Chrr, de Mac!


Mit einem Fingerzeig und der Aussage „That one“ hat Präsidentschaftskandidat John McCain seinen Rivalen beim zweiten TV-Duell abgekanzelt. Jetzt gehen findige Obama-Fans mit genau diesem Spruch auf Stimmenfang.

Mit dem Finger auf jemanden zeigen? Und dann auch noch „der da“ sagen? Unfaßbar! Diese Republikaner schrecken ja wirklich vor keiner Schweinerei mehr zurück, um die rechtmäßig dem demokratischen Kandidaten zustehende Macht zu usurpieren.

Klar, daß sich der für seinen freundlichen Umgang mit dem politischen Gegner bekannte SPIEGEL – man denke nur an Marc Pitzkes ausgewogene Worte über George W. Bush – da vor Ekel schüttelt. Aber zum Glück sind Obamas Fans ja findig genug, derartige Ungeheuerlichkeiten ans Tageslicht zu zerren.

Die Bewunderung des führenden deutschen Nachrichtenmagazins ob so viel subversiver Brillianz ist ihnen jedenfalls jetzt schon sicher.

~ von Paul13 - Donnerstag, 9. Oktober 2008.

7 Antworten to “Chrr, de Mac!”

  1. @ Paul

    Immerhin hat SPON inzwischen jeden Anschein von unparteiischer Berichterstattung aufgegeben – ich begrüße das im Sinne journalistischer Hygiene.

    „Halte durch, Obama! ruft SPIEGEL-ONLINE-Blogger Peter Ross Range – und wirft sich in den schmutzigen Abwehrkampf“
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,582596,00.html

  2. @ Paul

    Spamfilter

  3. @ Chewey

    Sorry, Du warst der erste Fehlalarm seit langem. Und momentan kommt wirklich unglaublich viel Spam rein. Sind wohl gerade Schmuddelwochen im Internet. ;-)

    Das mit Peter Ross Range fand ich auch krass. Sowas von oberpeinlich, wie die sichda an Obama ranwanzen.

  4. Der Spiegel – Jedes mal wenn ich im Wartezimmer einer Arztpraxis sitze und den Spiegel sehe verleitet mich die Langeweile dazu darin zu blättern aber der Ekel bringt mich nach ein paar Seiten wieder dazu es hinzulegen.

    @Chewey den „Anschein von unparteiischer Berichterstattung“ hat der Spiegel schon vor langer, langer Zeit aufgegeben.
    Ich frage mich immer ob die Leser dieser „BILD für sichselberfürintelligenhaltende“ es billigend in kauf nehmen oder einfach zu blöd/verblended sind um es zu erkennen.

  5. @ garydausz

    „@Chewey den “Anschein von unparteiischer Berichterstattung” hat der Spiegel schon vor langer, langer Zeit aufgegeben.“

    Das ist schon richtig, was du sagst. Aber sie brachten hin und wieder wenigstens mal verschiedene Sichtweise über Themen wie Merkel, SPD o.ä. Auch über USA konnten zwei, drei Leute früher durchaus auch ausgewogen berichten. Aber wie sie jetzt hinter Obama herrutschen, das unterschreitet erneut eine eh schon tief liegende Grenze.

  6. Spitzke hat den Kapitalismus nicht richtig verstanden. Nach der Wahl gehen die Che-Shirts wieder besser… ;-)

  7. die republikaner wrden für die finanzkrise von den amerikanischen wählern mit ziemlicher sicherheit abgestraft werden.

    die gründe für den Zusammenbruch der finanzmärkte sind vielfältig und komplex. Als regierungspartei tragen die reps verantwortung für das versagen der Poltik.

    zum auslösen der derzeitigen krise haben jedoch auch die demokraten einen nicht zu unterschätzenden beitrag geleistet

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/10/11/wissenswertes-uber-subprime-mortgages/

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