Lektionen aus dem Elfenbeinturm


Da es nicht so einfach ist, von Libertären konkrete Antworten auf ebenso konkrete Fragen zu kriegen, suchen wir uns also einfach mal ein konkretes Beispiel, zu dem sie sich von sich aus äußern, vermutlich weil man sie nicht danach gefragt hat:

1. „Ideology makes a poor substitute for strategy.“
Our mission in Iraq, after the deposition of Saddam, was fueled by our enthusiasm for American ideals. „Policymakers both Democratic and Republican,“ observes Bacevich, „uncorked old vials of Wilsonian illusion.“

Ohne das, was Libertäre “Ideologie” nennen, also gewisse politische Grundüberzeugungen, dürfte es aber schwierig werden, eine sinnvolle Strategie, die diesen Namen verdient, überhaupt erst zu entwickeln. Dann gibt’s nur Realpolitik, und wo die uns hingeführt hat, haben wir am 11. September 2001 ja ziemlich eindrucksvoll vorgeführt bekommen. Aber was soll man auch von Leuten erwarten, die selbst den Kampf Amerikas gegen das Naziregime noch als ideologisch motiviertes Abenteurertum ohne weitere Strategie sehen, das im Prinzip eh nur der überflüssige Kampf der einen Staazis gegen die anderen Staazis war.

2. „Wars leave loose ends.“
Wonderful, concise language. „The United States has exchanged the limited burdens of containment for the far more onerous burdens of occupation.“

Wunderbare Sprache. Allerdings nicht nur präzise, sondern auch verräterisch, weil Nationalegoismus pur. Denn die Last des Containments ist für die Menschen, die dort leben müssen, natürlich in keinster Weise begrenzt, im Gegenteil. Aber die müssen da wohl durch. Selbst wenn “da” am Ende ein Massengrab oder einen Schädelberg bedeutet. Das Containment der Opfer in ihren Zellen bzw. Särgen ist aus libertärer Sicht einer Besatzung des Gefängnisses ohne Einvernehmen der Täter nun mal vorzuziehen. Immer noch besser, andere zahlen mit ihrem Leben als wir höhere Steuern. Manchmal muß man eben Prioritäten setzen.

3. „Allies have choices-and will exercise them.“
„Nations whose support we once assumed to be a given now question the acceptability of the Pax Americana and may yet muster the collective will to proffer an alternative.“ Thus, the fragmented coalition against Saddam threatens NATO solidarity.

Was zeigt, daß Solidarität in dem Moment, wo es an die eigene Brieftasche geht, nur sehr begrenzt vorhanden ist, und damit zugleich auch die libertäre Theorie widerlegt, nach der man für seinen Schutz auch dann freiwillig zahlt, wenn andere ihn gratis mitübernehmen. Das geht nämlich nur, weil man sich sicher sein kann, daß die Alliierten der Alliierten, sprich die Vereinigten Staaten von Amerika, von ihrer Wahl selber keinen Gebrauch machen. Sollten sie aber vielleicht mal. Denn wenn die Europäer den Krieg gegen die Islamisten dann alleine auskämpfen dürfen, werden sie ganz schnell drum betteln, bei Uncle Sam wieder mitmachen zu dürfen.

4. „‚Shock and awe‘ gets you only so far.“
This is very plain, and the author concludes, „The United States military is no closer today to devising a technological solution to the riddle of unconventional war than it was when Vietnam ended in defeat.“

„Shock and awe“ hat eine der stärksten Militärmächte in der höchstgerüsteten Region der Welt in Rekordzeit nahezu ohne Verluste vernichtend geschlagen, damit eines der blutigsten zeitgenössischen Terrorregime gestürzt und den Menschen dort zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Chance auf ein Leben in Freiheit erkämpft. Das ist keine schlechte Bilanz, vor allem wenn man sie mit der vergleicht, die die USA vorweisen könnten, wenn sie nicht von den bösen Bushisten regiert würden, sondern von niemanden, weil die Libertären ihre Haltung zum Umgang mit Schurkenstaaten von County zu County völlig unterschiedlich handhaben.

5. „The margin of U.S. military supremacy is thinner than advertised.“
The shortage of our straitened military resources is every day visible. We have called up reserves for the first time in decades. We needed to move forces from South Korea to Iraq. And in Iraq, with 140,000 U.S. troops, we can’t yet guarantee safe passage from the Baghdad airport to Baghdad.

Das ist militärischer Unsinn, der zeigt, daß der Autor das Problem des Terrorismus nicht mal ansatzweise begriffen hat. Denn erstens könnten noch so viele Truppen keinen hundertprozentigen Schutz vor Anschlägen garantieren, weil man Fanatiker, die bereit sind, sich selbst in die Luft zu sprengen, nun mal nicht militärisch abschrecken kann. Und zweitens ist das auch gar nicht die Aufgabe des Militärs. Soldaten können nur die militärischen Voraussetzungen für eine Lösung schaffen, nicht aber diese selbst. Das können nur die Politiker. Und besagte Lösung wird nicht keine militärische sein, sondern eine politische und gesellschaftliche.

6. „The myth of American casualty aversion is just that.“
This point is not self-establishing, but the author is saying that our failure to press the war conclusively, for fear of increased casualties, denies the purposiveness of the American will.

Diese Angst dürfte spätestens nach „the surge“ widerlegt sein. Das, was die amerikanische Öffentlichkeit zweifeln läßt, sind nicht so sehr die Verluste, die in 4 Jahren Irakkrieg ungefähr so hoch sind wie an einem Tag Omaha Beach, sondern wenn diese Opfer umsonst sind. Wenn hingegen in einem Krieg, der als gerecht empfunden wird, Fortschritte nicht nur vorhanden sind, sondern die Medien auch darüber berichten statt sie zu verschweigen, sind einfache Amerikaner oft weitsichtiger als europäische Intellektuelle. Deswegen ist die Zustimmung zum Irakrieg in den USA inzwischen auch wieder so hoch wie seit Jahren nicht mehr.

7. „So too [is it a myth] that there is an American genius for spreading democracy.“
We aren’t particularly good at it, says Bacevich, so we should devise fresh ideas. Meanwhile, consider the possibility that „bringing democracy to the Arab world is akin to making bricks without straw.“

Kulturrelativismus vom feinsten. Der Araber als solcher ist nicht demokratiefähig, also sollten wir ihn dem jeweils zuständigen Diktator überlassen. Im übrigen gibt es diesen Genius zur Demokratieverbreitung natürlich nicht nur in Amerika. Die anderen machen bloß leider keinen Gebrauch davon. Das ist aber nichts, was gegen Amerika spricht, sondern eher gegen den Rest der Welt. Was mal wieder vortrefflich illustriert, daß das als egoistisch verschrieene Amerika die hilfsbereiteste Großmacht der Geschichte ist, während die ach so selbstlosen Europäer ziemlich konzentriert in die andere Richtung starren können, wenn es darum geht, Elend nicht zu sehen.

8. And a more obvious point, „It’s hard to win when you don’t know whom you’re fighting.“
Who’s the boss over there in Iraq? And how do we digest the fact that there are more insurgents today than a year ago?

Dumm gelaufen. Aber das kommt davon, wenn man Ansichten, die schon zum Zeitpunkt Ihrer Erstveröffentlichung falsch waren, meint, mehr als 3 Jahre später unreflektiert noch mal posten zu müssen. Denn auch wenn sie länger brauchen es einzusehen, sind die einzigen, die im Irak derzeit auf eine Niederlage hinarbeiten, die Terroristen. Und die werden nicht zuletzt deswegen weniger, weil sich immer weniger Dumme finden, die da mitmachen. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob sie den Mangel an Kanonenfutter durch eine größere Zahl an Bossen wettzumachen versuchen oder nicht. Merke: Ohne Indianer macht Häuptling sein auch keinen Spaß.

~ von Paul13 - Freitag, 14. März 2008.

48 Antworten to “Lektionen aus dem Elfenbeinturm”

  1. Exzellenter Artikel, präzise analysiert. Danke.

  2. @Paul
    Hast Du den einsamen Kampf von Statler im Antidingsdateam schon gesehen?

  3. Paul:
    Ich habe Deinen Text nicht gelesen (ich lese gern drei Zeilen von Dir, ertrage aber meistens nicht mehr als eben diese drei Zeilen), merke aber an, dass Du hier nicht gegen Libertäre, sondern gegen Buckley argumentierst, der im Gegensatz zu Dir ein Konservativer ist und sich wiederum die Argumente eines Dritten zu eigen gemacht hat.

  4. Paul

    „… Und zweitens ist das auch gar nicht die Aufgabe des Militärs. Soldaten können nur die militärischen Voraussetzungen für eine Lösung schaffen, nicht aber diese selbst. Das können nur die Politiker. Und besagte Lösung wird nicht keine militärische sein, sondern eine politische und gesellschaftliche.“

    Interessante Ansichten. Aber mal konkret: was heißt das z.B. für die amerikanische Politik im bzw. gegenüber dem Irak? Wann haben denn die amerikanischen Streitkräfte „die militärischen Voraussetzungen für eine Lösung“ geschaffen, können sie dann abziehen und wie muß der Irak zu diesem Zeitpunkt aussehen?
    Oder anders gefragt: welche gesellschaftliche Lösung wird denn das Resultat der amerikanischen Intervention im Irak sein?

    Auf die Antwort bin ich echt gespannt.

  5. @nmr
    Bevor Du dich hier zu Wort meldest und eine Antwort einforderst, solltest Du erst einmal endlich Deinen Loesungsvorschlag zum Nahost Konflikt vorstellen.

  6. @ Dirk

    Das habe ich schon mitbekommen und sogar für einen Moment erwogen, diese dreifache Staffelung zum Running Gag des Artikels umzubauen, mußte dann aber aus Zeitgründen davon Abstand nehmen, sonst wäre das heute nicht mehr fertig geworden. Das soll Dich aber nicht daran hindern mich zu widerlegen. ;-)

    Im übrigen liegt hier ein Mißverständnis vor: Dieser Buckley mag ja ein Konservativer sein, aber wieso sollte ihn das vor meinem Spott schützen? Das wäre eher ein weiteres Argument für den Verriß, so von wegen zwei Fliegen mit einer Klappe.

  7. @ no more republicans

    Und ich brenne darauf, Dir die Antwort zu geben, das darfst Du mir glauben! Zumal ich die Antwort schon fertig habe. Dummerweise bin ich aber ebenfalls gespannt, und zwar auf die Antwort auf meine Frage zum Antisemitismusgehalt der erwähnten 5 Blogs. ;-)

  8. @ Paul

    Dann werden wir wohl beide gespannt bleiben müsse, da ich mich aif so blöde Spielchen nicht einlasse. Was heißt das Sie werden in Zukunfr meine Beiträge gar nicht mehr kommentieren und ich darf ungestraft böse – und wahre – Dinge über NeoCons und andere Spinner sagen? Cool!

  9. @ Paul

    Vielleicht kann ich Sie ja doch verführen. Hier ein paar aktuelle Informationen zum Krieg im Irak und seinen Folgen:

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/03/07/AR2008030702846_2.html

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7295145.stm

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7291478.stm

    http://www.latimes.com/news/nationworld/iraq/complete/la-fg-talks12mar12,1,6272246.story

    Na, wie wär´s ?

  10. @nmr
    Nicht ablenken.

  11. @nmr

    Na, mit den doofen Christen kannst du Paul bestimmt nicht provozieren, die sind ja noch nicht mal eine ordentliche monotheistische Religion.

    I.A. Adnan

  12. @ Paul

    Und noch einen drauf, immer auf das Schlimme, weil Wahrheit manchmal auch weh tun muß. Deshalb hier die wirklichen Gründe für den Krieg der USA im Irak – und warum der Euro bei 1,5 und das Barrel bei 110 US Dollar steht:

    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/oel/altvater.html

  13. @nmr
    Ich dachte ich bekomme jetzt endlich den Friedensplan fuer Israel. Was kommt der Kommunistenschmarn zum Thema Oel der Friedensfuersten aus Kassel?

  14. @ DJ,

    weil Wahrheit manchmal wehtun muss:

    http://www.infopartisan.net/archive/1967/2667107.html
    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/03/14/find-den-antisemiten/

    Schon die 68ger Oberhäupter waren antisemitische Gewaltverherrlicher. Ihre Nachfolger, die Querfront, die unter dem Etikett der Uni-Kassel segeln, machen ihnen alles nach.

  15. @DJ (aka no more republicans)
    Paul reagiert seit Deiner Kungelei mit den Antisemiten schon seit Wochen (Monaten) nicht mehr – egal mit welchem Nick Du es probierts! Das Du das erst jetzt merkst…

    @Paul
    Schönes Beispiel für die Ausblendung der Realität – aber gute Nachrichten sind bekanntlich keine. Deswegen werden die schlechten einseitigenn gern gelesen. Und ich habe das Gefühl Du hast bei „Ansichten, die schon zum Zeitpunkt Ihrer Erstveröffentlichung falsch waren“ recht. Deswegen werden auch alte Pamphlete rausgekramt ;-) Du weisst Doch: Was der Zarewitsch nicht lernt…

  16. @ no more republicans

    „Dann werden wir wohl beide gespannt bleiben müsse, da ich mich aif so blöde Spielchen nicht einlasse.“

    Wieso blöde Spielchen? Nur weil ich eine Frage gestellt habe? Ich beantworte nun mal nicht gerne Fragen von Leuten, die mir das umgekehrt verweigern, wenn sie in die Enge getrieben werden.

    „Was heißt das Sie werden in Zukunfr meine Beiträge gar nicht mehr kommentieren und ich darf ungestraft böse – und wahre – Dinge über NeoCons und andere Spinner sagen?“

    Böse schon. Wahre hingegen nicht. Nicht daß Du das nicht dürftest, aber das schaffst Du schon rein inhaltlich nicht. ;-) Aber trotzdem viel Spaß beim Versuch! Ein bißchen Spaß muß eben sein.

  17. @ no more republicans

    „Na, wie wär´s ?“

    Das reicht nicht mal, damit ich auch nur die Links anklicke. Also: Haben die von mir genannten 5 Blogs nun ein antisemitisches Geschmäckle oder nicht?

  18. @ Adnan

    „Na, mit den doofen Christen kannst du Paul bestimmt nicht provozieren, die sind ja noch nicht mal eine ordentliche monotheistische Religion.“

    Danke für Deine Hilfe! Inhaltlich muß ich mich bei NMR ja zurückhalten, aber da es Deiner Antwort nach vermutlich um christliche Fundamentalisten in den USA geht, die Bush, McCain oder wenigstens die Republikaner generell unterstützen, nimmst Du mir mit Deiner Antwort die Worte aus dem Mund. ;-)

  19. @ Auslaender

    NMR meint wahrscheinlich, daß es sich bei Links, die mit http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden anfangen, um seriöse Quellen und nicht um die modrigen Überreste der schon zu Lebzeiten ncht mehr ganz frischen deutschen Friedenbewegung handelt.

  20. @ Paul / Ausländer

    Mein Tip: erst den Artikel von Altvater lesen und dann den Wirtschaftsteil der FAZ (oder der Financial Times / des Wall Street Journal oder den letzten Monatsbericht der EZB) – und dann einfach schweigen. Denn sonst zitiere ich die schwachsinnigen „Analysen“ und Prognosen zum Kriegsverlauf und den ökononomischen Folgen des Irakkrieges, den die „Experten“ der ersten Administration dubya 2002/3 so verbreitet haben.

    Und über die Lage der irakischen Christen müssen wir uns auch nicht unterhalten, weil ich weiß, was für ein demokratisches, rechtsstaatliches, tolerantes und weltoffenes Land der Irak seit der Invasion geworden ist:

    http://www.takimag.com/site/article/the_vanishing_christians_of_iraq/
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7295145.stm
    http://www.csmonitor.com/2008/0306/p01s05-wogn.html
    http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/05/08/wiraq08.xml
    http://www.usatoday.com/news/world/iraq/2007-03-22-christians-iraq_N.htm

    Und damit keine Mißverständnisse entstehen: diese Berichte beschreiben die Lage der irakischen Christen im Frühjahr 2008, nach fast fünf Jahren Besatzung und Aufbau des „Neuen Irak“. Sie beschreiben keine Exzesse kurz nach der Invasion, sondern eine gezielte Vertreibung von Irakern, die das Pech haben, der falschen Relgionsgemeinschaft anzugehören.

    Aber Paule wird mir bestimmt erklären können, wie das alles zum Großen Neokonservativen Masterplan für den Irak gehört. Bin gespannt.

  21. @nmr
    Geht das schon wieder los?
    Antworten, und nicht links die hier schon mal von einem Deiner Nicks gepostet wurden.
    Dein Masterplan fuer den Frieden in Nah Ost ist auch noch nicht da.

  22. @DJ (aka no more republicans )
    Ich glaube Du verstehst hier was nicht richtig – Dein „Tipp“ ist der falsche Weg. Du wirst schon erklären, was Du meinst und dass mit Fakten/Quellen/Zitaten untermauern. Deine alte Taktik „Lest mal und ratet, was ich meine“ kennen wir schon. Auch an dieser Stelle kannst Du von Deinen alten (schlechten) Angewohnheiten nicht lassen. Und Prognosen zum Kriegsverlauf kamen bisher von Dir und da hast Du oft ins Klo gegriffen. Zum Glück auch, denn Du musstest (hast?) ja auf den Sieg der Terroristen hoffen.

    „[…] was für ein demokratisches, rechtsstaatliches, tolerantes und weltoffenes Land der Irak seit der Invasion geworden ist: […]“
    Du willst doch nicht behaupten, dass das der Irak unter Saddam vor der Inavsion ein demokratisches, rechtsstaatliches, tolerantes und weltoffenes Land war?

    Übrings – liest Du die Artikel hinter Deinen Links? Da steht das Terroristen (AQ) Christen angreifen und diese mit Gewalt konvertieren wollen. Das machen diese Verbrecher weltweit – schon vergessen?

  23. @ S1IG
    Wahrscheinlich pisst es unseren nmr/wie auch immer einfach an das nicht die „Siegreiche“ Rote Armee den Iraq befreit hat um dort endlich den „wahren“ Kommunismus/Sozialismus zu etablieren.
    Es wird langsam mehr als ermuedend.
    Wenn er denn wenigsten unter einem seiner Neuen Nicks mal was Neues erfrischends posten wuerden dann waere das ja mal was.
    Nur es kommt immer das gleiche, so langsam habe ich das Gefuehl das Politbuero ist hier vertreten und…..

  24. @ aualänder / S1IG

    Schon grausam, wenn die Realität die eigenen Wunschträume und Wahnvorstellungen so grausam ad absurdum führt. Da hilft auch selektives Lesen nicht mehr. Denn die irakischen Christen werden ja nicht nur von der bösen Al Quaida – sollten die 160.000 US troops + irakische Armee + „Awakening Council“ die paar hundert ausländischen Terroristen nicht mal langsam erwischt haben? – verfolgt, sondern in seltener Einmütigkeit auch von schhitischen Milizen, sunnitischen Aufstänsischen und kurdischen Separatisten, die alle auch unterschiedlichen Gründen überhaupt keine Interesse an einem multikonfessionellen, multiethinschen laizistischen Irak haben. Und an dieser simplen Tatsache ändern auch die antikommunistischen Reflexe nichts. Deshalb erst lesen – und dann besser schweigen …

  25. @DJ (aka no more republicans)
    Wie schon in der Vergangenheit – nimm mich nicht für Kommentaren von anderen in Haftung. Antworte auf gestellte Fragen und lenke nicht ab. Noch mal zu Deiner Erinnerung: Was willst Du uns mit Deinen Links und Deinem Ratespiel sagen? Der Irak war unter Saddam ein demokratisches, rechtsstaatliches, tolerantes und weltoffenes Land?

    P.S. antikommunistische Reflexe – daran ist nichts falsches – das ist so wie antifaschistische Reflexe. Aber das weisst Du besser als alle anderen – du bist ja glühender Fan ;-)

  26. @ S1IG (aka alibaba, auslaender usw.)

    Wie immer: keine Aussagen nur Retourkutschen.
    Was ich mit den links sagen will? Na, dass die Bush-Administration und ihre neokonservativen Stichwortgeber (Perle, Wolfowitz, Feith & Co.) mit ihren großkotzigen Ankündigungen „Demokratisierung des Irak führt zur Demokratisierung des Greater Middle Eastern Region“ und „Der Sturz des Regimes von Saddam Hussein ist der Anfang vom Ende der Terroristen im Nahen Osten“ usw. glorreich gescheitert sind und damit gleichzeitig die neokonservative Interventionslogik ad absurdum geführt haben. Denn wenn es auf diesem Planeten Staaten gibt, in denen sich Al Quaida in den letzten Jahren so richtig entfalten konnten, dann waren das Afghanistan und der Irak.

    Aber eigentlich ist das auch so offensichtlich, dass selbst Sie sich nicht mehr trauen, diesen Sachverhalt zu bestreiten. Der Rest sind Ablenkungsmanöver, die sich auf die antikommunistischen Reflexe der Leserschaft stützen. Funktionert noch nicht einmal im amerikanischen Wahlkampf. Vergessen Sie`s.

  27. @nmr
    Nicht ablenken, den Friedensplan fuer den Nahen Osten auf den Tisch des Hauses oder schweigen.
    Da helfen auch keine Gebetsmuehlenartig gepostete Links sondern endlich mal einen Loesungsvorschlag bringen.

  28. @DJ (aka no more republicans)
    „Wie immer: keine Aussagen nur Retourkutschen.“
    Ich habe Fragen gestellt – aber die wurden nicht beantwortet – das nennst Du Retourkutsche? Gibt es Kommunikationsprobleme im Zarenpalast?

    „Was ich mit den links sagen will? Na, dass die Bush-Administration und ihre neokonservativen Stichwortgeber (Perle, Wolfowitz, Feith & Co.) mit ihren großkotzigen Ankündigungen “Demokratisierung des Irak führt zur Demokratisierung des Greater Middle Eastern Region” und “Der Sturz des Regimes von Saddam Hussein ist der Anfang vom Ende der Terroristen im Nahen Osten” usw. glorreich gescheitert sind und damit gleichzeitig die neokonservative Interventionslogik ad absurdum geführt haben. „
    Schon klar – unter Saddam war alles besser (oder willst Du die betreffende Frage beantworten?)! Hätte man ihn behalten, wäre heute die Welt Friede, Freude, Eierkuchen? Für Dein Statement hast Du null Beleg – Deine Aussagen stehen den Schädelberge der Baath-Faschisten entgegen. Die scheinen Dich nicht zu stören… Mal abgesehen – in den Links und den genannten Wirtschaftsteilen stand was zu diesem Thema? Das solltest Du mal mit Zitaten ein wenig untermauern.

    „Denn wenn es auf diesem Planeten Staaten gibt, in denen sich Al Quaida in den letzten Jahren so richtig entfalten konnten, dann waren das Afghanistan und der Irak.“
    Ouch – in Afgahnistan gab es vor der Befreiung keine Terroristen? Taliban, das kommunistische Regime und der Vernichtungskrieg der CA waren kein Terror? Der Kopf von AQ und seine Clique war nicht in Afghanistan zu Hause? Dort wurden auch keine Terroranschläge geplant und dafür trainiert? Mr. Hussein hat keine Terroristen unterstützt?

    „Aber eigentlich ist das auch so offensichtlich, dass selbst Sie sich nicht mehr trauen, diesen Sachverhalt zu bestreiten. „
    Welchen Sachverhalt bestreite ich nicht? Das der Irak keine demokratische gewählte Regierung hat? Das sich die Lage verbessert?

    „Der Rest sind Ablenkungsmanöver, die sich auf die antikommunistischen Reflexe der Leserschaft stützen.“
    Wo ist das denn passiert? Ist es Dir jetzt peinlich, dass Du ein Fan dieses Verbrecherhaufens bist?

    “ Funktionert noch nicht einmal im amerikanischen Wahlkampf. „
    Da holt einer aber sehr weit aus – was hat denn der amerikanischen Wahlkampf damit zu tun? Keine anderen Argumente aus der Jagdgesellschaft? Wo waren im (aktuellen!) amerikanischen Wahlkampf die Verberechen der Kommunisten ein Thema?

    „Vergessen Sie`s.“
    Warum sollte ich? Du wirst immer mal wieder an Deine Aussagen erinnert – egal welchen zu welchem Nick Du wechselst. Letzteres hast Du notwendig – aber das weißt Du ja selbst am besten.

    P.S. Viele Fragen und ich erwarte nicht eine (sachliche) Anwtort von Dir – Du kannst es nicht. Das hast Du in Vergangenheit immer wieder gezeigt. ;-)
    BTW: Schön zu sehen, dass Du immer noch Probleme mit den Akronymen hast – sonst würdest Du „aka“ richtig einsetzen. Manches ändert sich nie – diese Kontinuität bei Dir ist immer wieder amüsant!

  29. Was abgehalfterten CDU-Politikern nicht alles so aus einer Körperöffnung schleudert, welche nicht ihr Mund ist:

    Jürgen Todenhöfer Teil 1 und ürgen Todenhöfer Teil 2.

  30. @ S1IG (aka aualänder, alibaba usw.)

    Also keine Gegenargumente. Hatte ich mir gedacht. Aber wie wir an Mr. Bush sehen, erledigen sich viele Probleme ja durch Zeitablauf. Und dass die Suppe(n), die uns die NeoCons eingebrockt haben, immer die anderen auslöffeln müssen, kennen wie ja schon.

    Aber eines verspreche ich Ihnen: es wird keine Dolchstosslegende geben. Wenn der/die nächste Präsident/in die Truppen aus dem Irak abzieht, wird das ganze Ausmaß des desasters offensichtlich werden. Und die Amerikaner werden sich erinnern, wer diesen Krieg mit welchen Lügen begonnen hat – Bush und seine cronies werden dafür verantwortlich gemacht werden. Denn:

    Stand heute: 3988
    Für alles andere gibt es Stiglitz:
    http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=87801279

  31. @nmr
    Bring doch erst einmal Argumente bevor Du Gegenargumente einforderst. Nicht zu vergessen den Friedensplan fuer Nahost.
    Ich habe jedenfalls noch kein einziges Argument von Dir gesehen ausser das alle NeoCons und GOP doof sind, nur Du die Weissheit und das ultimative Wissen hast.
    Nur hast keins davon bisher gezeigt. Also, los raus damit wir haengen an Deinen Lippen (Zeilen).
    Meine Position dabei ist klar. Befreiungen kosten meist Blut und Opfer wenn am Ende dabei eine Demokratie rauskommt sind sie es Wert.

    „God forbid we should ever be twenty years without such a rebellion.
    The people cannot be all, and always, well informed. The part which is
    wrong will be discontented, in proportion to the importance of the facts
    they misconceive. If they remain quiet under such misconceptions,
    it is lethargy, the forerunner of death to the public liberty. …
    And what country can preserve its liberties, if it’s rulers are not
    warned from time to time, that this people preserve the spirit of
    resistance? Let them take arms. The remedy is to set them right as
    to the facts, pardon and pacify them. What signify a few lives lost
    in a century or two? The tree of liberty must be refreshed from
    time to time, with the blood of patriots and tyrants.
    It is its natural manure.“
    Thomas Jefferson

  32. @nmr
    Und gleich noch einen von Jefferson

    We are not to expect to be translated
    from despotism to liberty
    in a feather bed.“

  33. @ no more republicans

    „Aber Paule wird mir bestimmt erklären können, wie das alles zum Großen Neokonservativen Masterplan für den Irak gehört. Bin gespannt.“

    Kann er. Und er freut sich mindestens genauao drauf. Also, laß uns beide nicht so lange zappeln, wie war das jetzt mit den 5 antisemitischen Blogs? Oder glaubst Du im Ernst, daß gerade Du der erste bist, der noch sturer ist als ich? Na also.

  34. @ ausländer

    Sehr patriotisch. Und hier die Antwort des Alten Europa:

    „Mit dieser Ansicht ist es eine unzulässige und selbst schädliche Unterscheidung, wonach ein großes kriegerisches Ereignis oder der Plan zu einem solchen eine rein militärische Beurteilung zulassen soll; ja, es ist ein widersinniges Verfahren, bei Kriegsentwürfen Militäre zu Rate zu ziehen, damit sie rein militärisch darüber urteilen sollen, wie die Kabinette wohl tun; aber noch widersinniger ist das Verlangen der Theoretiker, daß die vorhandenen Kriegsmittel dem Feldherrn überwiesen werden sollen, um danach einen rein militärischen Entwurf zum Kriege oder Feldzuge zu machen. Auch lehrt die allgemeine Erfahrung, daß trotz der großen Mannigfaltigkeit und Ausbildung des heutigen Kriegswesens die Hauptlineamente des Krieges doch immer von den Kabinetten bestimmt worden sind, d. h. von einer, wenn man technisch sprechen will, nur politischen, nicht militärischen Behörde.

    Dies ist vollkommen in der Natur der Dinge. Keiner der Hauptentwürfe, welche für einen Krieg nötig sind, kann ohne Einsichten in die politischen Verhältnisse gemacht werden, und man sagt eigentlich etwas ganz anderes, als man sagen will, wenn man, was häufig geschieht, von dem schädlichen Einfluß der Politik auf die Führung des Krieges spricht. Es ist nicht dieser Einfluß, sondern die Politik selbst, welche man tadeln sollte. Ist die Politik richtig, d. h. trifft sie ihr Ziel, so kann sie auf den Krieg in ihrem Sinn auch nur vorteilhaft wirken; und wo diese Einwirkung vom Ziel entfernt, ist die Quelle nur in der verkehrten Politik zu suchen.“

    Clausewitz, Vom Kriege
    Achte Buch: Kriegsplan, Sechstes Kapitel: B Der Krieg ist ein Instrument der Politik

    Und gleich noch einen drauf:
    „Campaign Assessment and Reassessment
    During Napoleon’s occupation of Spain in 1808, it seems little thought was given to the potential challenges of subduing the Spanish populace. Conditioned by the decisive victories at Austerlitz and Jena, Napoleon believed the conquest of Spain would
    be little more than a “military promenade.” Napoleon’s campaign included a rapid conventional military victory but ignored the immediate requirement to provide a stable environment for the populace.
    The French failed to analyze the Spanish people, their history, culture, motivations, and potential to support or hinder the achievement of French political objectives. The Spanish people were accustomed to hardship, suspicious of foreigners and constantly involved in skirmishes with security forces. Napoleon’s cultural miscalculation resulted in a protracted occupation struggle that lasted nearly six years and ultimately
    required approximately three-fifths of the Empire’s total armed strength, almost four times the force of 80,000 Napoleon originally designated.“

    Gen. David Petraeus
    Field Manual 3-24/MCWP 3-33.5
    Chapter 4
    Designing Counterinsurgency Campaigns and Operations

  35. Ach nmr
    Eigentlich haette die Antwort lauten muessen:
    Ach deswegen seit ihr immer noch eine Demokratie und der Sozialismus konnte nie bei euch Fuss fassen.
    Ach deswegen habt ihr Europa die Sicherheit waerend des Kalten Krieges garantiert.
    Ach deswegen seit ihr so nett gewesen und habt Westdeutschland und Japan demokratisiert und nicht sich selber ueberlassen wie sie es eigentlich verdient gehabt haetten.
    Ach deswegen habt ihr im Iraq und Afghanistan dafuer gesorgt das die Demokratie ihren Anfang nimmt. Es ist zwar noch ein weiter Weg aber die ersten Schritte sind gemacht.
    Ach deswegen steht ihr hinter Israel, das ist ja gar nicht die Zionistische Lobby, es ist einfach die Tatsache das Israel eine Demokratie ist die von durchgeknallten Potentaten bedroh ist.
    Ach ihr habt lieber die Freiheit als Unterdrueckung oder einen Nanny Staat.
    usw. usw.
    Anton Du bist einfach eine traurige Gestalt, daher glaube ich auch nicht das Du eine eigenen Idee fuer den Nahen Osten hast die Du uns erlaeutern kannst. Denn es gibt noch keinen Masterplan der per copy and past oder link zur Verfuegung steht.
    Vor allem schon keiner der nicht bereits versucht und durch die Palestinenser abgelehnt wurde.
    Du bist halt so einer von den „Alteuropaeischen“ Besserwissern die nie etwas selbermachen sondern sich lieber befreien lassen um dann zu sagen das doch vorher alles besser war.

  36. @ auslaender

    Wie gesagt: keine Argumente, aber eine große Klappe. Typisch NeoCon. Aber sehr patriotisch formuliert.

    @ Paul

    Sturer als Sie – das schaff ich leicht. Aber damit es nicht zu langweilig wird erzähle ich Ihnen in der Zwischenzeit was über die politischen, militärischen und ökonimischen Denkfehler der NeoCons. Nehmen Sie es als kostenlose Fortbildung.

  37. @DJ (aka no more republicans)

    „Also keine Gegenargumente. Hatte ich mir gedacht. „

    Kein Argumente? Das kannst Du mir jetzt jedes Mal vorwerfen – wie schon bemerkt – ich hatte nicht erwartet, dass Du eine der (Eingangs-)Frage(n)

    beantwortest. Der Ball liegt immer noch in Deinem Teil des Spielfelds – auch wenn Du das nicht wahrhaben willst. :-)

    Wenn Bush dann aus dem WH gegangen ist, wird die Welt für Dich wieder in Ordnung sein? Dann hast Du auch Zeit endlich was zu formulieren und nicht nur

    Links zu posten? Eventuell bekommen wir auch ab und an eine Frage beantwortet? Und warten wir es mal ab, wer wie und wann Truppen abzieht… Du weißt

    doch „Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre…“? W hat Dich ganz schön angepisst – fast so schlimm wie Reagan was? Der hat Deine Commie-Freunde ins

    Verderben gestürzt*. Die Suppe hat uns allen vorzüglich gemundet :-)

    Re: Lügen
    Doch nicht schon wieder diese Tour – da bist Du doch schon unzählige Mal auf die Fresse geflogen. Beantworte doch die Eingangsfragen und lenke nicht ab.

    * Kein antikommunistischer Reflex – nein eine Tatsache!

  38. @ no more republicans

    Dazu müßtest Du sie erst mal finden. Aber nur zu, das Bemühen zählt ja auch schon.

  39. @ Paul

    Immerhin hat „no more republicans“ scheinbar keinerlei Probleme damit zu verstehen, von welchen fünf antisemitischen Blogs du eigentlich redest ;-)

  40. dieses wort „libertär“! furchtbar! wird hier seit neustem in fast jedem artikel gebraucht, was soll das?? diesmal sogar 2 mal kurz nacheinander….

  41. @ Paul

    Nur so zum Einstieg:

  42. @ Paul

    Und noch eins von meinen favourites:

  43. @nmr
    Aber hinterher schoen die Haende waschen und das Kleenex ins Klo werfen.
    Und wo Du jetzt so schoen entspannt bist, wie sieht es mit Deinen Masterplaenen? Ich meine ja nur weil Du ja immer alles besser weist als die „NeoCons“. Also entspannt und frisch ans Werk uns den Masterplan vorgestellt.

  44. @ Ausländer,

    Detleff hat mal wieder den Clausewitz missbraucht, um den feuchten 68er Traum vom „Sieg im Volkskrieg“ zu träumen. Clausewitz eignet sich ja schon ganz gut zum Querfrontideologen, da er schon Marx und Engels, sowie Lenin, Mussolini und Goebbels zum Rosinenpicken inspirierte. (Letzteren zum Veit Harlan Film (Kolberg).

    Sein eigentlicher Stichwortgeber, den er krampfhaft verheimlicht, ist aber Carl Schmitt dem nationalsozialistischen Völkerrechtler, dessen Ideologie und dessen „Friedensbegriff“ durch die 68er so gut aufgehübscht wurde, dass sie auch wunderbar bei rechtsextremistischen Antiamerikanern passt.

    Detleff will nicht wahrhaben, dass Saddam, der Vater der „Mutter aller Schlachten“ im Clausewitzschen Sinne ein loser war, so wie es selbst ein Moa Tse Tung vor ihm war. Er will nicht einsehen, dass man Kriege nicht planen kann, wie Clausewitz richtig feststellte. Da er selber ständig das Gegenteil behauptet, ist er selbst auf der Verliererstraße, oder im Bild zu bleiben, onaniert im 68er Elfenbeinturm.

  45. P.S.

    Die europäischen Querfrontler, einschließlich der Franzosen vergessen immer gerne, dass Clausewitz Ideen nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Groß Britannien nicht sonderlich originell waren, d.h. die USA haben auch damit mehr Erfahrung als Detleff sich träumen lässt.

  46. @ alibaba

    Es kommt darauf an, wie man den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg versteht. Ein Vergleich zwischen der amerikanischen Revolution und dem Irakkrieg aus berufenem Munde:

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/03/13/AR2008031303505.html

    Aber Ricks wurde bestimmt auch von Carl Schmitt und Mao Tse Tung beeinflußt und ist als maoistischee Dem-Nazi nicht zugelassen. So viel Wut wegen ein bißchen Wahrheit …

  47. @ DJ,

    Ricks stellt in Buchbesprechung zunächst fest, dass es grundlegende Unterschiede zwischen dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und dem Irakkrieg gibt, um dann eine fragwürdige Parallele zu entdecken. Entgegen deiner Ansicht, sind die Unterschiede entscheidend und das nicht nur weil Saddam Hussein zum Tode verurteilt wurde.

    Seltsam, dass deine Spekulationen gewisse Ähnlichkeiten mit der revisionistischer Strategen aufweisen: Wenn Hitler und die Wehrmacht netter zu Ukrainern gewesen wären, usw. usf…. Sowas willst du dann auch noch als Wahrheit verkaufen.

    Erstaunlich was du so alles als Wichsvorlage benutzt aber wütend deswegen…

  48. @DJ (aka no more republicans)
    Hättest Du gleich einige Zeilen geschrieben und nicht nur einen Link gepostet, dann wäre Dir vielleicht das Problem aufgefallen.
    Das Ricks durch Carl Schmitt und Mao Tse Tung beeinflußt wurde, bringst Du ins Spiel. Ich weiß nicht, wie Du auf so was kommst. Und nur Dir ist bekannt, was „maoistischee Dem-Nazi“ sind. Oder wolltest Du uns damit sagen, dass die Querfront zwischen Commies und Nazis nichts Neues ist?

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