Wer zweimal lügt, dem glaubt man umso lieber


Daß die Palästinenser falsch spielen, ist ja nichts wirklich neues, aber daß sie die im Ärmel versteckten Asse jetzt so offen auf den Tisch legen, erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, daß sie entweder extrem bescheuert oder unglaublich dreist sind. Möglicherweise wollen sie damit aber auch einfach nur ihre Verachtung des Westens demonstrieren, indem sie dessen Journalisten durch bewußt schlecht getarnte Lügen demütigen, im Wissen, daß die jede noch so offenkundige Falschbehauptung trotzdem weiterverbreiten:

Bei mindestens zwei Anlässen in dieser Woche inszenierte die Hamas Dunkelheitsszenen als Teil ihrer Kampagne, die politischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Gazastreifen zu beenden, so palästinensische Journalisten am Mittwoch.

Im ersten Fall waren Journalisten, die eingeladen wurden, über ein Treffen der Hamas-Regierung zu berichten, überrascht zu sehen, wie Premierminister Ismail Haniyeh und seine Minister um einen Tisch mit brennenden Kerzen saßen.

[…] „Sie hatten die Vorhänge in den Räumen zugezogen, um den Eindruck zu erwecken, dass auch die Hamas-Führer unter dem Stromausfall litten“, berichtete ein Journalist der Jerusalem Post. „Es war offensichtlich, dass die ganze Sache inszeniert wurde“.

Doch die Rezeption der plötzlich aufgetretenen, interessanterweise nur vom Gazastreifen aus zu beobachtenden Sonnenfinsternis war nicht das einzige, was einen am Verstand von Massenmedien, UNO-Kommissionen und Menschenrechtsorganisationen zweifeln läßt. Denn auch das Timing der gesamten „Hungermarschs“ war so unglaublich schlecht, daß wenn man nicht auf die außerordentliche Dummheit der Palästina-Nostalgiker setzen könnte, die Hamas sich eigentlich für alle Zeiten lächerlich gemacht haben müßte:

[…] Freitags und samstags wird wegen Feiertag ohnehin nichts geliefert. Dennoch startete die Hamas schon am Sonntag früh mit dem Abschalten des Kraftwerks im Gazastreifen ihre konzertierte Kampagne des plötzlichen Notleidens der Menschen infolge der israelischen Blockade. Gleichwohl floss weiterhin israelischer Strom und deckte über 80 Prozent Bedarfs in Gaza. Und die Tanks des palästinensischen Kraftwerks waren doch erst am Donnerstag gefüllt worden. Pünktlich zu den Nachrichtensendungen in Israel und Europa, am Sonntag um 19:00 Uhr MEZ, standen in Gaza hunderte Kinder mit Kerzen bereit, als die Hamas den Strom ganz ausschaltete.

Da muß das letzte Wochenende in Gaza offenbar ganz schön hart gewesen sein. Gezielt soviele Vorräte auf den Kopf zu hauen, daß man binnen dreier Tage eine humanitäre Katastrophe erzeugt, haben selbst die übelsten kommunistischen Regime nicht in so einer kurzen Zeitspanne geschafft, und daß Islamisten unbemerkt so verschwenderische Orgien feiern, ist nur schwer vorstellbar. Andererseits entgehen der internationalen Öffentlichkeit natürlich auch noch ganz andere Ereignisse, ohne daß der UN-Sicherheitsrat sich zu einer Resolution zum Schutz der armen Palästinenser genötigt sieht:

[…] Tausende Demonstrantinnen von Hamas-Frauenorganisationen wurden zur ägyptischen Grenze bei Rafah vorgeschickt, um physisch die Blockade zu durchbrechen. Ägyptische Soldaten schossen mit scharfer Munition in die Menge. Mindestens eine Frau starb. Dutzende erlitten Verletzungen.

Dieses bewußte Wegschauen angesichts der aktuellen Ereignisse ist um so erstaunlicher, als das Wissen um die Hungersnot von 2008 es durchaus binnen weniger Stunden ins kollektive Bewußtsein der Menschheit geschafft hat, und das, obwohl sich die von den Zionisten geknechteten und von der Welt verlassenen Palästinenser mit dem Geld, daß sie angeblich nicht haben, gleichzeitig zum größten Einkaufsbummel der Geschichte aufgemacht haben:

Tag zwei nach dem Mauerfall von Gaza: Es herrscht Jahrmarktsstimmung an der Grenze. Die Menschen strahlen, sei es wegen lang erwarteter Familienzusammenführungen oder weil sie sich ihrem Konsumrausch hingeben können. […] Bereits im Morgengrauen strömten Hunderttausende Palästinenser ins vorher unerreichbare Nachbarland, um zu kaufen, was ihnen daheim zum Leben fehlt.

Wohl nicht nur zum Leben. Zum Töten werden sie auch das eine oder andere finden.

~ von Paul13 - Freitag, 25. Januar 2008.

27 Antworten to “Wer zweimal lügt, dem glaubt man umso lieber”

  1. Vielleicht ist es bei den europäischen Medien einfach die Angst davor, offen zuzugeben, dass man jahrelang nur Sch…e geschrieben hat. Also schreibt man den gleichen Sch.. weiter und tut gleichzeitig so, als ob man das Spiel der Hamas durchschaut hat.

  2. @ lebowski

    Das könnte es ungefähr treffen. Der Riss geht teilweise durch ein und das selbe Medium. So war der Inszenierungscharakter auf http://www.tagesschau.de recht genau beschrieben, und auch über die wirklichen Benzin- und Stromlieferungen wurde berichtet. Aber nur im Internet, während genau diese Informationen in den Sendungen des gleichen Tages fehlten und wieder die „humitäre Katastrophe“ im Vordergrund stand. Ist das nun gezielte Verblödung der Fernsehgucker und schon Schizophrenie?

  3. Okay, ich habe wieder den Spiegel gelesen, mea culpa. Und wie könnte es anders sein, es hat sich voll gelohnt: Ein Video habe ich mir dort leider angeschaut, irgendsoein Reuters Verschnitt über die Palis an der Ägyptischen Grenze, die auf einmal keine mehr war: http://www.spiegel.de/video/video-26256.html
    Da musste ich doch glatt beobachten, wie uniformierte Muslime ägyptischer Streitkräfte mit Hunden und Wasserwerfern auf die wehrlosen Palis stürmen, deren Kinder mit ellenfetten Knüppel angehen und noch sonstwie rüde angehen. Kein schönes Bild, während man eindeutig sieht, wie die armen „notleidenen“ Palis doch nur ingekaufte Schafe, Motorräder und Lebensmittel auf ihre Seite zu schsffen versuchen – ganz harmlos: Bedürftige Palis halt, die zu überleben versuchen, was die doofen „USA und Israel!!!“ für eine angeblich notwendige Blockade derzeit halten.

    Soweit so gut, ich sitze schließlich auf der Israelischen Seite im feinen Ramat Gan, was geht es also mich an.

    Aber, aber, aber: Nebenher, wie bei jedem anständigen Interaktiven der was auf sich hält, lief auch meine Glotze, und zwar zufällig die britischen SKY NEWS mit ihren ununterbrochenen Nachrichten; und was denkst Du denn, auch die waren dicke im Geschäft mit Bildern aus Nah Ost und den Palis. Doch was sehe ich: SKY NEWS ist am selben Tatort wie das Spiegel Online Video, zur selben Zeit, zum selben Thema, bei den selben Menschen. Doch bei SKY NEWS sieht das alles ganz anders aus: Da überrennen zahlenmäßig bei weitem überlegene Palästinenser eine Handvoll überforderter Ägypter, die vor laufenen Kameras in ihren Uniformen nicht einfach Reißaus nehmen können. Und ein Hagel von faustgroßen Steinen regnet auf sie nieder, weil die Palästinenser mal wieder keine Gnade kennen, jedoch ahnen, dass die Soldaten der anderen Seite keinen Schießbefehl parat haben. Und die Palästinenser marschieren gewaltsam nach Ägypten ein. Glaubst Du nicht? 40 ägzptische Sicherheitskräfte wurden erbarmungslos verletzt, einige fast getötet. Guckst Du jetzt: http://video.news.sky.com/skynews/video/?&videoSourceID=1301958&flashURL=/feeds/skynews/latest/flash/gaza_crossing_0800_230108.flv

    Same hour, same people, same place, but two different news stories – thanks to Spiegel: Der zeigt Steinewerfer einfach überhaupt nicht und einen brutalen Bulldozer der Palästinenser kommentiert man lässig mit „Der sorgt für freie Fahrt!“.

    Mach mal den Test: Musst Du beide Videos gucken!

  4. @Katzenelson
    Danke für die Infos und Links.

    Beim Spiegel wird es „ganz deutlich“ gesagt: Ägypten steht unter Druck durch die USA und Israel… „Erklärt“ wohl alles. Die Frage ist: Werden die Spiegel-Berichte aus Überzeugung so produziert oder weil man eine Zielgruppe bedienen will? Eigentlich egal – ist aber bezeichnend für die journalistischen Kultur an der Alster.

  5. Es ist meine Einschätzung, dass beim Spiegel zumindest ein Teil Überzeugung, ja Sympathie vorherrschen muss, so krass kann man gegen den eigenen Geschmack zugunsten einer Lesergruppe auf Dauer doch gar nicht verstoßen und -fälschen: Nicht einen Steinewerfer im Video, wo schon Sky News sparsam war und man dennoch den Hagel auf die Schutzschilder deutlich niederprasseln hört, da wurde schon sehr heftig geschnitten beim Spiegel – übrigens auch bei den englischen Kollegen, die es irgendwie geschafft haben, hässliche Steinewerfer selbst aus dem Bild zu rauszuhalten. Ergo: Es müssen sehr heftige Bilder vor Ort gewesen sein, die den Palis ziemlich geschadet hätten, was auch sonst.

    Wie konnte es auch heute wieder sein, dass bei fast vierzig verletzten ägyptischen Sicherheitskräften vor laufenen Kameras keine Werfer gesichtet wurden? Sie wurden ja schon – allerdings nicht gezeigt. Der notfalls kritischen Öffentlichkeit bleibt das Hingucken erspart. Das ist eine Art der Zensur, die im Schriftlichen großzügiger ist und da noch berichtet: „At least 36 Egyptian security personnel have been hospitalized, including some in critical condition, as a result of violent incidents with Palestinians on the Gaza border, the Egyptian foreign minister said Saturday. Egyptian Foreign Minister Ahmed Aboul Gheit told reporters following a meeting with the Egyptian president and several cabinet ministers, that between 10 and 12 riot policemen and 26 border guards, including two senior officers, were all in the hospital, some in danger of losing their lives, due to ‚actions by Palestinian elements‘ over the course of the last two days.“

    Bloß: Wo sind die Bilder all der Kameras hin?

  6. Ach so: Die verletzten blutüberströmten Ägypter und ihre ergiebigen Platzwunden darf natürlich auch niemand sehen, obwohl sie sicherlich wer auf Filmband hat, während man Palis gerne doch mal bis in die Leichenhalle folgt für ein paar geschmacklose Opferbilder, nicht?

    Ich sach nur: Schlamm drüber!

  7. Es ist vielleicht eine Kombination – es zeigt aber die Ethik dieser „Journalisten“. Paul hat das ja schon oft an anderen Beispielen aufgezeigt. Es ist einfach eine Frage der Zeit, bis jemand auftaucht und mit irgendeiner Diskussion (um Begriffe) von diesem traurigen Thema versucht abzulenken.

  8. Nun mag ich zwar weder den Spiegel noch den Broder nimmermehr, ber das gehört zum Thema: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531199,00.html

    Viel Spaß! ;-)

  9. Na denn als Link, sorry.

  10. Butter bei die Fische, 27. Januar, update:
    „Egyptian border guards are NOW authorized to return fire if attacked, said a security official speaking on customary condition of anonymity on the Egyptian side of Rafah. Over the past two days, 38 Egyptian security forces have been wounded – some seriously – after Palestinians hurled stones and shot at them at the border, according to Aboul Gheit.“
    Sach ich doch, die hatten Schießverbot und teils gar keine Schusswaffen dabei. Und die Palis haben es ihnen auf ihre Weise gedankt.

  11. @ Katzenelson

    Da werden sich die Ägypter noch ganz schön umgucken, was den überraschenden Familienbesuch der palästinensischen Brüder angeht.

  12. Katzenelson,

    vielen Dank, und Grüße nach Ramat Gan.

    War da nicht vor ca. 1 1/2 Jahren schon einmal die Grenze zwischen Gaza und Ägypten kurzzeitig offen, und war es damals nicht UMGEKEHRT — das heisst, die ÄGYPTER versuchten nach GAZA HINEIN zu kommen?

    Habe da so eine vage Erinnerung. (Wollten die armen Ägypter aus dem Sinai damals an die Fleischtöpfe der Alimentierung durch die UNRWA gelangen, oder was war das Motiv gewesen?)

  13. Mag sein, Silver Surfer – aber ich schaue lieber voraus (eine Marotte von mir): Das Ganze war wohl nur ein Probelauf für ein ähnliches Hamas Abenteuer in Richtung Israelische Grenze, so wird gemunkelt seit Tagen. Die IDF jedenfalls haben Schießbefehl, da kenne ich mich aus.

    Und pünktlich dazu lese ich gerade: „Meanwhile, Ahmed Youssef, a Hamas official whose statements are not always supported by the leadership, was quoted by the Palestinian Maan news agency warning that Gazans could next try to force open the main foot crossing into Israel, the Erez Terminal, continuing a „third Intifada“, or uprising, that they had begun at Rafah.“

    Na denne…

  14. Tja. Dass der Hamas das Leben der eigenen Leute sch…egal ist, wissen wir.

    Hamas will unbedingt ein Remake von George A. Romero’s Land of the Dead im Nahen Osten produzieren. Tausende, Abertausende von morituri, die auf den Maschenzaun zuwanken, von Maschinengewehrsalven niedergemäht werden, von ihren Hinterleuten übertrampelt werden, die wiederum selbst niedergemäht werden, bis den Verteidigern die Munition ausgeht oder diese am Ekel an sich selbst umkommen oder… die Europäische Union oder die Vereinten Nationen ein Machtwort sprechen!

    Bei dieser Vision geht dem gemeinen SPIEGEL-Redakteur einer in der Hose ab, er kommt noch nicht einmal mehr dazu, den Hosenlatz vorher zu öffnen! Was für eine onanistische Phantasie: der Aufstand der arabischen descamisados, die ihre entblößte Brust dem Unterdrücker darbieten: da können doch nicht einmal die bösen Israelis widerstehen, da muss doch der übermächtige zionistische Unterdrücker die Waffen strecken!

    Liebe SPIEGEL-Redakteure, halten zu Gnaden, aber noch sind weder die EU noch die UN der Weltpolizist. Was aus Israel wird, das wird letztlich in Culver City, Peoria, Sacramento, und Kalamazoo entschieden.

    Und dem gemeinen Amerikaner ist immer noch der OUTLAW JOSEY WALES, der ungerührter Miene eine ganze Kompanie von unbewaffneten Soldaten mit der GATLING GUN niedermäht, weil sie seine Familie ausgelöscht haben, lieber als eine Bande Strolche, die sich als Mahatma Gandhi verkleiden.

    Und die Israelis sind nun mal empfindlich, wenn es um ihre Auslöschng geht.

    Euer Wunsch, liebe Hamas und SPIEGEL-Redaktion, geht möglicherweise in Erfüllung, nur kommt dann nicht heulend zu mir, wenn die Konsequenzen nicht euren Wünschen entsprechen.

  15. :-p — .

  16. @ Katzenelson

    Das mit dem Marsch auf Erez hat debka schon am Donnerstag gemeldet:

    https://nbfs.wordpress.com/2008/01/24/heute-gehort-uns-der-sinai-morgen-ganz-israel/

    Da scheint was dran zu sein. Broder hat’s im SPIEGEL jetzt auch angesprochen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531199,00.html

  17. Nun, ich sehe nicht, wie Israel in dieser Angelegenheit verlieren könnte, wenn es denn zu einem Sturm auf Erez kommt. Hamas schürt das Chaos nach allen Seiten, unter den eigenen Leuten in Gaza, gegen Fatah in der Westbank, gegen Mubarak in Ägypten und gegen die Israelis sowieso. Ein provoziertes „Masssaker!!!“ sollte der öffentlichen Meinung keine Kopfzerbrechen bescheren, allenfalls werden Medien wie der Spiegel peinlich, peinlich berührt. Die Taktik, durch Chaos politische Gespräche zu erzwingen, wird nicht aufgehen. Und ein Palästinensisches Recht auf gewaltsame Grenzverletzung gibt es ja eigentlich auch noch immer nicht. Israel soll es recht sein: In den USA sind noch ein paar Monate lang Wahlen, dort kann sich niemand leisten, uns hier um Zurückhaltung anzugehen. Das dürfte sogar Großmutter Olmert freuen, denn ein bisschen mediale Ablenkung vom erscheinenden Winograd-Bericht diese Tage kann ja nicht schaden – Ehud Barak wird es schon richten.

    So come on you filthy Hamas freaks, give it your best shot!

  18. Schnöde Anmerkung:

    Ich versuche, meinen eigenen wordpress Blog (http://katzenelson.wordpress.com/) von leidigen Nah Ost Themen unbelastet zu führen, wie lange das auch immer mir gelingen wird, und so bin ich also hin und wieder hier unterwegs – nehmt es weiterhin mit Fassung bei all der Gastfreundschaft! ;-)

    Aus Israel,

    Katzenelson,
    stets dem Dank verpflichtet…

  19. @ Katzenelson

    Kein problem, im Gegenteil! Das ist mir sogar sehr willkommen.

  20. Noch mal kurz was zur Klarstellung meines vorigen Postings in diesem Thread.

    Die Hamas WILL, dass Zivilisten aus Gaza als Grenzverletzer massenhaft in israelisches Mündungsfeuer laufen („Breakout from Gaza“, wie in einem der Romero ZOMBIE-Filme).

    Ich erlaubte mir, sardonisch anzumerken, dass die Israelis, wenn es ganz knüppelhart kommt und es um ihre Existenz kommt, das Nötige tun würden und sei es auch noch so ein blutiges Gemetzel.

    Jedoch WOLLEN das die Israelis NICHT und sie werden es auch zu vermeiden wissen. Es wird eine Mischung aus Polizeitaktik bei Riesendemos (wie die G8-Demos in den Industrieländern) sein, dazu Elemente von pioniertechnischen Maßnahmen (Kanalisierung von Menschenströmen mittels aufgeschütteten Erdwällen, Einbeziehung natürlicher Hindernisse) und sowenig Waffengebrauch wie gerade noch eben vertretbar.

    Es wird kein massenhaftes Abschlachten geben, auch wenn die Hamas das noch so sehr will. Die israelischen Einsatzkräfte werden sogar einige Todesopfer in den eigenen Reihen in Kauf nehmen, um das zu verhindern. Eben so, wie es bisher immer gehandhabt wurde.

    Damit habe ich mich nun hoffentlich klar genung ausgedrückt.

  21. [quote]Die israelischen Einsatzkräfte werden sogar einige Todesopfer in den eigenen Reihen in Kauf nehmen, um das zu verhindern.[/quote]Nicht ein einziges, keine Seele – und das ist gut so; darauf bitte Gift nehmen!

  22. Im Falle einer massenhaften illegalen Grenzverletzung durch Sprengung der Grenzbarriere und nachfolgenden Landnahme durch zehntausende einströmende Palästinenser:

    Wenn zur Rückgängigmachung dieser „Aktion“ die Wahl zwischen zwei Alternativen sein sollte,

    (1) 2.000 unbewaffnete (wenn auch nicht „unschuldige“) Palästinenser, darunter auch Frauen und Kinder, zu töten und dabei den Tod von 0 israelischen Truppenangehörigen einzukalkulieren, oder

    (2) 200 Palästinenser (darunter proportional weitaus weniger Frauen und Kinder) zu töten und dabei den Tod von 10 IDF-Angehörigen einzukalkulieren, dann

    wird die Alternative (2) verwirklicht. So war es in Jenin, so war es in Libanon, so war es immer. Das ist meine Schlussfolgerung aus der Geschichte von Israel im allgemeinen und Tsahal im besonderen.

  23. Wobei diese ganzen hypothetischen Szenarios vorne und hinten schief sind. Wenn nämlich tatsächlich alle Grenzverletzer unbewaffnet sein sollten, könnten sie auch keine israelischen Truppen umbringen.

    Also sind meine Beispiele konkret schlecht ausgestaltet.

    Ich hoffe aber, trotzdem das zu vermitteln, worauf es mir ankommt. Nämlich dass die IDF in der Vergangenheit eigene Verluste in Kauf genommen hat, um so die Anzahl von Toten unter den Palästinensern, insbesondere Zivilisten (und seien diese auch noch so sehr mitschuldig) möglichst gering zu halten.

  24. Jau – und hier mal wieder ein pseudo-romantisches Spiegel Gelaber zum leidigen Thema, in dem über zwei „heldenhafte!!!“ Seiten das Wort Terrorist nicht ein einziges Mal auftauchen durfte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531452,00.html

    Zahnweh ist ein Klacks dagegen!

  25. ihnen 5 liter blut abzuzapfen wird uns eine freude sein

  26. @ xy

    Daß Ihr keine Argumente habt, sondern nur mit Drohungen arbeiten könnt, wissen wir doch schon. Mußt Du jetzt doch nicht so deutlich sagen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: