Denkmäler im 3. Jahrtausend


Mehr als 10.000 Unterschriften sind schon gesammelt für „eine angemessene Ehrung“ von George W. Bush – Regierungskritiker in Kalifornien wollen eine Kläranlage nach dem Präsidenten benennen.

Das paßt doch wunderbar! George W. Bush hat in Afghanistan wie im Irak in Rekordzeit jahrzehntealten Diktatorenmüll entsorgt und filtert derzeit auch noch den restlichen Terroristendreck aus den politischen Gewässern heraus, so daß die dort lebenden Demokraten zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Gefahr für Leib und Leben daraus trinken können. Er tut das zudem, obwohl diese Arbeit in seiner eigenen Heimat nicht sonderlich angesehen ist. Die Rettung der Welt ist zwar der schmutzigste Job der Welt, aber einer muß ihn ja schließlich tun. Und sonst machts ja wieder keiner.

Gerhard Schröder beispielsweise hatte es vorgezogen, verbrauchte Despoten zu lupenreinen Demokraten umzulackieren, weswegen man nach ihm eines fernen Tages wohl eher eine Recyclinganlage benennen wird. Und angesichts der russischen Verdienste im Kampf gegen die Übervölkerung rückständiger Bergregionen dürfte in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny dereinst das Wladimir-Putin-Krematorium entstehen. Nur das Jacques-Chirac-Atomkraftwerk wurde bereits gebaut. Es mußte aber schon 1981 wieder aus Sicherheitsgründen außer Dienst gestellt werden.

Dann doch lieber eine Kläranlage.

~ von Paul13 - Dienstag, 8. Juli 2008.

6 Antworten to “Denkmäler im 3. Jahrtausend”

  1. @ Paul

    „Die Rettung der Welt ist zwar der schmutzigste Job der Welt, aber einer muß *ich* ja schließlich tun.“

    Wer muss ihn tun – Bush oder du? ;-)

  2. @ Chewey

    Sorry, Bush natürlich! Es sollte also „ihn“ heißen. Ist schon behoben. Hab wohl ein bißchen viel hin- und hergepastet. Ein Satz scheint mir sogar komplett zu fehlen. Aber ist egal jetzt.

  3. @ Paul

    Also ich weiß nicht, was Sie wollen. Da raffen sich die Einwohner des unpatriotischen Sündenbabels Kalifornien (alles Schwule, deshalb haben die ja jetzt auch so viele Waldbrände – alles der Zorn Gottes) zu einer echt amerikanischen Tat auf um einen echten amerikanischen Helden, Präsident „awol“ dubya, zu ehren – und dann meckern Sie immer noch rum. Ich finde auch in diesem Fall heißt die Parole: von den USA lernen heißt siegen lernen!

    Es wird deshalb Zeit das Konzept auf die verkrustete Parteiendemokratie anzuwenden und Unsere Beste zu ehren. Ich fordere nunmehr: her mit dem Zentralen Bundesbio-klo „Angela Merkel“. Vielleicht kann man ja zu Betriebseröffnung ein bischen Klärschlamm aus der sewage plant „G.W.Bush“ einfliegen. Sozusagen als transatlantische Altlastenentsorgung.

  4. Immer wieder lustig, das gezettere gewisser Kommentatoren sobald der Name Bush erwähnt wird. Sehe schon förmlich den Geifer auf den Bildschirm spritzen.

    Ich schüre mal das Feuer….BUUUUUUUUUSSSSSSSSSSSSSSSHHHHHHHHH!!!!

  5. @ NMR

    Ich habe nicht gemeckert. Ich habe es sogar gewürdigt und darauf hingewiesen, daß es weit besser ist als das Vermächtnis der Achse der Friedhofsruhe.

  6. Und sonst noch? Eine Lobhymne auf George Dubbelju Bush? Ein 300 Meter großes Denkmal?

    Mal im Ernst: Ich hab selten soviel Schund gelesen. Dieser Mensch soll die Welt gerettet haben? Wenn schon eher die Menschen die dort kämpfen und ihr leben lassen. Und selbst diese sind davon nicht überzeugt.

    so what…

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