Der König(sweg) ist tot! Es lebe der König(sweg)!


Also irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich der SPIEGEL, nachdem die US-Niederlage im Irak angesichts der unzureichenden Performance des Widerstands gegen die Besatzung  auf unbestimmte Zeit verschoben werden mußte, an der Lage am Hindukusch geradezu wie an einem Strohhalm festhält. Anders ist nicht zu erklären, wieso seine Afghanistan-Wasserstandsberichte derzeit gleich mehrmals täglich einschlagen, obwohl dort jetzt nichts sonderlich sensationelles zu vermelden ist.

Washington – Es sind drastische Zahlen, die Europas Nato-Oberbefehlshaber John Craddock an diesem Mittwoch in Wien zu verkünden hatte. Die Zahl der Zusammenstöße zwischen Taliban und der Nato-Schutztruppe Isaf sei seit dem Frühjahr um 41 Prozent gestiegen, sagte der US-General – und schickte einen Forderungskatalog hinterher: Die Nato-Truppen im Land bräuchten eine bessere Ausrüstung, um schneller am Einsatzort zu sein, außerdem weniger Beschränkungen durch ihre Regierungen. Die Truppen seien „oft ziemlich unbeweglich, weil wir nicht die nötige taktische Mobilität haben“.

Kurz: Die internationale Gemeinschaft, die Uno, die Nato, die EU, alle „müssen und können mehr tun“, um den Frieden in Afghanistan zu sichern.

Aha? Es geht also gar nicht darum, daß der Krieg für die Bush-Krieger verloren oder auch nur nicht zu gewinnen ist, sondern darum, daß die Partner der USA ihren Arsch hoch kriegen und endlich ihren Job machen, indem sie nicht nur genügend Truppen stellen, sondern sie vor allem angemessen ausrüsten und von unnötigen Einsatzbeschränkungen befreien, damit sie die Taliban ebenso erfolgreich bekämpfen können, wie das die Amerikaner, Kanadier und Briten schon heute tun? Schön zu hören. Vor allem aus dieser Richtung.

[…] Als Barack Obama am Samstag seine Pläne für eine baldige Europareise bekanntgab, dankte er Deutschland, Frankreich und Großbritannien für ihren „wichtigen Beitrag zur Mission in Afghanistan“. Irak oder andere Krisenregionen erwähnte er nicht. Vielleicht, weil dort das europäische Engagement ungleich geringer ist – vielleicht aber auch, weil die Lage in Afghanistan US-Politiker momentan einfach am meisten umtreibt.

Also im Fall von Obama dürfte das ganz andere Gründe haben, daß er das Thema Irak so demonstrativ ausspart. Was  soll er auch machen, wo er in der Einschätzung der dortigen Entwicklung so katastrophal danebengelegen hat. Logisch, daß er das jetzt, wo der Erfolg sogar für die europäischen Massenmedien nicht mehr zu bestreiten ist, so weit wie möglich totschweigt, sonst könnte ihn schließlich mal jemand fragen, wieso er die Iraker im Stich lassen will, wo sie gerade am gewinnen sind.

[…] In einem 72-Seiten-Bericht bezeichnete das US-Verteidigungsministerium soeben die Taliban-Rebellion in Afghanistan als „unverwüstlichen Aufstand“ und prognostizierte für den Rest des Jahres: „Die Taliban werden wohl 2008 die Zahl ihrer Terrorattacken beibehalten oder gar erhöhen.“

Wo haben wir das schon mal gehört? Stimmt genau, im Irak. Nach wenigen Jahren derartiger Terrorattacken haben inzwischen auch die letzten patriotischen Sunniten begriffen, daß die Terroristen, die ihre Familien massakrieren, der Feind sind, und nicht die Amerikaner, die sie vor ihnen zu beschützen versuchen. Das Ergebnis ist bekannt. Man kann jetzt also nur hoffen, daß die Afghanen aus den Fehlern ihrer irakischen Brüder lernen, statt sie erst unbedingt noch mal selber machen zu wollen.

Schlimmer noch: Laut dem Bericht droht den westlichen Truppen ein Zwei-Fronten-Kampf – mit den Taliban im Süden des Landes und einer Koalition verschiedener Aufständischen-Gruppen im Osten Afghanistans.

Mal ganz davon abgesehen, daß es diesen Kampf schon lange gibt, droht der nur, wenn die lieben Verbündeten der USA nicht endlich den Finger aus dem A… – aber das hatten wir ja schon.

„Die Lage hier ist in jedem Fall schlimmer geworden“, sagt John Dempsey, Afghanistan-Statthalter des „US Institute of Peace“, zu SPIEGEL ONLINE. „Selbst in Kabul, das viel sicherer ist als weite Teile des Landes, sind Entführungen an der Tagesordnung. Sicherheitsexperten sprechen mittlerweile offen von möglichen verheerenden Angriffen der Taliban mitten in der Hauptstadt.“

Terroranschläge in Großstädten? Wer macht denn sowas? Also wer das schafft, der steht zweifellos kurz vor der Machtergreifung, so viel ist schon mal klar. So wie damals, als die IRA die Briten in Nordirland besiegte und die ETA sich in Spanien an die Macht bombte.

Nach wie vor ist die afghanische Regierung schwach und korrupt, die Abstimmung zwischen internationalen Hilfsorganisationen unausgegoren. Offen wird in dem US-Bericht zugegeben, dass der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte sehr schleppend vorangeht – auch weil die USA weit weniger Trainer und Mentoren schicken als versprochen.

Desinformation vom feinsten: Da gibt’s Zillionen Gründe, was man von der Ausbildung der afghanischen Polizei durch die Deutschen bis zur Einhaltung der Hilfszusagen durch die internationale Gemeinschaft besser machen könnte, und der SPIEGEL hebt einen Punkt hervor, wo jene, die bereits die Hauptlast tragen, noch optimierungsfähig sind.

Afghanistan bleibt außerdem der größte Opiumproduzent der Welt, der Kampf gegen den Schlafmohnanbau ist laut General Craddock „ganz ehrlich ziemlich wirkungslos“ – denn obwohl die afghanische Armee inzwischen effektiver arbeite, benötige sie internationale Unterstützung bei der Drogenbekämpfung. Den Taliban nutzt das, denn das Geschäft füllt ihre Taschen.

Im Kampf gegen den Opiumanbau irren die USA tatsächlich, aber das tun sie nicht alleine, sondern in bester Gesellschaft. Auch die Europäer sind gegen eine Drogenfreigabe in ihren Ländern, die nicht nur dem organisierten Verbrechen, sondern auch dem internationalen Terrorismus wesentliche finanzielle Mittel entziehen würde, und in Sachen Agrarprotektionismus, der den afghanischen Bauern jede Alternative zum Opiumanbau nimmt, sind sie sogar noch schlimmer.

Gleichzeitig droht wegen der hohen Nahrungsmittelpreise eine Hungersnot. Der normale Afghane sehe, dass bei Nato-Einsätzen Zivilisten sterben, „und erlebt eine Regierung, die ihre Versprechen nicht einhält“, sagt Dempsey. „Kein Wunder, dass sich manche fragen, ob sich so viel zum Besseren gewandelt hat in den vergangenen Jahren.“ Mohammad Stanekzai, Ex-Berater des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, sieht darin auch ein Versäumnis der internationalen Gemeinschaft: „Es wird immer über die Strategie gesprochen, aber es fehlt an der Umsetzung.“

Umso erstaunlicher, daß trotzdem die große Mehrheit der Afghanen den jetzigen Zustand der Schreckensherrschaft der Taliban immer noch vorzieht. Wie toll wird das erst, wenn auch die europäischen Kritiker der bisherigen Vorgehensweise endlich in die Schuhe kommen und ihren eigenen Anforderungen mal selber gerecht werden.

Natürlich sind düstere Prognosen über die Lage in Afghanistan nichts Neues. Schon Anfang des Jahres erregte der frühere Nato-Oberkommandierende James Jones mit der These Aufsehen, die Nato gewinne den Feldzug in dem Land nicht. Die Gewalt nimmt seit einiger Zeit zu, schon 2007 wurden 140 Selbstmordattentate gezählt – von 2001 bis 2005 waren es fünf.

Vielleicht wird es Zeit, daß mal jemand den Militärfachleuten des SPIEGEL erklärt, daß Selbstmordattentate die Waffe der militärischen Loser sind, die auf dem Schlachtfeld nichts mehr reißen können, und deswegen dazu übergehen, ihre eigenen Unterstützer in die Luft zu jagen, in der verzweifelten Hoffnung, daß die ignoranten westlichen Medien das ihrer Kundschaft als brilliante Strategie verkaufen, gegen die kein Kraut gewachsen ist. Wobei diese Hoffnung zugegeben nicht ganz unbegründet ist, wie dieser SPIEGEL-Artikel mal wieder zeigt.

[…] Dass Afghanistan so lange in Vergessenheit geraten war, lag neben der jahrelangen relativen Ruhe an zwei Gründen: Dort sind viel weniger US-Soldaten stationiert als im Irak, rund 30.000 verglichen mit rund 144.000. Zweitens versuchte die Regierung von George W. Bush vehement, den Einsatz in Afghanistan als Erfolgsgeschichte im Kampf gegen den Terror zu vermarkten. Schlechte Nachrichten passten kaum ins Programm.

Damit, daß der Krieg in Afghanistan der „good war“ war, den selbst ein Friedenskanzler wie Gasprom-Gerd seinen Wählern noch unter „bedingungsloser Solidarität“ verkaufen konnte, und daß die Medien dieses Spiel nur allzu bereitwillig mitspielten, hat das hingegen natürlich nicht das geringste zu tun.

Doch nun wird immer deutlicher, dass Terroristen vor allem an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan neue Rückzugsorte gefunden haben. Nato- und US-Truppen attackieren dort derzeit vehement und schrecken selbst vor Übergriffen auf pakistanisches Staatsgebiet nicht mehr zurück – denn dass Pakistan den militanten Gruppen Waffenstillstandsangebote gemacht hat, ließ diese nach Meinung vieler Experten nur noch erstarken. „Es wird keinen echten Fortschritt in Afghanistan geben, solange sich die Lage an der Grenze zu Pakistan nicht ändert“, sagt Dempsey.

Obama, übernehmen Sie! Dann wird das Problem sicherlich zur Zufriedenheit des SPIEGEL gelöst. Denn wo das Weichei Bush sich von der Atommacht Pakistan noch einschüchtern ließ, ist unser Barack ein ganzer Kerl, der auch vor einem Krieg gegen Pakistan nicht zurückschreckt und dafür anders als sein Vorgänger von den westlichen Medien sogar noch Applaus bekommt.

Am Ende wären in Afghanistan mehr Geld und wohl auch mehr Truppen nötig. Im Juni versprach die internationale Gemeinschaft immerhin weitere 21 Milliarden Dollar Finanzhilfe für Afghanistan, die Briten haben gerade eine Erhöhung des Truppenkontingents angekündigt, die USA schicken 3200 zusätzliche Elitesoldaten, Deutschland 1000 zusätzliche Soldaten. Doch Außenpolitiker raten zu einer ganz neuen Strategie, die darüber hinausreicht. James Rubin, unter Präsident Bill Clinton Sprecher des US-Außenministeriums, entwirft in der aktuellen Ausgabe von „Foreign Affairs“ ein Afghanistan-Konzept mit drei Säulen:

Oh, jetzt wird’s spannend! Da ist es, das Zauberkonzept, das dem Trottel Bush zeigt, wie man’s richtig macht:

einer „smarten“ Truppenerhöhung,

Smart? Also das ist ja clever! Daß da keiner früher drauf gekommen ist, es einfach mal smart statt dumb zu versuchen. Wurde ja auch Zeit, daß sich die Democrats mal der Sache annehmen und konkrete Alternativen nennen.

einem milliardenschweren Trainingsprogramm für die afghanische Polizei und

Super Idee! Und jetzt muß nur noch jemand den Deutschen erklären, daß ihren Job in Zukunft jemand anders erledigt, der das besser kann.

einer besseren Koordination der Hilfsorganisationen.

Hilfsorganisationen? Welche sind hier nur gemeint? Das Weiße Haus? Die Republikanische Partei? Die US Army? Das Marine Corps? Wer ist es nur, der hier seit Jahr und Tag seinen Job offensichtlich so schlecht macht, daß er im Kreuzfeuer der Kritik steht?

Ähnlich äußern sich John McCain und Barack Obama, die Präsidentschaftskandidaten von Republikanern und Demokraten. Obama will bis zu 10.000 neue Soldaten in das Land schicken und das Budget für zivile Hilfe erhöhen. McCain fordert mehr Nato-Truppen und besseres Training der afghanischen Sicherheitskräfte.

Also Bush reloaded plus mehr Truppen und der SPIEGEL ist glücklich? Wer hätte das gedacht…

In einem sind sich beide vollkommen einig: Die Nato-Partner sollen mehr leisten. Wer immer ins Weiße Haus einzieht, der Druck auf die Europäer wird wachsen. Zurecht, kommentiert die „New York Times“: Verbündete, die „unentschuldbare Beschränkungen“ für ihre Truppen eingeführt hätten, „müssen diese aufheben“. Damit ist auch Deutschland gemeint, das der Bundeswehr nur einen Einsatz im relativ sicheren Norden des Landes erlaubt.

Deutliche Worte. Hört gut zu, liebe SPIEGEL-Leser, Ihr seid gemeint! Also Schluß mit der Ablehnung des Afghanistaneinsatzes und etwas mehr Begeisterung für die Anstrengungen der NATO, wenn’s recht ist.

James Rubin argumentiert, anders als beim Irak-Krieg stehe Afghanistan nun mal „in direktem Zusammenhang zum 11. September 2001. Das müsste der US-Regierung genügen, um die europäischen Verbündeten unter Druck zu setzen.“ Seine Forderung: Ein Drittel der 20.000 bis 30.000 Soldaten, die gebraucht werden, sollten aus Europa kommen.

Wir wollen gar nicht träumen. Es wär schon was, wenn die vorhandenen Truppen endlich mal so eingesetzt werden wie und wo es sinnvoll ist. Ein Soldat, der da ist wo’s brennt, ist mehr wert als zehn, die von ihrem Oberbefehlshaber dazu verdonnert werden, sich in der Etappe die Eier zu schaukeln.

In Deutschland sind solche Forderungen genauso unpopulär wie der Nato-Einsatz in Afghanistan selbst. Deutsche Politiker wollen eine Debatte vor der Bundestagswahl 2009 am liebsten vermeiden. Dabei allerdings sollten sie nicht auf ihren Favoriten Barack Obama hoffen: Er hat schon klargestellt, kanadische und US-Soldaten könnten im umkämpften Süden Afghanistan nicht länger alleine die „Drecksarbeit“ machen.

Vielleicht will Obama über den deutschen Beitrag ja schon bald bei seinem Berlin-Besuch sprechen.

Das wird sicher lustig. Wenn auch nicht unbedingt für die deutschen Obamaniacs…

~ von Paul13 - Donnerstag, 3. Juli 2008.

23 Antworten to “Der König(sweg) ist tot! Es lebe der König(sweg)!”

  1. Stimmt, wenn die europäischen Regierungen ihre Soldaten mal erlauben würden, die Arbeit von Soldaten zu machen, würde man auch seltener solche Meldungen lesen:

    http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,554033,00.html

    Seltsamerweise scheinen sich die meisten dieser Meldungen um Einsatzeinschränkungen deutscher Truppen zu handeln…

  2. @ Der_SP

    Das beste ist der Satz „But he escaped — because the Germans were not authorized to use lethal force.“ Es sind Soldaten, und zwar nicht irgendwelche Feld-, Wald- und Wiesensoldaten, sondern Spezialeinheiten, und selbst die dürfen den Gegner nur mit Wattebäuschchen bewerfen. Wahrscheinlich müssen sie vorher in Deutschland anrufen und sich ein von den Fraktionsvorsitzenden aller Parteien unterschriebenes Feuereröffnungsformular faxen lassen. Aber wenn das in Afghanistan in den Sand gesetzt wird, sind selbstverständlich die Amis schuld.

  3. off topic
    July 4, 1776, Independence Day
    Night of July 4, 1976 Operation Jonathan/Thunderball (It was a daring raid. Even by Israeli standards)

  4. @ Paul

    Sie haben es doch sonst so mit der Demokratie. In einer solchen machen die Politiker (allen voran die Regierung) das, was das Volk wiil – oder sie werden abgewählt. So zumindest in der Theorie. Nur will die überwiegende Mehrheit, nach letzte Umfagen gute 3/4 , der deutschen Bevölkerung NICHT, dass sich deutsche Truppen am Krieg in Afghanistan beteiligen, schon gar nicht mit Kampftruppen in Kampfeinsätzen.

    Diese Einstellung können sie ja gerne für feige, unmoralisch, dumm, kapitulationistisch oder sonstwas halten. Aber wäre das deutsche Parlament + die deutsche Regierung nach den von Ihnen propagierten Regeln nicht verpflichtet, für den beschleunigten Abzug der deutschen Truppen zu sorgen.

    Oder gelten Mehrheiten nur so lange, wie die etwas wollen, dass Ihnen in den Kram paßt?

  5. @ NMR

    Nein, ich respektiere den Willen der Mehrheit, aber ich muß ihr dewegen noch lange nicht zustimmen. Und wenn die Mehrheit beschließen sollte, daß die Afghanen nicht die Knochen eine preußischen Grenadiers wert sind, werde ich auch das hinnehmen müssen und mich darauf beschränken, meine Landsleute dann halt noch ein wenig unsympathischer zu finden. Aber wenn sie besagten Grenadier doch hinschicken, aber ihm untersagen, dabei von der Dienstwaffe Gebrauch zu machen, dann finde ich sie zusätzlich noch dumm.

  6. @Paul13
    Na dann freu Dich mal. Denn ich glaube fest daran, dass bei einem Präsidenten Obama die Deutschen diese Nummer nicht mehr durchziehen können. dann werden sie sich entscheiden müssen: ganz oder gar nicht. Bei „gar nicht“ mit den entsprechenden Konsequenzen.

  7. @ Rene

    Das betrifft natürlich nicht jeden einzelnen meiner Mitbürger, sondern nur in der Tendenz. Und ich finde sie auch nicht richtig schlimm, aber Sympathieträger sind sie in der Regel nicht.

    Im übrigen lebe ich einmnal hier, weil man hier gut leben kann, dann weil meine Familie und Freunde hier leben, aber auch gerade WEIL ich mich so gerne über meine Landsleute aufrege.

  8. @ Rene

    Also deutsche Supermärkte sind schon prall gefüllt, da kann man nicht meckern. Der Lebensstandard ist allem Krisengerede zum Trotz immer noch weit besser als in Kuba, Zimbabwe oder Nordkorea.

    Und ich brauche nun mal Widerspruch. Ich muß mich über politische Ansichten ärgern und aufregen können, sonst ist mir langweilig. Das macht einfach mehr Spaß als sich nur gegenseitig zuzustimmen. Deswegen bist Du ja auch so wichtig.

  9. @ Rene

    Also mit den USA hätte ich auch keine Probleme, nur kommt man da leider nicht so leicht rein. Und wie schaut’s bei Dir aus? Würdest du lieber im heutigen, von Bush befreiten Irak bzw. Afghanistan leben oder lieber unter Saddam bzw. den Taliban?

    Davon mal abgesehen, was ist denn jetzt mit den Zahlen bezüglich der Verluste von NATO vs. Taliban? In NMRs Text stand ja wie gesagt nichts dazu und irgendwelche Zahlen mußt Du offensichtlich im Kopf haben, sonst würdest Du Dich nicht dazu äußern.

  10. @ Rene

    Die brauchst Du nicht zurückgeben, sie stammt nicht von mir. Ich habe schließlich nicht gefragt, ob da lieber leben würdest als in Deutschland. Sondern ob Du da lieber leben würdest als unter Saddam bzw. den Taliban.

    Aber so wie ich das sehe, und Deine Weigerung mit den Zahlen für die NATO/Taliban-Verluste rauszurücken, bestätigt mich darin, stellst Du Dir das so ungefähr vor: Du fragst mich etwas, und ich antworte. Ich frage Dich, und Du antwortest nicht.

    Nur so läuft das nicht, das solltest Du doch inzwischen eigentlich mitgekriegt haben. Du kennst doch das Spiel. Und das wird entweder auf zwei Tore gespielt oder gar nicht.

    Halten wir also fest: 1. Du hast Dich geirrt (oder gar gelogen?) mit Deiner Behauptung, die Verluste der NATO wären größer als die der Taliban. 2. Du würdest das Leben im Irak bzw. Afghanistan von heute dem in diesen Ländern unter Saddam bzw. den Taliban durchaus vorziehen. Mit anderen Worten:

    Rene vs. NATO/USA/Bush/NeoCons 0:2

  11. @ Rene

    Deine Antwort bestand darin, daß Du behauptet hast, daß jemand anders für Dich geantwortet hätte, was er aber nicht getan hat. Damit hast Du nicht geantwortet, sonst könntest Du ja den Link posten, wo Du die Zahlen genannt hast. Ich kann Dich aber nicht zwingen. Mir reicht Deine intellektuelle Kapitulation aber auch so.

    Was Du im übrigen übersehen hast: Die anderen können hier auch mitlesen, und von denen hat auch niemand Deine Zahlen gesehen. Mit anderen Worten: Du hast Dich mal wieder vor allen anderen bis auf die Knochen blamiert, denn das findet jeder kindisch. Selbst NMR wird nicht so blöd sein zu behaupten, Du hättest die Zahlen genannt.

  12. @Paul
    Warum stinkt es hier so nach Trollatem? Einfach den Käfig absperren und den Schlüssel wegwerfen… ;-)
    Respekt, wie Du die Geduld für das kleine Arschloch aufbringst. Er beruhigt sich schon wieder. Ein kleiner Fehler und er will sich gleich wieder vor Wut in den Hintern beißen – nicht mal das kann er.

    Happy ID!

  13. @Rene
    Kannst du keine Fehler zugeben? Ich habe dir bewiesen, dass die Talibs an einem einzigen Tag mehr Kämpfer verloren haben als wir in beinahe 7 Jahren. Antwort?

  14. Nun, dass der Aufbau eines demokratischen und halbwegs liberalen Rechtsstaates in Afghanistan eine deutlich schwierigere und aufwendigere Aufgabe werden würde als im Irak, war doch vorauszusehen. So langsam merken die USA-Kritiker, dass die US-Strategie im Irak nicht das schwächste Glied der amerikanischen Außenpolitik ist. Ihr Engagement in Afghanistan ist es zwar auch nicht, aber es fällt leicht einen Arzt zu kritisieren, der einem Krebs-Patienten ein Bein amputieren musste und zu fragen: Wo ist das Bein hin? Warum immer solche radikalen Lösungen?

  15. Ich bin nicht Paul.
    mfg
    Schmock

  16. @ Rene

    Mir scheint, jetzt bist Du vollends verwirrt. Das war Tyrion, und Du schuldest auch ihm noch eine Antwort. Der nächste war Schmock, aber der hat Dich auch überfordert.

    Aber kein Problem. Du stellst Behauptungen in den Raum, die Du nicht nur nicht belegen, sondern nicht mal mit selbst ausgedachten Zahlen füllen kannst. Du verwechselst die Leute mit denen Du redest, und Du blamierst Dich durch beispiellose Inkompetenz und fast vorhersagbares Ausweichen, wenn man Dich in die Enge drängt, was eigentlich immer der Fall ist, wenn es um konkrete Fakten geht.

    Ach ja, und zufällig bist Du auch Israelkritiker, Irakkriegsgegner, Dikatorenversteher und magst außerdem George W. Bush nicht besonders. Wollte ich nur mal beiläufig erwähnt haben.

    Vielleicht bringen Deine Trollereien nämlich ein paar Leute zum Nachdenken, ob ihre politischen Standpunkte wirklich richtig sein können, wenn Leute wie Du sie mit derartiger „Logik“ ebenfalls vertreten.

    Deswegen will ich dich auch nicht missen. Du bringst nicht nur Traffic, Du diskreditierst auch Deine politischen Ansichten besser, als ich das mit jeder noch so ausgefeilten Argumentation könnte. Danke!

  17. Mal mehr oder weniger off topic
    Secret U.S. mission hauls uranium from Iraq
    Last major stockpile from Saddam’s nuclear efforts arrives in Canada

    http://www.msnbc.msn.com/id/25546334/

  18. @Rene: wie ist das jetzt mit den Verlusten von NATO und den Aufständischen in Afghanistan?

    Und wenn Tyrion=Paul=Schmock und alibaba=S1IG=Ausländer, warum dann nicht auch Rene=no more republicans?

  19. @Tyrion
    Rene!=no more republicans – DJ ist kein Troll! Letztlich gilt für die bekannten Nick-Wechsler das alte Sprichwort: „Was ich denk und was ich tue – trau ich anderen zu!“.

  20. @ Rene

    Die Idee, daß ich die Kommentatoren auf meinem Blog selber fake, ist schon so was von bescheuert, daß es schon wieder lustig ist. Wenn ich die Zeit hätte, dann würde ich die sicherlich lieber in meine Artikel stecken. Und wenn ich jemanden faken würde, dann eher Dich, damit könnte ich Deine Ansichten nämlich vortrefflich diskreditieren. Aber zum Glück bist Du ja echt. Oder? ;-)

    Aber Du glaubst das ja eh nicht wirklich, Dir geht’s doch nur um Trollerei und Ablenkung von Deiner Blamage mit der idiotischen Behauptung, die NATO hätte höhere Verluste als die Taliban. Ist Dir eigentlich nicht aufgefallen, daß Dir niemand zu Hilfe gekommen ist, nicht mal diejenigen, deren völlig themenfremde Links Du als „Beweis“ heranzuziehen versucht hast? Du bist selbst Deinen politischen Freunden peinlich.

  21. @Rene
    Meine Vermutung ist, dass Paul gleich Anton gleich Ivan gleich nmr ist ;), er nimmt andere Identitäten an, um für etwas Streit zu sorgen.
    Aber ganz im Ernst, die einfachste These ist meist die wahrste und warum sollten sich unter Pauls Lesern nicht gerade einige mit Pauls Meinung und einige mit der entgegengesetzten befinden?
    Das mit den Identitäten ist übrigens gar nicht so einfach.
    Sieh mal:
    Ich bin Schmock, aber auch Ausländer (und Deutscher), nicht Paul und noch weniger Rene.
    Ausländer ist nur etwas Paul und sicher kein Schmock, aber vielleicht ein realistischer Denker.
    Paul ist weder Ausländer noch Schmock und weder Tyrion noch Rene.
    Rene hingegen ist wohl kein Ausländer und gar nicht Paul, aber vielleicht ein Schmock.

  22. @Schmock
    Gelungen – Danke! :-)

  23. @ Schmock

    Also ich würde NMR ja einiges unterstellen, aber Rene zu sein, das wäre dann doch ein bißchen hart. NMR redet viel Unsinn, aber er bemüht sich wenigstens um eine ernsthafte Diskussion. Rene hingegen trollt nur rum und versucht solche Diskussionen gerade zu zerstören. Im übrigen ist NMR sogar Renes Opfer, denn er wird immer wieder von Rene zur Bestätigung seiner hanebüchenen Thesen herangezogen, selbst wenn er was ganz anderes sagt. Solche „Freunde“ sind schlimmer als jeder Feind.

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