Sovereignity changed


— von Analytics —

Die Dialektik der Aufklärung hat wiedereinmal zugeschlagen und wiedereinmal geschah das unter Beifall von Mob und Elite. Der geschockte Kritiker kann seinen Augen nicht trauen, er will nicht glauben was er da eigentlich sieht. Und doch, er muss es anerkennen. Er muss zugestehen, dass das Realität geworden ist, was er am meisten befürchtet hatte. Der Souverän ist nicht mehr. Zumindest ist er ein anderer, hat sich verändert und ist gerade deswegen tot. Es lebe der Gegensouverän.

Kein anderer als Barack Hussein Obama verkörpert so sehr das etaistisch-reaktionärprogressive Prinzip der globalen Linken und damit auch gerade die Ideen und Ideale der Revolution von 1789. Eben jene Revolution von 1789, welche schnurgerade in die napoleonischen Kriege, dem Bürgerkaisertum von Louis Bonaparte, den Phantastereien vom debilen Proletarierstaat eines Lassale, hin zur „deutschen Revolution“ von 1933 und totalem Krieg führte, hat sich am 04. November 2008 in – gewiss – etwas anderer Form wiederholt. La rue und Le coer, noch niemals zuvor in der US-Amerikanischen Geschichte waren beide näher aneinander als an eben jenem Herbsttag. Es wäre falsch von einem politischen 9/11 zu sprechen, eher wäre der Ausdruck „Zeitenwende“ angebrachter. Beobachtet man die MSM von CNN bis hin zur New York Times bekommt man den Eindruck als wäre Barack Hussein Obama nach Versailles umgezogen und eben nicht ins Oval Office. Doch es ist furchtbarer als es vielleicht seinen konservativen ( sprich an den Ideen der „Founding Fathers“ festhaltenden ) Kritikern in den USA erscheint. Es ist kein später Sieg George III. Keine Revanche für Yorktown. Es ist der Beginn von etwas ganz anderem, von etwas was den meisten Neo- und Paläocons zugleich als völlig Unbekanntes, als ein Terra Incognita erscheinen muss, der Volksdemokratie made in USA, oder doch besser, der Vertretung des sich elitär dünkelnden Mobs durch einen von und aus sich Selbst. Die Herrschaft des universitär gebildeten Pöbels. Liberalismus nach alteuropäischen Vorbild. Und ebenfalls mit dem selben Potenzial. Der feuchte Traum der Ost- und Westküstenliberalen. Er ist wahr geworden.

Barack Hussein Obama vertritt ganz zu recht eine ganze Generation von Führungspersönlichkeiten, die nie eine Persönlichkeit waren aber stets die innere Führung einübten und damit die geborenen Führer sind. Er, Kind von linken und linkelnden Intellektuellen, sei´s seine ach so weltoffene Mutter, die gerade deswegen als Weltoffen gilt, weil sie, wer hätte das von einer WASP erwartet, mit einem Schwarzafrikaner verheiratet war um danach Barry in einer indonesischer Madrasse unterzubringen, sei´s sein ach so progressiver Vater, der es doch tatsächlich als schwarzafrikanisches Individuum auf eine amerikanische Uni schaffte, und tolerant genug war eine Weiße zu heiraten. Beiden sollte man posthum den Friedensnobelpreis verleihen.

Diese kleine polemische Zuspitzung sollte nicht die Meinung des Autors kundtun, der sich im übrigen stets bemüht, keine Meinung zu besitzen, sondern das Interesse aufweist die Wahrheit, und zwar nichts als die Wahrheit zu erforschen und auszusprechen, sie gegen die wie auch immer geartete postmoderne Diskurskultur auch und vor allem Old Europes zu verteidigen und sie konstant aufs neue zu behaupten. Sie sollte lediglich den Wahlkampf Obamas in wenige Zeilen komprimieren, dessen Essenz darstellen.

Barack Hussein Obama war vieles. Sozialarbeiter und Dozent. Anwalt und Junior-Senator. Ehemann und Vater. Er war, und das ist typisch für Kaderlinke beidseitig des Atlantiks, immer nur Rolle. Charaktermaske ohne Charakter. Mr. Change.

Genauso wie seine Genossen von SDS oder FDJ ist er ein Kind von Vater Staates ( affirmative action ) Gnaden ohne jegliche Fähigkeiten oder Begabungen. Ein Schröder in Amerika.

Nun soll hier Reichstag und White House nicht miteinander verglichen werden. Das White House verfügt über Nuklearwaffen, der Reichstag über Rentenkassen.

Der Durchmarsch der amerikanischen 68er und deren Kinder durch die Medien- und Politinstitutionen ist beschlossene Sache.

Am eben jenem 04.11.2009 wurden die Uhren umgestellt von 1776 hin zu 1789. Und die Zeitbombe tickt unaufhörlich weiter.

~ von analytics23a - Samstag, 25. April 2009.

37 Antworten to “Sovereignity changed”

  1. Danke Mann, ist echt cool von Dir Alter.

    a new era ( Ivanton ), have a word.

  2. @analytics
    Kleine Korrektur: „04.11.2009 wurden die Uhren umgestellt“ soll wohl 2008 sein ;-)

  3. Oups, mein fehler. Habe in eile getippt. BIG GRIN :D

  4. @ Analytics

    Keine Ursache! Du hattest doch eh noch einen Artikel frei.

  5. @ „analytics“

    „Schon gut! Nur muss man sich nicht allzu aengstlich quaelen
    Denn eben wo Begriffe fehlen,
    Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
    Mit Worten laesst sich trefflich streiten,
    Mit Worten ein System bereiten,
    An Worte laesst sich trefflich glauben,
    Von einem Wort laesst sich kein Jota rauben.“
    (Mephisto, Faust I, Studierzimmer)

    Nachdem ich (Ivananton?!?) so nett gebeten worden bin: Jungs, geht es nicht eine Nummer kleiner. Obama ist jetzt ziemlich genau 3 Monate im Amt – und schon ist er der liberal-sozialiostisch-etatistische Godseibeiunds, die Mutter allen Übels?

    Mal ganz abgesehen von der verquasten Begrifflichkeit – „das etaistisch-reaktionärprogressive Prinzip der globalen Linken“ – was hat er getan, um so viel Hass und Ignoranz zu verdienen. Nun, er hat durch simplen Vergleich die Ikone der Necons George „dubya“ Bush entzaubert. Der er kann in ganzen Sätzen sprechen, sich die Nachnamen fremde Staatschefs merken und hat schon das eine oder andere über diese merkwürdige WElt da draußen außerhalb der USA gehört. Und darüber hinaus hat er in erstaunlich kurzer Zeit den größten Blödsinn der Ära dubya abgeschafft:

    1. Die USA betreieben wieder Außenpolitik in Form der sog. Diplomatie – d.h. nicht mehr nach der Wahrnehmung eines Deijährifen: wen ich nicht sehe, wenn ich mkir die Augen zuhalte, den gibt es nicht.

    2. DIe USA ist bereit mit anderen Ländern zu kooperieren. Um Mißverständnisse zu vermeiden: das ist etwas anderes. als den Regierungen dieser Länder Anweisungen zu erteilen. Erster Schritt ist zuzuhören, was diese anderen Länder möchten / erwarten.

    3. Obama hat realisiert, dass die USA als „einzig verbliebene Supermacht“ zwar allen anderen Staaten auf diesem Planeten militärisch überlegen ist, wirtschaftlich aber nicht einmal mehr die Role des primus inter pares erfüllt. Und dass militärische Überlegenheit nicht identisch mit politischer Macht.

    4. Und ganz schlimm: er ist ohne zu zögern daran gegangen, Bushs Kriege so zu beenden, dass die USA ihre Truppen mit dem geringst möglichen Gesichtsverlust abziehen können. Weil er weiß, dass die angeschlagene Wirtschaftsmacht USA sich weitere Bilionen für unendliche Konflikte ohne Sieg nicht leisten kann (und will).

    Zugegeben diese Politik ist bitter für die NeoCons – aber unerläßlich für die USA, wenn sie eine WEltmacht bleiben will. Was „analytics“ krude Weltverschwörung des „unversitätr gebildeten Pöbels“ von SDS , FDJ und amerikanischen Küstenliberalen betrifft: selten habe ich solchen Schwachsinn so anmutig formuliert gehört. Erinnert mich an Alfred Tetzlaffs These Ulbricht sei CIA-Agent gewesen, der in die KPD eingeschleust wurde um den deutschen Kommunismus zu vernichten. Ohne auf Einzelheiten einzugehen: Super-LOL!

    Ist euch nicht aufgefallen mit welchen – freundlichen – Vorbehalten Obamas Gesprächangebote in Europa, Asien und Lateinamerika aufgenommen worden sind. Weil die jeweiligen Partner wissen, dass natürlich auch er amerikanische Interessenpolitik betreiben wird. Aber zumindestens haben sie ihm zugehört. Das ist mehr, als man für die letzten fünf Jahre von Bushs Präsidentschaft sagen kann.

    Zu dem Geschwätz von 1776 versus 1789: Barack Obama wurde in freien gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Er ist Präsident der USA für – mindestens – die nächsten vier Jahre. Lernt damit zu leben.

  6. dieser text ist schwer reaktionär

    verstehe nicht wie du als Liberaler so etwas reinstellst

  7. In der Tat ist er das. Bei all meiner Unsympathie Obama gegenüber, wenn jemand schon dadurch, dass er ihm als Individuum gesetzlich zustehende kollektive Förderleistungen des Staates zu dessen Kind wird und seinen Eltern für ihre interracial marriage sarkastisch der Friedensnobelpreis angetragen wird, sind das für mich schon Anwandlungen in der Nähe des subtilen Rassismus. Individuuen werden aufgrund von Umständen denunziert, für die sie wenig können oder die nur ihren persönlichen Lebensbereich betreffen („Das Private ist politisch“ ist purer Müll). Da ist jemand bei dem Ziel, den lächerlichen Obama Hype zu persiflieren etwas übers Ziel hinausgeschossen, wenn man mich fragt.

  8. […] Watch-Lesetipps: – Sovereignity changed (No Blood for Sauerkraut – trotz der englischen Titel: alles auf Deutsch!) – Two polls today: […]

  9. am absurdesten fand ich den Satz: „Es wäre falsch von einem politischen 9/11 zu sprechen“ – so als ob das irgendwer behauptet hätte…

    paranoides Verschwörungs-BlaBlah ist normalerweise die Domäne von Linken:

    die ständige Leier von wegen die USA sei eine Pseudo-Demokratie, die von korrupten neokonservativen Finsterlingen beherrscht werde, (nur weil der falsche Kandidat gewählt worden war) war unerträglich.

    Wollen wir uns jetzt aufs selbe Niveau herab begeben?

  10. Hab ja ne Menge Holz mit meiner kleinen Polemik geschlagen. War genau meine Absicht. AAlsoo:

    Mr. Sperber, was bitteschön finden Sie an dem Text reaktionär? Ist es die Sprache? Haben Sie noch nie die Texte der Frankfurter Schule gelesen? Ist zwar altmodisch aber hey, ich mag es. Zu Horst: Obama ist Charaktermaske ohne Charakter. Er ist Mr. Change. Er hat ganz bewusst einen Personenkreis angesprochen, der ihm wegen eben der ach so liberalen HERKUNFT

  11. gewählt hat. Oups, falscher Buttom. Sorry.
    Zu den Verschwörungstheorievorwürfen: Leute, könnt ihr euch keine Polemik vorstellen? Ich meine allm das Gerede von „Change“ ist alles andere als eine Verschwörung. Es war ein Plebizit maade in USA. Darauf haben die US-68er hingearbeitet, es war ihr Ziel, die politische Kultur des Landes zu verändern, weg von den republikanischen Prinzipien einer amerikanischen Demokratie, hin zur europäischen ( oder was auch immer sie darunter verstanden haben und immernoch verstehen ) Volksdemokratie. Der Duzrchmarsch durch die Institutionen fand nicht nur in der BRD statt. Was meint ihr den was aus all den flaggenverbrennenden Studenten, Black Pantherfunktionären etc. wurde? Das war alles andere als eine Verschwörung

  12. Wenn eine dümmliche Meute Leute schon nur aus dem Grund bejubelt, weil Sie als Weiße Schwarze heiraten und vice versa, gehört eigentlich diese Meute ausgelacht, nicht aber diese Leute über eine ironische Friedensnobelpreisantragung denunziert. Kann man aber im Rahmen der Polemik schon mal machen, indem man ihre Perspektive einnimmt, klar. Warum aber jemand zum Kind des Staates wird, wenn er (nicht nur?) affirmative action in Anspruch nimmt, musst du mir dann doch noch erklären.

  13. Mag ja sein, dass meine Polemik etwas nach hinten ging. Dennoch, der Wahlkampf drehte sich zumindest bei Obama nicht um Inhalte. Es ging um A.: Leere Worthülsen ( Change. Yes, we can. etc. ) und eben auch um Banalitäten wie eben seine Grossmutter, seinen aus Kenia stammendem Vater, seine Kinder. Immer auf die Tränendrüse, immer dieses menschelnde Gefühlskino. Das war es doch was die meisten Stimmen für ihn raushaute. Das wollten die Liberalen hören. Keine Kompetenzen, keine Inhalte. „Authentische“ Menschen. Darum ging es ihnen.
    Über das Kind des Staates: Bei affirmative action ging es nicht mehr um Emanzipation als Obama das in Anspruch nahm. Genauso wie hier mit dem BaFöG ging es ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts um die quasi-verbeamtung der Studentenschaft. Auch hier gilt, es war keine Verschwörung. Es waren all die kleinen Clerks und Sozialarbeiter mit ihren feuchten Träumen vom Wohlfahrtsstaat nach europäischer Prägung. Damals waren sie nur kleine Fische, heute sind sie Kulturträger oder Verwaltungselite der Bundesregierung in DC. Genauso wie damals Schröder und Fischer kleine Fische waren, oder Cohn-Bendit in der APO war. Keine Verschwörung, sondern das was Adorno als Dialektik der Aufklärung nannte. Der Liberalismus der sich selber aufhebt.

  14. In den USA geschieht das, was sogar in der great depression unmöglich schien. Die Proteste gegen die AIG-Boni, die Lynchstimmung gegen Madoff. Leute, seht ihr etwa nicht, was dort sich zusammenbraut. Es ist ernster als ihr euch vorstellt. Wenn ein President bei Leno auftaucht und über körperlich beeinrächtigte witztelt ist es ernst.

  15. @analytics: Nur ein paar Dinge:
    Du kannst Obama nicht einmal vorwerfen, er wäre eine leere Charaktermaske und ihm dann political incorrectness unterstellen (leno-auftritt) ;)

    Der Marsch durch die Institutionen hat nicht nur die Institutionen verändert sondern auch die Marschierer. Viele von denen sind ganz bürgerlich, spießig und konservativ geworden.

    Obama ist kein 68er.

    „Der Durchmarsch der amerikanischen 68er und deren Kinder“
    Hamma wieder Sippenhaft?

    „Genauso wie seine Genossen von SDS oder FDJ ist er ein Kind von Vater Staates ( affirmative action ) Gnaden ohne jegliche Fähigkeiten oder Begabungen.“
    Sorry, das ist eine Frechheit. Nur weil Leute irgendeine Form von staatlicher Unterstützung während ihres Studiums erhalten haben sind sie nicht dumm. Wie war das denn genau bei Obama? Klär und dochmal darüber auf, welche Kommunisten seinen Abschluss bezahlt haben.

    Es sollte sch*** egal sein ob jemand Hussein oder Adolf mit zweitem Vornamen heißt. Zumindestens unter Liberalen.

  16. „Der Marsch durch die Institutionen hat nicht nur die Institutionen verändert sondern auch die Marschierer. Viele von denen sind ganz bürgerlich, spießig und konservativ geworden.“
    Glaubst Du auch an den Weihnachtsmann. Es wäre zu schön um wahr zu sein. Sorry, wollte dich nicht Beleidigen.

    Zu den Kindern der 68er. Das sind zum Grossteil Abziehbilder ihrer Eltern, darüber zu streiten wäre sinnlos.

    Zu Hussein: Polemik.

    „Du kannst Obama nicht einmal vorwerfen, er wäre eine leere Charaktermaske und ihm dann political incorrectness unterstellen (leno-auftritt) ;)“

    Ich werfe ihm keine PI vor. Ich werfe ihn vor Populist zu sein.

  17. „Zu den Kindern der 68er. Das sind zum Grossteil Abziehbilder ihrer Eltern, darüber zu streiten wäre sinnlos.“

    Joah, wenn so „argumentiert“ wird, dann ist jede Diskussion sinnlos. Da sind wir uns mal einig ;)

  18. Leute merkt ihr wirklich nicht, was dort gerade abgeht und entsteht? Amerikas Politkultur hat sich verändert. Und das nicht zum Guten. Deswegen mein heiliger Zorn. Das Post-Amerikanische Alter hat begonnen…

  19. @lalibertine ( affirmative action )
    genau das meine ich auch.

    Zum Thema Charaktermasken: Jeder Politiker ist eine Charaktermaske, weil keiner von ihnen sich im Wahlkampf darauf verlassen kann, nur aufgrund persönlicher Eigenschaften von der Mehrheit der Bürger gewählt zu werden. Vielmehr muss man wie z.B Obama (Change) Sehnsüchte, Wunschvorstellungen, Identifikationswünsche (einer von uns) etc. geschickt in die eigene Person hineinprojezieren lassen können (der absolute Meister darin war wohl JFK), was wohl am besten mit einem gewissen Maß an Schwammigkeit und Beliebigkeit verbunden mit einem jovialen Gestus geht. Nur dadurch wird man überhaupt ein erfolgreicher Politiker. Obama also zu unterstellen, er wäre ne Charaktermaske, läuft meines Erachtens ein bisschen ins Leere, man könnte höchstens sagen, er wäre noch ne grössere Charaktermaske als es andere Politiker sowieso schon sind/sein müssen.

  20. >>“Es ist ernster als ihr euch vorstellt. Wenn ein President bei Leno auftaucht und über körperlich beeinrächtigte witztelt ist es ernst.“
    >>“Du kannst Obama nicht einmal vorwerfen, er wäre eine leere Charaktermaske und ihm dann political incorrectness unterstellen (leno-auftritt) ;)“

    Viel schlimmer: Dadurch, dass er so geredet hat (und es keinen Aufruhr gab, wie es ihn bei Bush gegeben haette), ist solche Rede jetzt weniger ‚incorrect‘. Berichten aus der Schule meiner Tochter nach zu urteilen, ist es schon spuerbar schlimmer geworden (mag aber auch unwahr sein – unsere Informationsquellen sind kuerzlich besser geworden. Schlimm ist der Zustand auf jeden Fall.)

    >>“körperlich beeinrächtigte“

    Nein, bei Special Olympics geht es um geistige Behinderung (und das ist hier jedem klar). Deshalb ist das noch viel mieser. Du kannst dir jetzt vorstellen, wie wuetend ich bin?

    „Über das Kind des Staates: Bei affirmative action ging es nicht mehr um Emanzipation als Obama das in Anspruch nahm.
    […]
    Damals waren sie nur kleine Fische, heute sind sie Kulturträger oder Verwaltungselite der Bundesregierung in DC. Genauso wie damals Schröder und Fischer kleine Fische waren, oder Cohn-Bendit in der APO war.“
    >>“Nur weil Leute irgendeine Form von staatlicher Unterstützung während ihres Studiums erhalten haben sind sie nicht dumm. Wie war das denn genau bei Obama? Klär und dochmal darüber auf, welche Kommunisten seinen Abschluss bezahlt haben.“

    Das ist doch dumm geredet. Es geht dabei um die Aufnahme (und den Studienabschluss), und (als „equal opportunity“) um Stellenangebote, die, statt auf Basis von Faehigkeit, auf rassendiskriminierende Weise entschieden werden.
    Dann bekommt man einen „Quotenanwalt“, oder einen „Quotendoktor“. Zwar keine Ahnung oder Faehigkeit, aber die Quote musste erfuellt werden. Ueber-erfuellt, damit ja keiner klagen kann. Ich hatte auch schon mal Ingenieurkollegen von der Art.
    Irgendwann schlaegt der Vorteil, den unterqualifizierte Schwarze dadurch bekommen, natuerlich in einen Nachteil um: wenn man z.B. nicht zu einem schwarzen Arzt geht, weil die Wahrscheinlichkeit einfach zu hoch ist, dass es ein Unfaehiger mit Quotenabschluss ist. Solange die Quote (z.B. beim Anstellen in einen sehr festen staatlichen Job) einen hochhaelt, mag das schon sein, aber im grossen und ganzen ist es ein unverdientes Stigma fuer die Faehigen, die im Quoten-freien Markt von wissenden Kunden gemieden werden.

    Obama? Na ja. Bei dem kommt neben AA noch die Korruption in Chicago dazu.
    …aber der Effekt ist der selbe – ueberraschenderweise (oder auch nicht) ist der Quotenpraesident eher unfaehig. (Er setzt einige scharflinke Ideen erfolgreich durch. Da die aber nicht den angepriesen Effekt haben werden, darf man sie trotzdem als Mass des Misserfolgs benutzen – obgleich sie wohl eher ideologisch bedingt sind: Es ist am Ende schnurzpiep, ob er zu bloed ist, die schlechten Ideen zu erkennen, oder sie kaltschnaeuzig wissend durchdrueckt.)

    Aber niemand weiss, welche „Kommunisten seinen Abschluss bezahlt haben“, denn seine Uniakten (Columbia – scharf-linke Hochburg, besonders als der Usprung der schamlosen linkspropagandistischen Pseudojounallie bekannt) unterliegen komischerweise strengster
    Geheimhaltung.

  21. othercoast hat mehr Ahnung von Dialektik als manch ein Kommentator hier. Leute, wenn Fritz Henderson darum BITTET das seine Firma, GM(!) verstaatlicht wird, wenn ein POTUS ohne PR-Damage davon kommt, wenn er sich über Geistigbehinderte auslässt, wenn der Mob Madoff und die AIG Belegschaft zu lynchen bereit ist, aber der AJC das Maul hält, wenn die Regierung die Fusion Chryslers mit Fiat vorantreibt, wenn 56% der Amerikaner meinen, die Steuern wären zu niedrig und der Gouverneur von NY damit gedroht hat alle Reichen auszuweisen, wenn Obama mit dem Iran die NABUCO-Pipeline durchpaukt und in Afghanistan zusammenarbeiten will, wenn US-Navy und Iranische Marine vor der Küste Somalias patroulieren, wenn die USA sukkzessiver Art und Weise Israel, Japan, Süd-Korea und Kolumbien ihren Feinden ausliefert, und auch noch den Russkies den Arsch leckt, wenn Czechen und Polen die Panik kriegen und Al Qaeda im Irak erstarkt, wenn Syrien und die TÜRKEI Militärmanöver abhalten, wenn der Iran den Sudanesen nukleare Technologie versprochen hat und Japan sich ebenfalls nuklear Bewaffnen will, was zur Hölle muss Geschehen um euch einzutrichtern, dass der Souverän tot ist, dass wir gerade den Beginn des Post-Amerikanischen Zeitalters erleben, wo die einst freieste und beste Gesellschaft die es je auf diesem verdammten Brocken im Universum gegeben hat Suizid begeht? Leute wacht auf!

  22. @ analytics

    Du vergißt die schwarzen UN-Hubschrauber, die über den USA kreisen und die Deportationen in die FEMA concentration camps vorbereiten. Aber Verfolgungswahn hat ja den Vorteil, dass mann sich nicht so alleine fühlt. Ich empfehle zur Entspannung deshalb einen Ausflug in die wirkliche Realität jenseits von Friedensspinner Obama:
    http://www.ciao.de/Command_Conquer_Alarmstufe_Rot_3_PC_DVD__7970120#productdetail

  23. @analytics & othercoast: He Mann, was raucht ihr denn da für geiles Zeug? Krieg ich da auch was ab?

    Im Ernst: Gehts noch? Ist Dialektik jetzt ein Wort für sinnbefreites Halluzinieren?

    Speziell bei Dir othercoast müsste man eingetlich davon ausgehen, dass Du ein rassistisches äh Armleuchter bist, da für Dich erwiesen zu sein scheint, dass jeder Amerikaner schwarzer Hautfarbe der mal eine Uni betreten hat dies sicher nicht seiner eigenen Intelligenz zu verdanken hatte. Für Dich scheint überdies alles jenseits des KKK „scharf links“ zu sein. Da zeigen sich immer die echten Kenner, die mit den deutschen Kategorien an das amerikanische Parteiensystem rangehen. Da ist die GOP dann „rechts“ und die Dems „links“. Süß.
    Merke weder die Dems, noch Obama, noch Harvard sind „scharf links“. So ein Müll. Seinen J.D. hat Obama übrigens mit „magna cum laude“ gemacht. Nix das Geheimhaltung.

  24. @ othercoast

    Über Sinn und Unsinn von Quotenregeln ganz gleich für wen mag man streiten, aber das Problem von Obama ist sicherlich nicht, daß er nicht ausreichend qualifiziert oder nicht intelligent genug wäre. Daß er und vor allem wie er es so weit gebracht hat, widerlegt das bereits. Er macht nur nichts oder besser gesagt das falsche draus.

    Auch sollte man sich an die Vorwürfe erinnern, die von denselben Bushhassern, die Obama heutzutage in Schutz nehmen, gegenüber seinem Amtsvorgänger gemacht wurden, obwohl der ebenfalls weit intelligenter als die meisten seiner Kritiker war. Sowas ist als polemische Überspitzung zwar zulässig, als sachliches Argument aber untauglich.

  25. @ laliwhatever

    WTF? Was zum Henker war daran „rassistisch“ wenn man behauuptet, dass die meisten AA-Empfänger inkompitent für den ausgesuchten Beruf sind, und nur deswegen aufgenommen werden weil das den ideologischen Bedürfnissen der Clerks in den Büros des jeweiligen Sozialamteas entgegenkommt? Ist hier doch genauso, es werden nur noch Idioten auf die UNI aufgenommen. Leistung ist nicht mehr gefragt, setzt sich im späteren Berufsleben fort. Aber hier sinds authotone Bewohner iwelcher Kieze. Schwer sich hier Rassismus vorzustellen. BTW, ich bin genauso Migrant, bin mit 8 Jahren mit meiner Mutter aus Russland nach D gekommen. Als russischer Jude hat man ein paar Stories im petto, ich sags dir. Noch etwas ganz rassistisches auf dem Weg: Die meisten Probleme habe ich mit Migranten türkischer Herkunft. Oh ja, sicherlich, ich bin Double Agent des KKK. Träum weiter.

  26. @a new era: Wie unaufmerksam von mir. Wie konnte ich nur die black choppers der UNO übersehen. Vielen Dank auch für den hilfreichen Hinweis. Nebenbei, ich hasse die gesamte C&C Reihe. Richtige Neo-Cons spielen das hier:http://www.youtube.com/watch?v=ir5EavFCHvw

    „No sightseein´! Yes, sir!“ I love that shit.

  27. :http://www.youtube.com/watch?v=ir5EavFCHvw

  28. Die Story: You would love it: http:/www.youtube.com/watch?v=ir5EavFCHvw

  29. Just In: http://www.debka.com/headline.php?hid=6049
    http://www.debka.com/headline.php?hid=6048

    Um Natko zu zitieren: This is fucked up.

  30. @ analytics

    Thanks for the proof. Ich hatte schon immer vermutet, dass die Planung für die Invasion und Besetzung des Irak auf einem Computergame beruhte. Aber das eigentliche Konzept für die Befreiung des Landes wird doch hier beschrieben:

  31. BUGS, INCOMING!!!

    Ob Du´s glaubst oder nicht, das ist einer meiner Lieblingsfilme! Thx for posting pal.

  32. Jetzt mal im Ernst, ist das was ich konstantiert habe euch nur als Verschwörung vorstellbar. Leute die USA siechen dahin und es ist alles andere als eine Verschwörung. Ist es wirklich so unglaublich? Die Beweise sind überall. Was muss noch geschehen? Seoul in Flamen, Luftlandung in Taipeh, n Japanischer Atomwaffentest, die Russen in Tblissi? Hey, WTF?

  33. @analytics: Eigentlich bezog ich mich auf othercoast, interessant, dass Du Dich angesprochen fühlst. Jetzt aber schnell hinter dem Kollektiv versteckt! Als russischer Jude kannst Du natürlich kein Rassist sein, dann ist ja alles klar. Willkommen im Kindergarten.

    „Die Beweise sind überall. Was muss noch geschehen? Seoul in Flamen, Luftlandung in Taipeh, n Japanischer Atomwaffentest, die Russen in Tblissi? Hey, WTF?“

    Neuroleptika sollen helfen.

    Ich bin raus hier. Dieser Blog ist eigentlich exzellent, aber diesen Artikel und den „Diskussionsstil“ seines Verfassers kann ich nur noch als Satire interpretieren.

  34. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass es NICHT rassistisch ist AA zu kritisieren. Aber wenn Du mich im KKK siehst, dann sollte man bei Dir Neuroleptiker einsetzen.

    Scheiße noch eins, warum müsst ihr Liberalen immer so reagieren, wenn einer eine andere Auffassung vertritt als ihr. Leute, Obama plant MILITÄRISCHE Zusammenarbeit mit einem antisemitischen klerikalfaschistischen Regime? Gehts noch?

  35. @La-La-La-I-can’t-hear-you:

    >>Im Ernst: Gehts noch? Ist Dialektik jetzt ein Wort für sinnbefreites Halluzinieren?<>Speziell bei Dir othercoast müsste man eingetlich davon ausgehen, dass Du ein rassistisches äh Armleuchter bist, da für Dich erwiesen zu sein scheint, dass jeder Amerikaner schwarzer Hautfarbe der mal eine Uni betreten hat dies sicher nicht seiner eigenen Intelligenz zu verdanken hatte.<> Für Dich scheint überdies alles jenseits des KKK “scharf links” zu sein. Da zeigen sich immer die echten Kenner, die mit den deutschen Kategorien an das amerikanische Parteiensystem rangehen. Da ist die GOP dann “rechts” und die Dems “links”. Süß.<>Merke weder die Dems, noch Obama, noch Harvard sind “scharf links”. So ein Müll. Seinen J.D. hat Obama übrigens mit “magna cum laude” gemacht. Nix das Geheimhaltung.<<

    Manche der Ds sind scharf-links.

    In mancher Hinsicht gebaert sich Obama „centrist“. So manche „konservative“ Elemente seines Vorgaengers hat er ueberraschenderweise auch uebernommen (die sind jetzt eben nur einfach nicht mehr schlecht, sondern notwendig).

    In manch anderer Hinsicht ist Obama (tw. fuer US-Verhaeltnisse, teilweise absolut) scharf-links.
    Er hat viel Zeit als Aktivist in scharf-linken Organisationen (ich nenne moechtegern-sozialistische basis-antiamerikanische Organisationen jetzt mal vereinfachenderweise so) verbracht.
    (Banken mit Minderheitsfoerderungsgesetzklagen dahingehend zu erpressen, dass sie Hypotheken an relativ Mittellose vergeben muessen – interessanterweise eine Hauptursache der Bankenkrise (nix „von Bush geerbt“) – wird in den USA auch generell als links angesehen. Wenn die Junge Union sowas auch macht, kann ich nichts dafuer.)
    Einige seiner (tw. gescheiterten) Kabinettsmitglieder haben einen scharfroten (oder scharfgruenen) Hintergrund.

    Davon sprach ich aber nicht. Ich sprach von scharflinke Ideen (policies – wie heisst das auf Deutsch?), die er durchsetz[t|en will]. Z.b. seine regressive Energiepolitik, seine Umverteilungspolitik (und die Kombination der beiden), oder die Gewerkschaftsregelung, die durch oeffentliche Wahlen das mafiamaessige Erpressen von Arbeitern zur Gewerkschaftsbildung durch Gewerkschaftstreiber foerdert.

    Harvard ist allerdings ziemlich links. Davon sprach ich aber nicht. Ich sprach von seinem Politikstudium in Columbia (was fuer seine politische Ausrichtung bekannter ist – ist schreib es jetzt nicht alles nochmal. Les es stattdessen nochmal). Davon ist weniger bekannt (und es geht nicht nur um das, was auf dem Diplom steht.)

    Ich sprach nicht vom JD in Harvard, aber dessen „magna cum laude“ hat es auch in sich. Seit kurzem haben die eine neue Regelung fuer „honors“, sodass u.a. „magna cum laude“ und „summa cum laude“ zusammen hoechstens 20% der Abschluesse ausmachen kann – weil jemand Angst hatte, die bisherige Rate fuer Abschluesse mit cum/magna cum/summa cum koennte diese honors abwerten – es waren naemlich 90%! (Wobei ich jetzt nicht sagen will, dass ein JD leicht ist – laut meiner Frau ist es sehr schwere Arbeit. Magna cum hat dort aber Inflation, und auch bei Harvard ist bevorteilende Behandlung von Minoritaeten durchaus nicht auszuschliessen. Ich weiss aber weit weniger ueber die Abschlusspolitik speziell dort, als ueber Annahme- und Einstellungspolitik generell.)

    An meiner Uni waren die honors jedenfalls deutlich seltener, als ich meinen Bachelor (magna cum laude) gemacht habe.

  36. Irgendwas ist danebengegangen. Zu lang? Also nochmal:

    @La-La-La-I-can’t-hear-you:

    –Im Ernst: Gehts noch? Ist Dialektik jetzt ein Wort für sinnbefreites Halluzinieren?–

    Esch ben ene koelsche Jung. Den jecken Dialekt has du.

    –Speziell bei Dir othercoast müsste man eingetlich davon ausgehen, dass Du ein rassistisches äh Armleuchter bist, da für Dich erwiesen zu sein scheint, dass jeder Amerikaner schwarzer Hautfarbe der mal eine Uni betreten hat dies sicher nicht seiner eigenen Intelligenz zu verdanken hatte.–

    „jeder“ hab ich nicht gesagt. Den Rest hast du auch erfunden. Ich bin so unrassistisch, dass es mich peinigt, dass (wie gesagt) der Vorteil fuer manche (viele?) in einen Nachteil fuer all die anderen, faehigen umschlaegt.
    (In deinem Dialekt kuerzt man das mit „du kannst mich mal am Arm lecken“ ab, richtig?)

    — Für Dich scheint überdies alles jenseits des KKK „scharf links” zu sein. Da zeigen sich immer die echten Kenner, die mit den deutschen Kategorien an das amerikanische Parteiensystem rangehen. Da ist die GOP dann „rechts” und die Dems „links”. Süß.–

    Soll ich die Ds denn, nach US-Parlance, „liberal“ nennen? Das wuerde verwirren. (Aehnlich der Tatsache, dass der KKK ein Auswuchs der Demokraten sind.)

    Die meisten Leser (Schreiber?) hier koennen zu wenig Englisch (auch wenn sie anderer Meinung sind), also schreibe ich nicht in Englisch.

    Hollaendisch kann ich nicht. Franzoesisch auch nicht, ausser „M. Gabriel, le chef du corps du gendarmerie du paradis“.

    Was willst du eigentlich?

    (Fortsetzumg folgt)

  37. 2. Teil:

    –Merke weder die Dems, noch Obama, noch Harvard sind „scharf links”. So ein Müll. Seinen J.D. hat Obama übrigens mit „magna cum laude” gemacht. Nix das Geheimhaltung.–

    Manche der Ds sind scharf-links.

    In mancher Hinsicht gebaert sich Obama „centrist“. So manche konservative Elemente seiners Vorgaengers hat er ueberraschenderweise auch uebernommen (die sind jetzt nur einfach nicht mehr schlecht, sondern notwendig).

    In manch anderer Hinsicht ist Obama (tw. fuer US-Verhaeltnisse, teilweise absolut) scharf-links. Er hat viel Zeit als Aktivist in scharf-linken Organisation (ich nenne moechtegern-sozialistische basis-antiamerikanische Organisationen jetzt mal vereinfachenderweise so) verbracht.
    (Banken mit Minderheitsfoerderungsgesetzklagen dahingehend zu erpressen, dass sie Hypotheken an relativ Mittellose vergeben muessen – interessanterweise eine Hauptursache der Bankenkrise (nix „von Bush geerbt“) – wird in den USA auch generell als links angesehen. Wenn die Junge Union sowas auch macht, kann ich nichts dafuer.) Einige seiner (tw. gescheiterten) Kabinettsmitglieder haben einen scharfroten (oder scharfgruenen) Hintergrund.

    Davon sprach ich aber nicht. Ich sprach von scharflinke Ideen (policies – wie heisst das auf Deutsch?), die er durchsetz[t|en will]. Z.b. seine regressive Energiepolitik, seine Umverteilungspolitik (und die Kombination der beiden), oder die Gewerkschaftsregelung, die durch oeffentliche Wahlen das mafiamaessige Erpressen von Arbeitern durch Gewerkschaftstreiber zur Gewerkschaftsbildung foerdert.

    Ich sprach nicht vom JD in Harvard, aber dessen „magna cum laude” hat es auch in sich. Seit kurzem haben die eine neue Regelung fuer „honors”, sodass u.a. „magna cum laude” und „summa cum laude” zusammen hoechstens 20% der Abschluesse ausmachen kann – weil jemand Angst hatte, die bisherige Rate fuer Abschluesse mit cum/magna cum/summa cum koennte diese honors abwerten – es waren naemlich 90%! (Wobei ich jetzt nicht sagen will, dass ein JD leicht ist – laut meiner Frau ist es sehr schwere Arbeit. Magna cum hat dort aber Inflation, und auch bei Harvard ist bevorteilende Behandlung von Minoritaeten durchaus nicht auszuschliessen. Ich weiss aber weit weniger ueber die Abschlusspolitik speziell dort, als ueber Annahme- und Einstellungspolitik generell.)

    An meiner Uni waren die honors deutlichr seltener, als ich meinen Bachelor (magna cum laude) gemacht habe.

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