Von wegen Endsieg und so


Wer wissen will, wie man sich in der Hamburger Wolfsschanze die Lage schönredet, nur um nicht die drohende militärische Katastrophe bei der Hamas eingestehen zu müssen, der sollte sich mal diese wunderschöne RealTime-Geschichtsklitterung zu Gemüte führen:

Druck im Sicherheitsrat auf Israel [… blablabla…] Israel richtet als erstes Zugeständnis an Kritiker einen Hilfskorridor ein.

Davon mal abgesehen, daß die Hamas die Grenzübergänge, über die die Konvois fahren, gerne selbst beschießt und die gelieferten Waren dann mitunter requiriert, um sie gewinnbringend an die eigene Bevölkerung zu verkaufen, ist folgende Analyse wesentlich näher an der Realität:

What is clear is that Hamas is now desperate for a lull in the fighting. […] Hamas is fighting for its survival and its leaders know that their collapse would constitute a severe blow not only to the movement, but also to its patrons in Teheran and Damascus.

Doch nicht nur die Hamas sieht die Lage ungeachtet der offiziellen Verlautbarungen intern weit weniger optimistisch als der SPIEGEL, auch die zeitlichen Abläufe sind ein wenig anders, als uns hier suggeriert wird:

Mehr als 40 Menschen waren an diesem Dienstag durch israelische Granaten auf eine Uno-Schule im Gaza-Streifen gestorben. Danach war die internationale Kritik am israelischen Vorgehen nochmals gewachsen – ein erstes Entgegenkommen der Regierung wurde erwartet.

Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand nahmen nämlich alleine schon deswegen unabhängig von dem den Israelis zugeschobenen Hamas-Massaker in der UNO-Schule Gestalt an, weil sie rein zeitlich lange davor lagen. Und das, was da zur Zeit in Kairo ausgekaspert wird, ist bisher alles andere als „Druck auf Israel“, das im Gegenteil mit der Option einer Verstärkung der Offensive umgekehrt Druck auf die Diplomaten macht, realistischere Vorstellungen von einer Waffenruhe zu entwickeln, wollen sie zum Unterzeichnen der Kapitulationsurkunde noch irgendeinen Hamas-Führer lebend vorfinden:

Alongside the overt diplomatic drive for a ceasefire, Washington is quietly moving ahead on a package in conjunction with Saudi Arabia, Jordan, Egypt – which is managing the Hamas track – and German chancellor Angela Merkel. Israel will hold the lines established on the day the ceasefire went into effect for a two-three month trial period. Egyptian and Jordanian units will remain in the enclave until a pre-set date. An international mechanism will prevent Hamas from rearming.

Egyptian intelligence minister Gen. Omar Suleiman outlined this deal for the Hamas delegation, headed by operations chief, Imad Al Alami, which arrived in Cairo Monday night, after finally agreeing to discuss a truce. It was clear to both sides that he was dictating honorable terms for a Hamas capitulation, as Israeli forces entered the third and most dangerous phase of their Gaza offensive, the entry into Gaza’s densely built-up areas.

Oder nochmal zum Mitschreiben für all die, die das klägliche Scheitern der Hamas nachher wieder in einen glorreichen Sieg umdichten wollen:

For Hamas-Damascus and Hamas-Gaza alike, bowing to the Egyptian ultimatum and accepting the proposal intelligence minister Gen. Omar Suleiman put before its representatives in Cairo Tuesday would be seen as a surrender to the Israeli Defense Forces.

Nun wird der geneigte Terroristenversteher auch das wieder unter plumper israelischer Propaganda abtun, aber da werden ihn die Herren Widerstandskämpfer höchstselbst bitterlich entäuschen:

„The Franco-Egyptian initiative does not contribute towards finding a solution since it is a threat to the resistance and the Palestinian cause, allowing the enemy to continue its aggression,“ the groups said in a statement.

Damascus-based movements „reject the presence of international forces or observers in Gaza, since this is aimed at defending the security of the occupation and reinforcing the blockade against the resistance.“

Auch wenn solch ein Deal am Ende dann offiziell natürlich nicht Kapitulation genannt werden wird, wird er eine klare und eindeutige Niederlage der Hamas besiegeln. Und das ist auch gut so, gerade für die Palästinenser, die letztlich ja einen weit höheren Preis für die Kollaboration der westlichen Medien mit den fundamentalistischen Terrorismus zahlen müssen als die Israelis, die aufgrund ihrer militärischen Überlegenheit beim Kampf ums nackte Überleben als letzten Ausweg immer die Option „We win, they lose“ wählen können.

Denn wenn die Hamas am Ende den Eindruck bekommen sollte, daß sie die Weltöffentlichkeit unabhängig von den Fakten davon überzeugen kann, den Krieg gewonnen zu haben, dann wird sie es früher oder später wieder versuchen, weil sie glaubt, aufgrund des Drucks der veröffentlichten Meinung auf die politischen Entscheidungsträger jene Zugeständnisse, die sie auf dem Schlachtfeld zwangsläufig verliert, dann eben am Verhandlungstisch zu erhalten. Ein erneuter Waffengang ist dann unvermeidlich und wird nur verschoben.

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Wenn die westlichen Medien sich nicht ein für alle Mal abgewöhnen, die offenkundigen militärischen Niederlagen des islamistischen „Widerstands“ gegen die Moderne – sei es im Irak oder in Palästina – auch als solche zu benennen, und seine menschenverachtenden Methoden nicht endlich vorbehaltlos und unmißverständlich anprangern, werden ganz konkret Menschen sterben. Und dann wird nicht mehr am Apfel aus Südafrika das Blut kleben. Sondern am Nachrichtenmagazin im Kiosk nebenan.

~ von Paul13 - Freitag, 9. Januar 2009.

36 Antworten to “Von wegen Endsieg und so”

  1. Mal die aktuelle sogenannte UN Resolution gelesen?
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3653258,00.html

    Und da wundern die sich immer noch das die UN kein vernuenftiger Mensch mehr ernst nimmt?

    Aber vermutlich werden die Unterstuetzer und Versteher der Hamas das auch noch als Sieg bezeichnen.
    Nun denn traeumt weiter vom Endsieg.

  2. Danke, Paul! Mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

  3. @ Paul

    Sie haben ja so recht: dieser Krieg wird zur endgültigen Niederlage und zur Selbstauflösung der Hamas führen. Genau so, wie der Libanonkrieg 2006 das Ende der Hizbollah bedeutete.

    Vielleicht sollten Sie sich doch besser auf Ballerspiele im Internet beschränken.

  4. Selbst wenn die Hamas endlich in Grund und Boden gebombt worden ist – SPON bleibt. Das ist das wahre Übel…

  5. Böser, aber guter Kommentar gefunden über Letter of Intent (danke lieber Wullenwever)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/442433/index.do

  6. @nmr
    Nun Aufloesen muss sie sich ja gar nicht es reicht wenn sie auf das Format einer N(SDA)PD oder DKP/KPD/SED zurecht gestutzt wird und die im Gaza Strip lebenden es einsehen dass es sinnvoller ist in Frieden mit Israel zu leben.

    Frage:
    Kann mir mal jemand erklaeren warum der Beschuss des Grenzuebergangs fuer Hilfslieferung durch die Hamas noch nicht durch die UN verurteilt wurde?

  7. @auslaender: Gern geschehen. Erklären kann ich das mit dem Grenzübergang weiß Gott auch nicht, hier aber noch mal ein Link zum Unterschreiben, um gegen die geplante Resolution des „Menschenrechtsrats“ der UN am Freitag zu protestieren: http://tinyurl.com/7fqv5s

  8. Paul, Deine als Medienkritik getarnte Propagenda für Israel ist ja ganz witzig, aber ebenso durchschaubar. Mittlerweile ist aber klar, wer den Waffenstillstand gebrochen hat und die israelischen Politiker, allen voran Tzipi Livni, stehen als ziemlich üble Heuchler vor der Weltöffentlichkeit.

    Zwar halte ich es immer noch für das Beste für das palästinensische Volk, wenn die Hamas von der Macht entfernt wird (und vielleicht vertrieben wird wie die PLO 1982 aus Beirut) aber helfen wird das letztendlich nichts.

    Im Übrigen, dass Claudio Casula zu Deinen Claqueuren zählt, gereicht Dir nun wirklich nicht zur Ehre, denn wer will schon einen mutmaßlichen Rassisten zu seinen Freunden zählen?

  9. Der Präsident des Ölmullah Regimes hat angekündigt, das Besatzerregime von den Seiten der Geschichte zu löschen (oder gibt es mittlerweile eine noch blumigere Übersetzung?) Gleichzeitig hat er trotz enormer Gas und Ölreserven einen regelrechten Atomkraftfimmel – nicht wie wir Österreicher, die Atomkraft ablehnen, obwohl wir sie gut brauchen könnten, sondern eben umgekehrt.

    Den Tschechen wollen wird die Atomnutzung verbieten, obwohl wir in Wahrheit fleißig deren Atomstrom konsumieren. Den Iranern wollen wir hingegen nicht misstrauen, weil sie ja versprechen, die Atomenergie nur friedlich nutzen zu wollen. Selbstverständlich vergessen wir aber nicht, darauf hinzuweisen, dass Israel ohnehin auch über Atomwaffen verfüge.

    Europa hat die Israelis mit dieser Bedrohung weitgehend alleingelassen – von einem Wirtschaftsboykott, der Alternative zum Krieg keine Spur (siehe OMV Deal)

    Wenn sich Israel dann gegen die islamistischen Terror Outlets des Irans zur Wehr setzt, herrscht auf einmal die große Empörung.

  10. @ auslaender
    who cares about you?

  11. Eigentlich müsste der Jägermeister nach der Zerstörung Von Hamas TV ganz dolle Sorgen um die Rekrutierung von Nachwuchsantisemiten haben. Aber die BBC, ARD, ZDF, der Spiegel und „Junge Welt“ helfen ihm und HamaSS aus der Patsche – meint er.

  12. The Hamas War Crime Strategy von Alan M. Dershowitz

    via Hudson NY

    http://www.hudsonny.org/2009/01/the-hamas-war-crime-strategy.php

  13. @ Jolly Rogers

    Die Medienkritik ist keine Tarnung, auch wenn mich die israelischen Argumente zugegeben um einiges mehr überzeugen als die palästinensischen. Wenn Hamas & Co. wüßten, daß sie nach ihren Kriegsverbrechen und Pallywoodinszenierungen in der Weltöffentlichkeit jedesmal schlechter statt besser dastehen, wäre längst Frieden.

    Was den Waffenstillstand angeht, so hat den, so es ihn überhaupt je gab, die Hamas gebrochen bzw. ihn nicht verlängert, obwohl Olmert sicher darauf eingegangen wäre. Die Frage ist aber ohnehin, ob ein Waffenstillstand mit einer Organisation, deren Hauptprogrammpunkt die Auslöschung Israels ist, überhaupt wünschenswert ist.

  14. @ jolly rogers

    Gehts noch?!?

  15. @ Aron Sperber

    Was die Endlösung der Iran-Frage betrifft, so haben Paul und ich eine kleine Verabredung in ca. zwei Wochen. Also noch ein bißchen Geduld mit den Sandkasten- bzw. Computer-Spielen.

  16. @ auslaender

    Was mich immer an Typen wie Dershowitz irritiert ist diese frappierende Fähigkeit zur egozentrischen Ignoranz, der völligen Unfähigkeit, die eigene Position aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Erinnern wir uns: trotz des aufgeregten Geschreis der NeoCons und sonstiger Neos geht es bei diesem Konflikt nicht um die überlegene Lebensweise, bessere politische Struktur, wahre Religion – sondern schlicht um konkurrierende Gebietsansprüche. Mithin um das älteste Motiv der Weltgeschichte für Krieg. Um einen strategischen Klassiker zu zitieren: wenn zwei Affen im Urwald die gleiche Banane haben wollen – dann gibt es Krieg.
    Die israelische Position in diesem Streit gründet sich auf religiöse Verheißung (aus der Thora bzw. dem Alten Testament) „Eretz Israel“ – und der Tatsache, dass man der Gegenseite militärisch eindeutig überlegen ist. Die Forderung an die Hamas, keine Gewalt anzuwenden ist also die Aufforderung zur Kapitulation oder präziser: die Gebietsaufteilung im Ergebnis des Sechs-Tage-Krieges als endgültig anzuerkennen.

    Und jetzt kommt das Problem: die Palästinenser werden dies nicht tun. Wer darauf hofft wird scheitern. Wer also nicht alle Palästinenser töten (und/oder vertreiben) will – wird mit ihren Vertretern verhandeln müssen. Und sollte Israel nicht bereit sein, erhebliche Gebietsverluste dabei hinzunehmen, so wird es keinen Frieden haben. Auch wenn es noch ein paar tausend Palästinenser im Gaza oder in der Westbank umbringt – Verzeihung ihren Tod als „collateral damage“ in Kauf nimmt.

    Was wir brauchen sind Vermittler mit Erfahrung, Kreativität und Mut. Um mal ein ganz wildes Beispiel zu nennen – der Gazastreifen ist politisch, wirtschaftlich, sozial unsinnig. Was wäre, wenn Israel der Hamas + der Fatah einen Deal anböte: ihr räumt Gaza, der ein Teil Israels wird. Allerdings gibt es nur einen einzigen angemessenen Preis dafür, den die Palästinenser akzeptieren würden / können: Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates. Sicherlich gibt es hier unzählige kritische Details an denen so etwas scheitern kann. Aber man genieße einen Moment die Vorstellung, Hamas müßte sich vor der palästinensichen Bevölkerung dafür rechtfertigen, dass sie sich nicht auf Verhandlungen darüber einläßt.

    Aber wir können natürlich auch noch ein paar Jahrzehnte immer mal wieder Wohngebiete bombardieren und Raketenteile auf israelischen Schulhöfen aufsammeln.

  17. @ no more republicans

    das problem ist, dass der (Hamas-, Hibollah-) Islamismus den Palästinensern (auch den Nichtislamisten) die Hoffnung gibt, auf voller Länge gewinnen zu können – Ahmadinejad hat es ihnen auch immer wieder versprochen (auch wenn Sie persönlich es nicht ernst nehmen)

    In dieser Ausgangsposition ist es nicht möglich Frieden zu erreichen.

    Frieden konnte Israel immer nur aus einer Position der Stärke erringen. Das war in Israels 60jähriger Geschichte immer schon so.

    Ägypten, Syrien, Jordanien und später die PLO mussten ihre Erfahrungen mit dem Überlebenswillen des Judenstaats machen. Erst danach konnte halbwegs Friede herrschen.

  18. @ NMR

    Die Forderung an die Hamas, keine Gewalt anzuwenden ist also die Aufforderung zur Kapitulation oder präziser: die Gebietsaufteilung im Ergebnis des Sechs-Tage-Krieges als endgültig anzuerkennen.
    Und jetzt kommt das Problem: die Palästinenser werden dies nicht tun. Wer darauf hofft wird scheitern. Wer also nicht alle Palästinenser töten (und/oder vertreiben) will – wird mit ihren Vertretern verhandeln müssen. Und sollte Israel nicht bereit sein, erhebliche Gebietsverluste dabei hinzunehmen, so wird es keinen Frieden haben.

    Heißt das, daß Du allen Ernstes verlangst, daß sich Israel nicht nur auf die Waffenstillstandslinie von 1967 zurückziehen soll, sondern noch weiter? Darf’s vielleicht der Teilungsplan von 1947 sein? Oder tut’s nicht vielleicht sogar ein schönes Ghetto in Groß-Jaffa? Auf welchem Planeten lebst Du eigentlich? Selbst die Palästinenser fordern das nicht mehr, wenn man mal von den Hamas-Rechtsextremisten absieht.

    […] Was wäre, wenn Israel der Hamas + der Fatah einen Deal anböte: ihr räumt Gaza, der ein Teil Israels wird. Allerdings gibt es nur einen einzigen angemessenen Preis dafür, den die Palästinenser akzeptieren würden / können: Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates. Sicherlich gibt es hier unzählige kritische Details an denen so etwas scheitern kann.

    Ok, jetzt wird mir einiges klar. Sie habe Dich in den 80er-Jahren eingefroren und Du bist gerade wieder aufgetaut. Sonst wüßtest Du, daß die Palästinenser diesen Deal bereits in der Tasche hatten, und zwar inkl. Gaza (das ja nicht nicht mal die Ägypter wollen, geschweige denn die Israelis). Sie hätten nach Oslo nur unterschreiben müssen. Und jetzt darfst Du Dich dreimal fragen, wieso sie das nicht getan haben.

  19. @ Paul

    Nicht so ganz die vorgeschlagenen Regelungen zu Jerusalem und zur Souveränitat des zukünftigen palästinensischen Staates waren -vorsichtig formuliert – wenig präzise. Aber ein erster Schritt bestände in der Tat darin, die alten Unterlagen mal zu sichten. Aber vorher wäre ein kleiner unwichtiger Punkt zu klären: mit wem verhandelt Israel über Gaza? Die Hoffnung, dass sich die Hamas in Luft auflöst, sollte sich nach mittlerweile zwei Wochen Luftangriffen eigentlich selbst bei der israelischen Rechten erledigt haben.

  20. @ Paul,
    des Jägermeisters Vorstellungen laufen immer wieder darauf hinaus, dass die Israelis vorab ihre Kapitulationsurkunde unterzeichnen, um den Sieg in seinen Propagandakriegen auch abzusichern. Genau so hat er sich auch schon die Beendigung des Konflikts mit dem Islamofaschisten im Irak vorgestellt: Die US-Army holt den Schlächter aus seinem Erdloch, um ihm ihre Kapitulation zu überreichen. Hier einige Eindrücke von denen, vor denen Israel kapitulieren soll und vor denen europäische Antisemiten all zu gern kapituliert haben bzw. von denen sie hoffen, dass sie die Vernichtung der Juden vollenden.

    http://www.youtube.com/user/MEMRITVVideos

    DJ ist ein unheimlicher Bewunderer Himmlers, der ja auch noch mit den westlichen Alliierten ihre Kapitulation aushandeln wollte. Er träumt eben von den Zeiten der „Werwölfe“ und hofft das die Islamofaschisten deren Werk vollenden.

    Wie man auf on-line Foren beobachten kann, ist diese „Volksfront“ z.Z. sehr aktiv.

  21. @ ali blogtroll

    eigentlich sollte man miese kleine Denunzianten wie Dich schlicht ignorieren. Da Du aber zu immer dreckigeren Lügen greifst – frei nach dem Motto von Goebbels, dass die Lüge umso leichter geglaubt wird je ungeheuerlicher sie ist – muß man Dir zumindest verbal das laute Schandmaul stopfen:

    „DJ (Der Angriff ist offensichtlich gegen mich gerichter, für Deinen Hang zur multiplen Persönlichkeit kann ich nichts) ist ein unheimlicher Bewunderer Himmlers, der ja auch noch mit den westlichen Alliierten ihre Kapitulation aushandeln wollte. Er träumt eben von den Zeiten der “Werwölfe” und hofft das die Islamofaschisten deren Werk vollenden …“

    Es gibt auf diesem blog (und sonstwo auf der Welt) keine einzige Zeile von mir, die diese schweinische Behauptung rechtfertigt. Sie ist schlicht erstunken und erlogen. Zu so einer schwachsinnigen Lüge kommst Du, weil Du Dir nicht vorstellen kannst, dass jemand der Deinem größenwahnsinnigem Geschwätz widerspricht, NICHT Nazi oder Islamist oder Kommunist oder von Bin Laden persönlich gekauft ist.

    Meine freundliche Empfehlung an alle Leser dieses blogs lautet deshalb: das Geschreibsel dieses hinterfotzigen und feigen Lügners, Denunzianten, Gesinnungsschnüfflers und Erfindung der NMR-Weltverschwörung in Zukunft ignorieren. Oder um es etwas zurückhaltender auf Englisch zu sagen:
    piss off!
    get lost!
    fuck yourself!
    drop dead!
    eat shit and shut up!

    an Paul: wenn Sie so viel Klartext erschreckt, können Sie es ja wieder löschen. Aber es mußte mal gesagt werden.

  22. @ NMR

    Wer austeilt, muß auch einstecken können.

  23. @Paul
    …wie salomonisch…

  24. @ Paul

    Finde ich auch. Aber vielleicht hat es unser blogtroll ja jetzt begriffen.

  25. @ Daniel

    Was heißt schon salomonisch. Wenn man sich anschaut, was NMR allein mir schon im Laufe der Zeit an den Kopf geworfen hat, ist sein diesbezügliches Gepienze lächerlich. Ich sag mir hingegen, ich war mitunter nicht besser, da fange ich nicht gleich an zu weinen, wenn er auch mal zu verschärfter Polemik greift. Wir sind hier doch nicht im Mädchenpensionat.

  26. @Paul
    Naja, so oft wie man hier als „Terrorversteher“ und „Judenfeind“ beschimpft wird, da muss man schon manchmal schlucken um nicht nur noch zu geifern. Und alibabas versucht ja traditionell in weniger Gehalt mehr Galle unterzubringen. Deswegen ist Dein POst wirklich salomonisch – nimm doch sowas mal an. Du hörst doch sonst auch auf mich ;-)

  27. …und wenn ich jetzt noch einmal als SPAM rausgefiltert werde…

  28. @ Daniel

    Du warst gar nicht in der Spam-Queue. Ich hab zumindest weder was von Dir drin gefunden noch freigeschaltet.

  29. War mehr so im Spaß auf den Professor bezogen, der hier mit Viagrawerbung wie freilich an Aksimet vorbeikommt.

  30. @ Paul and all (safe the troll)

    An inconvenient truth:
    http://www.slate.com/id/2207872

  31. DJ.
    du bist eine Weltverschwörung? Du musst doch aufpassen, dass keiner den Deckel auf die Kloschüssel klappt, in der du sitzt.

    Aber das mit Göbbels hast du sehr gut beschrieben: der glaubte auch bis zum 1. Mai 1945 an den Endsieg – der Hitlerjungend.

  32. @Paul
    Du wirst sicher viele seltsame Besucher (danke der englischen „Schimpftriade“) bekommen, wenn Google und Co. das „eingesammelt“ haben. War aber dennoch amüsant – da konnte einer ganz offensichtlich nicht einstecken… ;-)

    @DJ (aka no more republicans)
    Was soll der Link zum Slade-Artikel?

  33. @ daniel,

    wenn du „Schwätzer“ mit „Judenfeind“ assoziierst ist das dein Problem.

  34. @ daniel

    Da muss ich alibaba recht geben. Du wirst große Schwierigkeiten haben, auch nur ein Zitat zu finden, in dem du als „Terrorversteher“ oder gar „Judenfeind“ tituliert wurdest. Geschweige denn mehrere oder gar viele („so oft…“).
    Warum legt jemand wie du, der soviel Wert auf die Bedeutung von Worten legt, so wenig Wert auf die Bedeutung von Worten?

  35. […] Von wegen Endsieg und so […]

  36. […] Von wegen Endsieg und so […]

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: