Sag mal, Gerd…


…auf welcher Seite stehst Du eigentlich? Auf der des Westens ja offensichtlich nicht:

Altkanzler Gerhard Schröder wirft dem Westen schwere Fehler im Kaukasus-Konflikt vor. Russland habe sich durch das US-Engagement in Osteuropa eingekreist gefühlt, sagte der SPD-Politiker bei einer Rede in Berlin – und verteidigte das Vorgehen des Kremls gegen Georgien.

~ von Paul13 - Dienstag, 2. September 2008.

5 Antworten to “Sag mal, Gerd…”

  1. In erste Linie ist er Vladi verpflichtet. Anderseits kennt er vielleicht die Erwerbsregel 98 der Fegrengi: „Jeder Mann hat seinen Preis.“.

  2. @ Paul

    Ja, ist schon äußerst eigenartig, was Schrödorski da so von sich gibt. „Russland fühlt (!) sich eingekreist“ sollte ja nun nicht unbedingt eine politische Kategorie sein. Und wenn die „vorzeitige Anerkennung des Kosovo“ ein „schwerwiegender Fehler“ war, dann stellt sich eigentlich die Frage nach der politischen Bewertung des Kosovo-Krieges unter der Verantwortung eines gewissen Gerhard Schröder als Bundeskanzler. Immerhin begann der Konflikt mit der Aufhebung der Kosovo-Autonomie durch das serbische Parlament im März ’89. Selbst die völkerrechtliche Beurteilung des Konflites (Resolution 1244) ist keinesfalls so eindeutig abgefasst, dass eine Ablehnung der Anerkennung durch Russland eindeutig gerechtfertigt erscheinen würde. Andernfalls hätte das alte Europa auch ein kleines Argumentationsproblem ;-)
    Zumindest ist es ziemlich abenteuerlich, Kosovo mit Ossetien zu vergleichen, sofern man nicht der russischen Völkermord-Propaganda folgt. Aber das tut Gerd offen ja auch nicht. Also was will er eigentlich, außer stänkern?

  3. @Chewey
    „Also was will er eigentlich, außer stänkern?“
    Seine Brötchen verdienen.

  4. na auf wessen Seite wohl, bei seinem Brötchengeber.

    Was mich aber noch um einiges mehr interessieren würde: Auf welcher Seite ist er gestanden, als er noch Kanzler war, dass er nachher so nen tollen Job gekriegt hat …?

  5. @migdalit
    Das wird nicht so leicht herausfinden können und sein Job ist zwar toll, aber auch Putin hat mit einem ehemaligen Kanzler eine in Deutschland bedeutende und einflussreiche Person eingekauft. Deswegen lohnt sich der Deal für Putin, auch wenn Gerd als Kanzler nicht schon für Russland gearbeitet hat. Russophilie und ein starkes Mißtrauen gegenüber den kleinen östlichen Nachbarn ist ja in Deutschland ohnehin recht verbreitet.

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