Das Volk (s)bricht


Bis, wie von einigen PI-Lesern gefordert, die US-Flagge auch offiziell aus dem Blogbanner gestrichen ist, läßt man dort wenigstens schon mal die letzten prowestlichen Masken fallen. Die Kommentare bei den weiteren Artikeln zum Thema können dabei an das bisherige Niveau nahtlos anschließen.

Damit nicht genug, findet sich hier auch der sehr interessante Verweis auf eine aufschlußreiche Umfrage der „Jungen Freiheit“, deren Ergebnisse sehr gut zeigen, daß es sich bei der Serbien-Solikampagne weder um eine Eintagsfliege noch um ein innerhalb der Neuen Rechten auf PI beschränktes Phänomen handelt.

Auf die Frage „Neben den Vereinigten Staaten, der Türkei sowie Großbritannien und Frankreich hat mittlerweile auch Deutschland das Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt. Ist diese Entscheidung richtig?“ gab es folgende, schon allein durch die Wortwahl bezeichnenden Antwortmöglichkeiten:

55% wählten mit „Nein, durch die Unabhängigkeit des Kosovo entsteht der erste islamische Staat auf europäischem Boden. Er ist ein ideales Einfallstor für die Islamisierung Europas.“ wie nicht anders zu erwarten das Antiislamticket.

Weitere 30% lehnten die Unabhängigkeit ebenfalls ab, allerdings mit der antiamerikanischen Variante „Nein, das Kosovo ist als Staat nicht lebensfähig und dient den Vereinigten Staaten lediglich als ein weiterer Brückenkopf in Europa.“

Nur 15% der JF-Leser hingegen stimmten für „Ja, gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker hat jedes Volk das Recht, über seine Unabhängigkeit frei zu entscheiden. Dies sollte etwa auch für Süd-Tirol und das Baskenland gelten.“

Damit steht es am rechten Rand der Gesellschaft knapp 6:1 gegen die Unabhängigkeit der Kosovo-Albaner, was sich auch so ungefähr mit dem gefühlten Tenor der Wortmeldungen bei PI decken dürfte. Selbst den Realsozialismus verklärt man dort inzwischen offenbar als das kleinere Übel:

Tito hat den ganzen Wahnsinn dort unter Kontrolle gehalten, waren das schöne Zeiten…

Nachdem die antiamerikanische Hürde jetzt so leicht genommen und auch die Eurasientheorie problemlos geschluckt wurde, ist das wohl nur folgerichtig. Man darf gespannt sein was als nächstes kommt. Nur sonderlich sympathisch oder vernünftig, das wird es wohl nicht sein.

~ von Paul13 - Montag, 25. Februar 2008.

28 Antworten to “Das Volk (s)bricht”

  1. „Erster islamischer Staat in Europa“? Was ist das denn für ein Blödsinn? Albanien liegt also nicht in Europa? Oder wie darf ich das verstehen?

    Die angegebenen Argumente sind übrigens in der Tat Unsinn (als gäbe es im Rest Europas keine amerikanischen Militärstützpunkte…); die Unabhängigkeit des Kosovo halte ich trotzdem für eine Schnapsidee, hatte nur nicht die Zeit, mich an dem entsprechenden Thread wirklich zu beteiligen. In Kürze lautet mein Hauptargument: Mir hat noch niemand befriedigend erklären können, warum ein weitreichendes Autonomiestatut keine tragfähige Lösung sein soll.

  2. yepp, auf Grund solcher Ergebnisse wie die 55% oben habe ich ein paar Bedenken beim Thema „Politische Korrektness aufgeben“, was ja allerorts gefordert wird. Politische Korrektness ist nicht ganz ohne Sinn. Meiner Meinung nach hat sie eine gewisse Schutzfunktion, indem sie gesellschaftliche Tabus erhält, die wie ein Schutzwall gegen Dummheit wirken, z.B. gegen Leute, die eine islamische Weltverschwörung herbeifantasieren und in jedem Menschen, der zufällig als Moslem geboren wird eine Bedrohung sehen, d.h. die falschen Schlüsse ziehen.

  3. @ Bruno

    Autonomie wäre sicherlich eine Lösung, wenn es da nicht diese Vorgeschichte gäbe. Diese ganze ethnisch motivierte Kleinstaaterei ist natürlich idiotisch, aber wenn die Leute derzeit noch so denken, muß man das in Rechnung stellen. Wenn der Wunsch, zusammen reich zu werden, erst mal größer ist als der Haß auf die anderen, löst sich das Problem von selbst. Nur kann man das nicht erzwingen. Versucht man das, macht man es nur noch schlimmer.

  4. @ ex-Blond

    Ja, das ist ganz erstaunlich, wie die immer darauf kommen. Im Islam gäbe es gar keine Instanz, die genügend religiöse Autorität besäße, um alle Muslime weltweit dazu bewegen, das Abendland per Migration zu erobern. Ich möchte mal wissen, welcher Mullah das sein soll, der in den 60er-Jahren die türkischen Gastarbeiter gezwungen hat, nach Deutschland zu gehen. Wenn das eine Verschwörung war, dann eine von Mammon, aber keine von Allah. Aber mit so profanen Fragen halten die sich gar nicht erst auf.

  5. Mission accomplished oder et läuft, et läuft!

    http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Kosovo;art123,2483848

    Warum nicht den jungen eigenständigen Kosovo noch mal unterteilen? Warum machen wir nicht aus jedem Dorf einen unabhängigen Staat! Get rich or die trying. ;-)

  6. Paul13,
    selbsternannte islamistische Instanzen gibt es durchaus, die ein Neues Kalifat fordern, seien es die Muslimbrüder von al-ikhwān oder die Deobandi aus dem Darul Uloom Deoband.
    Der Irrglaube besteht darin, alle Muslime würden so ticken und die akute Umnachtung besteht darin, in allen politischen Umgebungen eine muslimische Weltverschwörung zu sehen. Das Weltbild der Leute bei PI und Fuckten-und-Fickzonen bewegt sich da übrigens in einem geschlossenen Kreis: Jedes Bekenntnis einer muslimischen Gruppe zu Weltoffenheit und jeder Aufruf zur Mässigung und zur Abkehr von Gewalt wird so sofort als „Taqiyyah“ verschrieen. Hier sind Feindbilder am Werk, die es schon ziemlich lange gibt, nicht erst seit der Globalisierung des islamistischen Terrorismus und den aktuken Problemen in einigen Europäischne Ländern mit verfhelter Einwanderungspolitik. Die Hetze gegen Túrken beweisst das. Aber wahrscheinlich tickten die Eltern von denen schon so.

  7. @ Senfkugel

    Das es selbsternannte Instanzen gibt, die das gerne so hätten, bestreite ich ja nicht, im Gegenteil. Aber wie Du schon sagst, es muß ja keiner drauf hören. Aber das überfordert die Kameraden offenbar.

  8. Ich befürworte zwar die derzeitig angestrebte Lösung eines unabhängigen Kosovos, aber bei den drei Antwortmöglichkeiten oben wüsste ich auch nicht, was ich da wählen sollte.
    Wer dumme Umfragen stellt, bekommt auch dumme Antworten, zumal diese ja schon vorgegeben sind.

  9. @ Robin

    Das stimmt. Auch als Befürworter der Unabhängigkeit des Kosovo hätte ich nur sehr ungern für die von Südtirol gestimmt.

  10. Mission accomplished! Part Two:

    „In einem vertraulichen Bericht analysieren Geheimdienste, Diplomaten und Militärs düster die Lage im Kosovo. Das Gebiet wird regiert von der Mafia. Alle Aufbauversuche sind gescheitert. Eine verfrühte Unabhängigkeit ist kontraproduktiv und gefährlich.“

    http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=18382&CategoryID=66

    Spätestens jetzt wird es Zeit, dass John Paul Rambo über dem Kosovo mit Hilfe eines Fallschirms abspringt und endlich für Ruhe und Ordnung sorgt! Schließlich wird aus dem Kosovo kurzfristig die Schweiz des Balkans werden. Blühende Landschaften halt.

    i.A. Adnan

  11. @ Adnan

    Nehmen wir mal spaßeshalber an, es wäre so, wie Du sagst. Dann gäbe es also einen Staat mehr, der von Verbrechern regiert würde. Wieso regt Dich das aber gerade hier so auf? Kann es sein, weil besagte Verbrecher nominell zufällig Muslime sind?

  12. @Paul
    Gähn! Der Islam spielt im Kosovo nun wirklich eine eher untergeordnete Rolle. Müssen wir uns da eigentlich bei den Kommunisten bedanken?

    Im Gegensatz zu dir war ich aber schonmal im Kosovo; einige Jahre vor dem Krieg. Und das war die absolut wildeste Gegend in Europa wo ich jemals war. Schon damals waren in den Bergen alle Männer mit Gewehren unterwegs und das Hobby der Kinder war, uns mit Steinen zu bewerfen.

    Aber du kannst mir gerne mal erklären welches Problem durch die Unabhängigkeit jetzt gelöst wird. Viel sinnvoller wäre doch ein Aufteilen des Kosovos, ein Teil nach Serbien und ein Teil nach Albanien. Vielleicht steckt ja auch das dahinter und die Unabhängigkeit soll nur den Druck auf die Verhandlungspartner erhöhen. Wer weiß das schon.

    i.A. Adnan

  13. @Senfkugel
    „Das Weltbild der Leute bei PI und Fuckten-und-Fickzonen bewegt sich da übrigens in einem geschlossenen Kreis: Jedes Bekenntnis einer muslimischen Gruppe zu Weltoffenheit und jeder Aufruf zur Mässigung und zur Abkehr von Gewalt wird so sofort als “Taqiyyah” verschrieen.“

    Das ist Quatsch! „Taqiyyah“ lässt sich ziemlich leicht erkennen: wenn irgendeine muslimische Gruppe zur Weltoffenheit aufruft, gleichzeitig aber diesen Aufruf mit einem Haufen „aber“ versieht, sich jede Menge Hintertürchen auflässt, das Bekenntbnis zur Weltoffenheit an einen Haufen Bedingungen knüpft und so allgemeine, verschwurbelte Formulierungen benutzt, dass sich nichts Konkretes erkennen lässt, dann handelt es sich mit Sicherheit um Taqiyyah.
    Das Taqiyyah-Prinzip ist klar: selber konkrete Forderungen stellen aber im Gegenzug nur unverbindliche Absichtserklärungen anbieten.

    Echte Bekenntnisse zur Weltoffenheit lassen sich leider selten finden.

  14. lebowski,
    ich wollte gar nicht in Abrede stellen, dass es echte Bekenntnisse viel zu selten gibt und stattdessen die üblichen Verdächtigen eine Sprache der Doppelzüngigkeit wählen – prominentes Beispiel im Westen dürften da einige Dach-Organisationen sein, die von sich behaupten, einen breiten Konsens zu vertreten.
    Trotzdem ist es falsch, alles von vornherein als „Taqiyyah“ abzustempeln, nur weil es eben von Muslimen kommen – und genau das habe ich kritisiert, nichts anderes. Dass es nur vernüftig ist, faule Kompromisse einzugehen, die zudem die echten Moderaten in die Ecke drängt, das ist eine andere Sache.

  15. > Dass es nur vernüftig ist, faule Kompromisse
    Sollte heissen: Dass es nur vernüftig ist, keine faulen Kompromisse

    Bitte den Freudian Slip zu entschuldigen. Denn das ist es, was wir ja gerade sehr oft tun: faule Kompromisse eingehen.

  16. Selbstbestimmungsrecht ist, wie in der FAZ neulich zu lesen war, eines der „gefährlichen S-words“ im Völkerrecht: Souveränität, Sezession, Selbstbestimmungsrecht, Subsidiarität.

    Man könnte die Worte auch „radioaktiv“ nennen. Andererseits kann man sie auch nicht aus dem Sprachschatz verbannen.

    Von mir aus können die Albaner einen eigenen Staat haben. Aber den gibt es ja bereits.

  17. Der real bloggende Rechtsextremismus bläst zum Sturm gegen Schwule:
    http://www.pi-news.net/2008/03/umerziehungstraining-fuer-britischen-bischof/#more-7484

    …“Ganz ehrlich, die einzigen die Therapie bzw. Umerziehung benötigt sind die Schwulen, den Menschen die eine Gefahr für Kinder und Jugendliche darstellen sollten dort nicht arbeiten. Wenn der Schwule aber erfolgreich von seiner Homosexualität therapiert wurde sollte er aber bei der Kirche arbeiten dürfen.“

    Mein Favorit von heute: „In diesem links-faschistischen europa sind arbeits- und konzentrationslager für politisch inkorrekte nur noch eine frage der zeit. vielleicht werden wir uns vor der physischen vernichtung dort treffen und noch persönlich bekannt machen können. code-wörter werden wir da nicht mehr brauchen.“

    Und damit ist PI endgültig aus meine Favoriten gelöscht.

  18. @ Silver Surfer

    Mit der Zusamenlegung des Kosovo mit Albanien hast Du sicher recht. Aber eine Provinz des einen Staates einfach einem Nachbarn zuzuschlagen, ist nicht so ohne weiteres durchsetzbar.

  19. @ Tyrion

    Was einen auf den Gedanken bringt, daß es vielleicht ganz gut ist, daß PI fast nur über den Islam schreibt. Denn wenn sie sich mal zu anderen Themen äußern, tun das auch die Leser, und da finden sich offenbar noch ganz andere Abgründe als nur Islamophobie. Wobei es nicht einer gewissen Komik entbehrt, daß die Islamisten sich von diesem Mob in ihren Ansichten zur Homosexualität nicht wesentlich unterscheiden.

  20. @Tyrion, Paul13
    Oje, inzwischen machen sich die Aficianados von der Anti-PI-Fraktion genauso lächerlich wie einige Kommentatoren bei PI.
    Dass PI mit diesem Beitrag zum Sturm gegen Schwule bläst, ist doch mehr als fraglich.
    Ein bisschen befremdend finde ich es schon, Paul13 , dass Du hier Ausdrücke wie „Islamophobie“ verwendest. Ein Ausdruck, den das Teheraner Regime in die Welt gesetzt hat, und der schon immer dazu diente, Islamkritiker pauschal als Geisteskranke zu verurteilen.

  21. @ lebowski

    Der Ausdruck hat aber seine Berechtigung. Denn wer sich bewußt dafür entscheidet, den Islam als solchen und nicht nur den Islamismus abzulehnen, der muß auch damit leben, daß man ihm unterstellt, daß er vor dem Islam als solchem Angst hat und nicht nur vor dem Islamismus.

    Das Problem ist, das die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus bisher kein semantisch korrektes negatives Gegenstück hat. Oder hast du in der politischen Diskussion schon mal die Begriffe Antiislam bzw. Islamismusphobie gehört? Natürlich nicht. Klingt ja auch bescheuert.

  22. „Mit der Zusamenlegung des Kosovo mit Albanien hast Du sicher recht“

    Mir schleierhaft, warum du meinst, ich hätte das gesagt.

  23. @ Silver Surfer

    Ich hatte das hier

    „Von mir aus können die Albaner einen eigenen Staat haben. Aber den gibt es ja bereits.“

    so verstanden.

  24. Nein, damit meinte ich, dass ich einem Staat Kosovo eher ablehnend gegenüberstehe, da es einen Staat für Albaner bereits gibt.

    Bevor die Kosovo-Albaner wiederum einen eigenen Staat bekamen, wären erst einmal andere drangewesen, z.B. die Kurden.

  25. Andererseits, wenn die Schwaben sich aus D verabschieden möchten, würde ich ihnen keine Steine in den Weg legen, höhö. Cem Özdemir darf selbstverständlich bleiben.

  26. @ Silver Surfer

    Bei den Kurden oder auch Basken hast Du sicher recht. Andererseits, wenn selbst die Palästinenser einen kriegen sollen…

  27. @Paul 13
    „Denn wer sich bewußt dafür entscheidet, den Islam als solchen und nicht nur den Islamismus abzulehnen, der muß auch damit leben, daß man ihm unterstellt, daß er vor dem Islam als solchem Angst hat und nicht nur vor dem Islamismus.“

    Nach sorgfältigem Quellenstudium habe ich mich dazu entschlossen, den Islam als solchen abzulehnen, genau wie es Leute gibt, die den Kommunismus, das Christentum oder den Kapitalismus (als Ideologie) ablehnen.
    Ich habe allerdings noch nie von Kapitalismusphobiker oder Kommunismusphobiker gehört.
    Eine Phobie ist eine unbegründete Angst – siehe Klaustrophobie, enge Räume sind normalerweise ungefährlich -, aber dass der Islam völlig ungefährlich ist, kann man eigentlich nicht behaupten.
    Ich bin von daher ein „Islamkritiker“ oder ein „Islamgegner“, von mir aus noch ein „Islamfeind“, aber mit Sicherheit kein „Islamophobiker“.
    Tatsächlich wird weiterhin häufig behauptet, dass Islam und Islamismus nichts miteinander zu tun haben und durch eine meterdicke Mauer voneinander getrennt sind. Leider ist der Grenze zwischen Islam und Islamismus eine grüne Grenze über die jeder bei Bedarf hin und hermarschieren kann. Broder hatte Recht: das Verhältnis von Islam und Islamismus ist das gleiche wie das von Alkohol und Alkoholismus.

  28. @ lebowski

    Da hat Broder gar nicht unrecht. Alkohol in Maßen genossen ist eine feine Sache und mitunter sogar ein Riesenspaß. Und aufgrund der Tatsache, daß es Alkoholiker gibt, den Alkohol abzulehnen statt dessen Mißbrauch, ist vorsichtig gesagt nicht zielführend.

    Im übrigen: Ich mag weder den Islam noch das Christentum. Trotzdem fühle ich mich weder vom einen noch vom anderen bedroht, sondern nur von denjenigen, die diese Religionen mißbrauchen. Und solange man ihnen die GULags wegnimmt, sind mir sogar die Commies egal.

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