Dolchstoß von links unten


Rolle rückwärts im Weißen Haus: Die Obama-Regierung denkt ernsthaft darüber nach, die Militärtribunale der Bush-Ära in milderer Form wiederzubeleben – sie sollen über mutmaßliche Top-Terroristen aus Guantanamo entscheiden.

In milderer Form, soso. Echt voll der Change, ey.

Die Republikaner triumphieren, Menschenrechtsaktivisten sind empört. […] Die Schließung Guantanamos dürfte sich entsprechend bis 2010 verzögern.

A new era. No more Republicans. Yes we can.

Experten hatten diese Entwicklung erwartet.

Hm, wie nennt man dann eigentlich die, die diese Entwicklung nicht erwartet hatten. Ahnungslose Laien?

[…] Es ist ein neuer Offenbarungseid für den Präsidenten, dem es erneut nicht gelingt, Vision und Rhetorik in Einklang mit der Realität zu bringen.

Rolle Rückwärts. Offenbarungseid. Und das von Marc Pitzke, der Ikone der Bushhasser. Das muß weh tun.

Wollen wir zumindest hoffen.

~ von Paul13 - Dienstag, 5. Mai 2009.

28 Antworten to “Dolchstoß von links unten”

  1. Wow, ist das angenehm, als Anhänger der Bush-Doktrin in der Nach-Bush-Ära zu leben…oder ist´s Schadenfreude?
    Jedenfalls fühle ich mich mit dem neuen Präsidenten sauwohl.

  2. @ AHS

    Schadenfreude, würde ich sagen. Und sie fühlt sich verdammt gut an… :-)

  3. Der Punkt ist doch das die derzeitige Regierung vor die gleichen Fragen gestellt wird wie die von President Bush.
    Welchen Status wird dieser Art von Terroristen zugestanden und welcher nicht.
    Klassicher Straftaeter? Dann muessen alle Inhaftierten umgehend freigelassen werden. Keine Feds bei der „Festnahme“ kein MIRANDA etc. Selbst wenn man dies durchgehen lassen wuerde, was ansich schon ein Verfassungsrechtliches Problem waere, kommt der Prozess als solches in dem Informationen ans Tageslicht kommen wuerden die die Beteiligten Soldaten etc. an die Oeffentlichkeit zerren wuerden usw. usw. Folglich Entlassung von Terroisten (oder unlawfull C.) und 911 Hintermaennern.
    Das kann und will auch die Regierung von President Obama nicht, da bei aller Naivitaet die dieser Mann an den Tag legt weiss dass er dann gleich wieder nach Chikago ziehen kann.
    Voller Status als Kriegsgefangener?
    Geht auch nicht da die Insassen gegen das Kriegsrecht verstossen haben und das in Vielfaelltiger Weise, von der Aufwertung dieser Terroristen ganz zu schweigen.
    Es war klar was kommt, denn auch wenn die MSM und die Linken es gerne so hinstellen auch die Bush-Regierung hat es sich nicht einfach gemacht. Das einfachste waere naemlich das Standrecht gewesen, was in der heutigen Zeit aber kaum noch zu vertreten waere. Also wird die Regierung von President Obama genauso froh sein ueber jeden im Gefecht getoeten Terroristen wie die Vorgaenger Regierung. Es erspart die Fragen nach dem, was mit ihnen machen wenn sie sich ergeben oder lebend gefangen genommen werden. Mit den Soldaten am Boden wird es jedenfalls nicht zumachen sein sie gleich an Ort und Stelle zu erschiessen.
    Sie werden sie allso, zu recht, lebend ueberstellen.
    Was danach kommt ist ein juristisches Problem und da hat die Obama Regierung genauso wenig richtige Antworten drauf wie die Vorgaenger.
    Ich sage es ja ungern, aber ich habe es gesagt das sich nichts aendern wird(kann). Auch wenn die Messiasbesoffenen es nicht wahrhaben wollten.

  4. Selbst mein alter Politik-Prof. Hacke – wahrlich kein Bush-Fan, brachte es einmal auf die einfache Formel: das erste Wort haben die Journalisten, das zweite Wort die Politologen, aber das letzte Wort haben die Historiker.
    Und er warnte damit davor, dass man sich jetzt schon ein abschließendes Urteil über die Bush-Ära zimmert, obwohl er selbst permanent (häufig fundierte) Kritik an Bush übte.
    Wie wird man in einigen Jahren über 2000-2008 denken? Vor allem vor dem Hintergrund, dass auch Obama die Kriege weiterführen musste und weiterhin mit gefangenen Terroristen umgehen musste.
    Nach meiner Einschätzung wird man Bush in 10 Jahren milder beurteilen, ähnlich wie Truman. Ohne Liebe (wie bei den Kennedys), aber wohl mit der Einschätzung, dass vieles einfach unvermeidbar war.

  5. Und gleich noch eins drauf: Die Demokraten im Kongress haben die Finanzierung für die Schließung von Guantanamo vorerst verweigert. Und dabei wären die $80 Millionen in der $94.2 Milliarden „War Funding Bill“ eh nicht aufgefallen.

  6. @ Auslaender

    Der Hauptmessiasbesoffene dieses Blogs macht sich übrigens ein bißchen rar in letzter Zeit. ;-)

  7. @ Paul

    Will keiner mehr mit euch spielen? Vielleicht liegt es daran, dass ihr euch permanent widersprecht:
    – einmal erzälst Du (mit freundlicher Unterstützung von auslaender, S1IG, analytics und Konsorten) dass Obama der Untergang der Freien Welt ist, weil er gegenüber der Achse des Bösen bereits bedingungsloskapituliert hat.
    – und dann wieder ist er nur die im wesensgleiche Fortsetzung von dubya, allerdings mit Schulabschluss.

    Ihr solltet euch langsam mal entscheiden. Mein Tipp: weder, noch.

  8. Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von Irgendwo der Jäger her.

    @ ane: Obama ist viel gefährlicher als es Carter war. Er ist ein kalt berechnender… ja soll man das Ding beim Namen nennen… Protofaschist. Er mag zwar in seiner Vorstellung der 2te Washington sein, aber objektiv betrachtet ist er der 2te Robbespiere. Da heute wiederholte Geschichte auf ihre Kernessenz kondensiert ist jegliche Sozialrevolutionäre Pos(s)e auf diesem Planeten dazu verurteilt einen barbarischen, ihr inhärenten Kern ziemlich bald zu offenbaren. Dass er auch vor Realpolitik nicht zurückschreckt um seine Agenda durchzuaetzen, ist es weitaus schlimmer als wenn jetzt dort ein geifender Brüllaffe am Steuer wäre. Er ist rational. Und das macht mir scheiße Angst.

  9. @ „analytics“

    Daa ging aber schnell. Wer jagt Dich denn so? Aber zu Deinen Befürchtungen – eijeijei, ob das der Arzt wieder in den Griff kriegt?
    In meinen jungen Jahren habe ich mich immer dareüber geärgert wenn die sog. neue Linke wahllos mit der Faschismus-Keule um sich gehauen hat. Jeder prügelnde Bulle, jeder reaktionäre Politiker oder profitgeile Unternehmer war gleich ein Faschist. Nur kann man sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ursachen und die Wirkungsweise der Herrschafts- und Gesellschaftsform Faschismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen vertreten – um wichtige positionen in der deutsche Debatte zu benennen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit Aly, Kühnl, Thalheimer, Pätzold, Nolte. In eine sind sich aber alle diese Positionen einig – übrigens im Gegensatz zur KPD 1932 – es gibt einen QUALITATIVEN Unterschied zwischen der Regulationsform bürgerliche (aka pluralistische) Demokratie und faschistische Diktatur.

    Wenn ich mir nun die – ja noch recht kurzfristige – Regierungszeit Obama anschaue, was bringt Dich zu der Anahme, dass er die Umwandlung der USA in ein faschistisches Herrschaftssystem anstrebt. Dass er den Republikanern eine Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise angeboten hat oder dass er letztens in einem fast-food-Restaurant brav in der Schlange auf seinen Bürger gewartet hat? LOL!

    Zum Vergleich: nach 100 Tagen hatten die Nazis unter dem Reichskanzler Hitler die Presse- und Versammlungsfreiheit aufgehoben, das Parlament abgefackelt, ein die Verfassung außer Kraft setzendes Ermächtigungsgesetz durchgepeitscht, die kommunistische Partei verboten und ihre Funktionäre zusammen mit Sozialdemokraten, Gewerkschaftlern und Oppositionellen in Konzentrationslager gesteckt, wo sie von der zur Polizei avancierten Parteiarmee gefoltert wurden, die Gewerkschaften aufgelöst, den Staatsapparat gleichgeschaltet, den ersten Judenboykott organisiert und die ersten Bücher verbrannt.

    Was micht aber wirklich erschreckt ist Deine Aussage: „Er ist rational. Und das macht mir scheiße Angst.“ Denn das ist selbst für Deine Verhältnisse scheiße schwachsinnig.

  10. ane, ane, ane… „Den Wahn erkennt natürlich niemand, wer ihn selbst noch teilt.“ Freud

    A: Ich sagte Protofaschist.
    B: Lies meinen letzten Artikel ganz genau durch. Heutige Faschismen, sind rot, grün, muslimisch, stalinistisch etc. Das ist Pluralismus unserer Tage. Getrennt marschieren, vereint schlagen, hieß schon damals die Devise. Der Postkartenmaler war eh multikulti drauf, kam den armen armen Ukrainern, Polen, Weißrussen, Arabern, Kroaten etc. zu hilfe. Du kannst alle Elemente faschistischer Selbstherrschaft gerade in Zeitraffer, wie unter Laborbediengungen, bei CNN sehen. Die Massenproteste gegen die AIG, die Lynchstimmung gegen Bernhard Madoff, die Zerschlagung Chryslers unter Semistaatlichen Institutionen ( UAW 55% ), die Quasi Gleichgeschalteten MSM, die sich in Selbstzensur üben, der Konfrontationskurs gegen Netanyahu, der Bund zwischen Medienelite und Mob, steigender Antisemitismus, Führerkult etc. etc.
    Wie gesagt, das ist das 21 Jhd. Heute braucht man keine Märsche auf Rom, heute haben sich die globalen liberalen Führungseliten, seien es Medienmacher oder Politiker, das Führerprinzip verinnerlicht. Siehe Pohrts „Der Weg zur inneren Einheit“ oder „Brothers in Crimes“.
    C: Ich habe niemals behauptet Obama wäre Hitler. Ich behaupte aber er hätte das Zeug zum Mussolini-light, was bei den USA ausreichen würden. Nein, ich sage nicht er werde diktatorische Machten sich einverleiben. Das ist out im 21. Jhd. Heute gibt es tote ewige Präsidenten. Seien es in der Verfassung festgeschrieben oder aber im kollektiven Bewusstsein eines Volkes.

  11. @ anal-ytics

    ` … denn immer wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Form sich ein. ´ (Mephisto, Faust I)

    „proto- πρότο erster Proto-Indoeuropäer, Proto-Keilschrift, Protosoziologie, Prototyp .“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_griechischer_Pr%C3%A4fixe

    Ein Protofaschist ist also ein erster, ursprünglicher, Vorläufer des Faschismus. Gemeint ist wohl eher ein moderner Faschismus, der sich den Bedingungen des 21. Jahrhunderts – Massenmedien, postindustrielle Gesellschaften, ein globalisiertes Wirtschaftssystem – angepaßt hat. Unklar bleibt was dieser „Faschismus“ mit dem ursprünglichen Herrschaftsystemen in Italien, Spanien, Deutschland und dem sog. Zwischeneuropa vor und während des Zweiten Weltkrieges zu tun hat. Oder doch: nämlich nichts. Nicht einmal mit den südeuropäischen, lateinamerikanischen und asiatischen Diktaturen, die von den USA zur Zeiten des Kalten Krieges unterstütz wurden.

    Was bleibt ist ein assoziatives Geschwafel, das von „faschistischer Selbstherrschaft“ und „verinnerlichtem Führterprinzip“ raunt, aber nicht einmal in der Lage ist das Wort Gewerkschaft auszusprechen, sondern lieber von „semistaatlichen Institutionen“ faselt.

    Einzig konkreter Punkt ist die Denunziation jeglicher Kritik an Israel als antisemtisch: „der Konfrontationskurs gegen Netanyahu“. Was der Autor dabei übersieht – oder nicht zur Kenntnis nehmen will: die Konfrontation geht von der neuen israelischen Regierung, genauer gesagt von ihrem Außenminister Lieberman aus, der den außenpolitischen Minimalkonsens zwischen Israel, den USA und der EU gekündigt hat. Nämlich das offizielle Ziel der Nahostpolitik: Frieden über eine Zweit-Staaten-Lösung.

    Und hier besteht die sehr reale Möglichkeit, das die amtierende amerikanische Regierung der amtierenden israelischen Regierung sagt, dass sie diesen Paradigmenwechsel nicht unterstützen wird. Das liegt allerdings weniger an dem protofaschistische Charakter der Obama-Administration, denn an dem völkischen Staatsbegriff von Hern Lieberman.

  12. Da haben wirs, schuld ist wie immer der Jud. Wer hätte das den gedacht.
    Judentum? Völkisch????? Ahm, ja… da spricht der Experte. Oh ja, wer Jude ist, das sagst Du uns.

    Wegen asoziativen Geschwaffel, falls Du keine Gegenargumente hast, mache die Argumente des Gegners schwachsinnig, schon klar.
    Der Rote als Faschist. Quod erat demonstrantum.

  13. „C: Ich habe niemals behauptet Obama wäre Hitler. Ich behaupte aber er hätte das Zeug zum Mussolini-light, was bei den USA ausreichen würden. Nein, ich sage nicht er werde diktatorische Machten sich einverleiben. Das ist out im 21. Jhd. Heute gibt es tote ewige Präsidenten. Seien es in der Verfassung festgeschrieben oder aber im kollektiven Bewusstsein eines Volkes.“

    Erst lesen, dann jaule.

  14. Protofaschismus des 21. Jhd.
    Besser?

    Paul, letzter dreifachpost, mein Wort drauf.

  15. …ehrlich…

  16. …versprochen…

  17. @a new era: Wisch Dir mal den Schaum vom Mund. Liebermann fordert nur die Einhaltung der „road map“. Witzig, das so was bei einem Israeli schon reicht um als ultranationalistischerfaschistoidermonsternazi bezeichnet zu werden. Bei fundamentalistischen Hamasmördern gilt hingegen eigentlich alles was sie tun als „gemäßigt“.

  18. @ena

    Sie schreiben hier, dass keiner sich widersprechen traue:

    Will keiner mehr mit euch spielen? Vielleicht liegt es daran, dass ihr euch permanent widersprecht:
    – einmal erzälst Du (mit freundlicher Unterstützung von auslaender, S1IG, analytics und Konsorten) dass Obama der Untergang der Freien Welt ist, weil er gegenüber der Achse des Bösen bereits bedingungslos kapituliert hat.
    – und dann wieder ist er nur die im wesensgleiche Fortsetzung von dubya, allerdings mit Schulabschluss.

    Ihr solltet euch langsam mal entscheiden. Mein Tipp: weder, noch.

    Zum Ersten, verehrtes Pseudonym „ena“: Aus dem Kindesalter sind wir hier alle heraus.

    Keiner will „spielen“ und der von Ihnen verachtete George Walker Bush hat einen der besten Abschlüsse aller US-Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren, trotz (früherer) Alkoholprobleme, was ihn für mich noch sympathischer macht. Das ist eine Lebensleistung, die man nicht in den Dreck ziehen sollte, wie Sie es hier billig tun.

    Die Schulabschlüsse können Sie in Ihrer Kampfpostille SPIEGEL nachlesen. Googeln überlasse ich Ihnen, weil Sie so furchtbar schlau sind. Letztes Jahr stand’s drin.

    —————–

    Und: Wieso widersprechen?

    Nur Obamas willfährige Grassrooters (in Zukunft die Zeitbombe schlechthin für ihn; möglicherweise auch seine Brutus-Fraktion) konnten so naiv sein und glauben, dass der neue US-Präsident alle bisherigen Prinzipien der Außen- und Verteidigungspoliotik über Bord werfen würde, auch wenn er ein Traumtänzer ist. Einen Teil ihrer virtuellen Maßgaben hat er ja schon gehormsam erfüllt:

    Wer hat Teheran Gespräche ohne Vorbedingungen angeboten, wer hat Chavez hoffähig gemacht, wer hat Nordkoreas Atomwaffentest mit Langstreckenraketen mit einem leicht pikierten Missfallen versehen und wer hat den Russen gegenüber signalisiert, dass er den Raketenschirm über Osteuropa (der für Russland ein Witz ist) zur Disposition stellt? Und wer drängt jetzt und in den nkächsten Wochen Israel in die (Verhandlungs-) Defensive, wenn es gegen die Hamas geht?

    Wer hat die Friedensbewegung weltweit zu geradezu orgastischen Phantasmagorien bewegt wie der Charismatiker Obama, der viel verspricht und wenig bis nichts einhält?

    Beispiele hier:

    http://castollux.blogspot.com/2008/07/atomwaffenfreie-welt-die-gefhrlichen.html

    http://castollux.blogspot.com/2009/04/nato-abwracken-ohne-pramie-und-der.html

    —————–

    Doch nun zu Ihrer (zu Menschen wie Ihnen sage ich nur „Sie“, weil ich mich von solchen Exemplaren abgrenze) „dubya“-Version, die nahtlos an Ihre Ahnungslosigkeit anknüpft:

    Glauben Sie allen Ernstes, das Obama alleine gegen den Senat und Kongress gleichzeitig regieren kann, wenn es um Haushaltsbewilligungen (im Verteidigungsfall) geht? Da steht die Verfassung vor….

    Wenn Sie nur einen Hauch vom Prozedere innerhalb der US-amerikanischen Entscheidungsprozesse und der Verfassung hätten, wäre Ihnen bewusst, dass die finanziellen Mittel für einen ein Kriegs- oder Kampfeinsatz das Einverständnis des Kongresses benötigen.

    Der Widerspruch, den Sie oben glaubten, aufzeigen zu können, ist hiermit aufgelöst, weil Obama schon vor Amtsantritt (als Senator) wusste, wie die Regularien ablaufen.

    Sie sollten sich mehr mit amerikanischer Verfassungswirklichkeit und weniger mit Ihren feuchten antiamerikanischen und antisemitischen Träumen beschäftigen.

  19. @Bernd Dahlenburg
    Na na na, unser ena ist genau wie seine Vorgaenger ausgewiesener Verfassungsexperte und wartet nur darauf das President Obama ihn zum Justice ernennt.
    Und wenn President Obama dann alles versucht hat, jeden Verbuendeten vor den Kopf gestossen hat wird ihn die Realitaet einholen. Dann kann er alles wieder auf Null stellen und von vorne Anfangen. Dann wird er gelernt haben das es Gegner gibt mit denen man eben nicht einfach nur reden muss damit alles guz wird. Innenpolisch sieht es genauso aus.
    Da weht schon diversen seiner „als sicher“ geltenden Stimmen in den Haeusern der Wind um die Ohren und er muss schon mit der Ministerkeule drohen die es dann alleine machen soll.
    Na da freuen sich die Haeuser schon drauf wenn ihre Waehler sie miit Telefonaten etc. ueberfluten werden.
    Dann wird auch President Obama lernen das die Welt nicht nur aus der elitaeren Ostkueste und den Hippies aus dem Westen besteht.
    Gluecklicher Weise haben sich unsere Verfassungsvaeter etwas bei diesem System gedacht.
    Aber was sag ich unser Justice ena weiss das eh alles besser ;-)

  20. @Bernd Dahlenburg
    Na na na, unser ena ist genau wie seine Vorgaenger ausgewiesener Verfassungsexperte und wartet nur darauf das President Obama ihn zum Justice ernennt.
    Und wenn President Obama dann alles versucht hat, jeden Verbuendeten vor den Kopf gestossen hat wird ihn die Realitaet einholen. Dann kann er alles wieder auf Null stellen und von vorne Anfangen. Dann wird er gelernt haben das es Gegner gibt mit denen man eben nicht einfach nur reden muss damit alles guz wird. Innenpolisch sieht es genauso aus.
    Da weht schon diversen seiner “als sicher” geltenden Stimmen in den Haeusern der Wind um die Ohren und er muss schon mit der Ministerkeule drohen die es dann alleine machen soll.
    Na da freuen sich die Haeuser schon drauf wenn ihre Waehler sie miit Telefonaten etc. ueberfluten werden.
    Dann wird auch President Obama lernen das die Welt nicht nur aus der elitaeren Ostkueste und den Hippies aus dem Westen besteht.
    Gluecklicher Weise haben sich unsere Verfassungsvaeter etwas bei diesem System gedacht.
    Aber was sag ich unser Justice ena weiss das eh alles besser ;-)

    @Bernd Dahlenburg
    Na na na, unser ena ist genau wie seine Vorgaenger ausgewiesener Verfassungsexperte und wartet nur darauf das President Obama ihn zum Justice ernennt.

    ——–

    Genau so wird es ablaufen…..

  21. @ alle meine Fans

    analytics Geschwätz über Obamas „Protofaschismus“ ist deshalb Geschwätz weil die bisherige Regierungspraxis von Obama nichts mit Faschismus zu tun hat – es sei denn man glaubt an die Invasion der schwarzen UN-Hubschrauber und die FEMA concentration camps.

    Zu den Mißverständnissen von Herrn Dahlenburg: die Widersprüche bestehen nicht zwischen meiner Einschätzung Obamas und seiner sonderns zwischen den Aussagen von z.B. Paul himself. Daraus spricht die tiefe Verunsicherung der NeoCons, was in der neuen Ära von ihrem gescheiterten „Weltbefreiungsprogramm“ übrig bleiben wird. Wie gesagt, meine Vermutung ist – wenig bis nichts. Weil zu doof, zu gescheitert und zu teuer – in jeder Beziehung. Dabei geht es weniger darum, was Obama persönlich will, sondern was er sich angesichts der fundamentalen Krise der USA noch leisten kann. Er hat sich schon den Konflikt in Afghanistan aufgeladen, um die Wahlen zu gewinnen und damit reichlich zu tun. Für alles andere: Iran, Irak, Nordkorea, Nahost stehen nur begrenztte Ressourcen zur Verfügung.

    Und damit sind wir beim Punkt: die neue israelische Regierung hat sich einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht um regionaler Großmacht zu spielen, die der Gegenseite ihre Bedingungen diktiert. Denn die absehbaren Folgekosten: gescheiterte Verhandlungen, neue Kämpfe, neue Zerstörung kosten die USA, die EU und die gesamte Region. Ensprechend kühl war der Empfang von Lieberman auf seinen Antrittsbesuchen. Oder ist die Haltung der Bundesregierung das erste Zeichen für den erstarkten Merkel-/Steinmeier-Faschismus?

    Was die amerikanische Innenpolitik betrifft: die Demokraten stehen nach dem WEchsel (für euch: Verrat) von Sen. Specter ganz kurz vor einer filibuster-proof majority im Senate. Das bedeutet nicht, dass Obama jeden Gesetzentwurf, den er will durch den Kongress bekommt. Aber für eine Neuorientierung der amerikanischen Außenpolitik reicht es schon. Nicht zuletzt weil die seines Vorgängers so katstrophale Ergebnisse erbracht hat.

    Was meine Ernennung zum Justice (of the Supreme Court) betrifft: es kann ja nicht jeder so ein Verfassungsexperte sein wie Mrs. Miers.

  22. @ Bernd

    „Nur Obamas willfährige Grassrooters“
    Eben jene Grassrooters unterschätz man. Ihre Macht ist beeindruckend. Sie sitzen in den Redaktionen des Landes, sie sind an den Unis die Professoren, sie sind High Schoollehrer, sie sind Oscar-Preisträger, sie sind die jetztige Basis der Dems, sie sind die Mehrheit im AIPAC, sie sind die jenigen, die Obama ins Amt gehievt habem. Das sind die Schwarzhemden des 21. Jhd. Das ist die „Privatarmee“ Obamas. Ohne Uniformen, aber mit uniformierten Charakter. Wenn der Gouverneur von Texas öffentlich Szession nachdenkt, dann ahnt er mehr über die State of the Union als der Treudoofe Jon Stewart. Behaltet das im Hinterkopf.

  23. @ena
    Dann warte mal ab wenn das Land in die erste Aussenpolitische Krise kommt. Bis jetzt hat er etwas ueber 100 Tage und es gibt bereits eine Menge Waehler die ihre Entscheidung bereuen.
    Das sind die die auf ihre Congress und Senats Abgeordneten schon Druck aussueben.

    @Analytics
    Das mit den Sezessionen darf man nicht wirklich ernst nehmen.
    Jeder Staat hat seine Sezessionspartei und Bewegung von Links wie von Rechts. Mal lauter mal leiser.
    Und sobald die MSM die Zuschauer weglaufen hat sich das eh erledigt. Zur Zeit traut sich da noch keiner so wirklich ran und es laeuft verschaemt ueber die Op-Eds.
    Was den Wechsel von Abgeordneten angeht ist das auch nicht ueberzubewerten, passiert regelmaessig faellt aber natuerlich in so einer Situation auf. Dafuer bekommen die Dems im Sueden gerade Druck der Steuerverschwendung durch seiner Umweltgesetzgebung einhalt zugebieten. Deweswegen drohte er ja schon das ganze ueber seine Ministerin zu machen.
    Das groesste Problem was ich Aussenpolitisch sehe ist das wenn er auf Null zurueck muss es sich mit den meisten Verbuendeten versaut hat und wir den Scheiss dann zwangsweise alleine machen muessen. Lustig wird es eh wenn demnaechst die diversen Lecks auftauchen was den z.B. Speaker Pelosi so alles wusste.
    Die AIG Nummer ist ja ein wenig untergegangen in ein paar Monaten sieht die Sache schon anders aus.
    Unser System braucht eben seine Zeit.

  24. Ich hoffe Du hast recht, und ich hoffe das mit dem Checks and Balances greift bald. Nichtsdestotrotz Obama wird die USA ne Menge kosten und bis die Navy Bushehr ausbombt, das USMC in Darfur eingreift und die 2nd ID neben der ROK Army Pyongyang nimmt, kann viel Zeit in die Prärie gehen.

    BTW, muss man eig Staatsbürger sein um beim USMC anzuheuern? Hab bald mein Abi und nix vor. ;)

  25. @analytics
    Grundsaetzlich reicht eine Green Card um in die Forces des Bundes einzutreten, wobei es sich dabei auf Manschaften und niedere NCO beschraenkt. Die Army hat einige deutsche. Nur beim Chor nicht vergessen:
    Sie versprechen Dir im Chor keinen Rosengarten ;-)
    Aber von Deinen Wuenschen duerfte sich bis auf evtl. Bushehr keiner erfuellen (und den wird vermutlich die IDF machen).
    Darfur interessiert keine Sau da nicht Sicherheitsrelevant (hoert sich hart an ist aber leider so, fuer die Ecke wird sich keine Nation gross aus dem Fenster haengen) es sei denn das sich dort auf Dauer eine Neue Keimzelle des int. Terrorismus bildet die eine ernsthafte Bedrohung darstellt.
    Pyongyang wird im uebrigen von den Marines eingenommen und nicht von der Army ;-) das aber auch nur falls der „geliebte Fuehrer“ durchdreht und den Sueden angreift. Die Suedkoreaner haben naemlich Null interesse daran das Seoul angegriffen wird.
    Wer einmal da war und sich bewusst ist das dieses Moloch in Artileriereichweite liegt verliert schlagartig jeden Spass daran ohne Not sich darauf einzulassen.
    Im uebrigen haben die die Widervereinigung und ihre Kosten der deutschen sehr genau beobachtet. Millionen von Nordkoreaner die ploaetzlich zu versorgen sind. Eine Industrie auf Steinzeitebene etc. Da machen die das schone weiter wie die Westdeutschen vor dem Mauerfall. Hoert sich hart an, ist aber so.
    Die warten darauf dass das System von alleine kolabiert und hoffen das es dann irgendwie klappen wird und das der Alptraum dann nicht so hart wird. Auf der Agenda steht nun mal der Nahe und Mittlere Osten sowie Afghanistan und Pakistan und das wird alles noch ein paar Jahre dauern. Da ist hoechstens noch Zeit und Geld fuer den Iran das aber auch nur ohne groessere Stiefel am Boden und nur wenn der Irre es wirklich ernsthaft uebertreibt und entweder direkt US Truppen oder Schiffe im Gulf angreift oder tatsaechlich Israel angreift.
    Uebrigens egal unter welchem Presidenten.
    Das Problem mit Obama ist nur das er die Verbuendeten verprellt und ihnen defacto die Sicherheitsgarantien streicht.
    Was heisst dass sie sich entweder anderweitig umsehen werden oder selbst anfangen fuer ihre Sicherheit zu sorgen.
    Was bei den kleinen Laendern zwangslauefig eine Nukleare Bewaffung heisst da sie sich grosse Verteidigungskraefte einfach nicht leisten koennen.
    Der Mann ist gerade dabei die ganze Jahrzehntelang aufgebaute Sicherheitsarchitektur durcheinandern zu bringen.

  26. Bushehr: Wird leider wohl so sein, womit sich Netanyahu von Obama endgültig verabschieden wird. Zu Recht. Also darauf freue ich mich richtig, wo die IAF den Dialog der Mullahs mit den Dems zerbomben wird.
    Zu Korea: Ah nee, ich dachte die 2nd ID ist für die Koreanische Halbinsel zuständig und das Corp dann für Japan. Irre ich da?
    Darfur ist ein Witz eig. Da reichen 3 – 5 RCTs + peacekeepinforce aus und die Sache ist gegessen. Aber nö, will ja keiner, sind ja bloß Negger. Traurige Sache.
    Zum USMC: Ich weiß. :P :)

    BTW, was bist Du eig von Berufswegen, Corp ( welches in der 7th Army eher unterrepresentiert ist ) oder Army, was ich eher vermute?

  27. @ a new era

    Zu den Mißverständnissen von Herrn Dahlenburg: die Widersprüche bestehen nicht zwischen meiner Einschätzung Obamas und seiner sonderns zwischen den Aussagen von z.B. Paul himself. Daraus spricht die tiefe Verunsicherung der NeoCons, was in der neuen Ära von ihrem gescheiterten “Weltbefreiungsprogramm” übrig bleiben wird. Wie gesagt, meine Vermutung ist – wenig bis nichts.

    Da gibt es keinerlei Verunsicherung. Bei dem „wenig bis nichts“ stimme ich Dir sogar zu. Nur ist der bessere Teil von Obamas Außenpolitik bestenfalls der schlechtere derjenigen von Bush, und das ist defintiv weniger als nichts von dem, was sich Obamas Fans zurechtfantasiert haben.

  28. Wg. Seoul: Sind nicht die meisten Artilleriepositions der Commies nicht stationär, d.h. aushebbar? Ich mein ja nur 30-50 B-52 Bomber über den Grenzgebiet ziehen lassen und ca. 80% der Geschütze dürfte erledigt werden. Der Rest wird eben durch M-109 SPGs ( oder auch Paladins und Helikopter ) ausgehoben. Mit etwas Glück dauert das ganze ca. 3 h. Danach Panzerkeile hinein und die Frontlinie schnell verschieben, den Schrott der die Nahunterstützung aushält ploppt spätestens nach dem ersten Kontakt mit den 120 mm Geschützen der Amis/Koreaner weg. Was übrig ist flieht entweder oder wird durch mech. Inf. weggewischt. Klasse statt Masse. Ich würde dem ganzen Spass joa… 3 Tage geben, danach bricht die ganze Kommandostruktur der KVA zusammen, war ja bei Saddam genauso. Oder bin ich etwas zu optimistisch eingestellt?

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