicht alle Bürger beachten, sondern nur ihre jeweilige Wählerschaft.

    Niemand wird gewählt weil er den Verteidigungsetat erhöht. Über die Erhöhung von Rente, Kindergeld, Hartz IV, Fahrkostenerstattung etc. hingegen lassen sich die Wählern gleich zu Millionen kaufen.

    Klar ist es einer Rüstungsfirma wichtig, Panzer zu bauen. Aber erinnere dich daran, dass ihre Kunden nicht private Bürger sind, sondern Staaten und andere mafiaähnliche Organisationen.

    Nicht ausweichen! Wir hatten ja eben erst festgestellt, daß auch die Anarchokapitalisten HighTech-Armeen aufstellen lassen, wenn’s nötig ist. Und es wird nötig sein, weil die Faschos, Commies und Islamisten es auch machen.

    Der grösste Kunde von Blackwater ist ja gerade der amerikanische Staat.

    Bei den Anarchokapitalisten aber nicht mehr. Das sind es sie selbst.

    […] Wenn die grosse Mehrheit der Leute Kriegsgegner sind, wie wollen dann einzelne böse Menschen einen Krieg beginnen können?

    Mit Waffen, ausreichend Böswilligkeit und indem sie sich zu Kollektiven zusammentun. So wie sie das immer schon gemacht haben.

  14. @ Benjamin B.

    „Wenn die grosse Mehrheit der Leute Kriegsgegner sind, wie wollen dann einzelne böse Menschen einen Krieg beginnen können?“

    Um einen Krieg zu beginnen, genügt EIN böser Mensch. Und wenn die Kriegsgegner ihm nichts entgegen setzen (können), weil die Solidarität sehr schwach ausgeprägt ist (alles bestechend von Paul ausgeführt), dann gewinnt er ihn sogar. Da nützt „unfair“ rufen dann wenig.

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