Respekt, Google!


Die Aufregung über Googles überraschend veröffentlichten Browser ist berechtigt. SPIEGEL ONLINE hat das rasend schnelle Internet-Surfbrett getestet und festgestellt: Chrome verspricht nicht nur viel, sondern hält es auch – bei Tempo, Einfachheit und Technik.

Das mit dem Tempo kann ich nach meinem ersten flüchtigen Eindruck der Betaversion zwar noch nicht bestätigen (beim erstmaligen Laden einiger Seiten nach dem Neustart hat der Browser sogar regelrechte Hänger, bis es losgeht), und einen Schönheitspreis wird er auch nicht unbedingt gewinnen, aber auch wenn Chrome auch nicht blitzt, so glänzt er doch so, wie man das bei dem Namen erwarten kann.

Die Bedienung ist schon beeindruckend simpel (und erspart gerade dem WordPress-Blogger den einen oder anderen unnötigen Zwischenschritt). Diese konsequente Konzentration auf das wesentliche sollte sich jedenfalls die gesamte Softwareindustrie mal zum Vorbild nehmen. Lieber weniger, aber das dann auch richtig, wäre ein Trend, den man sich nicht nur für seinen Webbrowser wünschen würde.

~ von Paul13 - Mittwoch, 3. September 2008.

9 Antworten to “Respekt, Google!”

  1. Ach Paul, wer redet denn schon über Chrome? Das machen doch nur die journalistischen Fliegengewichte. Die wahren Profis beschäftigen sich mit Fixmayer – DSL Superschnell! Das ist die Zukunft!

    http://www.fixmeier.de/index.php

  2. Paul: Allerdings. Die Jungs bei Google haben endlich mal zugehoert. Eine Eigenschaft, die man bei Microsoft und der Mozilla-Foundation schmerzlich vermisst.
    Besonders angetan bin ich vom Tab-Handling. Das ist echt smooth. Schoen auch, dass (endlich!!!) jeder Tab ein eigener Prozess ist.
    Mal schauen, wann eine brauchbare Linux-Version rauskommt und wie Mozilla darauf reagiert :-)

  3. @Paul
    Schnell und einfach – kein Schnickschnack – stimmt. Aussehen: Ist Geschmacksfrage ;-)

    @Schlens
    Die Tabs sind scheinbar nur eigene interne Chrome-Prozesse.

  4. „Die Tabs sind scheinbar nur eigene interne Chrome-Prozesse.“

    Wer Augen hat der sehe! Also im Taskmanager erscheint pro geöffnetem Tab ein Prozess mit dem Namen chrome.exe.

  5. @ alle

    Das einzige, was ich ein bißchen vermisse, ist die Unterstützung beim Ausfüllen von Eingabefeldern durch automatisch generierte Vorschläge. Gerade im Google-Suchfeld war das mitunter recht zeitsparend. Aber das geht konzeptionell natürlich schlecht, wenn man Eingabezeile und Suchmaske zusammenfaßt. Und vielleicht kommt’s ja noch in späteren Versionen wenigstens für Formulare. Für Version 0.2.149.27 ist der Browser jedenfalls schon mal genial.

  6. Na ja, das Ding hat schon noch seine Macken. Z.B. http://www.akte-islam.de wird nicht richtig dargestellt. Da steckt bestimmt al Qaida dahinter. ;-)

  7. @Adnan
    Du hast recht. Aber: „leere“ geöffnete Tabs (ohne Webinhalt) sind noch keine Prozesse – deswegen „scheinbar“. ;-) Ich hatte nur einige Tabs geöffnet und es erschienen keine neuen Prozesse… Ich war auf dem Holzweg…

    Paranoide Anwender nutzen eh die Open-Source-Variante und nicht die von Google kompilierte ;-)

  8. Ich probiere das Programm zZ auch aus und finde es recht angenehm für das Surfen im Internet. Nur der Downloadmanager – bzw der Ersatz zum Downloadmanager – reicht nicht für meine Bedürfnisse und die Lesezeichenliste im Stil des Fireofox ist auch nicht ganz meine Sache. Die Zoomfunktion für Textfelder ist zwar ganz nett, aber ob die Bilder jetzt mitgezoomt werden oder nicht, macht für mich kaum einen Unterschied.
    Ich werde wohl weiter bei Opera bleiben und für downloads benutze ich einen externen Downloadmanager. Firefox benutze ich dann für Aufgaben, die mit Opera nicht zu bewältigen sind (zB oline banking in GB – das klappt einfach nicht) und Chrome bleibt installiert, falls ich mal schnell etwas im Netz nachschlagen will oder wenn ich mal Abwechslung brauche.

  9. Was mir jetzt noch negativ aufgefallen ist, ist daß Chrome ganz schön viel im Hintergrund auf der Festplatte rumrödelt und daß – wie auch bei Safari – Direktimporte aus dem Notepad um unerwünschte Leerabsätze ergänzt werden. Dafür kann man aber Text direkt von einer Webseite reinkopieren und der ganze Formatierungsmist bleibt draußen.

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