Krieg oder nicht Krieg, das ist hier die Frage


Die jüngsten Drohungen gegen den Iran aus israelischen Regierungskreisen und von US-Präsident Bush geben Anlaß zu größter Sorge.

Keine Panik, Norman, alles nur heiße Luft. Da wurde von kompetenter Stelle doch längst Entwarnung gegeben:

Im Jahr 2008 kein Militärschlag gegen das irakische Atomprogramm.

Also, erst mal (kom)intern auf die offizielle Sprachregelung einigen, sonst verwirrt Ihr noch die eigene Gefolgschaft.

~ von Paul13 - Mittwoch, 11. Juni 2008.

14 Antworten to “Krieg oder nicht Krieg, das ist hier die Frage”

  1. @Paul
    Das ist aber schon ein bißchen billig.

  2. Komisch keiner macht sich sorgen ueber die fast taeglichen Drohungen aus Teheran und das denen da so ziemlich alles am Ar.. vorbeigeht was aus Europa und der UN kommt.

  3. So dumm wäre Bush nicht, da noch vor den Wahlen einen weiteen Krieg zu starten, dem Nachfolger wird die Baustelle Iran hübsch überlassen. Und Israel würde sich verteidigen, wenn nötig. Nicht mehr, nicht weniger.

  4. @ NUB

    Was heißt dumm. Er kann eh nicht wiedergewählt werden, und zumindest um das Wohlergehen von Obama wird er sich nur sehr begrenzt Gedanken machen. Um das Israels und der USA um so mehr. Bei einem Angriff Israels aber wird selbst im Erfolgsfall höchstens ein bißchen Zeit gewonnen, bis das Spiel wieder von vorne losgeht. Ist natürlich nicht völlig auszuschließen, aber das wäre schon verdammt hoch gepokert.

  5. @ Paul

    Wissen Sie den klinischen Ausdruck für Leute, die glauben jeder, der ihnen widerspricht gehört einer ganz geheimen, ganz bösen, weltweiten Verschwörung an?

    Eigentlich wollte ich mich ja aus der inner-neocon Trauerarbeit zum bevorstehenden Abgang des GröPaz heraushalten. Aber da ich schon zitiert werde, erlaube ich mir folgenden Hinweis:
    http://irannuclearwatch.blogspot.com/2008/05/conyers-threatens-impeachment-hearings.html

  6. @Paul
    Da wird nach Bedarf das Argument aus dem Hut gezogen – der JW-Schreiberling brauchte die Kriegsgefahr, um sein Propagandablatt zu füllen und die Zielgruppe ruhig zu stellen. ;-)
    Auch angenehm zu sehen, wie die getroffenen Hunde gleich anspringen – Volltreffer! Ist halt bitter, wenn der eine Genosse den anderen in die Pfanne haut – amüsant! Die verschwören sich jetzt gegenseitig?

  7. @ DJ,

    sag mal, ist das bei Dir noch Dementis oder Dementis senilis?

  8. @nmr
    Also als Oracel hast Du bist heute jedenfalls versagt, genau wie Anton etc.
    Ich erinnere da nur an das Amtsenthebungsverfahren das Du angekuendigt hast, den Abzug der Truppen aus dem Iraq sobald die Dems die Mehrheit in den Haeusern haben etc. etc. etc.
    Ja noch nicht einmal das mit dem Umweltgesetz hat funktioniert weil 20% der Dems sich dagegen ausgesprochen haben. Was nach lesart des Spiegels natuerlich schuld der Reps war.
    Wie wir es drehen und wenden als spezialist zur US Politik hast Du jedenfalls mehr als versagt.
    Nun will ich nicht behaupten das ein Angriff bevorsteht, dazu gibt es zuwenig Truppenbewegungen und Verlegungen von Air Force Units, aber dich hier als Oracel zu benutzen waere wie Lotto spielen mit Deinen vorhergesagten Zahlen. Man kann besser ins Casino gehen und auf Zahl setzen, die Chancen stehen besser zu gewinnen also sich auf Dich zu verlassen.

  9. auslaender

    Also wenn ich an die Prognose-Qualität der ansässigen NeoCons denke, würde ich eine etwas eniger goße Klappe riskieren. Erinnern Sie sich doch mal an:

    a) Paule These vom „nachlassenden Kampfwillen der Taliban“ oder

    b) die regelmäßigen Ankündigungen des unmittelbar bevorstehenden Großen Militärschlages gegen den Iran ab Herbst 2006 – erst im Frühjahr 2007, dann im Sommer, dann ganz bestimmt nach der Stabilisierung (?!) im Irak und jetzt auch mal wieder …

    c) ihr eigenes großkotziges Geschwätz über den Schreibtisch-Soldaten und Handbuchverfasser Petraeus im Sommer 2006

    d) über die Wende im Irak beim Bürgerkrieg, beim Wiederaufbau, bei der Demokratisierung / nationalen Einigung, bei der Ölförderung, bei derm unmittelbarr bevorstehenden Sieg gegen AQiI, Al Sadr bzw. die Mehdi-Miliz, schiitische Todesschwadronen, syrische, iranische und marsianische Agenten usw.

    Also gewöhnen sich schon mal an den Gedanken, dass die Außenpolitik der USA unter dem nächsten Präsidenten einer kritischen Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen werdn wird – und das mit dem Nutzen hält sich dann doch in engen Grenzen.

  10. @nmr
    In gegensatz zu Dir habe ich meinen Irtum zum Thema General Petraeus bereits eingestanden und dem Mann im nachhinein einen guten Job bescheinigt.
    Das nennt sich dann Eier in der Hose haben wenn man einen Fehler in der Beurteilung gemacht hat. Du schmeisst mit Links die Du selber nicht gelesen oder verstanden hast und wenn auch das nichts hilft wird der Nick gewechselt.
    Zum Thema Taliban? Wo waren denn die letzten Offensiven der Talibs? Die einzigen die erfolgreiche Offensiven hatten waren die Koalition und ISAF Verbaende.
    Zum Thema Iraq, liest Du eigentlich deine eigenen Linsk ueberhaupt nicht? Da hast Du dich doch schon mehr als einmal selbst widerlegt.

    Also nix mit Oracel nmr, es wird auch unter dem naechsten Praesidenten sich nichts grundlegendes aendern.
    Innenpolitisch wird er scheitern wie Clinton, Aussenpolitisch wird er es halten wie jeder andere Praesident auch wenn es der Fall erfordert.

  11. moin,
    einer meiner lieblingsblogs hier !
    hat mir (groesstenteils) viel aufklaerung gegeben,
    much better than MSM..
    aber frage (und keine rhetorische !):
    warum hat Clinton innenp. versagt, bei dem riesenhaushaltsueberschuss ?
    man liest ja meist nur darueber was gut war bei den dems, nich was schiefging..

    aussenpolitisch basst mir bush ganz gut, wenn ich ami waere haette ich aber 2 heftige kritikpunkte:
    1:steuergeschenke trotz haushaltsdefizit (damit meine ich jetzt
    nich die nach der SP-krise sondern die davor), ungerecht
    verteilt
    2: absolut abgefuckte aufklaerung (sexuell), eine MRD USD in den
    wind geblasen (kleiner wortwitz) fuer „true love waits“ etc.
    und ich bin fuer strikt darwinistischen biounterricht.

    gruesse aus Hongkong

  12. @ Ausländer,

    es geht bei Pauls Eintrag nicht um die Frage, ob die stalinistische Jugend gegenüber den Altstalinisten die Deutungshoheit und die richtigen Prognosen in der Kloake hat.

    Worum es geht kannst du hier nachlesen:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/matthias_kuentzel_deutschland_iran_und_die_linkspartei/

    Ebenfalls auf der achse und vom selben Autor kannst du nachlesen, was man in stalinistischen Kreisen als Debatte versteht.

    In diesen Kreisen, und zu denen gehört nun mal Tonivanowitsch Jägermeister, lenkt man ständig von seinen eigentlichen Absichten ab.

  13. @ NEB

    Innenpolitisch ist Bush mir tendenziell auch zu konservativ, wobei ich ihm allerdings zugutehalten muß, daß er wie z.B. bei der Einwanderungspolitik mitunter auch Ansichten vertritt, die fortschrittlicher sind als hierzulande die der linkesten Linken.

    Aber seine wir mal ehrlich, darum geht’s auch gar nicht. An Churchill erinnert man sich ja nicht wegen seiner legendären Sozialreformen, sondern weil er den bösen Jungs gehörig in den Arsch getreten hat. Und da macht Bush auch einen ganz guten Job.

  14. @ NMR

    Ich finde es schon erstaunlich, wie Du es schaffst, aus all den Niederlagen der diversen Terrorgrüppchen im Irak und in Afghanistan einen Sieg über die USA herauszulesen.

    Im Irak ist al-Qaida nur noch eine ums nackte Überleben kämpfende Mörderbande nördlich von Mossul, und die angekündigten „Offensiven“ der Taliban finden nicht mal mehr statt.

    Aber Du hättest wahrscheinlich auch nach jedem erfolgreichen japanischen Kamikazeangriff auf einen amerikanischen Flugzeugträger Roosevelt den Rückzug aus dem Pazifik empfohlen.

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