Ohne Moos nix los (II)


Aber wozu eigentlich auf den Verfall des Ölpreises warten? Putin kann’s nicht nur schneller, sondern auch ganz alleine:

Der Georgien-Konflikt hat für Russland ernste wirtschaftliche Folgen. Anleger und Investoren ziehen in großem Umfang Kapital ab – jetzt muss die Zentralbank intervenieren: Sie verkauft Devisenreserven in Milliardenhöhe, um den Verfall der russischen Währung zu stoppen.

Da braucht’s nicht mal mehr offizielle Sanktionen, das regelt der Markt schon selbst. Da wollen wir mal abwarten, wie lange die Russen ihren Riesenstaatsmann noch riesig finden.

~ von Paul13 - Freitag, 5. September 2008.

8 Antworten to “Ohne Moos nix los (II)”

  1. @Paul
    mmmm irgendwie werden die üblichen Verdächtigen das GWB in die Schuhe schieben und den Irak-Krieg dafür verantworlich machen.

  2. Jüngste Entwicklungen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,579018,00.html

  3. @ Bruno

    Dann wird’s wohl nix mit Putin großen Rüstungsplänen.

  4. @Paul
    Ich glaube ganz so ist es nicht – Putin wird das Geld seinen Landsleuten abpressen und es in die Rüstung stecken. So wie seine Ziehväter es schon unter anderer Flagge getan haben. Dafür werden die US-Hasser und Dikatorenfreunde ihm zujubeln – es geht ja gegen den Westen … Außerdem macht er Geld, wenn er an Extremisten Waffen verscherbelt.

  5. @ S1IG

    Das wird er vielleicht versuchen, aber dann war’s daß mit seinem kleinen Feuerwerk, denn dann merken sowohl die Eliten wie auch die breite Masse, daß nationaler Größenwahn massive materielle Nachteile bringt. Einen Rüstungswettlauf kann Rußland jedenfalls nicht gewinnen. Der einzige, der dann noch zu ihm hält, ist der Jägermeister. ;-)

  6. @Paul
    Keine Frage das Feuerwerk wird nicht zu gross – aber das Abpressen von Geld für nationalistische Projekte kennen diese Typen bestens. Für die Jägerlis dieser Welt ist dann der (Rohstoff-)Kapitalismus dafür verantworlich. Als hätten solche Halunken wie Putin das nicht schon all die Jahre mit den Russen gemacht.

  7. @ S1IG

    Wobei mir auffällt, daß der DJ sich in letzter Zeit sehr rar macht. Würde mich mal interessieren, ob das damit zu tun hat, daß seine prorussische Position von Putin ziemlich demontiert wurde. :-)

  8. Noch ein äußerst interessantes Interview zum Thema:

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/41/310967/text/

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