Schmitz‘ Schuhwerk


Nicht mit Diktatoren verhandeln, keine Schwäche zeigen gegen die Bösen der Welt. Das war lange das Credo der Bush-Regierung. Nun zeichnen sich freiwillig und unfreiwillig deutliche Korrekturen ab: im Umgang mit Iran, Syrien – und vor allem Nordkorea.

Sehr aufschlußreich. Demnach war das Credo der Gegner der Bush-Regierung also „Mit Diktatoren verhandeln, Schwäche zeigen gegen die Bösen der Welt.“ Schön, daß wir das endlich geklärt haben. Nur für den Fall, daß noch mal irgendein NeoCon-Fresser es wagen sollte, nach diesem quasi offiziellen Geständnis den Frontverlauf noch in Zweifel zu ziehen. Jeder zieht sich eben die Stiefel an, die er mag.

~ von Paul13 - Donnerstag, 13. Dezember 2007.

5 Antworten to “Schmitz‘ Schuhwerk”

  1. tja wir hatten es immer gesagt aber niemand glaubte uns…

  2. Paul – treffend erkannt! Wieder mal einer, der versucht hat mit Dreck zu werfen und es in die eigene Fresse bekommen hat. Bitter, aber gerecht! ;-)

  3. Und da meinte doch einer Printjournalismus sei die Suche nach dem richtigen Wort. So ein Horst!

  4. @ Paul

    Aus den außenpolitischen Weisheiten von dubya:
    „Die Erkenntnisse aus dem NIE seien eine einmalige Gelegenheit, die Weltgemeinschaft zu härteren Sanktionen anzuhalten, insistiert Bush – denn das Einlenken Irans zeige ja, dass es auf Druck reagiere.“

    Dazu kontrafaktisch zu sagen wäre geschmeichelt. Wenn die letzte NIE zum iranischen Nuklearprogramm etwas gezeigt hat, dann dies:

    – die USA verfügen über keine zuverlässigen Informationen zu internen Entscheidungen der iranischen Regierung und schon gar nicht zu geheimen Forschungs- und Rüstungsprogrammen.
    – die Bush-Administration nimmt Geheimdienstinformationen, die ihren außenpolitischen Zielsetzungen gefährden (könnten) allenfalls widerwillig zur Kenntnis.
    – Auf die offizielle Propaganda der Bush-Administration à la „Dritter Weltkrieg“ ist geschissen. Man sollte nicht so weit gehen und prinzipiell immer das Gegenteil von dem annehmen, was Bush behauptet – aber als Arbeitshypothese …

    Was den Fall Iran angeht bleibt es bei meiner Prognose: kein militärischer Angriff auf das Nuklearprogramnm bis Ende 2008. Wegen Irak, Afghanistan – und jetzt auch, weil die Geheimdienste die notwendigen Propagandalügen nicht (mehr) liefern werden.

    Anton

  5. […] über Bush wegen dessen Kompromissen während der zweiten Amtszeit sicher nicht ganz so viel Hohn und Spott ausgegossen. […] Offene Anfeuerung für die Grüne Revolution im Iran verkniff er sich 2009. […]

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