Lang, lang ist’s her…


Erinnert sich eigentlich noch jemand an das israelische Massaker an unschuldigen Flüchtlingen in einer harmlosen UNO-Schule, das wesentlich dazu beigetragen hat, den Druck auf die israelische Regierung zu erhöhen, die Offensive im Gazastreifen trotz ihrer militärischen Erfolge einzustellen? Nein?

Wie denn auch. Denn nachdem selbst die UNO inzwischen auf Seite 18 unter vermischtes einräumt, daß die Schule gar nicht beschossen wurde, möchten die Qualitätsmedien verständlicherweise nur äußerst ungern erklären müssen, wo sie damals denn dann die dazu passenden Bilder herbekommen haben.

~ von Paul13 - Donnerstag, 5. Februar 2009.

21 Antworten to “Lang, lang ist’s her…”

  1. Dir ist aber schon bekannt, dass Little Green Footballs eine eher unseriöse Quelle ist, die auch schon einmal Bilddokumente falsch dargestellt hat!!!

  2. Und „The Globe and Mail“ ist sicher auch nur eine dieser nuseriösen Quellen.
    http://tinyurl.com/dgpzln
    Genauso wie diese eklige Propagandaseite Yahoo-News, welche auf LGF zitiert wird…

  3. @ Bucaro

    Aber wie wir Mr. Hyde kennen, wird er sicher ratzfatz die richtigen Zitate der UNO-Offiziellen auftreiben und das, was man sich bei LGF aus den Fingern gesaugt hat, problemlos als Fälschung widerlegen.

  4. @Paul
    LOL – ist es Blödheit oder Unfähigkeit Zitate zu lesen? Das ist dann reverse-Jager-Style ;-)
    Die Appeaser, Hamas-Fans und Verharmloser können sich auch nicht mehr auf die UN verlassen.

  5. Wenn die Schule nicht von IDF beschossen wurde, kann der Nicht-Beschuß auch kaum den Druck auf Israel erhöht haben. Und wenn freie Berichterstattung vor Ort möglich gewesen wäre, wäre die Geschichte schon am nächsten Tag hinterfragt worden.

    Propaganda und Gerüchten ist nur durch freien Zugang für alle Medien in die umstrittenen Gebiete beizukommen. Alle Berichterstatter können unmöglich von der Hamas kontrolliert werden. Bedenken dagegen muss nur haben, wer auch etwas zu verbergen trachtet.

    Mehr dazu:
    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8FF46DD8B04C4F3BB63CAB1A3D0AF643~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  6. @liamdevlin
    Unabhaengige Berichterstatung im und aus dem Gaza?
    Fuer und durch westliche Journalisten so ganz ohne Stringer?
    Traeum weiter.
    Da sind die Liveschaltungen der arabischen Sender oft erhellender,wenn denen mal was rausrutscht.
    So nach dem Motto: Die schiessen aus diesem Gebäude? Ehrlich?
    Sollten wir besser in Deckung gehen bevor die Israelis antworten?

  7. Ja, unabhängige Berichterstattung. DURCH Journalisten, nicht ‚für‘. Alles andere ist nur Propagandadurchfall, egal ob ‚embedded‘ oder sonstwie mit eigener Agenda.

    Klar sind arabische Sender erhellender. Die sind wenigstens vor Ort, nicht hinter der Absperrung, wo kein Journalist hingehört. Weil er dann nämlich nur ‚Hörensagen‘ berichten kann. Und genau so kommt es zu solchem DRECK. Weil dann nämlich das Gerücht stehen bleibt, ohne dass einer die Fakten checkt.

    Macht das aber erstmal einer, fällt das Kartenhaus schnell in sich zusammen. Unterbleibt das, dann ist nur das Gerücht berichtet worden, schlimmstenfalls von nur einer Seite.

  8. @liamdevlin
    Sie haben das Problem nicht verstanden. Kein Journalist berichtet aus den von Hamas kontrolierten Gebieten UNABHÄNGIG von Hamas!
    Warum keine arabische Reporter die Bilder von Hamas Terroristen weggeschickt haben? Weil das verboten war! Warum haben die arabischen Reporter nur die Bilder von weinenden Frauen und getöteten Kindern gesendet? Weil nur das war gestattet! Würden sich die Reporter den Wille der Hamas widersetzen, würden sie sich schnell nicht nur von den Kameras aber auch von ihrem Leben trennen müssen.
    Glauben Sie nicht, dass Hamas ALLES kontorliert, was in ihrem Machtbereich gescheht?
    Die Ulrike Putz würde sofort zum Leiche, würde sich der Hamas unangenehme Bilder senden die Hamas als das darstellen was sie ist. Eine volksrechtbrechende, kriegsverbrecherischen Terroristenbande, die sich als legitimie Regierung der geschundenen Gazaner darstellt.

  9. Hamas kontrolliert die Reporter in ihrer Einflußsphäre, weil es sich um eine überschaubare Größe handelt. Ein kleiner Kreis von Leuten die von der Infrastruktur Gazas (und damit der Hamas) abhängig sind und damit eben nur das senden können, was der Hamas-Filter zulässt, ohne Distanz, ohne Prüfung der Fakten.

    Mit jedem einzelnen weiteren Journalisten aber wird die Kontrolle schwieriger, das Netz durchlässiger. Die Hamas ist auch keine übernatürliche Instanz sondern personell und finanziell eingeschränkt. Eine durchgängige Kontrolle einer großen Zahl von Berichterstattern kann auch der Hamas nicht vollständig gelingen.

    Für die Berichterstattung ist auch gar nicht in erster Linie erforderlich, die kämpfenden Hamas Aktivisten zu zeigen. Sondern sich selbst ein Bild von den Umständen in den umkämpften Gebieten zu machen. Die Auswirkungen selbst zu beurteilen, mit den Menschen dort ohne Aufpasser zu reden, die Fakten zu sammeln, die Gerüchte auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Geschichten wie: ‚hundert Menschen in ein Gebäude gelockt und dann das Feuer eröffnet‘ bleiben sonst so stehen. Und um solchen SCHEISS zu verbreiten, braucht es keine ‚embedded‘ Journalisten; das kann heute jeder radikale Schwachkopf vom Sofa aus mit einem Blog veranstalten.

    VERHINDERN, KLARSTELLEN, BERICHTEN, dazu braucht es Journalisten. Vor Ort. So viele wie nur möglich. Man kann nie alle zum Lügen zwingen.

  10. @ liamdevlin

    Wenn die Schule nicht von IDF beschossen wurde, kann der Nicht-Beschuß auch kaum den Druck auf Israel erhöht haben.

    Mal ehrlich, mußtest Du nicht lachen, als Du diesen Satz geschrieben hast? Seit wann brauchen UNO, Medien und Riesenstaatsmänner Fakten, wenn es darum geht, den Druck auf Israel zu erhöhen?

    Google mal nach Qana, Green Helmet Guy, Jenin und anderen Pallywoodskandalen. Hast Du je erlebt, daß die internationale Öffentlichkeit mit ihrer Verurteilung israels gewartet hätte, bis die Fakten auf dem Tisch liegen?

  11. @ liamdevlin

    VERHINDERN, KLARSTELLEN, BERICHTEN, dazu braucht es Journalisten. Vor Ort. So viele wie nur möglich. Man kann nie alle zum Lügen zwingen.

    Was für Bilder erwartest Du, wenn nahezu alle Kameramänner vor Ort Palästinenser sind, die entweder die Propagandabilder selber verbreiten wollen oder aber zumindest Familie vor Ort haben und genau wissen, was mit Palästinensern passiert, die von der Hamas des Verrrats bezichtigt werden?

  12. @Paul13

    Im Gegenteil, ich musste Lachen als ich las, der Vorfall hätte dazu beigetragen, den Druck auf Israel zu erhöhen, damit Israel die Offensive beendet. Israel hat die Aktion begonnen und ganz genau so lange durchgeführt, wie es das für notwendig hielt. Mit genau den beabsichtigten Zielen, die es sich durch den Krieg erhofft hatte. Nichts hat diese Entscheidungsfindung und die länge der Aktionen beeinflusst, außer Israels eigener Tagesordnung. Hätte der Druck von außen irgend eine Rolle gespielt, dann hätte es die Aktion schließlich nicht gegeben. Hat er aber nicht.

    Auch, ob diese Offensive die beabsichtigeten Erfolge erbracht hat, kann nur Israel beurteilen. Aber irgendwelches Geheule, von welcher Seite auch immer, hat garantiert keinen Einfluß auf die Regierung in Jerusalem und die Entscheidung über Durchführung und Länge der Offensive. Und zwar, weil man das ganze aufgeregte Gegacker, alle Gegenoffensiven an der Internet/Medien/Öffentlichkeitsfront ohnehin vorhergesehen hat. Das hätte jeder Grundschüler gekonnt. So what?

  13. „Was für Bilder erwartest Du, wenn nahezu alle Kameramänner vor Ort Palästinenser sind, die entweder die Propagandabilder selber verbreiten wollen oder aber zumindest Familie vor Ort haben und genau wissen, was mit Palästinensern passiert, die von der Hamas des Verrrats bezichtigt werden?“

    Na, deshalb fordere ich ja, soviel wie nur irgend möglich, Journalisten in die Gebiete zu pumpen. Die eben nicht jeden Abend mit Besuch bei der Familie rechnen müssen, ihre eigene Hardware dabei haben (heute kein Problem mehr), keine eigenen Interessen in dieser Geschichte verfolgen. Journalismus heisst als erstes Distanz. Man macht sich als Journalist nicht gemein mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.

    Andererseits sind auch nicht alle Berichterstatter in Gaza (oder tausend anderen Orten) Propagandapusher. Es ist die Abwägung, den Hamasfilter zu bedienen oder überhaupt keine Informationen zu bekommen. Aber trotzdem wissen wir ja über die Arbeitsbedingungen bescheid. Weil die Leute vor Ort ja auch darüber berichten. Manchmal spät, aber nicht zu spät. Und der Arbeitstag sieht ungefähr so aus:

    -03.15 Explosionen im Norden, offenbar heftige Feuergefechte;

    -03.55 Raketeneinschlag ca. 5 km vom Hotel/Büro,

    -04.10 Ruhe kehrt ein,

    -04.15 Hamas-Betreuer klopft an und verbietet uns, auf den Balkon zu gehen

    -06.00 Erneute Feuergefechte, Hamas-Betreuer verbietet, das Hotel zu verlassen

    -16.30 Sammeln uns am Bus; Hamas-Sprecher und Betreuer bringen uns zum Raketeneinschlag; viele Opfer, darunter Kinder, Leichenteile, Trümmer; keine Waffen

    -17.30 Pressekonferenz im Hotel, Hamas-Sprecher berichtet von einem Raketenangriff gegen 04.00 morgens auf eine Schule/Wohnhaus/Mosque; 60 Opfer, darunter 40 Kinder

    So sieht ‚embedded‘ aus. Und die einzigen ehrlichen Worte bekommt man von dem Typ mit der Maschinenpistole, wenn man ihm Zigaretten spendiert. Übrigens auch auf der anderen Seite. Man bekommt nicht mehr zu sehen, als man sehen soll. Es ist nur einfach ein bischen bequemer und fühlt sich weniger feindselig an. Verlogen ist es allemal.

    Unabhängig, das heisst, sobald der Mann/die Frau vor Ort es selbst für vertretbar hält (vertretbar; sicher ist bei Kriegsreportage nie etwas), geht er/sie raus und sieht sich selber um.

    Wo war das Feuergefecht?
    Wer hat geschossen?
    Auf wen?
    Mit was?
    Wo sind die alle jetzt?

    Wo ist die Rakete eingeschlagen?
    Was ist/war das für ein Objekt?
    Weshalb ist die da eingeschlagen? (Absicht oder Irrläufer?)
    Opfer?
    Verletzte?
    Wer hilft den Opfern?
    Wohin werden sie gebracht?

    Und so weiter, und so weiter. Freie Berichterstattung beginnt unmittelbar am Ort und zur Zeit des Geschehens. Und kann die Dinge berichten, noch bevor die Propagandamaschinerie angelaufen ist.

    Der beste Schutz gegen Lügen.

  14. @liamdevlin
    „Journalismus heisst als erstes Distanz. Man macht sich als Journalist nicht gemein mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“
    Nun bei diesen Journalisten, die hinter der Absperrung standen (Ulrike Putz, karin Storch), vermisse ich eben diese Distanz. Entweder sind sie voreingenommen, oder liefert sie das was von Ihnen erwartet wird. Massaker, Härte, Blutbad und ähnliches Sch…
    Würden sie drinne und mussten sie von der Frontlinie berichten, wer sollte den für deren Sicherheit garantieren? IDF? Wohl nicht die HAMAS. Die Hamas hat bisher bewisen, dass sie Journalisten entführen kann. Vielleicht kann sie auch die unbequemen Journalisten auch exekutieren. Wer weiß, was sich in den Köpfen von radikalen Islamisten so abspielt. Als Journalist möchte ich nicht mit unbequemen Filmmaterial in die Hände der Hamas geraten.

  15. @Joram

    Unabhängig heisst nicht notwendigerweise, dass dir oder der Gegenseite alles gefallen wird, was berichtet wird. Ich sehe sehr wohl, dass Israel die Berichterstatter im Land mit rundum-sorglos-Paket betreut. Und zwar nicht, weil es vor hat, einen Genozid
    zu begehen, Blutbäder und Massaker anzurichten oder ähnliches. Sondern einfach, um zu verhindern, dass bekannnt wird, wenn IDF Scheiße gebaut hat. Und dass das immer wieder passieren kann und auch passiert, das ist eine ganz natürliche Möglichkeit, im Krieg, wie im Leben überhaupt.

    Entscheidend dabei ist: ist das bewusste Taktik? Ist die Härte gewollt und beabsichtigt, wie die andere Seite unterstellt? Der ‚betreute‘ Journalist wird diese Frage niemals stellen, nie beantworten. Nur die unabhängige Berichterstattung kann die Dinge wieder vom Kopf auf die Füsse stellen, die Perspektive klären. Dann erst zeigt sich, ob ‚Massaker und Blutbad‘ tatsächlich stattgefunden haben oder ob die Vokabeln selbst schon wieder Teil des Krieges sind.

    Für die Sicherheit der Journalisten garantiert nie jemand. Der einzige Schutz den man hat, ist die Vermutung dass nicht auf non-combatants geschossen werden soll. Ob sich die Parteien daran halten, ist von Fall zu Fall, je nach Interessenlage, unterschiedlich. Trotzdem gibt es keinen Mangel an Krisen-Reportern, die bereit sind, das Risiko einzugehen. Und wenn man sie ihre Arbeit machen lässt, dann braucht man die Propagandamärchen nicht zu fürchten. Die werden dann schnell entzaubert.

    Andererseits, alles hat seine zwei Seiten. Unabhängige Berichterstattung deckt auch schonungslos die Fehler der eigenen Seite auf. Das kann natürlich niemandem gefallen, auch und gerade im Krieg nicht. Aber es verhindert eben die Mär vom ‚Vernichtungskrieg‘, zeigt, wo die Fehler lagen, die zu Fehleinschätzungen und toten Zivilisten geführt haben. Und mit dem Wissen, solche Fehleinschätzungen würden an die Öffentlichkeit kommen und ihre Konsequnezen haben, erhöht sich auch die Entschlossenheit der Entscheidungsträger und ihrer Zuarbeiter, eben solche Fehler künftig zu vermeiden.

  16. @liamdevlin
    Wie war die Sache denn im letzten Libanonkrieg?
    Da waren ja viele Journalisten dort und konnten innerhalb weniger Stunden jeden Ort erreichen. Dennoch haben sie das Gerücht verbreitet, die Leute könnten nicht fliehen und auch behauptete Massaker wurden von keinem angezweifelt. Die Unstimmigkeiten wurden von Leuten „hinter der Front“ und hauptsächlich von privaten Bloggern aufgedeckt.
    Waren das immer noch zu wenig Reporter oder die Falschen oder was lief da schief?

    Sicher sollte sich ein guter Journalist mit keiner Sache gemein machen. Auf anhieb fallen mir da aber nicht genügend Beispiele ein, um sie an einer Hand abzuzählen.

  17. @liamdevlin
    Die Frage ist doch – warum sind die unabhängigen Medien nicht einfach nach Gaza gefahren? ;-) Joram hat die Sache schon ganz gut erklärt.

    Ein weiteres Problem: Ein Journalist darf kein Gerücht als Wahrheit verkaufen. Da müssen sich die „Qualitätsmedien“ gerade in diesem Land mal an die eigene Nase packen. Es findet kein Faktencheck statt (wie Du richtig sagst) und es wird die Hamas-Propaganda als Wahrheit verkauft. Einer Horde Verbrecher wird einfach so geglaubt und pubiliziert.
    Nun, wo es eine Richtigstellung durch die UN gibt, kümmern sich die PropagandistenJournalisten einen Dreck. Das bringt keine Auflage oder Klicks – die brauchen die „unabhängigen Berichterstatter“ aber!

  18. @Liamdevlin
    ich befürchte, dass Du keine Ahnung vom Praxis bei IDF hast, wenn Du so was schreibst,
    „Ich sehe sehr wohl, dass Israel die Berichterstatter im Land mit rundum-sorglos-Paket betreut. Und zwar nicht, weil es vor hat, einen Genozidzu begehen, Blutbäder und Massaker anzurichten oder ähnliches. Sondern einfach, um zu verhindern, dass bekannnt wird, wenn IDF Scheiße gebaut hat.“

    Nun wenn IDF was verbockt, dann wird eine Untersuchung eingeleitet. Das war auch in dem Fall vom Tod der 3 Töcher des Dr. Az-Adin Abu El-Eish.
    IDF hat der Vorfall untersucht und den Fehler zugegeben. Das ist tragisch, aber im Krieg ist das unvermeidbar, dass auch Zivilisten sterben. Soldaten kämpfen unter extremen Bedingungen und müssen jede Sekunde mit dem Tod rechnen. Da passiert auch ein Fehler. Aber am seltensten ist ein Vorsatz (also Mord) dabei.
    die Geschichte des tragischen Todes der drei jungen Frauen ist hier zu lesen:
    http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/02/05/die-3-tochter-des-dr-az-a-din-abu-el-eish/

    „Das ist Ehre, das ist Aufrichtigkeit, das ist Mut, zu seinen Fehlern zu stehen, das ist Liebe zur Wahrheit.Das war in den letzten Jahren immer so. Wenn die Armee was verbockt hat (es gab ja auch mehrere ganz ähnliche Zwischenfälle, in denen israelische Soldaten das Opfer waren), dann untersucht sie es und gibt es zu. Weswegen ich nicht verstehe, wie es kommt, daß die meisten Menschen der Armee nicht glauben, wenn sie sagt: das waren wir nicht. Das hat sich bisher immer als richtig herausgestellt. Die Hamas schiebt der Armee ohne zu zögern eigene “Arbeitsunfälle” unter, und die Nachrichtenagenturen scheinen es zu glauben.“
    (Aus Lilas Blog)

  19. „Mal ehrlich, mußtest Du nicht lachen, als Du diesen Satz geschrieben hast? Seit wann brauchen UNO, Medien und Riesenstaatsmänner Fakten, wenn es darum geht, den Druck auf Israel zu erhöhen?“

    Schon lustig, dass Du generell anderen vorwirfst, faktenfrei zu argumentieren. Selber hast Du bisher aber immer null Fakten gebracht und ignorierst die Wirklichkeit, wenn es darum, eine fehlgeleitete Politik auch nur ansatzweise als solche zu berücksichtigen.

  20. @Joram

    ‚ich befürchte, dass Du keine Ahnung vom Praxis bei IDF hast, wenn Du so was schreibst,
    “Ich sehe sehr wohl, dass Israel die Berichterstatter im Land mit rundum-sorglos-Paket betreut. Und zwar nicht, weil es vor hat, einen Genozidzu begehen, Blutbäder und Massaker anzurichten oder ähnliches. Sondern einfach, um zu verhindern, dass bekannnt wird, wenn IDF Scheiße gebaut hat.”

    Nun wenn IDF was verbockt, dann wird eine Untersuchung eingeleitet.‘

    Doch, die Verfahrensweise der IDF ist mir schon geläufig. Es geht hier auch gar nicht ums Vertuschen. IDF ist eine ganz normale große Organisation wie tausende andere Organisationen, Firmen, Behörden usw auch. Versagen ist nirgendwo gern gesehen. Dass dieses Versagen dann untersucht wird, ehrt IDF bis zu einem gewissen Grad. Aber die Entscheidung was wann zu welchem Zeitpunkt und in welcher Art untersucht wird, behält sich IDF natürlich selbst vor.

    Verständlicher Weise, wie ich finde, denn IDF ist schließlich keine Aktiengesellschaft und durchaus in einem Bereich tätig, in dem Information und das Vorenthalten von Information wichtig, lebenswichtig sein kann. Deshalb ist der Rückschluß, IDF lege vorbehaltlos alle relevanten Informationen vor und gewähre völlig freien Zugang zu den Quellen eben nicht zutreffend. Natürlich hat auch IDF, wie Israel insgesamt, seine eigene Agenda und verfolgt diese auch. Was ein völlig legitimer Vorgang ist.

  21. Hamas-Innenminister getötet 15.1.2009
    Musst Du mal hier gucken:
    http://www.darvins-illustrierte.de/
    15.01.2009
    Der Innenminister der Hamas ist bei einem Luftangriff getötet worden. Das gilt dann wohl als ziviles Opfer.

    Und auf derselben Website unter „Geschehen“ auch mal den Cartoon „Zorn“ vom 14.01.2009 schauen.
    Konnte das Bild leider nicht hier reinkopieren.

    Dort findet man auch noch das hier:
    Ärger um Holocaust-Leugner 3.2.2009
    Der Papst hat einen Holocaust-Leugner rehabilitiert. Nach den Demonstrationen der letzten Wochen hatte der Papst den Eindruck gewonnen, das ginge wieder.

    Oder das:
    Besuch 3.2.2009
    Außenminister Steinmeier besucht Washington. Er möchte klarstellen, dass die Bundeswehr nicht noch mehr leisten kann, weil sie die aufgenommenen Guantanamo-Häftlinge unter Kontrolle halten muss.
    Steinmeier traf Obama und war sehr fasziniert von ihm und dem günstigen Angebot für zwei amerikanische Autos.

    Oder das:
    Zwangsehen 3.2.2009
    Der Berliner Senat hat bekanntgegeben, dass in Berlin einige hundert Fälle von Zwangsehen bekannt sind. Die kabarettistische Reaktion wäre: Zwangsehen gibt es auch bei uns … — blöd, die sind ja bei uns!

    und auch dies:
    Erdogan verlässt Davos 30.1.2009
    Erdogan hat Davos verlassen und wurde zu Hause jubelnd empfangen. Die antiwestliche Grundhaltung hat sich in der Türkei verstärkt. Bald so sehr, dass die Türkei mit der EU gleichzieht.

    Und so weiter. Goldige Seite!

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