Hyperventilieren gegen die Hypermacht


Der Tonfall klingt wie zu Zeiten des Kalten Kriegs. Die Stationierung von Raketen in Polen nannte Moskau ein neues Sicherheitsrisiko für Europa. „Solche Vorgänge sähen Misstrauen und setzen darüber hinaus einen Wettrüsten auf dem europäischen Kontinent und in Gang“, erklärte das Außenministerium am Mittwoch in Moskau.

Na, unterm Tarzanheftchen war’s letzte Nacht wohl zu warm, was? Das „Obervolta mit Atomraketen“ (Helmut Schmidt) sollte lieber alles tun, um die NATO zu besänftigen, denn zu glauben, daß Rußland mit einem Wettrüsten drohen könnte, wo es das schon als doppelt so große Sowjetunion verloren hat (und das, obwohl Osteuropa damals noch im eigenen Team statt auf der anderen Seite mitgespielt hat!), wäre gelinde gesagt vermessen. Also Ball flach halten und Truppen raus aus Georgien, dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

~ von Paul13 - Donnerstag, 21. August 2008.

28 Antworten to “Hyperventilieren gegen die Hypermacht”

  1. Osteuropa ist zwar zum Teil auf Seiten der NATO, allerdings begeben sich gewisse westliche Länder direkt in russische Gas-Abhängigkeit.

    So finanzieren wir diesmal vielleicht das Wettrüsten etwas anders, wenn das Gas durch die Ostseepipeline strömt während Polen, die Ukraine und Tschechien auf dem Trockenen sitzen.

    Da Herr Beck die aktuelle Gefahr für den Weltfrieden in zehn Abwehrraketen in Polen statt in Atomraketen, die auf Europa gerichtet sind, sieht, hoffe ich sehr, dass die Einehitskoalition aus SPD und KPD noch einige Jahre auf sich warten lässt.
    http://tinyurl.com/6z7ysq

    P.S.: Möchte jemand dem Spiegel den Unterschied zwischen sehen und säen erklären? *g*

  2. @ Rene

    Falls Du Deine Kommentare wieder brav als Rene schreibst oder Deinen Nick wenigstens soweit modifizierst, daß man ihn nicht mehr mit dem von Liza verwechseln kann, könnte ich mich dazu bereiterklären, sie aus der Spamschleife zu befreien. ;-)

  3. Wenn es um die Saat geht: „säen“ :)

  4. @ Paul

    Also Sie sollten sich mal entscheiden:

    – entweder ist das postsowjetische Rußland weiterhin das Reich des Bösen, mit der überlegenen Militärmacht, dem politischen Hebel Energie und dem strategischen Ziel einer Rückeroberung des früheren Weltmachtstatus oder
    – die nostalgische und etwas größenwahnsinnige Regionalmacht, als Industrierstandort zweitklassig, wirtschaftlich die typische Rohhstoffökonomie mit einer deutlich reduzierten konventionellen Militärmacht, deren Eliten verzweifelt versuchen, ihren weitergehenden militärischen und politischen Machtverlust in den angrenzenden Regionen zu stoppen bzw. zu verlangsamen.

    Wat denn nu? Außerdem: was meinen Sie eigentlich, was passiert, wenn Medwedjew / Putin die NATO nicht „besänftigen“? Marschieren NATO-Truppen dann in Rußland ein, wie georgische letztens in Ossetien? Oder was – wohl gestern nacht auf der Kaba-Dose geschlafen?

  5. @ NMR

    Also Rußland ist unter einem „lupenreinen Demokraten“ wie Putin immer eine Bedrohung, aber ganz gewiß nicht, weil seine Panzer heute noch Westeuropa überrollen könnten. Das ist schon deswegen illusorisch, weil sie vorher schon aus rein geographischen Gründen erst mal durch Osteuropa durch müßten.

    Die Gefahr liegt ganz woanders, nämlich in den immer noch vorhandenen Atomraketen, die eben auch aus einem Obervolta eine Supermacht machen, der skrupellosen Unterstützung von Schurkenstaaten, sowie dank Schröders weitsichtiger Außenpolitik unsere Energieabhängigkeit von Rußland.

  6. @ Paul

    Kurz gesagt: Unsinn.

    1. Die Energieabhängigkeit der Bundesrepublik bzw. ganz Westeuropas von der Sowjetunion begann in den 1960er Jahren mit dem legendären Erdgas-Röhren-Geschäft, das maßgeblich vom sog. „Ostausschuss der deutschen Wirtschaft“ unter Otto Wolf von Amerongen ausgehandelt wurde:
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1102/t261102.html

    In dieser Zeit holte Schröder auf denm zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte danach brav Jura. An die Macht kam die von ihm geführte Regierung bekanntlich 1998 – nach 16 Jahren Helmut Kohl. Zu diesem Zeitpunkt kostste das Barrel Rohöl knapp über 10 US$. Ihm in dieser Situation vorzuwerfen, dass er die Energieversorgung der Bundesrepublik nicht autark gemacht und völlig auf heimische Energiequellen (Kohle, Atomenergie, Wind/Wasser/Biomasse) umgestellt hat – ist schlicht blödsinnig.

    Was die Zuverlässigkeit der Energielieferungen betrifft, so war die realsozialistische Sowjetunion ein Geschäftspartner, der sich stets präzise an die vertraglich Vereinbarungen gehalten hat. Das realkapitalistische Rußland ist da schon großzügiger. Aber von wem wollen Sie denn dann Westeuropas Energieversorgung abhängig machen? Von Lieferungen aus Iran, Irak, Saudi-Arabien oder Aserbeidschan.

    2. Richtig ist, dass Rußland aus der Erbmasse der SU über ein strategisches Nukleararsenal verfügt. Aber auch dieses altert und über die Einsatzbereitschaft der nunmehr russischen ICBMs gibt es recht wiedersprüchliche Einschätzungen. Insgesamt ist die Erst- und Zweitschlagskapazität Rußlands seit 1992 stark rückläufig. Warum Rußland also militärisch bedrohlicher sein soll, als vor fünf oder zehn Jahren – als dieses Szenario kaum jemanden interessierte – ist mir nicht so recht einsichtig.

    3. Was die Unterstützung von Schurkenstaaten betrifft, so bin ich mir nicht so sicher, was Sie genau meinen – die Militärhilfe für Pakistan, Geburtsort der Taliban und stillschweigender Unterstützer der Al Quaida-Gruppen im Grenzgebiet zu Afghanistan, oder die Alimentierung des nordkoreanischen Regimes oder die Militärhilfe für Äthopien, damit dieses Land mit seiner Armee ins verfeindete Nachbarland Somalia einmarschieren konnte?

  7. Kaum schaut mal nicht so genau hin schreibt DJ wieder absoluten Blödsinn. Die Bundesrepublik sei seit dem Tauschhandel mit den Röhren abhängig von der damaligen SU und heute von Russland.

    Da war wohl, wie immer bei dieser Niete, der Wunsch die Mutter aller sinkenden Profitraten und sonstiger Untergänge des Kapitalismus.

    Dettläffchen, Russland als drittgrößter Energieverbraucher weltweit ist auch bisschen abhängig vom eigenen Sprit und Gas und als Schuldner ganz dolle abhängig vom ausländischen Kapital.

    Saublöd wenn man seinen eigenen Desinformationen Glauben
    schenkt!

  8. @ ali B(logtroll)

    Um es mal wissenschaftlich auszudrücken: Sie sind – und bleiben – ein Dummschwätzer mit einer antikommunistischen Macke.

    1. Rußland verfügt über die größten Erdgasreserven, zweitgrößten Kohlereserven und über ca. 10 vH der Ölreserven weltweit. Rußland hat 2006 480 Mio. barrel Erdöl gefördert und davon 246 exportiert bzw.und 656 Mrd. Kubikmeter Erdgas gefördert und davon 1/3 exportiert.Zu weiteren Einzelheiten siehe:
    http://www.opec.org/library/World%20Oil%20Outlook/pdf/WOO2008.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Energiewirtschaft_Russlands

    2. Rußland verfügt dank der seit 2006 explodierten Weltmarktpreise für Energie z.Z. über ca. 550 Mrd. US Dollar Devisenreserven. Dabei ist davon auszugehen, dass diese amtlichen Zahlen die realen Reserven, die in diversen Fonds geparkt sind, systematisch zu niedrig ausweisen:
    http://www.russland.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=17209

    3. Die ausländischen Investoren – allen voran die deutschen – rennen der Rohstoffökonomie Rußland angesichts dieser Kaufkraft und des Investitionsbedarfes in Infrastruktur und Industrie die Bude ein:
    http://www.fotodienst.ch/browse.mc?album_id=1947

    Paul, können Sie und die anderen NeoCons nicht zusammenlegen und dem Spinner ein VWL-Lehrbuch und ein Zeitungs-Abo – ich empfehle die FAZ oder das Handelsblatt – kaufen?

  9. Mann oh Mann, dettlef, du legst dich aber mächtig ins Zeug für deine verflossene, ewig unerfüllte und unerfüllt bleibende Liebe für die du mal wieder Schafsköttel mit Rosinen verwechselst.

    Russland verfügt als einzelnes Land vielleicht über die größten Gasreserven, Die Länder des Nahen Ostens verfügen aber über größere Gasreserven und Saudi Arabien als einzelner Staat immer noch über die grösseren Erdölreserven als die Russische Föderation. Deshalb auch das Atomgeschäft mit dem Iran zu Lasten Israels.

    Unter allen Transformationsländern ist China das höchst verschuldeste, dicht gefolgt von Russland, natürlich mit einer wesentlich höheren pro Kopf Verschuldung. Mit der Kaufkraft in Russland kann bei einem BNP von ca. 4.400$ auch nicht so weit her sein. Zumindest gibt es dort wohl keine Massenkaufkraft.

    Mit dern Investitionen nach Russland scheint es trotz des genialen Werbeträgers, dem größten Friedenkanzler aller Zeiten, auch mächtig zu hapern. In 2007 gingen von 122,3 Mrd. Direktinvestionen gerade mal ca. 6,7 Mrd. aus, weswegen ja auch so dolle getrommelt werden muss. Aber bei einer Wachstumsrate von 6,7% und einer Inflationsrate von 12,2% hört sich die Trommelei nicht besonders gut an. Der größte Friedenskanzler aller Zeiten hat eigentlich nur eines fertig gebracht, die Struktur der Erdgasimporte zu Gunsten Russlands und zu Unginsten der Niederländer zu verändern. Allerdings liefert Norwegen immer noch immer die Hälfte des Erdgases.

    Seltsam ist doch auch die Fixierung auf russische Kohle, Erdgas und Erdöl, während hierzulande doch der angeblich Ausbau physikalisch unmöglicher, „erneuerbarer“ Energien betrieben wird
    Energien betrieben wird.

    Antikommunistisch? Ich finde nur Leute doof, die ständig an dem Ast sägen auf dem sie sitzen oder sich selbst ins Knie schießen, weil sie keine Statistiken lesen können.

  10. @ ali b.logtroll

    Hallo Schwachkopf, immer noch nichts begriffen? Um mich auf ein Beispiel zu beschränken:
    „Unter allen Transformationsländern ist China das höchst verschuldeste, dicht gefolgt von Russland, natürlich mit einer wesentlich höheren pro Kopf Verschuldung.“

    Zum Stand der Dinge:
    http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreserve

    Wie man aus diesen Zahlen ersehen kan, steht die chinesische und die russische Volkswirtschaft wegen ihrer internationalen Verschuldung kurz vor dem Zusammenbruch, da sie die notwendigen Importe nicht mehr bezahlen können. Besonders China aufgrund seiner chronisch defizitären Handelsbilanz und der mangelnden internationalen Konkurrenzfähigkeit seiner Produkte steht kurz vor dem Staatsbankrott. Ja,ja.

    Paul, ich weiß ja, dass Sie für jeden Schwachsinn zu haben sind. Aber gibt es nicht so was wie „Weltwirtschaft 101 für Blogtrolls“ bei Ihrem Verein?

  11. @ ali b.logtroll

    Und damit Sie es ein für alle Mal kapieren:

    „Staatliche Auslandsschulden kein Problem mehr

    Der russische Staat ist in den letzten Jahren seinen internationalen Schuldenverpflichtungen vollständig nachgekommen und hat den Bestand seiner Auslandsschulden deutlich verringert. Andererseits haben russische Unternehmen verstärkt Anleihen auf den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen. Dies liegt u.a. an den nach wie vor verhältnismäßig hohen Finanzierungskosten bei russischen Banken.

    Die Auslandsschulden der Föderalregierung sanken bis Ende 2007 weiter auf 36 Mrd. $ (rd. 3 % des BIP). Angesichts der reichlich vorhandenen Währungsreserven macht die Finanzierung des Schuldendienstes keine Schwierigkeiten. Die gesamten russischen Auslandsschulden, einschließlich der Verschuldung der privaten Sektoren im Ausland, stiegen hingegen von Ende 2006 bis Ende 2007 um knapp die Hälfte auf 460 Milliarden US-Dollar.

    Dritthöchste Währungsreserven im internationalen Vergleich [Bearbeiten]Die Währungsreserven sind 2007 um rund 57 Prozent auf rund 476 Milliarden US-Dollar gestiegen. Anfang Juni 2007 lagen sie bei 550 Milliarden US-Dollar. Über höhere Währungsreserven verfügen nur China und Japan. Da die russischen Währungsreserven inzwischen höher sind als die staatliche Auslandsverschuldung ist Russland jetzt Netto-Gläubiger gegenüber dem Ausland.

    Verbesserte Bewertung Russlands als Kreditnehmer [Bearbeiten]Die drei führenden Ratingagenturen, Moody’s, Fitch Ratings und Standard & Poor’s, haben dem russischen Staat für seine langfristige Kreditaufnahme in ausländischer Währung im Verlauf des Jahres 2005 den zweitniedrigsten sogenannten „Investment Grade“ zuerkannt. Fitch Ratings und Standard & Poor’s erhöhten die Bewertung 2006 um eine weitere Stufe. Bei einer Bestätigung ihrer Bewertungen mit dem drittniedrigsten Investment Grade verwiesen Fitch und Standard & Poor’s im August 2007 auf die rasch gestiegenen hohen Währungsreserven, die sehr niedrige Staatsverschuldung und das beeindruckend starke Wirtschaftswachstum. Der Investitionsboom festige das Vertrauen in Russlands mittelfristige Wachstumsperspektiven. Die hohen Ölpreise verbesserten die finanzielle Position des Landes. Allerdings gebe es weiterhin strukturelle Schwächen, beispielsweise im Bankensektor. Unsicherheit könne von den schwankenden Rohstoffpreisen ausgehen.

    Viele institutionelle Investoren dürfen aufgrund ihrer Anlagerichtlinien nur Anleihen mit einem „Investment Grade“ kaufen. Nachdem Russland von allen drei führenden Rating-Agenturen als „solider Schuldner“ eingestuft ist, muss Russland niedrigere Zinsen für seine Kredite zahlen.

    Hoher Außenhandels- und Leistungsbilanzüberschuss sank 2007 [Bearbeiten]2007 nahmen die Warenausfuhren und die Wareneinfuhren weiterhin kräftig zu. Die gesamten Warenausfuhren stiegen hauptsächlich preisbedingt nach Angaben der Zentralbank um rund 17 Prozent. Die Wareneinfuhren nahmen, wie bereits 2006, noch deutlich stärker um 36 % zu. Der Handelsbilanzüberschuss war rund 5 Prozent niedriger als 2006. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sank er auf rund 10 Prozent des BIP.

    Der Wert der Exporte von Rohöl, Mineralölprodukten und Erdgas nahm nach Angaben der russischen Zentralbank um rund 15 Prozent auf rund 219 Mrd. US-Dollar zu. Die Energie- und Rohstofflastigkeit der russischen Ausfuhren verringerte sich etwas. Der Anteil der Exporte von Erdöl, Mineralölprodukten und Erdgas an den Warenausfuhren sank von rund 63 Prozent auf 61,5 Prozent.

    Nach Angaben der Bundesagentur für Außenwirtschaft betrug der Anteil der gesamten Exporte von Energieträgern an den gesamten Warenausfuhren 2007 65 %. Zweitgrößte Warengruppe innerhalb der russischen Exporte waren „Metalle und Metallwaren“ (Anteil 2007: 14,3 %).

    Bei den Importen Russlands dominierten „Maschinen/Ausrüstungen/Transportmittel“ (2007: 48,6 %), Chemische Erzeugnisse (14 %) und Nahrungsmittel (13,7 %) und. Der Überschuss in der russischen Leistungsbilanz, die neben dem Warenhandel auch den Handel mit Dienstleistungen und den Austausch unentgeltlicher Leistungen umfasst, sank 2007 auf rd. 78 Mrd. $. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in Dollar nahm er auf rd. 6 % ab.

    2008 dürften die Überschüsse in Handels- und Leistungsbilanz nach Einschätzung der OECD aber trotz des anhaltenden Importbooms wegen der drastisch gestiegenen Ölpreise wieder deutlich zunehmen und auch im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt steigen. 2009 erwartet die OECD aber einen deutlich niedrigeren Leistungsbilanzüberschuss.“

    Haben Sie es jetzt begriffen: Rußland nix überschuldet, nix pleite, sondern ganz toll reich, weil Öl/Gas jetzt ganz viel teuer! Und jetzt aber husch ins Körbchen …

  12. Anlässlich eines Haushaltsüberschusses im Irak tönte ein notorisches Großmaul noch vor einigen Tagen:

    „Denn trotz des Haushaltsüberschusses ist die Versorgungslage für den größten Teil des Irak – und die Mehrheit der irakischen Bevölkerug – immer noch katastrophal.“

    Nun hat Russland ein Haushaltsüberschuss die Gelegenheit bietet, die Versorgungslage Russlands mit zwei der ärmeren Länder in der EU zu vergleichen:

    PC’s je PKW je Tägl. Nahrungsaufnahme (cal)
    1000 Einw / 1000 Einwohner je Einwohner
    1 Portugal 203,66 496 3.750
    2 Slowenien 417,83 465 3.210
    3 Russland 129,19 170 3.050

    So sehen die Ergebnisse aus, wenn man eine Energiewirtschaft nur zu Gunsten der Staatskasse betreibt und die Wirtschaft von Betonköpfen wie DJ okkupiert wurde. Wenn man denn noch bedenkt das der Kalorienbedarf in Russland vorwiegend mit Wodka abgedeckt wird….

  13. @ DJ,

    warum verlinkst du nicht gleich den gesamten Wikipedia Eintrag zu Russland und warum lässt du dieses Kapitel und die Abschnitte „Schwachstellen und Probleme der russischen Wirtschaft“ und „Wirtschafts- und Finanzpolitik“ aus?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Russland#Wirtschaft

    Und wie war das gleich noch mit den Direktinvestionen?

    Außerdem stammen nur 3,5% der gesamten deutschen Importe aus Russland, während die deutschen Exporte nach Russland weniger als 2% der deutschen Exporte ausmachen.

    Nochmal wegen der besseren Lesbarkeit obiger Vergleich.

    Tägl.(cal) je Ew./ PKW je 1000 Ew./PC je 1000 Ew.
    1 Slowenien 3.210 465,58 417,83
    2 Russland 3.050 170,13 129,19
    3 Portugal 3.750 496,89 203,66

    Aber die wichtigste Frage hast du wieder beantwortet: Wie passt dein Einsatz für russische Energiewirtschaft der lupenreinen Demokraten mit den unmöglich „erneuerbaren Energien“ in Deutschland zusammen?

  14. @ ali b.logtroll

    Nei die wichtigste FRage ist, ob Sie sich nicht mehr an den Stuß, den Sie vor zwei Tagen verzapft haben, erinnern können – oder wollen. Zur Erinerung: Sie haben unter anderem behauptet, dass Rußland

    – überschuldet und auf das Wohlwollen ausländischer Geldgeber angwiesen ist

    – das China das höchstverschuldete Transformationsland der Welt ist

    – das Rußland das Atomgeschäft mit dem Iran durchführt, weil Saudi-Arabien größere Erdölreserven hat (völliger Blödsin!)

    – den Mietling Schröder dazu gebracht, die Struktur der Erdgasimporte „zu ungunsten der Niederländer“ (!) zu verändern.

    Zu der Pro-Kopf-Debatte werde ich gnädig schweigen. So viel Stuß in so kurzer Zeit ist auch schon wieder beeindruckend. Weil Ihnen aber das Geheimnis um die erneuerbaren Energien in Deutschland so viel Kopfzerbrechen macht, so werde ich es hier und heute lüften:

    Dr KGB bezahlt mich (und die die PDSPD) dafür, dass wir die Ernergieversorgung des vereinigten Deutschlands über den Atomausstieg sabotieren. Wenn dann die Ökospinner mit unserer kryptokommunistischen Unterstützung die Umrüstung aller Fahrzeuge in der BRD – einschließlich der wenigen der Bundeswehr verbliebenen Kampfpanzer – auf Biomasse bzw. Elektroantrieb durchgesetzt haben, dann ziehen von der GRU angeleitete Autonome in einer bundesweiten Nach & Nebel-Aktion den verbliebenen beiden KKWs den Stecker raus und die Russisch-Rote Armee kann unbehelligt durch die norddeutsche Tiefebene bis zur Biscaya rollen. Aber Pssssttt – nicht weitersagen!

  15. @ DJ,

    es liegt nicht in deiner Kompetenz mir zu sagen, was die wichtigsten Fragen sind. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass China und Russland überschuldet seien, sondern im Vergleich hoch verschuldet. Alles weitere kannst du dem Fischer Weltalmanach 2008 Seite 630 entnehmen.

    Wie war das noch mit der deutschen Abhängigkeit von Tauschgeschäften mit Russland seit Otto Wolff v. A.? Hast du eigentlich vergessen, wie Margaret Thatcher die NUM, bzw. den gesamten TUC mit Hilfe russischer Kohle in die Tonne gekloppt hat?

    Da du dich mit langfristigen Prozessen und Importstrukturen nicht so auskennst, solltest du mal unter diesem link
    http://www.bmwi.de/Dateien/Energieportal/PDF/energie-in-deutschland,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf
    die Seite 16 anschauen. Vielleicht wird auch einem Dämlack wie dir deutlich, wie sich die Energieimportstruktur unter Schröders Kanzlerschaft veränderte. Dass Abhängigkeiten immer wechselseitig sind, wirst du als verschähter Liebhaber (der größte Fehler des Kommunismus war, dass er dich mit dem Kapitalismus allein gelassen hat) ohnehin nie begreifen.

    Auf Seite 8 desselben pdf – Dokumentes findest du die regionale Verteilung der Reserven konventioneller fossiler Energieträger. Es ist also der Nahe Osten, der den höchsten Anteil an den Reserven hält. Für Russland liegt es also nahe, Einfluss in diesem Gebiet bzw. auf einen Staat gewinnen, mit ausreichend hohen eigenen Reserven zu bekommen, um die russischen Reserven zu komplettieren. Nach dem Scheitern im Irak der „Kein Blut für Öl“ – Kampagne der Nationalsozialisten um Lafontaine, bot sich der Iran als Partner geradezu an. Aber müsstest du eigentlich besser wissen als ich.

    Was die Abhängigkeit des deutschen Außenhandels vom Handel mit Russland angeht empfehle ich folgende Lektüre:

    http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Aussenwirtschaft/aussenhandelsdaten.html

    (Die Daten sind alle in den pdf-dokumenten rechts auf der Seite enthalten.)

    Obwohl die Quellenangaben bei wikipedia, besonders bei deinem link, recht einseitig sind, (so fehlt z.B. die oecd oder eurostat) lies doch noch mal den hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Russland#Schwachstellen_und_Probleme_der_russischen_Wirtschaft

    Die von dir so gern ins Feld geführte Bundesagentur für Außenwirtschaft veranstaltet eine reine Werbekampagne für Direktinvestitionen in Russland. Beim gegenwärtigen Umfang der Investitionen ist das ja auch wohl dringend nötig. Dass du auf diesen Zug aufspringst und wie die Agentur die gestiegene Kaufkraft für Luxusgüter und Luxusurlaub degenerierter KGB-Agenten bejubelst, zeugt nicht nur von deinem Zynismus, sondern schlicht für Idiotie.

    Du kannst ja Vergleiche nicht so richtig leiden: Russland steht an sechster Stelle mit Militärausgaben,d.h. 7,8% gemessen als Anteil am BNP. Übertroffen wird Russland von Nordkorea mit über 31%, Ertrea mit 23% und anderen lupenreinen Demokratien. Obwohl nun H. Kohl den russischen Soldaten schöne neue Kasernen bauen ließ, hausen die meisten russischen Soldaten in Unterkünften, in denen im Westen keine Strafgefangenen untergebracht werden dürften. Also insgesamt ist die Situation vielleicht etwas besser wie „Obervolta mit Nuklearsprengköpfen“, besonders für reiche Alkoholiker.

    Meine Prognose lautet deshalb: Diesmal dauert es keine 70 Jahre!

    So, jetzt darft du wieder hyperventilieren.

  16. @ Paul,

    da ist wohl ein Kommentar von mir im Filter hängen geblieben. Sei so gut und hol‘ ihn raus. Danke

  17. ok, versuchen wir es nochmal in zwei Schritten.

    @ DJ,

    es liegt nicht in deiner Kompetenz mir zu sagen, was die wichtigsten Fragen sind. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass China und Russland überschuldet seien, sondern im Vergleich hoch verschuldet. Alles weitere kannst du dem Fischer Weltalmanach 2008 Seite 630 entnehmen.

    Wie war das noch mit der deutschen Abhängigkeit von Tauschgeschäften mit Russland seit Otto Wolff v. A.? Hast du eigentlich vergessen, wie Margaret Thatcher die NUM, bzw. den gesamten TUC mit Hilfe russischer Kohle in die Tonne gekloppt hat?

    Da du dich mit langfristigen Prozessen und Importstrukturen nicht so auskennst, solltest du mal unter diesem link
    http://www.bmwi.de/Dateien/Energieportal/PDF/energie-in-deutschland,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf

    die Seite 16 anschauen. Vielleicht wird dann auch einem Dämlack wie dir deutlich, wie sich die Energieimportstruktur unter Schröders Kanzlerschaft veränderte. Abhängigkeiten sind meistens wechselseitig, wirst du als verschmähter Liebhaber (der größte Fehler des Kommunismus war, dass er dich mit dem Kapitalismus allein gelassen hat) ohnehin nie begreifen.

    Auf Seite 8 desselben pdf – Dokumentes findest du die regionale Verteilung der Reserven konventioneller fossiler Energieträger. Es ist also Nahe Osten, der den höchsten Anteil an den Reserven hält. Für Russland liegt es also nahe, Einfluss in diesem Gebiet bzw. auf einen Staat, mit ausreichend hohen eigenen Reserven zu bekommen, um die russischen Reserven zu komplettieren. Nach dem Scheitern im Irak der „Kein Blut für Öl“ – Kampagne der Nationalsozialisten um Lafontaine, bot sich der Iran als Partner geradezu an. Aber müsstest du eigentlich besser wissen als ich.

    Was die Abhängigkeit des deutschen Außenhandels vom Handel mit Russland angeht empfehle ich folgende Lektüre:

    http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Aussenwirtschaft/aussenhandelsdaten.html

    (Die Daten sind alle in den pdf-dokumenten auf rechts auf der Seite enthalten.)

  18. Fortsetzung:

    Obwohl die Quellenangaben bei wikipedia, besonders bei deinem link, recht einseitig sind, (so fehlt z.B. die oecd oder eurostat) lies doch noch mal den hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Russland#Schwachstellen_und_Probleme_der_russischen_Wirtschaft

    Die von dir so gern ins Feld geführte Bundesagentur für Außenwirtschaft veranstaltet eine reine Werbekampagne für Direktinvestitionen in Russland. Beim gegenwärtigen Umfang der Investitionen ist das ja auch wohl dringend nötig. Dass du auf diesen Zug aufspringst und wie die Agentur die gestiegene Kaufkraft für Luxusgüter und Luxusurlaub degenerierter KGB-Agenten bejubelst, zeugt nicht nur von deinem Zynismus, sondern schlicht für Idiotie.

    Du kannst ja Vergleiche nicht so richtig leiden. Russland steht an sechster Stelle mit Militärausgaben,d.h. 7,8% gemessen als Anteil am BNP. Übertroffen wird Russland von Nordkorea mit über 31%, Ertrea mit 23% und anderen lupenreinen Demokratien. Obwohl nun H. Kohl den russischen Soldaten schöne neue Kasernen bauen ließ, hausen die meisten russischen Soldaten in Unterkünften, in denen im Westen keine Strafgefangenen untergebracht werden dürften. Also insgesamt ist die Situation vieleicht etwas besser wie „Obervolta mit Nuklearsprengköpfen“, besonders für reiche Alkoholiker.

    Meine Prognose lautet deshalb: Diesmal dauert es keine 70 Jahre!

    So, jetzt darft du wieder hyperventilieren.

  19. @ alibaba

    Sorry für die verzögerte Freischaltung, ich war die letzten Tage erst durch Zeitmangel und dann durch Abwesenheit de facto offline.

  20. @ ali b.logtroll

    Dass Sie einen Fischer Weltalmanach besitzen, gibt Anlaß zur Hoffnung. Jetzt müssen Sie nur noch begreifen, was da alles so drin steht. Um mich auf den prägnatesten Blödsinn zu beschränken:

    1. Wenn es etwas gibt, worauf die Rohstoffökonomie Rußland in den nächsten – sagen wir fünfzig – Jahren nicht angewiesen ist, dann ist es die „Komplettierung“ ihrer Erdölvorräte durch den „Zugang“ zum Nahen Osten, bzw. den Iran. Es würde völlig ausreichen, den eigenen Energieverbrauch durch die Renovierung des maroden Leitungssystems und die Senkung der internen Energieintensität insb. der Industrieproduktio, der Verkehrsträger und der privaten Haushalte auf sagen wir heutiges westeuropäisches Niveau zu reduzieren.

    2. Was das Erdgas-Röhren-Geschäft mit Thatchers Gewerkschaftspolitik zu tun hat – abgesehen davon, dass diese zeigt, wie auch neoliberale NeoCons gute Geschäfte mit dem Reich des Böse gemacht haben wenn es denn gerade paßte – wissen die Götter.

    3. Die Westeuropäer bleiben auch in den nächsten Jahrzehnten von russischen Erdgaslieferungen (und in geringerem Umfang von russischen Erdöllieferungen) abhängig. Im Gegensatz dazu könnte Rußland angesichts des weiter weltweit steigenden Energiebedarfes seine Energieträger auch an andere Abnehmer verkaufen. Dazu bräuchte man nur neue Transportwege (Pipelines) – aber die russich-chinesiche Grenze ist ja lang genug. Und die Chinesen wären bestimt auch gern bereit, die notwendigen Röhren zu liefern …

    3. Es ging nie um die Abhängigkeit des deutshen Außenhandels vom Handel mit Rußland, sondern um die von Ihnen behauptete Abhängigkeit Rußlands vom Wohlwollen westeuropäischer Kapitalgeber und westlicher Gläubiger. Wie gesagt: Rußland könnte auf dem internationalen Kapitalmarkt sofort Kredit in unbegrenzter Höhe bekommen, worauf es aber angesichts der eigenen Devisenreserven wirklich nicht angewiesen ist. Und die Japaner, Chinesen, Inder wären sofort bereit, Investitionsgüter und Technologie zu liefern. Im Gegensatz dazu wäre der deutsche Maschinen- und Fahrzeugbau und die chemische / elektrotechnische Industrie echt traurig, wenn sie bei der Renovierung der russischen Infrastruktur außen vor bleiben würde, weil Merkel-Mädchen eine große Klappe hatte.

    4. Dass mit dem Nazi Lafointaine ist selbst unter Ihrem Niveau – falls das technisch möglich ist. Die These, dass Rußland durch Lieferungen von Technologie das iranischen Nuklearprogramm unterstützt, um Zugriff auf die iranischen Rohstoffreserven zu bekommen, fällt schon unter „auserlesen schwachsinnig“.

    5. Die von Ihnen zitierten Quellen stützen keineswegs Ihre Behauptungen, zu deren Beleg sie angeführt wurden. Ein Beispiel:
    In dem Energiebericht des Bundeswirtschaftsministeriums finden sich auf der angegebenen Seite 16 Daten zu Entwicklung des Energieverbrauchs und des Energiebezugs in der BRD im Zeitraum von 1991 – 2007. Wenn man den Zeitraum 2000 – 2005 betrachtet (Einzeldaten zum Jahr 1999 fehlen), also der Regierungszeit Schröders, so ergibt sich beim Bezug von Erdgas eine Steigerung der Importe aus Rußland von 376,0 auf 396,1 TWh, mithin um 5,3 vH. Im selben Zeitraum stiegen die Importe aus den bzw. über die Niederlande von 174,4 auf 204,2 TWh, mithin um 17,1 vH und aus Norwegen von 215,7 auf 305,0 TWh, mithin um 41,4 vH. Inwiefern diese Daten ein Beleg für eine von Schröder zu verantwortende Politik sind, die zu einer verstärkten Abhängigkeit von russischen Energielieferungen geführt hat – „… die Struktur der Erdgasimporte zu Gunsten Russlands und zu Unginsten der Niederländer zu verändern.“- wird wohl auf immer Ihr Geheimnis bleiben.

    6. Und ganz zum Schluß: es ging in unserer kleinen Debatte um die angebliche wirtschaftliche – und damit politische – Abhängigkeit Rußlands vom Westen. Die interne Vermögensverteilung und das durchschnittliche Konsumniveau der Bevölkerung spielen dabei überhaupt keine Rolle. Eine stark ungleiche Vermögensverteilung ist sogar typisch für eine Rohstoffökonomie – zu der sich Ruußland zunehmend entwickelt. Aber wenn unser kleiner Gedankenaustausch auch bei Ihnen zu der Erkenntnis geführt hat, dass in den gut fünfzehn Jahren seit dem Zerfall der Sowjetunion und der Einführung des real existierenden Kapitalismus in Rußland sich die Lebensbedingungen der Bevölkerungsmehrheit drastisch verschlechtert haben – dann war es mir durchaus die Mühe wert.

    Paul, neben Außenwirtschaft und VGR 101 – wie wäre es mit einem Grundkurs Deskriptive Statistik für unseren Blogtroll?

  21. Immer dasselbe mit dir, du kannst Tabellen nicht vollständig lesen.
    Aus der gesamten Tabelle geht hervor, dass sich die Bezugsstruktur der deutschen Energieimporte im Zeitraum von 1990 bis 2007 massiv verändert hat. Insbesondere gilt das für Erdöl, wo sich Anteil der russischen Importe mehr als verdoppelt hat, während der Anteil z.B afrikanischen Erdöls kontinuierlich sank.

    Im selben Zeitraum stieg der Anteil russischer Erdgasimporte kontinuierlich, während die Importe aus den Niederlanden im Jahr 2000 einbrachen und bis 2007 nicht wieder den Anteil erreichten, den sie vor 2000 hatten. Der Importanteil Norwegens stieg bis 2005 und sank dann bis 2007.

    Unabhängig von allen Statistiken muss einer schon mit absichtsvoller Blindheit geschlagen sein, um die Energie- und Außenpolitik der rot-grünen Regierung als völlig folgen- bedeutungslos für die europäische Energiepolitik einzuschätzen.

    Zu deiner überbordenden Begeisterung über die russischen Devisenreserven, hier etwas zur Abkühlung bzw. zum Hyperventilieren:

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3469851,00.html

  22. Fortsetzung:

    Wodkatrinker kann ja kaum etwas ernüchtern, dafür gehen andere etwas nüchterner an die Sache heran:
    http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc~E9438361AF16E465493B69E2C4806EA61~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Während es die „hochindustrialisierte“ SU es meistens nicht so richtig packte die Ernte einzubringen, wird die NRRÖ (Neue Russische Rohstoffökonomie) es wohl kaum schaffen ihre Reserven zum Verbraucher zu bringen.

    Aber keine Sorge, deine neuen Freunde, die russische Schickeria wird wohl weiterhin dank der Devisenreserven in Champagner baden und nach übermäßigen Kaviargenuss kotzen dürfen, in Paris, Nizza und Marbella versteht sich.

    Ich habe dir schon öfter gesagt, dass sich Lebensbedingungen in Russland erst nach der Implosion der SU und RGW verschlechtert haben. Du solltest dir doch mal die Handelsstrukturen des RGW anschauen. (Was natürlich bei deiner absichtsvollen Blindheit völlig nutlos wäre.) Auch die SU war nie mehr als eine völlig unproduktive Rohstoffökonomie, wie du es nennst. Da heute in Russland die Arbeitslosenrate bei 7,5% liegt und es in der SU keine Arbeitslosigkeit gab, dürfte die Produktivität in der SU noch wesentlich niedriger gelegen haben. Da du so oft auf VWL rekurierst, wirst du vielleicht wissen wie Produktivität errechnet wird und sicher Weißt du auch das allgemeiner Wohlstand nur mit hohen Produktivitätsraten zu erreichen ist.

    Da du ja auch so ein berühmter Faschismustheoretiker bist, der im Faschismus die Endstufe des Kapitalismus sieht, stellt sich natürlich schon die Frage nach deiner besonderen Affinität zum heutigen „kapitalistischen“Russlands, der Endstufe des Marxismus-Leninismus bzw. des Realsozialismus.

    Ich vermute mal du bist nicht nur idiotisch, sondern ein idiotischer Nihilist.

    Ich würde übrigens Lafontaine niemals einen Nazi nennen, sondern immer nur National-Sozialist

  23. @ ali b.logtroll

    „Da du ja auch so ein berühmter Faschismustheoretiker bist, der im Faschismus die Endstufe des Kapitalismus sieht, stellt sich natürlich schon die Frage nach deiner besonderen Affinität zum heutigen “kapitalistischen”Russlands, der Endstufe des Marxismus-Leninismus bzw. des Realsozialismus. Ich vermute mal du bist nicht nur idiotisch, sondern ein idiotischer Nihilist. Ich würde übrigens Lafontaine niemals einen Nazi nennen, sondern immer nur National-Sozialist.“

    Wie sagte Tucholsky: “ … es lohnt nicht. So tief kann man nicht schießen.“

  24. @ DJ,

    ich nehme das denn mal als Eingeständnis deiner Inkompetenz. Aber weil du es bist noch zwei obendrauf:
    http://alcalc.oxfordjournals.org/cgi/content/full/34/6/824
    hier kannst du gleichzeitig Abhängigkeitskontinuitäten in Russland beobachten und blendende Zukunftsprognosen anstellen:
    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/health/article1647475.ece

  25. @alibaba
    Um die „Leistunsgfähigkeit“ Russlands mal ins richtige Licht zu rücken, will ich einen Insider zitieren:

    … ist die russische föderation politisch, militärisch und wirtschaftlich nur noch ein schatten der sowjetunion

    Da die SU schon gegen die Amis verloren hat, sollte Russland ein kleineres Problem sein ;-)

    Die Verarmung der russsichen Bürger ist natürlich weiter vorangeschritten (vom eh schon niederigen Level der UdSSR). Das verdanken die Leute der Regierung und ihrer Seilschaften. Das läuft heute unter dem Label „realkapitalistisches Rußland“ – früher war es die „kommunistsiche Gesellschaft“. Neuer Name – alte Methode. Die Bonzen stecken sich das Geld in die eigenen Taschen…

    Zum Alkoholkosum: Du solltest Dir einfach mal die Zahlen vor 1986 besorgen und mit heute vergleichen – erschreckende Parallelen… Der niedrige Verbrauch Anfang der 90er Jahre war vor allem auf die „Austrocknungs“-Kampagne Gorbatschovs zurück zu führen. Es gab schlicht und einfach fast keinen Sprit… In der ersten Hälfte der 80er Jahre liefen die „Motoren“ noch besser ;-)

  26. @ ali b.logtroll
    Eher Eingeständnis meiner Resignation: „gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“

    @ islamisten Gnom
    Auch wenn Sie es nicht begreifen werden: zwischem dem Zitat und der Feststellung, dass es sich bei Rußland mittlerweile um eine – fast reine – Rohstoffökonomie handelt, die angesichts der drastisch gestiegener Energiepreise hohe Exportüberschüsse erzielt und deshalb nicht (mehr) auf ausländisches Kapital angewiesen ist, besteht KEIN Widerspruch. So kann man sagen, dass dubya dem „Reich des Bösen“ keinen größeren Gefallen tun konnte, als den Irakkrieg anzufangen …

  27. @ S1IG,
    Schau dir mal diesen Artikel an und die Kommentare dazu:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article2373497/Warum-Russland-ein-Sanierungsfall-ist.html

    Wenn man bedenkt in welch kurzer Zeit so viele „antiautoritäre“ Kommentare zusammen kommen, kann man erst ermessen auf welchem Niveau und vor welcher Kulisse sich der Jägermeister bewegt.

  28. @alibaba
    Der Artikel zeigt, dass es mit der Wirschaft Russlands nicht weit her ist. Egal welche Defizite ausgeglichen wurden. Das ist auch kein Wunder – es gibt (wie schon in der UdSSR) keine Industrie, die nennenswerte Güter produziert. Davon augenommen: Weltraum, Rüstung und Schnapps. Vom eingenommen Rohstoff-Geld hat (wie schon mal erwähnt) nur der russischen Bonzen-Adel unter der Führung des lupenreinen Demokraten etwas. Der Rest der Russen kann sehen wo er bleibt und die Opposition wird unterdrückt oder ermordet. Das hat man bis 1990 viele Jahrzehnte so ähnlich gemacht.

    Über die Kommentare zu reden (oder die gar zu lesen) ist Zeitverschwendung. Was DJ betrifft: Der spricht lieber mit seinen imaginären Freund und unterstellt dem Typen irgendwas. Du bist der einzige der noch mit ihm redet, bist Du ;-)

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