Yes we can (attack North Korea)!


Schluß mit der weichen Welle! This means war!!! Obamas Parteifreunde sind jedenfalls schon mal auf dem Kriegspfad:

President Clinton’s former Secretary of Defense William Perry and Assistant Secretary of Defense Ashton Carter have called on the President to take pre-emptive action against North Korea’s ballistic missile while it’s still on the launchpad

Nur scheinen sie mit dem Angriff dem ursprünglichen Zeitplan noch ein wenig hinterherzuhinken. Denn wie hier süffisant angemerkt wird, ist der Originaltext nicht mehr ganz taufrisch.

Aber macht nichts, „Yes we could have (attacked North Korea)!“ klingt ja auch ganz nett.

~ von Paul13 - Samstag, 28. März 2009.

12 Antworten to “Yes we can (attack North Korea)!”

  1. @ Paul

    Seufz. Kurzfasszng: no, they can’t. Keine Truppen, keine Waffen, kein Geld, kein Interesse. Deshalb kein Angriff auf: Iran, Nordkorea, Syrien, Jemen, Sudan, Rußland, Venezuela, Zimbabwe oder die Heimat der non-freedom fries.
    Schuld ist überigensd Bush. Weil er unbedingt diesen enorm teuren und verlustreiche Krieg gegen den Typen ohne WMD führen wollte. Jetzt haben die Amis die Schnauze voll und wollen die Jungs möglichst bald nach Hause holen. Und der nächste, der einen Krieg anfängt, wird impeacht.
    Mein Tipp an Dich: umschulen. Oder laß Dich acht Jahre einfrieren und hoffe auf die Tochter von Sarah Palin.

  2. Äh, ich glaube, Du hast nicht ganz gelesen was da stand. Das waren Deine Superobamafriedensdemokraten, die das gefordert haben. Und jetzt erklär uns doch mal, wieso es vor zwei Jahren richtig gewesen wäre, Nordkorea den Krieg zu erklären, und jetzt nicht mehr. Das wird bestimmt lustig.

  3. nmr:
    informiere dich mal du lackaffe,
    in nordkorea fressen die jungs GRAS und BAUMRINDE damit sie n bauch vollkriegen,
    waehrend der geliebte fuehrer cognac fuer 10000 USD saeuft, so er denn noch lebt.in dem land gibt es KZs, ausserdem kannst du dir auf youtube ne CNN reportage angucken wie da n paar leute einfach so in der oefentlichkeit hingerichtet werden

    also, warum ist es jetzt nicht mehr richtig nordkorea anzugreifen?
    nur weil grade die ressourcen nicht da sind?

  4. @ NEB

    Hab ich schon, mein kleines lackäffchen. Das Problem ist nur: Informationen muß man auch verstehen. Und da scheint es bei dir Zu hapern. Deshalb noch mal ganz einfach, extra für Dich:

    Natürlich greifen die USA Nordkorea NICHT an, weil „grade die ressourcen nicht da sind“. Genau so wies sie das Land in den letzten sechzig Jahren nicht angegriffen haben. WEilKoreakriege ziemlich blutig & kostspielig zu sein pflegen – mit allenfalls gemischten Resultaten.

    Denn Staaten führen keine Kriege um Menschen zu befreien oder den Hunger zu beenden, sonder um:
    – Rohstofflager zu erschließen und abzubauen,
    – Plantagen und Fabriken zu bewirtschaften,
    – Nachschubrouten und Handelsstraßen zu sichern und
    – Einflußzonen zu sichern.

    Nehmen wir ein bei den Neocoms beliebtes Beispiel: die USA im II. Weltkrieg. Die USA sind in diesen Krieg nicht eingetreten um die unterjochten Völker Europas und Asiens zu befreien, den Holocaust zu beenden und Freiheit und Demokratie weltweit zu verbreiten. Sondern schlicht weil sie nach dem – provozierten – Angriff der Japaner und der anschließenden Kriegserklärung DEutschlands gegen die beiden faschistischen Mächte kämpfen mußten. Und was meinst Du warum es dann noch 2 1/2 Jahre bis Sommer 1944 gedauert hat, bis die Allierten mit der Landung in der Normandie die zweite Front in Europa eröffnet haben? Weil die USA erst die Seeherrschaft im Pazifik zurückerobern wollten, was für die amerikanischen Interessen eine unmittelbare Bedrohung war. Und natürlich weil die Wehrmacht mit dem Kampf gegen die Rote Armee gut ausgelastet war. Man ließ den aktuellen Feind gegen den zukünftigen Konkurrenten kämpfen und wartete, bis das Dritte Reich die besten Kampftruppen in den Panzerschlachten im Osten 1943 verheizt hatte. Erst als der Rückzug der Wehrmacht im Osten im vollen Gange war, griffen die britischen und amerikanischen Truppen massiv in die Kämpfe ein. Sehr effizient, politisch völlig logisch aber eben nicht so richtig neocon.

    Die ganzen Heldensagen von der „Greatest Generation“ vernachlässsigen wohlweislich das timing. Conclusio: es gibt intelligente amerikanische Außenpolitik (FDR) und dämliche (dubya). Obama hat nun in den kommenden vier bis acht Jahren nur begrenzt die Möglichkeit Fehler zu machen – schlicht weil das mächtigste Land der Welt pleite ist. So pleite, dass er um massive Kürzungen des Militärbudgets nicht herumkommen wird. Lerne damit zu leben.

  5. @ Paul

    Äh, ich weiß, Du hast nicht ganz verstanden, was ich sage. Dass Du ein dichotomisches Weltbild a la dubya hast: USA /Israel/ GB / CA / AUS gut, Westeuropa blöd, alle anderen SCHLECHT – wissen wir mittlerweile. Nur glaubst Du, dass ist bei allen Menschen so. Deshalb um das ein für alle mal festzuhalten:

    Wenn ich Obama gegenüber McCain für den besseren Präsidenten halte, glaube ich deshalb noch nicht an seine Unfehlbarkeit – und schon gar nicht an die der Demokratischen Partei. Was also irgendjemand, der in der Clinton-Administration mal was zu sagen hatte, 2006 zum Irak, Iran, Nordkorea oder zum bevorstehenden Anriff der Marsianer gesagt hat oder nicht – ist mir ziemlich gleichgültig. Auf jeden Fall bin ich nur für das verantwortlich was ich sage (oder zitiere), okay?

    Und da wir gerade dabei sind: nicht jeder, der Dir mal widerspricht ist „Realpolitiker“, „Realist“ oder „defeatocrat“ und für Kissinger, Carter oder die Niederlage der Nordstaaten bei Bull Run verantwortlich.

  6. „. Und natürlich weil die Wehrmacht mit dem Kampf gegen die Rote Armee gut ausgelastet war. Man ließ den aktuellen Feind gegen den zukünftigen Konkurrenten kämpfen und wartete, bis das Dritte Reich die besten Kampftruppen in den Panzerschlachten im Osten 1943 verheizt hatte. Erst als der Rückzug der Wehrmacht im Osten im vollen Gange war, griffen die britischen und amerikanischen Truppen massiv in die Kämpfe ein. Sehr effizient, politisch völlig logisch aber eben nicht so richtig neocon.“

    Ach so war das. Und ich dachte immer dass das Bomber Command der RAF, die 8. US-Luftflotte und die später von Italien aus operierenden 15. US-Luftflotte die Festung Europa sturmreif gebombt haben. Zum Glück gibt’s beim Sauerkraut noch echte Experten. Da kann man was lernen!

  7. ANE glaubt wahrscheinlich, daß Stalin den Hauptanteil am Sieg über die Nazis hatte und die Westalliierten nur am Rande mitgespielt haben. Aber für den waren die Commeis wahrscheinlich auch als erste auf dem Mond und haben das Penicilin sowie das Rad erfunden.

  8. Keine Ahnung was Paul so glaubt, aber ich zaehle zu Westeuropa auch noch die Niederlaender und die Norweger und die Daenen.
    Man glaubt es kaum aber die halten von „den deutschen“, also den Politischen Vorgaben die eure Jungs da unten haben auch nichts.
    Die Raeumen naemlich den Dreck weg und gehen wie ein Norwegisches Blatt es mal sagte nicht zum Kuchen essen wenn es vier Uhr wird.
    Zu dem Scheiss den Du zum European Theater geschrieben hast und zum Pazik spare ich mir meine Ausfuehrungen jetzt auch mal.
    Schenkelklopf

  9. Du hast natürlich recht, Westeuropa wird von mir hier nicht geographisch korrekt gebraucht. Ich meine das mehr politisch, so ähnlich – wenn auch nicht deckungsgleich – wie Rummys mit seinem Begriff des „alten Europa“.

    Das was die Norweger leisten, ist für so ein kleines und traditionell friedliches Land schon nicht schlecht. Und auch die Niederländer haben mit ihrem Engagement einen Gutteil der Schande von Srebrenica wiedergutgemacht.

  10. @Paul+Auslaender
    Wie so oft müssen Unterstellungen her (oder ist es gar Nichtverstehen?), wenn man kann keine Argumente mehr hat… Sogar ein Sieg der Sklavenhalter muss herhalten – der kleine Fascho-Verteidiger sitzt wahrscheinlich im Clan-Outfit vor dem Rechner und tippt seine kruden Ideen. Schön zu sehen, wie er sich windet! ;-)

    No hope…

  11. LOL! Ich wußte gar nicht, daß Papa Schlumpf mit Vornamen Anton heißt. :-)

  12. @ Adnan

    Ja da empfiehlt sich der Erwerb eines Geschichtsbuches. Nur ein paar Stichworte:

    – Die Invasion in der Normandie erfogt bekanntlich im Juni 1944. Zu diesem Zeitpunkt war die Sommeroffensive der Roten Armee bereits im vollen Gange. Im Verlauf der verschiedenen Operationen wurde den deutschen Streitkräften an der Ostfront endgültig das Rückrat gebrochen: große Teile der noch einsatzbereiten Panzertruppen wurden eingekesselt und zerschlagen, die motorisierten Truppen abgedrängt und sowohl im Kampfgebiet der Heeersgruppe Mitte als auch der Heerrsgruppe Nord verloren die deutschen Truppen endgültig die Initiative. Die sowjetischen Luftstreitkräfte eroberten endgültig die Lufthoheit über das gesamte Schlachtfeld und zerstörten systematisch die Nachschubwege der deutschen Verbände in Weißrußland und der Ukraine. Sechs Wochen später stand die Rote Armee an der östlichen Reichsgrenze.

    – die allierten Bombenangriffe richteten sich gegen die großen Städte, da angesichts der begrenzten Treffgenauigkeit die Bombardierung kleinerer Angriffsziele unter Flakbeschuß sehr unsicher war. Die Zerstörungen dr deutschen Rüstungsproduktion durch Bombenangriffe waren bis dahin vergleichsweise gering (ein Grund für das spätere „Wirtschaftswunder“ in der BRD), wenn auch die Verkehrsnetze teilweise erhebliche Schäden erlitten. Lediglich die Treibstofferzeugung für die motorisierten Truppen wurde stark eingeschränkt. Die deutsche Rüstungsproduktion lief Mitte 1944 unter Speer aber noch auf Hochtouren – nur wurden Waffen und Ausrüstung an der Front schneller verbraucht, als sie dorthin geschafft werden konnten. Einzelheiten hier:
    http://www.buecher.de/shop/Buecher/Albert-Speer-und-die-Ruestungsindustrie-Deutschlands-im-2-Weltkrieg/Schalm-Andy/products_products/detail/prod_id/23491878/

    Fazit: Die Unterstützung der sowjetischen Kriegsproduktion und der Kriegführung der Roten Armee durch die lend-and-lease-Abkommen mit den USA hatte sicherlich entscheidenden Einfluß auf die sowjetische Rüstungsproduktion und die militärischen Operationen der sowjetischen Streitkräfte an der Ostfront 19943/44. Diese waren letztendlich kriegsentscheidend. Der Beitrag des allierten Bombenkrieges und der amerikanisch-britischen Operationen in Europa bis zum D-Day sind dagegen als eher zweitrangig einzustufen.

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