Soft Power now!


Heute zeigt sich Russlands Elite als geschlossene Einheit. Öffentliche Diskussionen über die russische Kriegsführung in Georgien gibt es nicht.

[…] Den Wettlauf mit Amerika hat Moskau schon einmal verloren. Es hat seither die Chance, ein normales großes Land unter mehreren großen zu werden. Das nennt man gemeinhin Multipolarität. Von dieser Vielstimmigkeit gleichberechtigter Mächte sprechen Moskauer Diplomaten im Ausland sehr gern. Doch in der neuen russischen Realität scheint sie der Elite schon nicht mehr zeitgemäß zu sein.

Vielleicht wäre ja eine restriktivere Handhabung bei der Visumsvergabe für Bürger der russischen Föderation hilfreich, um diesen Zustand zu ändern. Wenn der russische Geldadel erst mal seine millionenschweren Anwesen an der Cote d’Azur nur noch per Google Maps aus dem All und den Fußballkracher Chelsea gegen Schalke bloß im Fernsehen statt von der VIP-Tribüne aus betrachten kann, wird ihm ziemlich bald die Lust vergehen, aggressive Großmannssucht jemals wieder mit brillianter Staatskunst zu verwechseln. Und dann wird auch ein Wladimir Putin sich ganz schnell neue Freunde suchen müssen.

~ von Paul13 - Dienstag, 2. September 2008.

Eine Antwort to “Soft Power now!”

  1. OT: Solche Urteile gibt es in Wien:
    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=759
    8 Millionen für dne Terror!

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