Popanzbauen mit Marc Pitzke


Mike Huckabee ist der neue Star unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern. Mit Charme und flotten Bibelsprüchen erobert der religiöse Radikale die Herzen der Evangelikalen – und macht seinen Konkurrenten schwer zu schaffen.

Klar, Marcie-Baby, das hättest Du natürlich gerne, das kann ich mir lebhaft vorstellen. Erst einen religiösen Spinner zum Kandidaten hochschreiben, nur um den verhaßten Republikanern hinterher dann um so besser vorwerfen zu können, daß es sich bei ihnen um religiöse Spinner handelt, die religiösen Spinnern nachlaufen. Das wäre für Dich natürlich die perfekte Zielscheibe und gäbe Dir zudem doch noch eine Begründung, die USA im Erfolgsfall weitere vier Jahre heimzusuchen, weil letztlich kein anderer SPIEGEL-Korrespondent so schön gegen Amerika hetzen kann wie Du.

Doch nur weil die SPD das so handhabt, heißt das noch lange nicht, daß auch gleich jede andere Partei so blöd sein muß, die komplette Mitte zu vergraulen, nur um für die daraus unweigerlich resultierende Niederlage endlich mal wieder so richtigen Applaus von den Fundis in den eigenen Reihen zu bekommen. Aber träum ruhig weiter, spätestens wenn Hillary gewinnt, ist Dein Urlaub auf Leserkosten eh zu Ende, weil es dann nämlich keinen mehr interessiert, ob irgendeinem konservativen Provinzpolitiker nun der Beutel mit dem Uncle Ben’s Reis geplatzt ist oder nicht.

~ von Paul13 - Samstag, 22. Dezember 2007.

17 Antworten to “Popanzbauen mit Marc Pitzke”

  1. @Paul
    Mir ging es genauso, als ich das sah… Da wird wieder ein „Feind“ aufgebaut, wie seinerzeit bei Bush. Diese Hetzerei trägt ja noch heute Früchte – wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich über diesen jounrlistischen Schwachsinn nur lachen. Und MP wird auch bei Hillary solchen Sch… schreiben. Er kann nicht anders und es zahlt nun mal die Miete.

  2. Glaubt ihr, dass in diesem Wahlkampf nochmal ein richtiger Konservativer gewinnen kann?
    Thompson wird immer als lustlos beschrieben (obwohl er anfangs wie ein neuer Reagan gehandelt wurde) und Huckabee ist vielen wohl doch zu religiös.
    Giuliani und McCain sind in Fragen wie Abtreibung und Erderwärmung ziemlich liberal, bzw. mal sind sie dafür, mal dagegen.

    Wer wäre euer Wunschkandidat? Meiner: McCain. Der bekommt auf SPON einen unglaublich lobenden Artikel für einen Republikaner: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,524532,00.html.

  3. Stimmt, Huckabee hat weder in Umfragen zugelegt noch in der Aufmerksamkeit der Medien. Das bildet sich Marc Pitzke alles nur ein (oder will, dass wir es uns einbilden.) Oder was möchtest du uns mit dem Artikel sagen? Im Ernst, ich halte es auch für äußerst unwahrscheinlich, dass Huckabee das Rennen macht. Ich sehe aber nichts an dem Artikel, was etwas anderes nahelegen würde. Es gibt momentan objektiv ein gestiegenes Interesse an diesem Außenseiter – ein publizistisch keineswegs seltenes oder schwer erklärliches Phänomen. Pitzke beschreibt es, nicht mehr und nicht weniger.

  4. @Thomas
    Es geht nicht um die Siegchancen von Huckabee, sondern wie ein „Journalist“ versucht den Kandidatenzu diskreditieren. Das hat Paul aufgezeigt – einige Leute koennen/wollen das nicht erkennen.

  5. @S1IG: „Es geht nicht um die Siegchancen von Huckabee, sondern wie ein “Journalist” versucht den Kandidatenzu diskreditieren.“ Das habe ich aber ganz anders verstanden. Lies noch mal nach: Paul selbst bezeichnet Huckabee als „religiösen Spinner“. Er wirft M. Pitzke lediglich vor, diesen als „Popanz“ aufzubauen und „hochzuschreiben“, um dessen religiöse Spinnerei anschließend pauschal den Republikanern vorzuwerfen. Dabei kann keine Rede davon sein, dass Pitzke sich das alles ausgedacht hat, bloß um „gegen Amerika hetzen“ zu können. Er beschreibt lediglich das jüngst stark gewachsene Interesse der amerikanischen Öffentlichkeit an Huckabee, und das meiner Meinung nach durchaus korrekt. Dass er das aufgrund seiner eigenen politischen Präferenz mit klammheimlicher Freude tut, mag ja sein. Aber dazuerfinden brauchte er gar nichts. Wenn wir es hier mit einem „Popanz“ zu tun haben, dann wird er in erster Linie von den amerikanischen Medien und liberalen Meinungsführern aufgebaut. Pitzke hat das Phänomen nur beschrieben, und dass es ihm ganz gut in den Kram passt, heißt nicht, dass er es erfunden hat. Alle Klarheiten beseitigt? ;)

  6. @ Tyrion

    Bis zu diesem SPIEGEL-Artikel wäre McCain mein Wunschkandidat gewesen. Aber daß Oberrealo Kissinger auch für ihn ist, gibt mir dann doch zu denken. Ich fürchte, nach Bush kommt nicht mehr viel.

  7. @Thomas
    Nein – Klarheiten sind nicht beseitigt ;-) Pitzke ist als Schmierfink bekannt und was er hier macht, ist in bester Tradition. Er schreibt, was seine Leser hören wollen und das ist “gegen Amerika hetzen”. Er schiebt Huckabee einfach in eine Ecke – dabei erfindet er nicht, sonder übertreibt – das ist das Problem und das finde ich noch viel schlimmer. Mache Leute vergleichen diese Methoden mit denen von Goebbels oder (von) Schnitzler. Dieser Vergleich ist zum Teil richtig, aber gleichzeitig auch (Pitzke-mäßig) übertrieben.

    @Tyrion
    McCain hat viele gute Punkte – ich habe beim ihm manchmal das Gefühl – sein Endspurt wird noch stark.

    @Paul
    Wenn Kissinger was sagt, muss es nicht immer stimmen ;-)

  8. @ S1IG

    Mir wäre es aber weit lieber(man) gewesen, wenn er statt dessen Podhoretz auf seiner Seite hätte und Rudy dafür Kissinger gekriegt hätte. Naja, man kann nicht alles haben. Und ist eigentlich auch egal, am Ende gewinnt eh Hillary. :-)

  9. @S1IG: Den Namen Marc Pitzke assoziiere ich in erster Linie mit Stories vom Typ „Ich und mein iPhone“. Hetze gegen Amerika? Gut, er hat eindeutig liberale Sympathien, aber als „Hetze gegen Amerika“ kann man das allenfalls dann einstufen, wenn man „Amerika“ mit Bush gleichsetzt. (Was andere wiederum als „Hetze“ empfinden könnten.) Ich fürchte, in dem Punkt kommen wir nicht zusammen. Zu Huckabee: Was immer man von diesem Pitzke halten mag, er jubelt Huckabee weder hoch, um ihm zum „Popanz“ aufzubauen (Pauls Vorwurf) – das machen gerade die amerikanischen Medien – noch rückt er ihn weiter in die rechtsreligiöse Ecke als die amerikanischen Medien (dein Vorwurf).

  10. @ Thomas

    Oh, der Pitzke ist zwar in letzter Zeit etwas ruhiger geworden, aber in seinen besten Zeiten war sein Antiamerikanismus schon ziemlich widerlich. Und bei den Wahlkämpfen in den USA kam dann noch eine bis ins groteske einseitig verzerrte Sicht der Dinge dazu.

  11. @Thomas
    Wenn Du den Schmierfinken nur durch seine Stories a la „I bitch around about my nice toy iPhone“ kennst, dann hast Du ein Problem. Paul sagt es ja auch.
    Er ist ein Propagandist a la Goebbels und Schnitzler. Der Vorwurf des „Popanz“ geht nicht ums „Hochjubeln“, sondern um den Unsinn Huckabee in eine radikale Ecke zu ruecken. Ihn einfach zu diskreditieren. Das habe ich schon gesagt – Du hast hier nicht verstanden oder Du willst nicht. Wir brauchen auch nicht „zusammen kommen“ – ich zeige nur die Missverstaendnisse auf (aehnlich wie bei Jesus vs. Mohammed – da bist Du mir noch eine Antwort schuldig).

    @Paul
    Bitter, wenn man Pitzke auf iPhone-Geschichten reduziert – davon hat der Typ ja nun wirklich weniger Ahnung als vom ganzen Rest :-)

  12. @Paul, S1IG: Naja, vielleicht bin ich einfach kein ausreichend eifriger Pitzke-Leser, um zu wissen, was ihr meint. „Der Vorwurf des “Popanz” geht nicht ums ‚Hochjubeln‘ sondern um den Unsinn Huckabee in eine radikale Ecke zu ruecken. Ihn einfach zu diskreditieren. Das habe ich schon gesagt – Du hast hier nicht verstanden oder Du willst nicht“. Mitnichten, ich habe mich sogar explizit darauf bezogen (mein Post vom 23.12. 6:39). Verstanden habe ich deine Meinung sehr wohl, ich teile sie nur nicht. Oder bist du so von dir überzeugt, dass du es dir nur mit kognitiven Defiziten oder Bockigkeit erklären kannst, wenn jemand nicht deiner Meinung sein will?
    Was den „Unsinn, Huckabee in eine radikale Ecke zu ruecken“ betrifft – schau dir doch mal folgende Artikel aus den letzten Tagen an:

    http://tinyurl.com/34yswp
    http://tinyurl.com/2ykxhl
    http://tinyurl.com/yvo65q

    Aufs Geratewohl ausgewählt aus europäischen Blättern, die des Antiamerikanismus eher unverdächtig sind, und deren Darstellung dennoch absolut nicht hinter der von Pitzke in dem beanstandeten Artikel zurückbleibt. Daher bin ich ziemlich skeptisch, den Goebbels-Schnitzler-Vergleich ernstzunehmen. Mich nervt Pitzkes iPhone-Fetischismus daher nach wie vor mehr als sein Antiamerikanismus. ;) Frohes Fest.

    PS @S1IG: Ich wüsste nicht, was ich dir schuldig sein sollte, aber was immer es ist, es muss bis ins neue Jahr warten.

  13. @Thomas
    Noch mal – es geht nicht um Antiamerikanismus. Und in den zwei von Dir angeführten Artikel unterscheiden sich von Pitzke wesentlich – da wird nüchtern berichtet.

    „Mich nervt Pitzkes iPhone-Fetischismus daher nach wie vor mehr als sein Antiamerikanismus. „
    Das erklärt es!

    P.S. Die Erklärung zu Deiner Behauptung hier – lasse Dir Zeit!

  14. @ S1IG: In allen Artikeln wird der Aufstieg Huckabees vom belächelten rechtsreligiösen Hinterwäldler zum ernstzunehmenden Kandidaten beschrieben. Paul hatte Pitzke vorgeworfen, Huckabee nur deswegen „einen religiösen Spinner zum Kandidaten hochschreiben, nur um den verhaßten Republikanern hinterher dann um so besser vorwerfen zu können, daß es sich bei ihnen um religiöse Spinner handelt“. Nun hat aber nicht nur Pitzke den Aufstieg Huckabees beschrieben, sondern ebenso die angeführten konservativen Medien.

    Im Gegensatz zu Paul hältst du selbst Huckabee nicht einmal für einen „religiösen Spinner“, sondern bezeichnest es als „Unsinn“, ihn in eine „radikale Ecke zu rücken“, den Pitzke sich wohl in polemischer Absicht aus den Fingern gesaugt hätte. Dabei heben sowohl Paul, Pitzke als auch die Autoren der drei anderen Artikel ausdrücklich Huckabees Herkunft aus der religiösen Rechten hervor. Und dabei wählt übrigens keiner – auch nicht Pitzke – so drastische Worte wie Paul („religiöser Spinner“)…

    Inhaltlich sind deine bzw. Pauls sich widersprechende Vorwürfe gegen Pitzke also nicht haltbar. Was bleibt, ist dein Vorwurf, die anderen drei Autoren seien irgendwie „nüchterner“ als Pitzke. Das ist aber ein eher stilbezogenes, persönliches Urteil, das nichts mit den inhaltlichen Feststellungen zu tun hat. Schon gar nicht taugt es als Grundlage für deinen Vergleich Pitzkes mit Goebbels oder Schnitzler. (Diese waren schließlich kaum dafür bekannt, dasselbe zu sagen wie die moderat-konservative europäische Presse ihrer Tage, nur etwas weniger „nüchtern“…).

    Zitat von dir: „Noch mal – es geht nicht um Antiamerikanismus. […]
    ‚Mich nervt Pitzkes iPhone-Fetischismus daher nach wie vor mehr als sein Antiamerikanismus.‘ [das stammt von mir, von dir zitiert]
    Das erklärt es! [das wieder von dir]“

    Was denn jetzt, Hü oder Hott? Kannst du dich auch mal entscheiden?

    Zu deinem P.S. – Tut mir leid, aber ich habe weder die Motivation noch die Muße, das vielleicht schon in der Schule entstandene Loch in deinem geschichtlichen Grundwissen zu füllen. Geh halt in die Volkshochschule oder leih dir ein paar historische Überblickwerke aus.

  15. @Thomas
    Wenn Du sagts:
    *** „In allen Artikeln wird der Aufstieg Huckabees vom belächelten rechtsreligiösen Hinterwäldler zum ernstzunehmenden Kandidaten beschrieben.“ ***
    gehe ich von den von Dir verlinkten Artikeln (vom 24. Dezember 2007 um 12:20) aus. Das ist schlicht falsch. Darauf hatte ich Dich schon (indirekt) hingewiesen. In einem Artikel (FAZ) geht es gar nicht um den Kandidaten (OK: Fehler passieren). Beim Handelsblatt kann ich nichts über den „belächelten rechtsreligiösen Hinterwäldler “ lesen. Zitiere die Stelle! Ebenso fällt es mir schwer, dies bei der Times rauszulesen – vielleicht zitierst Du da mal die entsprechende Textpassage.

    *** Im Gegensatz zu Paul hältst du selbst Huckabee nicht einmal für einen “religiösen Spinner”, […]“ ***
    Das ist mein gutes Recht, obwohl ich den Hr. Senator nicht unebdingt bevorzuge. Und ich muss auch Paul nichts nach dem Maul reden :-)
    Auf der anderen Seite verstehe ich Paul ganz anders (Paul korrigiere mich wenn nötig) – Huckabee und seine potentiellen Wähler werden durch den Schmierfink zu religiösen Spinnern gemacht, damit – ich zitiere „nur um den verhaßten Republikanern hinterher dann um so besser vorwerfen zu können, daß es sich bei ihnen um religiöse Spinner handelt, die religiösen Spinnern nachlaufen.“. Auf Pitzkes „religiöse Radikale“ bezieht sich das „religöse Spinner“ bei Paul. Du solltest das mal im Zusammenhang lesen ;-)

    *** „[…] sondern bezeichnest es als “Unsinn”, ihn in eine “radikale Ecke zu rücken”, den Pitzke sich wohl in polemischer Absicht aus den Fingern gesaugt hätte.“ ***
    Du hast es erkannt – er wird in polemischer Absicht in die radikale Ecke gerückt und die Wähler gleich mit. Huckabee mag konservativ sein und seine Ansichten haben, die ich nicht mit ihm teile, deswegen ist er kein radikaler Irrer. Ron Paul ist kein Nazi, bloss weil er von solchem Pack Geld nimmt. Denke mal drüber nach!

    *** „Dabei heben sowohl Paul, Pitzke als auch die Autoren der drei anderen Artikel ausdrücklich Huckabees Herkunft aus der religiösen Rechten hervor.“ ***
    Auch das ist nicht korrekt, denn Paul hebt in seinem Artikel „Huckabees Herkunft aus der religiösen Rechten“ gar nicht hervor. Der erste, der in diesem Zusammenhang „rechtsreligös“ schreibt, bist Du! (Sonntag, 23. Dezember 2007 um 6:39). Zuvor hat niemand in den Kommentaren davon gesprochen oder? Ganz allein Du hast ihn dahin geschoben!

    *** „Inhaltlich sind deine bzw. Pauls sich widersprechende Vorwürfe gegen Pitzke also nicht haltbar. “ ***
    Lach! Nicht von Dir selbst auf andere schließen.

    *** „Was bleibt, ist dein Vorwurf, die anderen drei Autoren seien irgendwie “nüchterner” als Pitzke. „***
    Ich werfe den Autoren doch nichts vor. :-) Warum auch: Faktenbezogene Berichterstattung – was ist daran falsch?

    *** „Das ist aber ein eher stilbezogenes, persönliches Urteil, das nichts mit den inhaltlichen Feststellungen zu tun hat. “ ***
    Lach! Ein stilbezogenes, persönliches Urteil hat aber eher weniger mit Fakten zu.

    *** „chon gar nicht taugt es als Grundlage für deinen Vergleich Pitzkes mit Goebbels oder Schnitzler.“ ***
    Warum nicht? Pitzke arbeitet mit Methoden wie die anderen beiden Propagandisten. Wenn Du den Vergleich ablehnts, weil Pitzke nicht die (widerliche) Klasse der beiden anderen hat, dann stimme ich Dir gerne zu.

    *** „Diese waren schließlich kaum dafür bekannt, dasselbe zu sagen wie die moderat-konservative europäische Presse ihrer Tage, nur etwas weniger “nüchtern”….“ ***
    Da hast Du recht – aber der Spiegel und sein Autor Pitzke sind wohl auch weit von moderat-konservative europäische Presse entfernt.

    *** „Was denn jetzt, Hü oder Hott? Kannst du dich auch mal entscheiden?“ **
    Es ist doch ganz einfach: Dich nervt das Geschwätz über ein tolles Gadget mehr, als die Propaganda des Autoren (den Du nach eigenem Bekunden gar nicht richtig kennst). Damit zeigst Du doch wo Deine Präferenzen liegen. Das erklärt doch alles und zeigt doch wie Du tickst. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    zu meinem PS: ich seh schon – Du kannst es nicht. Ganz ehrlich – was anderes habe ich nach Deinem Beitrag auch nicht erwartet. Haken wir Deine Aussage (bis zum Beweis des Gegenteils) als haltlose Behauptung ab.

  16. Sorry S1IG , aber ich sehe wirklich keinen Sinn darin, diese fruchtlose Unterhaltung fortzusetzen. Es wäre tatsächlich ein Leichtes, jeden deiner Punkte zu widerlegen – aber meine Zeit ist mir dafür momentan einfach zu schade und ich gebe mich nicht der Illusion hin, dich überzeugen zu können. Ich gönne dir aber vorläufig gern die Illusion, ich hätte deinem Gefasel nichts entgegenzusetzen, würde irgendwie „ticken“, haltlose Behauptungen aufstellen o.ä. Wenn du ganz große Langeweile hast, kannst du deinerseits ja mal die Goebbels-Analogien bei Pitzke zitieren, vielleicht komme ich dann irgendwann darauf zurück… ;)

    Nur der Ordnung halber hier der Link zum eigentlich gemeinten Artikel (interessant, dass dir der Fehler erst jetzt auffällt…). Man will sich ja nichts nachsagen lassen ;):

    „Mike Huckabee: Der Hoffnung eine zweite Chance
    Abtreibungen bezeichnete er als „Holocaust“, HIV-Infizierte will er zum Schutz der Öffentlichkeit in Quarantäne nehmen. Der baptistische Prediger Mike Huckabee ist vor der ersten Vorwahl in Iowa zum aussichtsreichsten Kandidaten der amerikanischen Republikaner geworden.“ FAZ.NET 14. Dezember 2007, 09:03
    http://tinyurl.com/2xhzn7

  17. @Thomas
    Deine Kapitulation wird akzeptiert :-)

    Deine Schimpftriaden um angebliches Gefasel sind nicht weiter schlimm, so was hatte ich nach Deinem letzten „PS“ erwartet. Tatsachen sind nun schwer zu ertragen. Gräme Dich nicht!

    „*** Nur der Ordnung halber hier der Link zum eigentlich gemeinten Artikel (interessant, dass dir der Fehler erst jetzt auffällt…). Man will sich ja nichts nachsagen lassen ;): “ ***
    Warum erst jetzt? Schon letztes Jahr! Deswegen sprach ich am 24.12. von zwei Artikeln! Nicht bemerkt? :-) Aber auch die FAZ berichtet ohne explizit Huckabee als Gottekrieger zu beschimpfen oder in die “rechtsreligöse” Ecke zu stecken. Letzeres hast Du nachweislich gemacht oder? :-)

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