Blogosphäre – Politik 1:0


However, if Jews betray Obama and he loses, Africans worldwide would consider it a betrayal to the whole African people and will never forgive world Jewry.

In retaliation, (eye for eye, remember!) Africa would consider expelling all Jews from Africa who have been mining African Gold and Diamond and enriching themselves for many centuries.

It was African gold and diamond that built international finance, trade and banking that the Jews (Rothschild, Warbug, Rockefeller and others) dominate.

It was African gold and diamond that built Jewish banks and wealth worldwide.

[…] Jews must support Obama or face grave consequences. You cannot afford not to.

Respekt! Da sag noch mal einer, die Blogger hätten keinen Einfluß. Weniger als eine Stunde, nachdem die Little Green Footballs die obigen Antisemitismen zitiert haben, hat Obamas Wahlkampfteam den Besen in die Hand genommen und die eigene Webeseite ausgekehrt.

Wenn jemand mit solchen Methoden Wählerstimmen an Land ziehen will, dann doch lieber Cheney. Der angelt wenigstens Frauen, nicht Judenhasser.

~ von Paul13 - Donnerstag, 10. April 2008.

5 Antworten to “Blogosphäre – Politik 1:0”

  1. Die Naivität der Obama-Truppe überrascht mich immer wieder. Da wird für „Change“ jedem Idioten eine Plattform geboten und dann kommt so was raus.

  2. Der Text ist so offenkundig plump afronationalistisch und antisemitisch, dass sich eher die Frage stellt, wer da was mit welchen Motiven geschrieben hat. Es ist zwar denkbar, dass ein freak der Nation Of Islam sich auf Kosten der Obama-Kampagne geoutet hat, aber ebenso denkbar und dazu noch wahrscheinlicher ist eine Kulmination der „Obama = heimlicher Moslem“ Kampagne. Ich würde dabei nicht einmal zuerst die Republikaner verdächtigen – die Wright-Geschichte wurde von den Clintons gepusht, die berechtigte Angst um die mal als sicher geglaubten jüdischen Wähler haben.

    Das Ressentiment zwischen Afroamerikanern und Juden, die in der Geschichte der USA immer wieder die Ambivalenz von Bündnis und Konkurrenz aufwies und in der black community einen handfesten Antisemitismus förderte, ist ein dankbares Munitionslager gegen bisher jeden schwarzen Politiker gewesen. Ekelhafte Figuren wie Farrakhan und Elijah Muhammad (Malcolm X würde ich bei aller nachweislichen Tendenz nicht sogleich in dieselbe Ecke stellen) haben gewiss das Misstrauen vertieft, das auch von Wählern der Demokraten geteilt wird. Obamas Appell „not this time“ klingt da etwas hilflos, oder, wie Jon Stewart es letztens ausdrückte: Obama hat versucht, mit seinen Landsleuten über dieses Thema zu reden, als ob sie erwachsen wären.

    Ich traue den US-Wählern mehr zu als es Stewart tut, zumal Obama in seiner Rede ein Tabuthema der Demokraten berührt hat: Das Empfinden der weissen Unter- und Mittelschicht, in der PC-Atmosphäre der Clinton-Jahre einer idealistischen Politik zuliebe der Ghettoisierung ausgeliefert zu werden.

    Die affirmative action, die nachweislich zu manchen Fortschritten im Bildungs- und Beschäftigungsbereich führte, hat eine ähnliche Verbitterung bei vielen hinterlassen, wie man sie hier den wortreichen und tatenarmen Multikultiideen gegenüber empfindet. Obama hat es aber vermieden, sich zu den PC-bashern zu schlagen, sondern vorgeschlagen, eine Quote für Menschen aus den benachteiligten Schichten einzuführen. Die Strategie ist transparent: Von der Rassen- zur sozialen Frage. Könnte als Strategie funktionieren – ob und wie das politisch aussehen soll, steht auf einem anderen Blatt.

  3. @unGeDuLdig
    Interessante Spekulationen ;-)

    […] sondern vorgeschlagen, eine Quote für Menschen aus den benachteiligten Schichten einzuführen […]

    Was meinst Du damit?

  4. Naja, soweit ich es verstanden habe, soll eine Art affirmative action auch für sozial Schwache, die nicht zu den Minderheiten zählen, eingeführt werden, speziell im Bildungsbereich. Das Problem ist dabei natürlich, wie es konkret aussehen soll. Genau das aber ist Obamas gleichzeitiges Problem und Charisma: Mangel an Konkretheit. Sollte das reale Gestalt annehmen, liefe es wohl auf US-Bafög hinaus, oder? Herrje, die Schublade, in die sowas in Deutschland subsummiert werden kann, muss erst noch gebaut werden. Wenn auch noch ein health care program hinzukommt, das diesen Namen wert ist, was soll dann bloss aus all den Ché-T-Shirt-Trägern werden? Ich höre schon manche Linke öffentlich die Ermordung Obamas herbeidelirieren, damit sie ihr schönes dualistisches Weltbild aufrechterhalten können. Nehmen die Amis denn auf nichts mehr Rücksicht, nicht einmal auf die heiligsten Gewissheiten ihrer Kritiker und selbsternannten Verteidiger? Change? Who the fuck wants THAT? No, we can’t!

  5. *Plonk*

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