Sozialistische Parteienanatomie


Kehrtwende bei den Linken: Fraktionschef Gysi stimmt neue Töne gegenüber Israel an. Statt einseitiger Bekenntnisse zum „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ fordert er jetzt in einer Rede „Solidarität mit Israel“ – und warnt vor linkem Antizionismus.

Berlin – Es war ein wenig still geworden um den früheren Vorturner der Partei PDS, die sich heute Die Linke nennt. Gregor Gysi, Fraktionschef neben Oskar Lafontaine, wirkte fast vergessen im Schatten des Großen Vorsitzenden, des gnadenlosen Populisten von der Saar.

Doch nun hat Gysi ein spektakuläres politisches Lebenszeichen ausgesandt, eines mit dem er sich zudem deutlich vom Vereinfacher an seiner Seite absetzt.

Sehr schön. Das zeigt mal wieder, daß nicht Lafontaine das Hirn der Linkspartei ist, sondern Gysi. Oskar hingegen bleiben da angesichts seiner antiisraelischen Ausfälle, die bis in die NPD hinein auf Beifall stießen, nur noch tiefergelegene Körperteile. Aber ist ja auch schon was. Selbst der klügste Kopf muß ja noch irgendwo drauf sitzen.

~ von Paul13 - Mittwoch, 16. April 2008.

29 Antworten to “Sozialistische Parteienanatomie”

  1. Ich habe jetzt die Rede auf der Achse des Guten gelesen und bin wirklich sehr positiv überrascht. Solche Klarheit war in der Beziehung nach meiner Erinnerung noch nie von irgendeinem Funktionär dieser Partei zu hören. Hoffentlich ist das für den ein oder anderen Prollo mal ein Anlaß, ein wenig über seine Ressentiments nachzudenken.

  2. @ Mark P. Haverkamp

    Ja, da werden sich PDSED-Fans wie unser Anton jetzt auf einmal sehr, sehr allein fühlen. :-)

  3. Man sollte bei Reden DDR-geschulter Kader nicht vergessen, zwischen den Zeilen zu lesen. Wer allerdings nicht über die Forderung 3 am Ende stolpert, hätte zu DDR-Zeiten wohl auch die Reden zur alljährlichen Planübererfüllung geschluckt. Die Rede ist alles andere als deutlich sondern ein geschickt verklausuliertes Herumlavieren.

  4. @ Paul

    Sie sind wirklich überrascht, dass sich Gregor GYSI gegen Antisemitismus in jeglicher Form ausspricht? Dann haben Sie ein kurzes Gedächtnis. Ich kann mich jedenfalls noch gut an die Schilder auf Vereinigungs-Demos im Dezember 1989 erinnern:

    Der JUDE Gysi will die Wiedervereinigung verhindern!

  5. Bei aller Freude über Gysis Einlassungen, die ich gar nicht taktisch und verklausuliert finde, stellt sich eher die Frage, ob die in intellektueller Atmosphäre gehaltene Rede eine Chance hat, sich bis in die Basis niederzuschlagen, wo die Bedienung (ost-)deutscher Ressentiments Analyse & Kritik ersetzt. Bis zur Rede Gysis gab es zum Nahostkonflikt an halbwegs zivilisierten Beiträgen nicht viel mehr als das Positionspapier Katja Kippings (http://www.katja-kipping.de/nahost.htm).

    Ob solche kleinen Blitze der Erkenntnis den Anfang einer grösseren Erleuchtung ankündigen oder eher letzte, vegetative Zuckungen eines ansonsten verfaulenden Organismus darstellen, vermag ich nicht zu beurteilen. Ist ersteres der Fall, muss aus Einzelbeiträgen ein Profil bzw. Linie werden, die den Verbleib von Antizionisten und Antisemiten in der Linkspartei verunmöglichen. Trifft hingegen letzteres zu, machen sich Gysi, Kipping, Zuckermann et al. zu Feigenblättern einer Partei, die mit Lafontaine den üblen nationalbolschewistischen Kurs, der in Bierzelten so gut ankommt, bis zum bitteren Ende geht.

    Auf die Gefahr hin, mich hier unbeliebt zu machen, möchte ich sagen, dass eine freiheitliche Gesellschaft eine emanzipatorische Linke braucht, die nicht aufhört, bürgerliche Errungenschaften einzufordern und weiterzutreiben. Der momentane Erfolg der Linken jedoch speist sich eben nicht aus dem Wunsch nach grösseren Freiheiten, sondern aus einem eher dumpf empfundenen Gefühl des Ausgemustertseins weiter Teile der Bevölkerung, aufgeladen mit Volksgemeinschaftssehnsüchten und den unweigerlich daraus folgenden Antisemitismen. Gelingt es der Linken nicht, diese Ressentiments selbstkritisch anzugreifen und den billigen Guevarismus, den mit jedem arabischen Freikorps mehr verbindet als mit den Revolutionen von 1789 und 1776, besteht auch für die Feinde des Sauerkrauts kein Anlass für selbstzufriedenen Hohn: Was sich da hinter den Masken Chés und Chávez‘ zusammenbraut, ist z.T. original Strasser und Röhm, to say the least.

  6. @ unGeDuldig,

    mit diesem Kommentar machst du dich mit Sicherheit außer bei den üblichen Verdächtigen nicht unbeliebt. Aber zeig doch mal die Linken, für die Freiheit, Demokratie oder auch nur Emanzipation erstrebenswerte Ziele sind? Hier auf diesem Blog tummeln sich doch vorzugsweise solche Typen, wie du sie in deinem Letzten Absatz karikierst. Noch was, wenn man sein Blut nicht Sauerkraut hergeben mag heißt das noch lange nicht, dass man Feind des Sauerkrauts ist.

  7. @ Detlef,

    wo fanden denn Vereinigungs-Demos im Dezember 1989 statt? Ich kann mich aber gut an die Aufkleber deiner autonomen Genossen erinnern auf denen es hieß: Deutschland verrecke! Klingt irgendwie so nach SA-Parole- stimmt’s?

  8. Was immer man an eventuell sympathischen linken Strömungen und Personen aufführen würde, wäre leicht per google mannigfacher Entgleisungen zu überführen und zu diskreditieren. Karl Marx sagte mal was von einem kommunistischen Gespenst. In Anbetracht des Zustandes jener, die sich den Fortschritt und die Emanzipation auf die Fahnen geschrieben haben, wäre der Vergleich mit einem Zombie, einem stinkenden, nach Gehirn hungernden Leichnam angebrachter. Die emanzipatorischen Potentiale scheinen dort auf, wo wenigstens dieser Hunger nach Hirnmasse eingestanden wird.

    Wenn ich mich noch weiter aufs dünne Eis hinausbegeben darf: Es lässt sich in Teilen der Antiglobals ein – freilich rudimentäres – Erschrecken über das historische Versagen kommunistischer und anarchistischer Utopien feststellen. Israel ist, abgesehen von seiner real wertvollen Existenz selbst, auch ein wertvolles Schibboleth, um die aufklärungshungrigen von den erfahrungsresistenten Menschheitsbeglückern zu unterscheiden. Wobei ich aber nicht die Beobachtung zurückhalten möchte, dass ein sich auf seine Unbedingtheit feiernder Hardcore-Zionismus deutscherseits die ersten Anzeichen eines Rückfalls in die Zombifizierung zeigt. Das schnelle Subsummieren unliebsamer Informationen und die Neigung, den Überbringer illusionszerschlagender Erkenntnisse abzuurteilen und anzufreislern ist wahrlich kein Privileg der Linksfaschisten, sondern eine vorläufig unausrottbare Frucht, die besonders gut auf deutschem Boden gedeiht.

    Da diese unerfreulichen Tendenzen überall auftreten, wo sich Gruppendynamiken entwickeln, lässt sich beim besten Willen keine Organisation oder Gruppe benennen, die in emanzipatorischer Hinsicht volles Vertrauen verdient. Was bleibt, sind einzelne Positionen und Individuen, mit denen sich punktuell oder linear zusammenarbeiten lässt. So wie es aussieht, hat sich Herr Gysi – aus welchen Gründen auch immer – hierzu angeboten.

    Abschliessend bleibt mein Geständnis, dass ich eine gewisse Schwäche für Sauerkraut in der Bigos- bzw. Szegedinervariante habe. Man kann sich wahrlich auf niemanden mehr verlassen.

  9. Überrascht das sich Gysi gegen Antisemitismus in jeglicher Form ausspricht? Nein – warum? Aber bezeichnend, dass er das für die eigene Partei machen muss, es erst jetzt tut und er sich mit solchen Leuten abgibt!

  10. @ alibaba

    Mit der historischen Genauigkeit haben Sie es ja nicht so. Deshalb:

    1. Die ersten Demonstrationen mit Forderungen nach einer raschen (Wieder-)Vereinigung der beiden deutschen Staaten fanden in der DDR ab Ende November / Anfang Dezember 1989 statt. Die gezeigten (und gerufenen) Parolen entwickelten sich schnell von „Deutschland einig Vaterland!“ zu „Kommt die D-Mark bleiben wir, kommt sie nicht – gehen wir zu ihr!“. Zur Auffrischung ihres Gedächtnisses empfehle ich ihnen die Video-Dokumentation der ARD „Chronik der Wende“ Teil 2 (das Buch dazu ist im Christoph Links Verlag Berlin erschienen).

    2. Die Forderung einer Fraktion der Autonomem – der sog. Anti-Deutschen – hieß: „Deutschland muß sterben, damit wir leben können.“ bzw „Nie wieder Deutschland“. Mir persönlich hat der etwas später aufgekommene Slogan “ Euch Schlesien – uns Kuba“ immer besser gefallen.

  11. Hannes Stein hat recht: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ganz_tolle_nachricht_gysi_erkennt_israel_an/

    Und dann auch noch mal die Frage: Wozu soll denn eine Doppelspitze sonst gut sein, wenn nicht, dass die beiden Vorreiter unterschiedliche Bedürfnisse befriedigen? Wäre Gysi tatsächlich geläutert, er hätte schon längst die positive Rolle der USA bei der Existenzsicherung Israels anerkennen und einen Norman Paech (und nicht zuletzt Lafontaine) aus seiner Fraktion werfen müssen.

    Wer sich um Israel tatsächlich Sorgen macht, kann nicht freiwillig mit diesen Pfeifen zusammenarbeiten.

  12. @ dettläffchen,

    genau das wollte ich von dir hören:
    ….fanden in der DDR ab Ende November / Anfang Dezember 1989 statt.

    Demzufolge stammt also die von dir o.a. Parole aus der friedliebenden und „antifaschistischen“ Täterä.

    Nun solltest du ja den Autonomen, schon allein weil sie sich so nennen, einige regionale Unterschiede zubilligen. Hierzulande lautete die Parole so wie ich es oben beschrieb.

  13. @ Paul,
    man sollte sich mal Gysis Rede genau durchlesen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gregor_gysi_es_gibt_durchaus_verstaendliche_gruende_den_zionismus_nicht_sym/

    So einfach als Schutz vor Illusionen und Euphorie. Ich denke nicht, dass man in Israel sehr erfreut ist, wenn man Israel zur taktischen Manöriermasse im Clausewitzschen Sinne macht. Ich glaube nicht das er damit in seiner Partei Schwierigkeiten bekommt, da man dort ohnehin Israel so begreift.

  14. @alibaba:
    Die Clausewitzsachen sind interessant. Faszinierend fand ich sein Herumlavieren um das Wort Staatsdoktrin. Die große fette Tretmine ist aber m.E. wirklich die 3. Forderung am Ende. Was verbirgt sich da hinter dem verwendeten Kulturbegriff? Die Menge an Zucker, die man sich in den Tee schüttet oder solche Dinge wie Kunst, Frauenrechte, Glaubensfreiheit und Demokratie?

  15. Yoffi, Die Linke wird rechts.

  16. @ alibaba

    Klar, da ist noch viel verquaste Schwurbelei dabei, ich würde das sicher nicht alles so unterschreiben. Aber gemessen an dem, was aus diese Kreisen bisher zum Nahostkonflikt zu hören war, ist das ja fast schon eine Revolution. Und alleine schon, weil es vor allem ein kröäftiger Tritt gegen das Schienbein von Lafontaine ist, ist es so erwähnens- wie lobenswert.

  17. @ califax

    Also das mit den Rechten und Freiheiten wär jetzt ein bißchen viel auf einmal verlangt. Er ist ja trotz allem noch bei der ex-SED. Wenn er damit anfinge, dann müßte er all die ehemaligen Genossen in Kuba, Syrien, Zimbabwe, Birma oder China im Stich lassen. Das wär schon ganz schön hart.

  18. So eindeutig ist das wohl nicht, was Gregor Gysi da sagt. Außerdem muss man bedenken, dass er in der SED/PDS/Die LINKE ist, dort gibt es häufiger zwei Fassungen, eine für die Allgemeinheit der Deutschen und eine für die Kommunisten. So setzt sich diese Partei manchmal scheinbar für manche Freiheitsrechte ein…

  19. @ ali b-lein

    Hä?
    „Demzufolge stammt also die von dir o.a. Parole aus der friedliebenden und “antifaschistischen” Täterä.“

    Natürlich stammen diese Parolen von demonstrierenden DDR-Bürgern und diese Demonstrationen fanden auf dem Gebiet der DDR statt. Aber das (konter)revolutionär Neue war doch irgendwie, dass trotz der – noch – smtierenden Staatsmacht auf dem Hoheitsgebiet des „ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden“ Demos FÜR eine (Wieder)vereinigung beider deutschen Staaten im Sinne des Anschlusses der DDR an die BRD (d.h. Übernahme des bundesrepublikanischen politischen und wirtschaftlichen Systems) stattfanden.

    Und aus den Reihen derjeniger, die am lautesten die schmellstmögliche Vereinigung mit dieser Zielsettzung forderten, kamen auch die Sprüche über das undeutsche Verhalten des „Juden Gysi“. Oder fallen diese Helmut-Fans im ostdeutschen Heldenvolk trotz ihres Eintretens für bundesdeutsche Demokratie und real existierenden Kapitalismus unter die Kategorie „kommunismusverseuchte Ossis“?

  20. @ Paul,

    ich habe bis jetzt noch keinen Widerspruch aus der SED- Nachfolgepartei gegen Gysis Thesen oder Forderungen gehört. Außerdem sagt er am Anfang seiner Rede ziemlich deutlich, um was es ihm eigentlich geht. Er will die Partei aus der Sackgasse rausholen, in die sie sich durch die dämlichen „Wahlsieger“ in Hessen und Niedersachsen manövriert hat.

    Aber selbst wenn diese Rede eine interne „Revolution“ bei den SED und FDJ- Nachfolgern auslösen würde – was versprichst du dir davon? Meinst du etwa der Anteil der Deutschen die Israel für die größte Gefahr des Friedens halten (ca,70%, darunter alle Wähler der SED-Nachfolgepartei) würde dadurch sinken?

  21. @ DJ,

    der H. Kohl ist bei dir wohl auch Schuld an Brandts Parole „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“? Er ist wohl auch daran schuld, dass hier im Westen die „Finanzexpertin“ der SPD, die zwischenzeitlich gescheiterte Ingrid M.M., zuerst die Parole vom 1:1 Umtausch aufgriff?

    Na ja, nachplappernde Deppen brauchen Gedächtnis.

    Du meinst wirklich, dass sich an den Wiedervereinigungsdemos keine antizionistisch- und antiimperialistisch indoktrinierten FDJler beteiligt haben? Sollte diese Parteigliederung tatsächlich nur 90% statt 99% der Täterä-Jugend erfasst haben? Du meinst sicherlich auch, dass sich an diesen Demos kein IM als Provokateur beteiligte? Schließlich sind etliche der eifrigsten Konterrevolutionäre, wie du sie nennst, später als STASI-Spitzel enttarnt worden.

    Ich kann ja verstehen, dass du das alles gerne vergessen möchtest. Aber Kohl die Schuld daran zu geben, dass du und deine Genossen von der Jungen Welt immer noch Antisemiten seid, geht einfach zu weit.

    Dabei ist doch der Gysi euch mächtig entgegen gekommen wie er (absichtsvoll) vergaß zu sagen, dass Israel kein Apartheidsregime ist, wofür ihr doch immer eure Alibijuden ins Feld führt.

  22. @ alibaba

    Im wesentlichen verspreche ich mir davon ein Hauen und Stechen zwischen Lafontaine und Gysi. Das würde bestimmt lustig.

  23. @ Dominique Omakowski

    Sorry, Dein Kommentar ist im Spamfilter hängengeblieben, deshalb die Verspätung.

  24. Es gab mal ne Zeit, da waren alle Linke proisraelisch.
    Dann hat die UdSSR ihren Kurs geändert und wie von Zauberhand bewegt, waren auf einmal alle Linke antiisraelisch.
    Aber immerhin: man ist ja schon für wenig dankbar.

  25. @ ali b.

    Hä? II

    DJ? Helmut Kohl? Brandt? Ingrid Matthäus-Maier? Wovon reden Sie eigentlich? Die Wiedervereingungsdemonstrationen sind von FDJ und Stasi organisiert worden? Zu welchem Zweck denn, ihrer Meinung nach?

    Das erinnert mich doch sehr an die Folge von „Ein Herz und eine Seele“, in der Ekel Alfred Tetzlaff seinem Juso-Schwiegersohn erklärt, dass Ulbricht CIA-Agent war, der die DDR nur gegründet hat, um den Kommunismus zugrunde zu richten – denn ein DEUTSCHER Handwerker könne ja schließlich kein Kommunist sein …

    Vielleicht wäre das ein neues Wirkungsgebiet für sie: Drehbuchautor für absurde TV-Realityshows. Oder Sie nehmen in der nächsten spritistischen Sitzung Kontakt zu Gerhard Löwenthal auf und vereinbaren, zusammen mit ihm ihre ganz persönliche Geschichte der Wiedervereinigung zu schreiben. Meine Empfehlung: Selbstverlag und Erstauflage so 3-4 Stück.

    Ansonsten schließe ich hiermit die Debatte, denn dergleichen Stuss zu kommentieren hieße ihn ernst nehmen.

  26. @ Dettläffchen,

    „Helmut Kohl? Brandt? Ingrid Matthäus-Maier? Wovon reden Sie eigentlich?“
    Einfach mal googeln!
    „…denn ein DEUTSCHER Handwerker könne ja schließlich kein Kommunist sein“
    Da ist der Tetzlaff ja mal anderer Meinung wie seinerzeit Stalin?

    „…Drehbuchautor für absurde TV-Realityshows“

    Keine Angst ich nehm dir den Job beim MoMa nicht weg!

  27. Nachtrag:
    In einer Sache hat der Tetzlaff wohl recht gehabt: Ulbricht kann kein Kommunist gewesen sein. Als solcher hätte er wohl kaum das Exil in Moskau überlebt. Muss wohl eher ein Stalinist gewesen sein.

    Aber das Tetzlaff und woher du deine Informationen beziehst ist schon interessant. Jetzt wird erst so richtig klar woher du das Bild des „idealtypischen“ Deutschen hast, von dem du dich krampfhaft und vergeblich versuchst abzusetzen. Du bestätigst tatsächlich die These das Fernsehen schädlich ist – wenn man ohnehin dumm ist und nicht denken kann.

  28. @alibaba
    Schön wie er sofort auf DJ anspringt ;-)

    DJ (aka no more republicans) sagt:
    Die Wiedervereingungsdemonstrationen sind von FDJ und Stasi organisiert worden?

    Davon war doch nie die Rede – entweder ist das seine Erfindung (die er Dir unterschieben will) oder er kann nicht richtig lesen…

    Aber noch geiler: Er bringt das Ekel Alfred in die Diskussion und liefert einen überzeugenden Beweis für seine Behauptung: „Bei Kindern und Idioten ist jede Ironie verschwendet.“ – Blog-Comedy is back!

  29. Es wird noch spannend, wie die Debatte innerhalb der Linken weitergeht:

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/israel-spaltet-die-linke/?src=SZ&cHash=42fcdb9273

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