Zur Sache, Schwätzchen!


Zwei Tage nach seinem weltweit bewegenden, historischen Triumph beginnen die geistig-moralischen Aufräumarbeiten in den deutschen Talkshows: „Superman für die Supermacht? Kann Obama die Welt retten?“ lautete am Donnerstagabend die Frage von Maybrit Illner im ZDF. Und die Antwort der bunt gemischten Runde, diesmal ohne einen einzigen aktiven Politiker, lautete unisono: Dazu braucht er aber mindestens zwei Amtsperioden.

Alleine die Auswahl der Teilnehmer sagte bereits alles über Sinn und Zweck der illustren Runde: Es ging um das großflächige Einschleimen des Studioparketts, damit die ebenfalls von der Obamania erfaßten Fernsehzuschauer das Gefühl bekommen, daß die von ihnen entrichteten Zwangsgebühren wenigstens verwendet werden, um die eigenen Ansichten noch mal aus mehr oder weniger prominentem Mündern nachplappern zu lassen, sowie um die mediale Hinrichtung einer überforderten US-Journalistin durch drei leidlich populäre Resthirnverstärker klassischer deutscher Ressentiments.

[…] Am leidenschaftlichsten fiel das Plädoyer zur vorsorglichen Weltrettung bei Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher aus, älteren Mitmenschen noch als rastlos um die Welt jettender „Genschman“ in Erinnerung.

Neben Amerikas „Rückkehr in das westliche Bündnis“ erwarte er das Ende der „Alleingänge“ und den Beginn einer tatsächlichen atomaren Abrüstung. Frieden, Freiheit, Wohlstand. In einem Wort: Amerika solle wieder so werden, wie es einmal war, wie damals 1948, als die Flugzeuge der U.S. Air Force Rosinen über Berlin-Tempelhof abwarfen und keine Bomben.

Das ist eine nicht nur eines ehemaligen und immer noch angesehenen Außeninisters unwürdige Geschichtsklitterung, die auch nicht damit zu entschuldigen ist, daß Genschers nostalgische Vergangenheitsverklärung im Laufe der Sendung zunehmend senil-hysterisch anmutende Züge annahm. Denn besagte Rosinen konnte die U.S. Air Force ja erst nach vorheriger Ausschaltung der deutschen Flugabwehr abwerfen, und daß sie dazu zunächst mal eine nicht unbeträchtliche Menge Bomben brauchte, sollte niemand besser wissen als unser Flakhelfer Hans-Dietrich. Was vermutlich auch genau der Grund ist, warum er sich daran nicht mehr ganz so genau erinnern mochte.

In diesem Punkt war der Autor und Friedensaktivist Jürgen Todenhöfer, der „gestern noch mit dem Chef des irakischen Widerstands telefoniert“ hat,

Das schlimme ist, daß man diesem Diktatorenfr Terroristenverst drittklassigen Scholl-Latour-Verschnitt das sogar glauben muß, denn wer sich schon früher so engagiert dafür eingesetzt hat, daß man einen Saddam Hussein nicht am ordnungsgemäßen Befüllen seiner Massengräber hindert, der wird auch jetzt keine Hemmungen haben, nett mit Leuten zu plauschen, die wenigstens aus dem Untergrund noch ein paar unschuldige Zivilisten massakrieren wollen, wenn ihnen diese unsensiblen Yankees schon den rechtmäßigen offiziellen Zugriff auf ihre Opfer verwehren.

[…] Nur Heather DeLisle, eine junge amerikanische Journalistin und bekennende McCain-Wählerin, wollte da nicht ganz einstimmen.

Obwohl auch sie Freude empfinde angesichts der historischen Wahlentscheidung, gehe es ihr jedoch nach wie vor um „konservative Werte“, zu denen sie das Verbot der Abtreibung, die Todesstrafe und das traditionelle Recht jedes Amerikaners auf eine Schusswaffe zählte.

Allein diese für europäische Ohren schockierende Schlagwortauswahl zeigten, warum man unter den trotz allem immer noch nach Millionen zählenden Obama-Gegnern einen Sarah-Palin-Klon eingeladen hat, der es nach diesem Eröffnungsplädoyer auch dem letzten zivilisierten Mitteleuropäer unmöglich machte, sich offen gegen Obama zu stellen, ohne danach im Bekanntenkreis in Acht und Bann gestellt zu werden.

Da schaute auch Thomas Gottschalk, der als „ZDF-Moderator“ vorgestellt wurde, etwas irritiert, ließ sich aber nicht in seinen Bemühungen bremsen, die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland/Europa und Amerika herauszustellen, vor allem den auffälligen Kontrast zwischen der „unfrohen“ Politikdarstellung hierzulande und der „großen Emotionalität“ jenseits des Atlantiks.

Ein kleines Kabinettstück des deutsch-kalifornischen Entertainers und Obama-Fans war die szenische Beschreibung der gigantischen, Ehrfurcht heischenden, fast majestätischen Wagenkolonne von George W. Bush, die einmal zufällig an ihm vorbeigerauscht war – im Gegensatz zu den zwei, drei Audis, in denen ein deutscher Bundeskanzler postheroisch und neusachlich durch die Gegend knattert. Das lachende Publikum dankte es ihm.

Leider hat es ihm auch gedankt, als er beschrieb, wie Bush ihn mal gefragt hat, ob Tommy seine – übrigens richtig scheiße aussehenden – Cowboystiefel in Texas gekauft hätte, und ob so viel hinterwäldlerischer Ignoranz unter dem Beifall des Publikums verächtlich darauf hinwies, daß dieser tumbe Dubya nicht mal weiß, daß die von Gucci sind. Das einzige was man Bush da vorwerfen kann, ist, daß er zu diesem selbstverliebten Geck auch noch höflich sein wollte und es mit Smalltalk versuchte, anstelle ihn George Clooney für alle hörbar als Schauspielerkollegen „Supernose“ aus Tschörmany vorzustellen oder angesichts seiner affigen „Wetten daß!“-Rüschenkostüme in einen demonstrativen Lachanfall auszubrechen.

Wobei auch das noch viel zu großzügig wäre, denn angesichts Gottschalks historischer Verdienste um den Antiamerikanismus, die zweifellos sämtliche Aufnahmekriterien für die Kategorie „hate speech“ erfüllen, wäre die einzig wirklich angemessene Reaktion eigentlich gewesen, den „deutsch-kalifornischen“ Entertainerdarsteller hochkant aus den USA rauswerfen zu lassen, das kalifornisch aus seiner Nationalitätenbezeichnung zu streichen, ihn zu seinen sauerkrautfressenden Fans zurückzuschicken und am besten auch gleich noch mit einem Einreiseverbot auf Lebenszeit zu belegen. Aber so ist er, der gute George – einfach viel zu nett.

~ von Paul13 - Sonntag, 9. November 2008.

23 Antworten to “Zur Sache, Schwätzchen!”

  1. Och, eigentlich ist Gottschalk ein Amerika-Fan.

    https://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&f=0804%2Fleserbrief4&cHash=9a5367cab7

    Denn da lässt sich mit Geld bekanntlich fast alles regeln. Und das ist für jemandem wie Gottschalk, der außer Geld nur heiße Luft zu bieten hat doch das Paradies.
    Tja und das hat dann zur Folge, dass die Amis einen Haufen deutscher Unsympathen abkriegen: Effenberg, Nosbusch, Gottschalk, Möller und wie sie alle heißen. Dem Intelligenzniveau in unserem Land kann das aber nur gut tun, wenn die sich hier möglichst selten blicken lassen.

    Im übrigen entbehrt das nicht einer gewissen Komik, wenn ausgerechnet Leute wie Thomas Gottschalk darüber schwadronieren, wie sehr sie unter Bush gelitten haben.
    den Vogel hat aber immer noch Desiree Nosbusch abgeschossen, die bei „Hart aber fair“ meinte, dank Bush konnte man sich als Amerikaner nirgendwo mehr in der Welt sehen lassen. Und wenn das der Grund dafür war, dass Nosbusch in den letzten Jahren nur noch selten im deutschen Fernsehen zu sehen war, werde ich noch zum Bush-Anhänger.

  2. Genscher hatte die Unabhängigkeit Kroatiens als einer der ersten Politiker forciert und damit Öl in das multi-ethnische Pulverfaß Jugoslawien gegossen

    Selbstverständlich hat seine Regierung nach diesem „Alleingang“ nicht die Konsequenzen gezogen und die „jungen Demokratien“ (unter dem Ustascha Verehrer Tudjman) als der Krieg ausbrach dann auch militärisch unterstützt, sondern lauthals nach dem Sheriff gerufen

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/08/31/eine-belastende-hypothek/

    das ist keine Schuldzuweisung für die Balkankriege, Milosevic war auch ein mieser Populist, der an die niedrigsten Instikte appelierte – Genschers Vorpreschen hat aber sicher wenig zu einer friedlichen und vernünftigen demokratischen Neuordnung des Balkans beigetragen

  3. @ Aron2201sperber

    Da muß ich Dir widersprechen, denn die Anerkennung Bosniens und Kroatiens war mit seine beste Tat. Das war so gut, daß ich für einen Moment versucht war zu glauben, daß er sich gleich die Genschmanmaske vom Gesicht reicht und dann Vaclav Havel oder so jemand drunter steckt. Konnte ich gar nich fassen, daß Genscher mal auf der Seite der Unterdrückten steht statt sich mit den Unterdrückern zu entspannen.

  4. Im Gegensatz zum Irak wäre Jugoslawien (wie der restliche Ostblock) sowieso zerfallen. Die Auseinandersetzungen bei der Neuordnung waren nicht ideologisch. Durch die Parteinahme hat man die Kroaten und Bosnier darin bestärkt auf Konfrontationskurs zu gehen.

    Vielleicht wäre der Krieg sowieso unvermeidbar gewesen.

    Dass ausgerechnet die Deutschen und Österreicher, die am Balkan gemeinsam mit den kroatischen Ustascha und auch einer bosnischen SS Division besonders gewütet hatten, als erste die neuen Staaten anerkannten, war nicht gerade sensibel.

    Aus (natürlich auch falscher) Sicht der Serben, hatten sich die selben Feinde wieder zusammengetan

    die Unterdrückungen und Greueln ereigneten sich erst später.

    der Krieg wurde erst durch das Eingreifen der Amerikaner beendet.

  5. „…auch dem letzten zivilisierten Mitteleuropäer unmöglich machte, sich offen gegen Obama zu stellen, ohne danach im Bekanntenkreis in Acht und Bann gestellt zu werden.“

    Genau das ist mir passiert. Meine Frau ist Amerikanerin, ihr Vater (Republikanischer) Politiker, ihre Verwandten und Freunde teils Demokratisch, teils Republikanisch orientiert. Meine Frau und ich sind überzeugte Republikaner. Ich masse mir mal an, mir meine Meinung informiert gebildet zu haben, nach vielen Diskussionen und Gesprächen, und zwar auch in den USA, wo wir regelmässig hinreisen.

    Aber was geschieht? Man gibt leise zu vernehmen, dass man eigentlich für Mc Cain sei und wird geächtet. Es scheint geradezu verwerflich, nicht für Obama zu sein. Ganz schlimm wird es dann, wenn man sich traut, vorsichtig zu erwähnen, dass man Bush für einen guten Präsidenten hält. Glaubt mir, die letzten paar Wochen waren ziemlich hart.

  6. @Rolf
    Ich weiss was Du meinst ;-)

  7. @ Rolf / Auslaender

    „Ganz schlimm wird es dann, wenn man sich traut, vorsichtig zu erwähnen, dass man Bush für einen guten Präsidenten hält.“

    Da kann ich mich auch an ein traumatisches Erlebnis erinnern. Bei einer Geburtstagsfeier bei Ex-Freunden vor 30 geladenen Gästen mit meiner Frau als Kriegstreiber beschimpft und danach im „Gespräch“ quasi ins Kreuzverhör genommen worden. Man glaubt gar nicht, wie heftig die sanften Deutschen werden können… :-)
    Aber manchmal verstehe ich die Republikaner auch nicht. Stefan Prystawik (Vize-Vorsitzender und Sprecher der US-Republikaner in Deutschland) bei Plasberg letzte Woche war dermaßen defensiv, dass man sich eine interaktive Fernbedienung gewünscht hätte, um sich ins Gespräch einzuklinken. Den Unsinn, den Ströbele, Zirner und Nosbusch da verzapft haben, hätte man mit drei Sätzen auseinander nehmen können (und müssen).

  8. Falls in meiner Gegenwart jemand einen dummen Spruch über die amerikanische Außenpolitik, genauer gesagt den Irak Krieg, loslässt, antworte ich immer folgendes: „Jaja, die bösen Amis…müssen sich überall einmischen. Erst nehmen sie uns den Hitler weg und dann den Irakern ihren Saddam.“ Meist herrscht danach Ruhe im Karton. ;-)

  9. Total lustige Antwort Alex. MUSS man als Bush-Versteher mit Hitlervergleichen um sich werfen oder finden das alle nur cool…

  10. @Chewey
    Die meisten haben einfach Angst dann in der Luft zerfetzt zu werden. Was ja bei den meisten recht gut funktioniert.
    Mein Satz diesbezueglich ist und bleibt die Frage ob denn derjenige dabei war. Ich schon, das reicht dann meistens.
    Auch die Frage bezueglich wer denn nun der Rassist ist ,wenn er oder sie den Iraqern die Demokratiefaehigkeit abspricht bringt oft verlegenes schweigen.
    Bei den Legenden ueber die Bush-Luege ist im Gespraech meist nichts zu machen, dann sende ich spaeter den Link aus dem Stern mit dem Blix Interview, damit hast Du dann wegen der Staerke dieser Legende nichts ernsthaftes erreicht aber du wirst zumindest von ihm oder ihr nicht mehr darauf angesprochen.
    Ich habe mich damit abgefunden dass das Volk der Dichter und Denker immer noch alles glaubt solange es nur……

  11. @Rolf
    Take it easy!

    @alex
    Passt – klasse! Besonders bei den „Bush-Hitler-Dummbeuteln“ ;-)

    @chewey
    Plasberg – mit was Du Deine Zeit verschwendest…

    @Auslaender
    Der Stern-Link wirkt – stimmt ;-) Noch besser sind die Knallköppe, die sich immer mal selbst wiederlegen. Da wirds dann lustig!

    @daniel
    Hitlervergleiche? Wo? Ach vergesse es…

  12. @S1IG
    Die Dinger um das Wort „Hitler“ rum. Wie kann man schreiben, ohne lesen zu können…

  13. @ Daniel

    Zwar ist es unschön, gleich mit Hitlervergleichen ankommen zu müssen, aber wenn man es mit einem Stalin- oder Mao-Vergleich probiert, kommt höchstens ein verständnisloses „Na und?“. Gleich an den Punkt zu gehen, an dem die pazifistische Argumentation spätestens sowieso zusammenkracht, spart also viel Zeit.

    Wobei Du allerdings insofern recht hast, als ein Hitlervergleich hier im Prinzip überflüssig ist, als bei Saddam eigentlich schon ein Saddamvergleich ausreichen sollte. Nur tut er das erschreckenderweise nicht. Das aber ist nun wirklich nicht die Schuld der Bush-Anhänger. Sondern die der Irakkriegsgegner.

  14. @Paul
    Das ist doch das abartige, wer einen Hitlervergleich bringt wird diskreditiert. Stalin, Mao, Che und Konsorten scheinen sowas wie Volkshelden zu sein. Zieh ein T-Shrit mit dem Konterfei des Groessten Postkartenmalers aller Zeiten an und du wanderst nahtlos in die Muehlen der Justiz in diesem Land, in anderen Laenderen erfolgt, zurecht, die Gesellschaftliche Aechtung.
    Stalin, Mao, Ho Chi Min auf dem T-Shirt und du bist cool.
    Da fragt man sich schon was da falsch gelaufen ist.
    Wobei Du allerdings recht hast, fuer Sadam braucht man keinen Vergleich. Nur wird es vieleicht in ein paar Jahren cool sein ein Sadam Bild auf dem T-Shirt zu tragen. Gut nur das seine dreckigen Soehne nicht so bekannt sind.

  15. Alex hat überhaupt keinen Hitlervergleich benutzt. Wo ist das Problem?

  16. Richtig, ich habe keinen Verlgeich benutzt, sondern eine Assoziation. Ein Vergleich zwischen Hitler und Saddam käme mir niemals nicht in den Sinn. Schließlich hat der eine ein paar Millionen Menschenleben auf dem Gewissen, der andere „nur“ ein paar Hunderttausend. Hoppla, da ist er ja, der Vergleich.

    Übrigens verwahre ich mich gegen die Unterstellung, ein Bush-Versteher zu sein. Ich halte das Guantanomo-Gefängnis für menschenrechswidrig, glaube immer noch, dass die US Regierung in Sachen WMD bewusst gelogen hat und es gibt noch weitere Punkte, die mir an seiner Politik gegen den Strich gehen.

    Trotzdem versuche ich, mir in der Irakkriegsfrage ein einigermaßen objektives Urteil zu bilden, welches nicht von meinen sonstigen Antipathien gegenüber Herrn Bush beeinflusst wird.

  17. @Paul
    Ich denke schon, dass der Saddamvergleich reicht. Die Frage, was man gegen Saddam denn sonst hätte tun sollen, können die beschriebenen „Kriegsgegner“ nämlich nicht beantworten. Das reicht dann schon, um sie ins argumentative Abseits zu befördern.
    Dass es dennoch und jenseits des „Kriegsgegnertums“ noch sehr gute Gründe gibt, beim Thema „wir marschieren in den Irak ein“ nicht „Jawollo!“ zu rufen, deutet Alex ja an. Nur macht er eben auch deutlich, dass es ein beliebtes Mittel ist, diese Gründe und Argumente mit einem (auch geistig) schlichten „Wer Saddam verteidigt hätte auch Hitler verteidigt“ beiseite zu schieben.
    Deswegen „muss“ man auch nicht gleich mit Hitler kommen, man kann und manche machen es halt gerne weil es nach einem besonders starken Argument klingt.

  18. @ daniel

    Ok, dann sag uns doch mal welche Diktatoren man jetzt mit welchen vergleichen (vergleichen heißt übrigens nicht gleichsetzen!) darf und welche nicht. Und wenn wir Deine Liste durchhaben, dann reden wir noch mal über die „Pinochet=Faschismus“-These. ;-)

  19. @daniel
    Du machst ja gerade so, als hätte jemand gesagt: „Beide haben Gas benutzt“. Das wäre eine miese Argumentation! Vergleich? Wo? (s. Kommentar Alex).

  20. Tja wenn man Rene so hoert dann weiss man warum und wie Diktaturen funktionieren. Man braucht nur genug Oportunisten die man ein wenig fuettert und genug Ordnung.
    Freiheit hat bei solchen Menschen einfach keinen Wert ansich.
    Freiheit ist etwas das man sich verdienen muss und immer wieder neu verteidigt werden muss. Nun ja gib Typeen wie Rene eine Strassenverkehrsordnung geregelte Einkaufszeiten und es ist ihnen egal von wem sie unterdrueckt werden solange es nur stabil ist.

  21. @Paul
    Man darf Dich mit S1IG vergleichen… ;-)
    Ne, Danke erstmal, dass Du vergleichen und gleichsetzen trennen kannst. Das ist offensichtlich schwerer als man glauben mag.
    Von mir aus kann man vergleichen wen man will mit wem man will. ABER zeugt halt von schwacher argumentativer Basis wenn man gleich mit Hitler angekrochen kommen muss um die moralische Lufthoheit zu halten.
    @Rene
    Kein normaler Mensch will 10.000 Zivilisten tot sehen. Und weil das im Irak so lange zu beobachten war, ist es doch ganz gut, dass jemand – wenn auch unter anderen, fadenscheinigen Gründen – dem ein Ende setzt. Leider gibt es keinen anderen und damit keinen besseren Weg eine wohlhabende, von anderen Diktaturen umgebene Diktatur zu beseitigen. Weder theoretisch noch empirisch fiele mir da einer ein.

  22. @ Rene

    „Wer ein Menschenleben höher stellt als ein anderes hat schon verloren.“

    Dass du als „Richter“ Stauffenberg wegen Mordes hättest verurteilen lassen, kann ich mir lebhaft vorstellen.

  23. @ Rene

    10.000:1? Wir freuen uns schon auf die Angabe der Statistik, wo Du das her hast. Und der andere Fuß, mein kleiner Flitzebogen.

    Wobei realpolitische Befürworter von Saddam Husseins Herrschaft die letzten sind, die sich über tote Zivilisten aufregen dürfen.

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