12 Antworten an Helmut Schmidt


Helmut Schmidt hat ein paar Fragen zu den außenpolitischen Vorstellungen an die Kandidaten für das Amt des US-Präsidenten. Um die Zeit zu überbrücken, bis die sich die selbige nehmen ihm zu antworten, springt NBFS, das Fachblog für kluge Antworten auf dumme Fragen, gerne hilfreich ein:

1. Wie wollen Sie den Krieg im Irak beenden? Welche Mittel werden Sie einsetzen? Wie soll der Irak am Ende aussehen?

Mit einem Sieg gegen die finsteren Kräfte der Reaktion, wenn’s recht ist. Und zwar wie bisher durch eine Kombination aus Kampf gegen die Terroristen und Hilfe für die Bevölkerung. Also genau das, was Ihre Partei, verehrter Herr Schmidt, dem Irak bis heute verweigert. Und am Ende soll eine zivilisierte, friedliche Demokratie dabei rauskommen. Also genau das, was Ihr späterer Nachfolger im Kanzleramt, der Held von Goslar, zu verhindern suchte.

2. Was ist Ihr Ziel in Afghanistan? Ist es die Ausschaltung nur von al-Qaida oder auch der Taliban? Oder ist es die Errichtung einer Demokratie?

Analog zum Irak geht es auch hier um den Kampf gegen Tyrannen und Terroristen sowie den Aufbau einer funktionierenden Demokratie. Ich hoffe mal, Sie haben damit kein Problem. Denn möchten Sie es einer emanzipierten Frau wie der lieben Hillary wirklich ins Gesicht sagen, dass die Verweigerung von Schulbildung und ärztlicher Versorgung für kleine Mädchen, nur weil sie Mädchen sind, unter kulturelle Folklore fällt und damit unter entspannungspolitischem Schwund abgebucht wird? Na sehen Sie!

3. Für den Fall, dass al-Qaida endgültig nach Pakistan ausweicht und möglicherweise sich sogar Zugang zu pakistanischen Atomwaffen verschafft: Würden Sie auch in Pakistan militärisch eingreifen?

Keine Panik. Sofern es gelingt, den „Hoffnungsträger“ der Bushhasser, Barack Obama, vom Präsidentenamt fernzuhalten, besteht da keine akute Gefahr. Sondern eher die, dass der Verzicht auf einen derartigen Angriff nicht zuletzt von den Gegnern einer demokratischen Umgestaltung der arabisch-islamischen Welt (wie stehen Sie persönlich eigentlich zur Bush-Doktrin, Herr Schmidt?) immer wieder als Beweis für die doppelten Standards der USA herangezogen und ihnen damit sogar noch vorgeworfen wird.

4. Was ist Ihre Strategie für eine friedliche Lösung des seit einem halben Jahrhundert anhaltenden Konfliktes zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn? Werden Sie für die Schaffung eines palästinensischen Staates eintreten, oder bleibt die Konferenz von Annapolis nur eine Episode?

Die Lösung wird immer dieselbe sein: Die Palästinenser billigen den Israelis genauso einen eigenen Staat zu wie die das umgekehrt mit den paarundzwanzig Staaten der Araber halten. Bis dahin wäre die Anerkennung der Juden als Mitglieder der menschlichen Rasse, statt sie nur allgemein den Primaten oder etwas spezifischer den nichtwiederkäuenden Paarhufern zuzuschlagen, schon mal ein erster Schritt. Sagen Sie Bescheid, wenn Egon Bahr die Hamas soweit hat. Bis dahin bleibt ein eigener Palästinenserstaat allerdings hoffentlich ein (Alb)Traum. Und zwar ganz unabhängig davon, ob die Nachfolger von Präsident Bush den genauso ernsthaft wollen wie er.

5. Nachdem die US-Nachrichtendienste öffentlich festgestellt haben, Iran habe seine Absicht zur atomaren Bewaffnung aufgegeben: Was ist die künftige Politik der USA gegenüber Iran?

Nachdem die US-Geheimdienste öffentlich festgestellt haben, dass das erstens alles nicht so gemeint war und sie zweitens gar nicht genau wissen, was der Iran im letzten halben Jahr über Steinigungen und Auspeitschungen hinaus alles so getrieben hat, stellt sich eher die Frage, was Ihre Politik wäre, verehrter Herr Schmidt? Andererseits, wenn man den früheren Umgang der SPD mit dem sowjetischen GULag-Regime als Grundlage nimmt, will man die Antwort gar nicht so genau wissen. Denn was immer es ist, es dürfte sich dabei kaum um etwas Gutes handeln.

6. Weil ein Viertel aller Staaten der Welt islamisch geprägt ist: Werden Sie für religiöse und kulturelle Toleranz eintreten und einem clash of civilizations mit dem Islam entgegentreten?

Aber sicher doch! Und genau deswegen ist es wichtig, dass die islamischen Staaten endlich demokratisiert werden, damit die Menschen dort uns im Kampf gegen die Terroristen helfen können, weil die ja schließlich ihre Religion beschmutzen und nicht unsere. Es ist im übrigen schön zu sehen, dass Sie allmählich altersweise werden und jenen Diktatoren und Demagogen, die den gemäßigten Muslimen ihre fundamentalistische Kultur der Intoleranz und uns den befürchteten „clash of civilizations“ aufzwingen, entgegentreten wollen. Oder habe ich Sie da falsch verstanden?

7. Teilen Sie die Meinung, neben dem Mittleren und Nahen Osten sei »Russland die andere große Herausforderung für die globale Sicherheit« (so Zbigniew Brzezinski)? Oder teilen Sie unser Urteil, dass Russland seit Gorbatschow nirgendwo seine Grenzen militärisch verletzt und sich nach außen friedlicher verhalten hat als jemals in zaristischen oder sowjetischen Zeiten? Sollen die geplanten ABM-(Antiraketen-)Stellungen in Polen und Tschechien dem Schutz dieser beiden Staaten dienen und dem Schutz der USA – oder sollen sie lediglich Russland einschüchtern? Akzeptieren Sie die weltpolitische und die weltwirtschaftliche Rolle Russlands?

Hui, das sind aber viele Fragen auf einmal! Also der Reihe nach: Die konventionellen Streitkräfte Russlands sind auf absehbare Zeit sicherlich keine militärische Bedrohung mehr, sofern wir sie durch übertriebene einseitige Abrüstung nicht wieder dazu machen. Das geplante ABM-System hingegen ist nicht gegen Russland gerichtet (was angesichts von einem Dutzend Abfangraketen für tausende von Atomsprengköpfen auch ziemlich sinnlos wäre), sondern gegen Schurkenstaaten wie den Iran. Russland sollte seine Sorgen daher lieber auf die dort herrschende 72-Jungfrauen-Fraktion richten, statt den Mullahs bei der Vorbereitung des angestrebten Armageddon auch noch zu helfen. Was Ihre Unterfrage der weltwirtschaftlichen Rolle Russlands angeht, so hängt die Antwort ganz von dessen verantwortungsvollem Umgang mit besagter Rolle ab. Also pfeifen Sie den deutschen Erfüllungsgehilfen des russischen Energieimperialismus im Interesse der SPD-Annalen lieber wieder nach Hannover zurück, bevor er sich die Finger allzu schmutzig gemacht hat.

8. Akzeptieren Sie die weltwirtschaftliche und weltpolitische Rolle Chinas? Werden Sie China endlich zu den Weltgipfeln einladen?

Auch das hängt ganz davon ab, wie China sich entwickelt. Wenn es demokratisch wird, dann ist das Reich der Mitte herzlich willkommen auf dem Platz an der Sonne. Falls es sich aber nur zu einer modernisierten nationalistischen Diktatur in der Art eines HighTech-Pinochet-Regimes – bloß blutiger und gefährlicher – weiterentwickelt, ist jeder Gipfel, an dem seine Führer teilnehmen, höchstens ein solcher der Frechheit.

9. Werden Sie Amerikas Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag erfüllen? Werden Sie den ABM-Vertrag zur Verhinderung eines neuen Rüstungswettlaufes mit Antiraketenwaffen wiederherstellen, den Ihr Amtsvorgänger unklugerweise gekündigt hat? Werden Sie die Anpassung des KSE-Vertrages über konventionelle Streitkräfte in Europa endlich ratifizieren, was Ihr Amtsvorgänger bisher verweigert hat?

Es ist ausgesprochen erheiternd, dass ein Sozialdemokrat atomaren Offensivwaffen den Vorrang vor konventionellen Abwehrsystemen gibt und das dann auch noch vertraglich festgeschrieben sehen will. Das gerade dort früher gerne propagierte Konzept der strukturellen Nichtangriffsfähigkeit dürfte damit auch in SPD-Kreisen endgültig vom Tisch sein. Statt dessen gilt in Abwandlung eines bekannten 80er-Jahre Slogans wieder „Stoppt die Raketenabwehr! Der Atomkrieg gehört auf die Erde.“

10. Nachdem zwei amerikanische Präsidenten dem Kyoto-Protokoll nicht beigetreten sind: Wird Amerika sich künftig an einer vertraglich fixierten weltweiten Beschränkung der Emission von Treibhausgasen beteiligen?

Keine Sorge, Herr Schmidt, auch wenn Sie bei nebensächlichen Themen wie islamistischem Terrorismus, Vernichtungsdrohungen gegen Israel, ausgewachsenen Kriegen und straflosen Völkermorden von den jetzt noch im Rennen befindlichen Präsidentschaftsanwärtern (mit Ausnahme vielleicht des Kandidaten des Ku-Klux-Klan) voraussichtlich bitter enttäuscht sein werden, bei dieser entscheidenden Frage kann Entwarnung gegeben werden: Der nächste Präsident wird voraussichtlich im europäischen Sinne seinen Teil dazu tun, dass die für 2050 prognostizierten Temperaturen doch erst 2051 erreicht werden.

11. Wird Ihre Haushalts- und Finanzpolitik anstreben, die hoch defizitäre Außenbilanz ins Gleichgewicht zu bringen? Wird Amerika aufhören, einen großen Teil der Ersparnisse und der Kapitalbildung anderer Nationen zu verbrauchen? Treten Sie für eine vereinbarte Ordnung und Aufsicht über die hoch spekulativen globalen Finanzmärkte ein?

Aber Herr Schmidt! Meinen sie ernsthaft, dass jemand mit Ihrer wirtschaftlichen Bilanz in der Position ist, US-Politikern derart oberlehrerhafte Fragen zu stellen? Wollen sie wirklich, dass ihnen einer von denen am Ende die Gegenfrage stellt, wie sie es denn zu Ihrer Zeit mit den Ersparnissen und der Kapitalbildung auch nur der eigenen Bevölkerung gehalten haben? Na eben, also nächste Frage.

12. Ist die Charta der Vereinten Nationen auch für Amerika geltendes Völkerrecht?

Das wollen wir doch hoffen! Leider sehen die Vereinten Nationen das ein wenig anders und verhöhnen die eigene Charta täglich aufs neue, indem sie brutalste Terrorregime in den Menschenrechtsrat berufen und arabische Kriegsverbrecher fast im Wochentakt israelische Kollateralschäden verdammen lassen. Aber falls der republikanische Kandidat McCain Präsident wird und mit seiner Idee einer „Liga der Demokratien“ tatsächlich Ernst machen sollte, besteht eine reelle Chance, dass dem Völkerrecht und der Charta der Vereinten Nationen wieder zu neuem Leben verholfen wird. Nur ob das gerade in Ihrer Partei begrüßt wird, da habe ich so meine ernsten Zweifel…

~ von Paul13 - Montag, 11. Februar 2008.

22 Antworten to “12 Antworten an Helmut Schmidt”

  1. Genial, wegen so was lese ich NBFS.

    Nachdem du ihn so getriezt hast, hättest du ihm ruhig auch mal ein kleines Zuckerl gönnen können — für Loki und Helmut einen vom POTUS unterschriebenen Raucherfreibrief, die License to Smoke!

  2. Großartig!

  3. Der Schmidt kann vielleicht noch selber rauchen, schreiben lässt er bestimmt von einem Namensvetter bei den Jusos. Allein schon die Art und Weise sich einen US-Präsidenten zu basteln ist nur peinlich. Peinlich ist auch die ZEIT, die ihn bei der senilen Selbstdemontage unterstützt.

  4. Aber um hier eine kurze Lanze für die ZEIT zu brechen, seih darauf verwiesen, dass neben Schmidts Ausführungen der zweite Artikel auf der Frontpage der Printausgabe Joffes „Kreuz des Südens“ war. (http://www.zeit.de/2008/07/01-Afghanistan?page=1)
    Neben offensichtlicher Senilität also auch realistische und eloquente Überlegung auf einer Seite, soviel Pluralismus gibt’s sonst nirgends.

  5. Von Nordbahnen hat Helmut Schmidt wohl auch noch nie etwas gehört, sonst wüsste er, dass russische Atomraketen gar nicht über Polen fliegen würde, um Amerika zu erreichen.

    Dabei ist der alte Helmut noch einer der vernünftigeren der SPD, schließlich hat er den NATO Doppelbeschluss durchgeboxt und damit Willy Brandts Appeasementpolitik teilweise beendet.

    Nur bei einer Sache sollte man nicht so optimistisch sein: Demokratie in Afghanistan… Paul, glaubst du wirklich, dass in Afghanistan in den nächsten 20 Jahren eine Demokratie entsteht? Gerade wurde wieder ein Journalist wegen liberaler Koranübersetzung zum Tode verurteilt. Nahezu alle Politiker Afghanistans lassen sich als Islamisten einstufen.
    Wenn jemand vom Islam zum Christentum konvertiert, gehen in Afgh. tausende auf die Straßen. Hat schonmal jemand von einer Demonstration für Menschenrechte in Afgh. gehört?

  6. @Tyrion
    „Dabei ist der alte Helmut noch einer der vernünftigeren der SPD, schließlich hat er den NATO Doppelbeschluss durchgeboxt und damit Willy Brandts Appeasementpolitik teilweise beendet.“

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat Schmidt zwar den Nato-Doppelbeschluss durchgeboxt, aber als er im Parlament zur Abstimmung stand, hat er gegen ihn gestimmt.

    Obwohl Schmidt für meinen Geschmack momentan reichlich viel dummes Zeug erzählt, höre ich ihn trotzdem gerne reden.
    Er hat nicht diesen penetranten staatstragenden Ton, den Kohl und alle Kanzler nach ihm gehabt haben. Er redet wie ein hanseatischer Kaufmann, das kann man gut ertragen.

  7. @Paul
    Köstlich!

    @alibaba
    Vielleicht darf Schmidt als Herausgeber seine Macht für seine senile Selbstdemotage nutzen ;-)

    @Olli
    Danke für den Link!

  8. Jepp, gibt schlimmere als Schmidt.

    Aber warum hacken alle so auf den Erkenntnissen der US Geheimdienste bezüglich Irans Atomprogramm rum ?

    Ist ja nicht gerade so, das die deutschen Geheimdienste keine Eigenen Erkenntnisse in Sachen Waffenschmuggel, DualUse Gütern, TechnologieTransfer und Staatsterrorismus (Mykonos, Anyone ?) haben…

    Damals hätte man das ganze in die Schlagzeile fassen können:
    „Hurra ! CIA Sagt Theran baut nicht mehr an Atomraketen – deutsche Wirtschaft darf wieder Raketen und Atomtechnik in den Iran liefern !“

  9. @ Tyrion

    Nicht in 20 Jahren. Eher in 10. Wenn unsere Soldaten für die Freiheit Afghanistans sterben, können wir dort auch bestimmte Forderungen durchsetzen, die die dortige Regierung schon im Eigeninteresse kaum ignorieren kann. Und in dem Maße, wie die Menschen dort die Früchte von Freiheit und Wohlstand genießen, werden sie auch von archaischen Vorstellungen Abstand nehmen.

  10. @ lebowski

    Schmidt ist sicher einer der besten, die wir hatten. Aber das macht es ja gerade so traurig. Seine Zeit war die defensive Realpolitik, nicht die offensive Rettung der Welt. Und deshalb würde er grandios scheitern, wenn er heute nicht nur reden würde, sondern noch was zu sagen hätte.

  11. @ Rene: Wenn Du mir erklärst, wo die Verhandlungsbasis zwischen westlichen Demokratien und den Behindertensprengern der Al Qaeda liegt, dann bin ich dafür sofort mit dem Bomben aufzuhören und werde den Weltuntergang mit Dir gemeinsam verhindern. Der Weltuntergang wird meiner Meinung nach überschätzt. Der wurde schon im Mittelalter angekündigt und hat uns bis heute immer noch nicht ausgelöscht.

  12. @ Rene

    Na, bist Du mal wieder im Lande? Was macht eigentlich Dein Text, den Du mir noch schicken wolltest, damit wir mal über Deine Vorstellungen zur Rettung der Welt diskutieren können? Und hast Du kissinger gesehen? ;-)

  13. Schmidt Realpolitiker?
    Er hat sich damals schon ueberschaetz und tut es noch heute.
    Seine Meinungen und Taten zum martial law in Polen waren bezeichnend. Seine Kritik an Reagan zur Unterstuetzung der Oposition und sein Untergraben der US Position spricht heute noch Baende. Sein rumgeheuel ueber Reagans Rhetorik in Richtung SU ist heute noch mehr als traurig.
    Das einzige vor dem Schmidt Angst hatte ist das sein Zigarreten Machorka heissen und sein Bier in der Kanzleramtskantine in Rubel bezahlen haette muessen. Die Geschichte fing doch schon unter Carter an als er die Entwicklung der Neutronenbombe unterbrach und richtig Spassig wurde es dann als die West-Europaer um die Stationirung von Mittelstreckenraketen bat, diese dann von Carter abgelehnt wurden. Mit Reagan kam dann ein Mann der gewillt war sich darauf einzulassen aber bitte solle er dann schoen leise tun wenn es nach Schmidt gegangen waere. Ansonsten immer schoen weiter wie bisher, Mitteleuropa, egal.
    Hat aber nicht funktioniert, Reagan hat im klar gemacht wie seine Politik aussehen wird. Da flogen ganz schoen die fetzen.

  14. @Rene
    Lass mich mal ueberlegen?
    Reagan= Unterstuezung der Oposition gegen das Moskautreue Regime in Polen in Form der Kommunistischen Partei und die Einsetzung des Kriegsrechtes den Moskautreuen General Jaruzelski.

    Schmidt= Ist mir doch egal was da in Polen passiert und ihr stoert unsere Tauschgeschaefte mit Polen. Ueberhaupt das Telefon klingelt wie bloed und die drohen mir ein Ende der Geschaefte und Besuchsrechte in der DDR an ausserdem wollen die uns den billigen Gashahn abdrehen.
    Reagan= Wirtschaftliche Sanktionen gegen die SU
    Schmidt= Weinen weil die Tauschgesschaefte Stahlroehren gegen Gas nicht funktioniert.

    Sollte man aber eigentlich wissen wenn man wie Du schon Paul kritisierst. Ich jedenfalls habe da meine Hausaufgaben gemacht wenn ich Paul meine andere Meinung darlege.
    Solltest Du auch mal versuchen vieleicht laesst sich dann jemand mal auf eine ernsthafte Diskussion mit dir ein.

    Zudem habe ich mal gerade wirderlegt das alle „Juenger“ von Paule sind. In einigen Dingen sind Paul und ich glaube ich durchaus unterschiedlicher Meinung in der Sache Freiheit und Demokratie aber nicht. Da teilen wir soweit ich das beurteilen kann unsere Werte.

  15. Niemand hat Ronald Reagan als Menschenfreund dargestellt, ich habe die Positionen von Herrn Schmidt kritisiert.
    Aber nun gut
    Iran-Contra Affaere= Schrott ist aber Carter zu verdanken
    Nicaragua= Alernative?
    Panama= Alternative
    Die paar Diktaturen in Suedostasien= Welche?
    Achsen nach Riad= Zum damaligen Zeitpunkt im Hinblick auf Afhanistan unumgaenglich (wer im Glashaus sitzt sollte diesen Punkt aber besser verschweigen. Ich sage nur Leo II nach Riad)

    Aufruestung der Mushaheddin= Richtig (es wurden nicht daraus die Taliban, wann begreiffst Du das endlich das wird auch durch staendige Wiederhohlungen nicht richtig).

    Aufruestung des Iraqs= Kannst Du uns nicht wirklich meinen, das waren erst die Russen und dann die Europoaer allen voran Frankreich und Deutschland.

    Ohne diesen boesen Necon (der er niemals war) wuerde Europa heute noch geteilt sein und Millionen von Menschen unter dem Joch der Kommunisten ihr dasein fristen.Mag sein das Dir dieser Gedanke gefaellt wird deswegen aber nicht besser.
    Also haben diese Fehlleistungen dieses Kriegstreibers dafuer gesorgt das Europa heute sicherer und freier ist.
    Da sage ich doch danke lieber Kriegstreiber.
    Das gleiche gilt fuer mich auch fuer den sogenannten Kriegstreiber Bush. Iraq hat eine Chance Afghanistan hat eine Chance (hoffentlich werden sie sie nutzen).
    Mit Freaks und Wieseln haetten sie diese nicht.

  16. Na das sehen die Mittel- und Osteuropaer aber anders die nennen auch schon mal Strassen und Plaetze nach Ronny oder Geoerg H. zum Dank das die USA sie im Gegensatz zu Westdeutschland nicht unterstuetzt haben. Helmut Schmidt bekommt dort garantiert keinen Strassennamen ;-)
    Tja und was ist aus dem Grossteil der Diktaruren in Suedost Asien geworden? Oder Suedkorea und Taiwan? Haben die sich mit Hilfe der USA zu Demokratien entwickelt? Das war Realpolitik der 80er und 90er wie sie damals funktionierte. Die besten Beispiele fuer die Zukunft und die Gegenwart. Klare Ansage, du willst weiter mitspielen obwohl wir keinen Grund mehr haben dich mitspielen zu lassen? Gut werde eine Demokratie. Du hast soundso lange Zeit wir werden dir dabei helfen. Wenn nicht lebe mit den Folgen.
    Was die Aufruestung des Iraqs angeht sehen da die Zahlen anders aus als Du es gerne haettest (selbst Daenemark hat mehr geliefert als die USA) und auch die Iaqer sehen das anders.Besonders lustig ist da der Spitzname Jaque Iraq.
    Soviel zum Thema nachdenken. Du liegst also in fast allen Punkten daneben und wehrst Dich mal wieder mit falschen Behauptungen an denen Du verzweifelt festhaelst egal wie bloed es schon wird.

    Deine Antworten, vor allem die Deine Sprueche zu Praesident Reagan zeigen mir das es wenig Sinn macht mit Dir zu reden. Ich haette es wissen muessen.

  17. @ Rene: Al Qaeda ist eine Bewegung radikaler Islamisten die nach der Vereinigung aller Muslime in einem theokratisch-totalitären Kalifat strebt. Von diesem aus soll dann der Rest der Welt unterworfen und zum Islam konvertiert werden.
    Das wäre das Wichtigste in zwei Sätzen.
    Natürlich hast Du Recht: Die Welt besteht nicht nur aus Al Qaeda, sondern auch noch aus chinesischen nationalistischen Kapitalkommunisten, südamerikanischen Pseudorevolutionären, deutschen Neonazis, linken Antisemiten und Tofusuppe-schlürfenden Ökokriegern. Die sind natürlich auch alle toll.
    Trotz aller Defizite bleibt die marktwirtschaftliche Demokratie aber das Modell, welches Menschenrechte, Freiheit und Wohlstand am effektivsten schützt. Und Bush ist nicht Hitler. Wie kann man nur die Zivilisation so sehr hassen, die einem erst das Recht enräumt so große Töne zu spucken? Wie immer an dieser Stelle empfehle ich einen Besuch in Simbabwe. Das sollte einiges klären. Obwohl es da keine Al Qaeda-Zellen gibt.

  18. @Paul: ich bewundere deinen Optimismus :-(.
    Wenn man Afghanistan schon mit Westdeutschland und Japan vergleichen will, sollte man nicht vergessen, dass (in Westdeutschland zumindest, wie viele waren es in Japan?) dort mehrere Millionen „Besatzer“ stationiert waren.

    In Afghanistan sind es gerade mal knapp 50000.

  19. @ Tyrion

    Die Zeiten solcher Massenheere sind erstens vorbei und zweitens waren es gar nicht so viele Besatzer. Die brauchte man nur, um den eigentlichen Krieg zu gewinnen und „mission accomplished“ verkünden zu können, danach wurden sie so schnell demobilisiert wie möglich.

    Letztlich ist es so, daß das gegen den Willen der Afghanen auch mit 500.000 Mann nicht zu schaffen ist. Und das ist auch gut so. Aber das ist ja das schöne an der Demokratie, das ist dann auch gar nicht nötig. Denn wenn die Afghanen dahinter stehen, machen sie den Job irgendwann selbst.

  20. @ Paul

    Sicherlich. Und die 160.000 troops sind im Irak zur Erholung und sollen so schnell wie möglich demobilisiert. Ja,ja.

    Aber das ist ja auch nicht mehr wichtig. Denn der nächste Präsident der USA heißt Obama. Because – yes we can:

  21. @no more republicans
    Nur hat er uns immer noch nicht gesagt was wir den koennen sollen seiner Meinung nach. Ich warte da immer noch auf irgend etwas das mir sagt fuer was der Mann eigentlich steht.

  22. Auch nicht schlecht:

    Liebe Europäer.

    Hö hö.

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