Auf den Punkt gebracht


Und jetzt der ultimative Kommentar von Richard Herzinger zur deutschen Wahrnehmung eines der besten Präsidenten der US-Geschichte:

Dass sich sogar im Irak die Lage nach verzweifelten Jahren inzwischen stabilisiert hat, erreicht das Bewusstsein der Deutschen nicht mehr. Bush könnte morgen über das Wasser laufen, und alle würden sagen: „Wir wussten es, er kann nicht einmal schwimmen.“

~ von Paul13 - Montag, 9. Juni 2008.

21 Antworten to “Auf den Punkt gebracht”

  1. Wobei sich ja die Amerikaner völlig einig sind, dass Bush junior
    einer der besten Präsidenten der US-Geschichte ist. ;-)

  2. Ach ich finde es immer wieder spannend wie verlogen doch so manche sind. Bushs Aussenpoltik schlecht?
    Mag sein wenn man gerne mit Diktaturen rumkuschelt, einem Werte wie Freiheit und Demokratie am Ars… vorbeigehen solange man nur selber in einer kuscheldemokratie hausst und bei einem Glas Wein am Abend den Salonbolschewisten heraushaengen laesst.
    Aber keine Angst, der Koenig ist tot, es lebe der Koenig auch der naechste Praesident der USA wie immer er heissen mag wird euch genug Feindbild liefern. Sollte Obama gewaehlt werden freue ich mich schon auf die Ausreden warum euch diese Werte fuer andere nichts Wert sind. Nur wird es bei ihm dann nicht so einfach, der Mann ist Anwalt und wird euch eure eigenen Argumente um die Ohren hauen.
    Besonders miess finde ich im uebrigen Westerwelle, der hat doch am lautesten auf die BND Berichte hingewiesen in jeder Talk Wandershow und gegklagt das sie doch das gleiche Wissen haetten wie er und wie man denn dann gegen einen Einsatz gegen den Iraq sein kann. Ja ja Politikerdemenz genau wie bei Joseph (die Mandatlosezeit ist vorbei) Fischer.

  3. @Rene
    Ja was denn jetzt? Knallharter Machtpolitiker oder Dumm wie Brot?
    Natuerlich ist und war jeder Praesident der USA Machtpolitiker? Wie soll er denn sonst alleine schon durch die Wahlkampfmuehle kommen und mit welcher Motivation?
    Und ja natuerlich muessen Praesidenten Machtpolitiker sein, die Frage ist nur auf welcher Grundlage und welche Werte vertreten sie? Das dabei nicht immer alles durchkommt ist auch klar.
    Das am deutschen Machtpolitikerwesen nur noch Geschaefte mit Diktaturen genesen koennen, da kann ich ja nichts fuer.
    Unterm strich bei allen Fehlern war Bush jedenfalls ein Praesident der die Probleme angepackt hat nach dem er sie erkannt hat.
    Lief dabei immer alles glatt und wie gewuenscht? Nein, befindet sich die Sache aber im Fluss? Ja.
    Mein Idol? Mal ganz abgesehen davon das meine Idole aus meiner Familie kommen, ist mir bisher noch keiner begegnet der auch nur Ansatzweise mein Idol sein kann. Dann muesste er naemlich Dinge tun die mir auf der anderen Seite zuwider sind und dann kann er schon gar nicht mehr mein Idol sein.
    Er kann also nur jemand sein der Ansatzweise meinen Werte, die ich vertrete nahe kommen. Dies widerum hat der Praesident in einigen Bereichen getan. Und das haette ich ihm bei seinem Amtsantritt nicht zugetraut, da bin ich naemlich bei der Wahl zuhause geblieben weil er mir genauso wenig gefiel wie Gore.

  4. @Rene
    Na viel besser viel Blut im Fluss bei der Entmachtung von Diktatoren und deren Schergen als beim zuschauen und Haende in vermeintlicher Unschuld waschen.

  5. @ Rene

    Troll hin, Troll her, aber da bin ich einfach zu neugierig: Wie hättest Du denn dafür gesorgt, daß es im Irak seit 2003 weniger Opfer gegeben hätte?

  6. @Paul
    Das ist doch der Punkt, Typen wie er haetten gar nicht getan, waeren zur Messe nach Baghdad gefahren und weggeschaut. Denn das was ich nicht sehe findet nicht statt.

  7. @Paul

    Gegenfrage: Bist du wirklich der Meinung, dass die Bush-Administration trotz den Erfahrungen die heute vorhanden sind, nochmal Operation Iraqi-Freedome starten würde? Läßt sich eigentlich ganz einfach mit Ja oder Nein beantworten.

  8. @Rene
    Na wer Talibs nicht von Mujahideen unterscheiden kann sollte das Wort Wahrheit nicht so laut rausposaunen.

  9. @Rene
    Und wer nicht begreiffen will das seinerzeit alle an die WMD geglaubt haben, wohlgemerkt genaehrt von der Top-Quelle Curveball des BND, wird das eh nicht begreifen wollen.
    Der Kosovo war ein Lehrstuck wie man sowas macht?
    Jetzt schlage ich doch tatsaechlich vor lachen auf die Schenkel.
    Offensichtlich hast Du keine Ahnung vom Kosovo und der dazugehoerigen Vorgeschichte.
    Aber was lass ich mich auf Deine trollereien auch schon wieder ein…

  10. Wer auf die Frage:
    „Wie hättest Du denn dafür gesorgt, daß es im Irak seit 2003 weniger Opfer gegeben hätte?“
    Seine Antwort mit:
    „Es wäre zunächst mal ne tolle Sache gewesen, wenn Bush jun. die Welt nicht schlicht belogen hätte mit angeblichen WMD und falschen Bildern, die angebliche WMD beweisen sollten.
    Es dann wäre es sinnvoll gewesen, wenn man sich wenigstens ein paar Verbündete gesucht hätte, die bei der Sache auch mitziehen und nicht wie Blair (quasi B&b) wie ein Hündchen dem Herren anerkannter Maßen nachlaufen.“
    beginnt der lenkt vor allem ab und beantwortet die Frage nicht wirklich. Denn unabhängig von der Frage, ob man Bush in diesem Fall der Lüge bezichtigen kann und ob sich die USA zu Beginn dieses Krieges Verbündete gesucht haben, ist nicht erkennbar was das mit der Anzahl der Opfer zu tun hat. Mit UNO Soldaten oder Soldaten aus so manchen Ländern hätte es allenfalls mehr Fälle von sexuellem Missbrauch gegeben.

  11. @ Auslaender

    „Der Kosovo war ein Lehrstuck wie man sowas macht? Jetzt schlage ich doch tatsaechlich vor lachen auf die Schenkel.“

    Ich auch! Die Europäer starren 5 Jahre angestrengt in die andere Richtung, und irgendwann ist den Amis der Kragen geplatzt. Der Knaller ist aber der fehlende UNSC-Beschluss, der Rene hier komischerweise gar nicht stört. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen: „Du bist gegenüber Sachargumenten verschlossen wie eh und je.“ Jup! :-)

  12. was ist denn das hier für gelabere? euer platz ist doch heute in merseburg, um den erfolgreichsten präsidenten der us-geschichte zu bejubeln. war das letztes mal nicht so? die begeisteruung reicht wohl doch nicht mehr, um sich eine bahnfahrkarte zu kaufen.

  13. @ Rene

    Es wäre zunächst mal ne tolle Sache gewesen, wenn Bush jun. die Welt nicht schlicht belogen hätte mit angeblichen WMD und falschen Bildern, die angebliche WMD beweisen sollten.

    Also vor der UNO hättest Du gesagt „Wir gehen zwar wie nahezu alle anderen Geheimdienste davon aus, daß Saddam ein WMD-Programm hat, aber einen gerichtsfesten Beweis haben wir leider nicht. Deswegen sehen wir ein, daß der Sturz Saddam Husseins nichts ist, was diese ehrenwerte Versammlung interessieren könnte und verzichten somit auf ihre Zustimmung. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. Den weiteren Verlauf der Ereignisse entnehmen sie bitte den 8-Uhr-Nachrichten.“

    Es dann wäre es sinnvoll gewesen, wenn man sich wenigstens ein paar Verbündete gesucht hätte, die bei der Sache auch mitziehen und nicht wie Blair (quasi B&b) wie ein Hündchen dem Herren anerkannter Maßen nachlaufen. Der Kosovo 1999 war ein Lehrstück wie man so etwas anpackt.

    Die Zahl der US-Verbündeten im Irakkerieg war um ein vielfaches größer als im Kosovokrieg. Wenn der Kosovokrieg also das Lehrstück war, dann war der Irakkrieg das Meisterstück. Oder Dein Argument ein klassisches Eigentor. Und dafür, daß Milosevic Chirac keinen Öldeal versprechen konnte und Schröder damals die Wahl gerade hinter statt vor sich hatte, können die Amis nun wirklich nichts.

    Und vor allem: Ich hätte nicht die Illussion verbreitet: Meine Truppen schaffen das. Man nennt so was auch nation building und das läuft – auch wenn Du das gerne mal behauptet – eben nicht so ab, dass von aussen jemand kommt und sagt wo es langgeht. Diese Zeiten sind längst vorbei.

    Die Amerikaner machen hervorragendes „nation building“, sonst sähe es im Irak weit schlimmer aus. Und anders als die Deutschen können sie das sogar unter Beschuß. Im übrigen, wenn man nicht von außen kommen darf, und jene, die von innen kommen könnten, längst auf irgendwelchen Schädelbergen verrotten, an wen dachtest Du denn da? Die Ba’ath-Partei? Al-Qaida?

    Aber was solls. Du bist gegenüber Sachargumenten verschlossen wie eh und je. Für Dich war die Rede auf einem Flugzeugträger im Pacific immer noch die Siegesrede für einen nicht enden wollenden Krieg.
    Denn was da oben steht hab ich und andere Dir schon tausendmal versucht zu erklären.

    Das nennst Du Sachargumente? Dann kannst Du sicher auch ganz sachlich darlegen, wie Du Schröder mitten im Wahlkampf überzeugt hättest, ohne Sicherheitsratsresolution beim Krieg gegen den Irak mitzumachen. Oder wie Du Saddam Hussein davon überzeugt hättest, bei seiner eigenen Entmachtung konstruktiv mitzuhelfen. Oder wie Du al-Qaida davon überzeugt hättest sich aus der ganzen Sache rauszuhalten. Darüber mußt Du Dir ja bereits Gedanken gemacht haben, sonst würdest Du nicht behaupten, daß Dein Ansatz besser wäre als der von Bush.

  14. March: Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stehen ja seit Beginn des Irak-Kriegs die außenpolitischen Fehleinschätzungen von George Bush. Wie fällt denn Ihre Bilanz seiner Außenpolitik aus?

    Klose: Sie ist überwiegend negativ. Mir fällt überhaupt nur ein Punkt ein, wo man Bush wirklich loben muss. Das war die Art und Weise, wie er unmittelbar auf die Anschläge auf New York und Washington reagiert hat, wie er sozusagen Amerika emotional aufgefangen hat. Als besonders wichtige Geste empfand ich es damals, dass er in dieser Situation bewusst eine Moschee besucht hat, um zu zeigen: Es sind nicht die Muslime, die jetzt hier ins Fadenkreuz geraten, sondern die Terroristen. Das war eine wichtige Geste. Ansonsten, glaube ich, waren viele seiner außenpolitischen Entscheidungen, um das Adjektiv noch mal zu gebrauchen, konfrontativ und sie haben Amerika in eine Situation gebracht, in der es heute deutlich geschwächt ist.

  15. @ panikpräsident

    Ja, das ist schon traurig. Denn Klose ist einer der wenigen Persönlichkeiten in der deutschen Sozialdemokratie, wo ich nachts nicht unruhig schlafen würde, wenn er Außen- oder Verteidigungsminister würde. Den schätze ich eigentlich.

  16. Und? Meine Frage steht noch: Würde die Bush-Administration mit den heute vorliegenden Erfahrungen nochmals eien Operation Iraqi Freedom starten?

  17. @ Adnan

    Falls die an mich ging: Schwer zu sagen. Ich hoffe es zwar, bin mir aber angesichts des bedenklichen Einflusses von State Departement und anderen Jüngern der Realpolitik nicht sicher. Wenn ich an Bushs Stelle wäre, hingegen ganz sicher.

  18. Über die Frage, nämlich was man, nicht ich oder Rene, sondern im wesentlichen die USA hätte im Irak anders und besser machen können, würde ich gerne ernsthaft diskutieren. Aber nur, wenn zwei Sätze verboten sind:
    1. Hinterher ist man halt immer schlauer.

    2. Da hätten doch die blöden Bush-Basher auch wieder was dagegen gehabt.

    Beides zwar richtig, aber Gratistodschlagargumente. Deal?

  19. @ Rene

    Daß Du diese Grundsatzfragen, deren Beantwortung ja Voraussetzung für Deinen Alternativvorschlag wäre, nicht beantworten willst, zeigt, wie unsinnig er ist. Wenn diese Verweigerung für Dich eine sachliche Argumentation ist, dann zurück in den Trollkäfig. Mehr als Dir anzubieten, wieder mitzuspielen, kann ich nicht.

  20. @ Bruno

    Es bleiben zwar wie auch beim Iran alle Optionen auf dem Tisch, also auch diese beiden Sätze, aber da ich diese Diskussion ebenfalls sher interessant fände, wäre ich gerne bereit, mich bei deren Einsatz zurückzuhalten, solange die Kriegsgegner das hinsichtlich der Verwendung der üblichen Anti-Bush/NeoCon/USA-Tiraden ebenfalls tun.

  21. euer platz ist doch heute in merseburg

    Was sollte man denn da?

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