Von Tripolis nach Oslo


Gaddafi in Paris: Das bedeutet für Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy Milliardenaufträge und sonst nichts als Ärger. Es hagelt Kritik wegen der Einladung des Diktators, und nun blamierte der libysche Gast den Präsidenten auch noch in aller Öffentlichkeit.

Den Gegenwind, der Sarkozy – sogar innerhalb der eigenen Regierung – ins Gesicht bläst, hat er sich wahrlich verdient, denn mit seinen mehr als dubiosen Deals bis hin zur Lieferung von hochmodernen Kampfflugzeugen an keinen geringeren als Muammar al-Ghaddafi setzt er den peinlichen Kuschelkurs seines Amtsvorgängers gegenüber arabischen Potentaten unverhüllt fort, statt ihn endlich konsequent zu korrigieren. Alle, die aufrichtig um Menschenrechte und Demokratie besorgt sind, haben also ausreichend Grund, diese klassische französische Politik einer „Möchtegerngroßmacht by Mittelmeererweiterung“ zu geißeln. Aber eben nur die.

Denn trotz der berechtigten Kritik in der Sache bleibt angesichts derjenigen, die sie vortragen, oft ein schaler Beigeschmack. Mit seiner Diktatorenversteherei setzt Sarkozy schließlich nur das um, was viele seiner Kritiker vor allem dann als Realismus zu schätzen wissen, wenn George W. Bush es nicht so macht, wie schon ein flüchtiger Blick auf die massenmedialen Jubelschreie wegen der Entmachtung der NeoCons nach den Kongreßwahlen 2006 eindrucksvoll unterstreicht. Ganz zu schweigen von der Bewunderung für Ex-Kanzler Schröder, der wegen exakt dieser Art von Politik zur Ikone sozialdemokratischer Staatskunst wurde.

Die heuchlerische Kritik tut aber auch dem armen Ghaddafi selbst bitter Unrecht. Denn was immer er an Dreck am Stecken hat – und das ist wahrlich nicht wenig – es ist letztlich nichts dabei, was ihn irgendwie negativ von brutalen Terroristenhäuptlingen wie Yassir Arafat, kriegstreiberischen Diktatoren wie Anwar al-Sadat oder menschenverachtenden GULag-Kommunisten wie Le Duc Tho unterscheiden würde, die zudem nicht wie unser libyscher Wüstensohn, der ja bekanntlich gehörig einen an der Waffel hat, für ihre zahllosen Verbrechen auf mildernde Umstände wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit plädieren könnten.

Angesichts derartiger Konkurrenz kann es nach Ghaddafis außenpolitischer Kehrtwende inkl. nachweislicher (Ohren gespitzt, CIA!) Aufgabe des vorher unbekannten (auch hier gut aufgepaßt, CIA!) Atomwaffenprogramms als direkte Folge des Irakkriegs (richtig gehört, CIA!) für aufrechte Realpolitiker, die sich wegen ein bißchen Menschenrechtsverletzungen nicht gleich ins Hemd machen, nur eine Schlußfolgerung geben: Friedensnobelpreis für Ghaddafi, und zwar der Fairness halber am besten gleich deren drei. Dann muß sich auch Sarkozy nicht mehr schämen, wenn er dem Bruder Oberst mal einen roten Teppich zu viel ausrollt.

~ von Paul13 - Mittwoch, 12. Dezember 2007.

27 Antworten to “Von Tripolis nach Oslo”

  1. @ Paul

    Schadenfreude ist ein deutsches Gefühl für das es in anderen Sprachen kein Wort gibt, so dass es als Lehnwort (wie „Blitzkrieg“ und „Kindergar(d)ten“) in die englische Sprache übernommen wurde. Trotzdem leiste ich mir hier eine kleine Reminiszenz an Paule & die Helden vom Hl. NeoCon, die mir noch vor ein paar Wochen unseren hyperaktiven Sozial-Rambo und Möchtegern-Weltmachtchef als Eckpfeiler des „Neuen Europa“ – Bush-Fan, Transatlantiker und Demokratie-Kreuzritter – verkaufen wollten. Nun, die Realität ist grausam und kommt schneller als man denkt.

    Aber vielleicht kann Sarko ja zur Gründung einer weltweiten – und französisch dominierten – Vereinigung der treuen Vasallen, VdtV (und nicht ganz so schlimmen Diktatoren) aufrufen. Da können wir dann Typen wie Ghaddafi, Musharraf, Mubarak & Co einen echten Persilschein für pro-westliche Treue ausstellen, sozusagen menschenrechtliche Treuepunkte vergeben – und unser aller Sarko kann Vereinsvorsitzender werden und sich endlich ein bischen wichtig fühlen …

    Anton

  2. @Anton
    Wer hat Dir was verkaufen wollen und wann? Das sind Deine Erfindungen – davon sprichst Du (immer mal wieder) in Deinen „kleine(n) Reminiszenz(en)“. Letzlich hat Paul recht – ich zitiere:
    „. Mit seiner Diktatorenversteherei setzt Sarkozy schließlich nur das um, was viele seiner Kritiker vor allem dann als Realismus zu schätzen wissen, wenn George W. Bush es nicht so macht, wie schon ein flüchtiger Blick auf die massenmedialen Jubelschreie wegen der Entmachtung der NeoCons nach den Kongreßwahlen 2006 eindrucksvoll unterstreicht.
    Das trifft 100% auf Dich zu. Deswegen ist Deine „german Schadenfreude“ doch mehr als peinlich.

    P.S. Ja, Ja – die Wahrheit tut weh! :-)

  3. @ S1IG

    Anton hat eben ein schlechtes Gedächtnis. Sonst würde er sich erinnern, daß ich lange Zeit überhaupt kein Wort zu Sarkozy verloren habe und ihn auch danach vor allem relativ zu seinem Vorgänger oder zur Pappnase Gordon Brown gelobt habe. Aber wahrscheinlich ist Toni nur vergrätzt, weil Sarkozy jetzt seine geliebte Realpolitik umsetzt und er ihn dafür nicht mal kritisieren kann, weil er am lautesten auf die weltfremden NeoCons geschimpft hat.

  4. @ S1IG

    Mal wieder ein echter Antonscher Rohrkrepierer an dem er sich die Pfoten verbrannt hat. Bestimmt fängt er gieich wieder „nicht satisfaktionsfähig“ an zu schreien. Vielleicht tröstet er sich ja auch mit den in Deutschland vorzeitig freigelassenen Terroristen, die im Iran angemessen gewürdigt und mit hohen Posten belohnt werden

  5. @Paul
    Das mit den relativen Vergleichen ist nicht einfach zu verstehen. Er hat es diesmal bei Sarkozy nicht geschnallt und schon seinerzeit bei Musharraf nicht. Bei Sarkozy bricht gerade ein vorgefertigtes Weltbild zusammen. Wieder mal zu einseitig informiert und jetzt passen die Vorurteile nicht ins Konzept? Bitter!

    @alibaba
    Warum? Die schweigende Zustimmung (aka nSF) ist doch nett. Es gibt keine bessere Ausrede für die versenkte (an)Ton(ne).

  6. @Paul
    „Und wer weiß, vielleicht kommt nach dem Ausscheiden von Bush, Wolfowitz & Co. die Revolution am Ende zur Abwechslung mal wieder aus Frankreich statt Amerika.“
    ist aber keine relative Aussage zu Chirac sondern eine absolute. Das ist kein Vergleich mit Vorgängern sondern eine Gleichsetzung mit „Bush, Wolfowitz Co.“, irgendwie bin ich irritiert.

  7. @ daniel

    Stimmt, und jetzt darfst Du dreimal raten, warum ich mich so darüber gefreut habe? Aber klar, dieses „Und wer weiß, vielleicht“ war eindeutig eine in Stein gemeißelte Gleichsetzung und keine Hoffnungsäußerung. Diese ist in meinem Fall leider enttäuscht worden. Kommen wir also zu Dir.

    Bist Du auch enttäuscht von der Realpolitik Sarkozys? Falls ja, heißt das, daß Schröder für Dich genauso ein Depp ist wie Sarkozy? Oder freut es Dich eher, daß er doch kein richtiger NeoCon zu sein scheint? Findest Du dann auch, daß Kritik an Sarkozy von all den Antons und Renes nur verlogene Heuchelei ist?

    Vor allem aber, da diese Frage interessanterweise weiträumig umgangen wird, hätte Ghaddafi den Friedensnobelpreis nicht zumindest genauso verdient wie die anderen drei genannten Preisträger? Fall nicht, würde mich da mal eine genaue Begründung interessieren.

  8. @Paul
    Mit Dir kann man das machen.
    Der Konjuktiv am Anfang konnte auch als Zeichen dafür gesehen werden dass Du Deine Einschätzung VOR der ersten politischen Entscheidung getroffen hast. Und in dem gleichen Kommentar hast Du Sarkos Außenpolitik ja schon mal gelobt und seinem Außenminister gehuldigt.

    Und nein, ich bin nicht enttäuscht von seiner Außenpolitik. Konservative machen so etwas. Zumindest in Frankreich wo die Idealisten eher links sind. Da hat es mich überrascht dass er so früh mit einem Thema wie „Darfur“ angefangen hat. Aber mittlerweile macht er das, was Konservative eben tun. Er verdient sich Geld und schert sich einen feuchten Kehricht um die Moral. Die NeoCons sind da freilich eine Ausnahme, mit ihnen hätte ich Sarko aber nie in Verbindung gebracht. Das ein französischer Präsident zu USA-Freund werden sollte war mir ohnehin suspekt.
    Zu Deinen Fragen: Ich kenne die Kritik von all den Antons und Renes nicht und ich nehme an die läuft darauf raus, dass wir jetzt einen kleinen (höhöhö) Bush in Europa haben. Da fängt es schon an albern zu werden und es ist – tatsächlich – verlogen und heuchlerisch weil Sarko eher der böse Zwilling von Bush ist. Der GWB meint es gut und verbockt es. Und Sarko meint es schlecht und kriegt das viel zu gut hin.
    Und Ghaddafi hat den Preis nicht verdient. Bei Arafat bin ich mir da nicht so sicher. Denn er hat ihn ja nicht alleine bekommen. Dass er überhaupt mit Israel verhandelt hat mag man nicht anerkennen und loben wollen. Es war aber ein bemerkenswerter und großer Schritt und das in die richtige Richtung. Was hat Ghaddafi vergleichbares getan? Das Nobel-Kommitee musste Arafat damit nicht unterstellen er könne den Konflikt lösen. Nur, dass er es möglich macht und selbst will. Dagegen ist schwer zu argumentieren.

  9. @ Daniel

    Kouchner ist mir sogar noch lieber als Sarkozy. Und trotzdem bin ich nicht in jedem Punkt mit ihm einverstanden. Das bin ich nur mit mir selbst.

    Was den Friedensnobelpreis für Ghaddafi angeht, ok, dann soll er ihn eben zusammen mit Bush bekommen. Der hat ihn schließlich erst überzeugt. ;-)

  10. @Paul
    Bevor dann aber wieder das Duo Bush/Gaddafi den Preis bekommt gibt es 2586958 andere die ihm mehr verdient hätten. Ne, da muss der MG sich andere Freunde suchen…

  11. @ daniel

    Also wie Bush mit ein paar wohlgezielten Bomben auf Baghdad Ghaddafi das Atomwaffenprogramm abgeschwätzt hat, ist sicherlich um einiges beeindruckender und nachhaltiger als zumindest die Performance von Arafat und Le Duc Tho.

  12. @Paul
    Sicher stimmt das. Aber dann hätte den Powell den Preis doch viel mehr verdient. So blöd und lächerlich wie der sich vor den UN angestellt hat hat er den Krieg gegen den Iran verhindert.

  13. *** „Aber dann hätte den Powell den Preis doch viel mehr verdient. So blöd und lächerlich wie der sich vor den UN angestellt hat hat er den Krieg gegen den Iran verhindert.“ ***
    Wo steckt da die Logik?

  14. @ Paul

    Gar kein Erinnerungsvermögen? Oder interssiert das Geschwätz von gestern nicht mehr:

    „Obwohl sich mit Andre Glucksmann ja bereits einer der klügsten Köpfe Europas für Sarkozy als französischen Präsidenten ausgesprochen hatte, vermochte ich nach all den schlechten Erfahrungen mit den düsteren Chirac-Jahren bisher nicht so recht in die auch in liberalen Kreisen vorhandene Begeisterung für einen anderen Gaullisten einstimmen.Doch so wie es aussieht, scheint sich bei unserem Nachbarn tatsächlich ein außenpolitischer Kurswechsel anzudeuten, der mich tatsächlich dazu veranlassen könnte, die „Freedom Fries“ in meinem persönlichen Sprachgebrauch wieder in „Pommes Frites“ umzubenennen. Alleine der Coup mit der Besetzung des Außenministeriums ist ein genialer Schachzug.
    Auch wenn man natürlich abwarten muß, was am Ende wirklich vom anfänglichen Enthusiamus übrig bleibt, so läßt dies doch wie auch manche Äußerung von Sarkozy selbst zumindest hoffen. Und wer weiß, vielleicht kommt nach dem Ausscheiden von Bush, Wolfowitz & Co. die Revolution am Ende zur Abwechslung mal wieder aus Frankreich statt Amerika. Die lustige Vorstellung, daß eine Präsidentin Clinton gerade von Chirac’s Nachfolger zum Jagen getragen werden könnte, ist jedenfalls die Gefahr einer Enttäuschung durchaus wert. Und auf die Briten kann man diesbezüglich ja leider nicht mehr bauen. Denn die müssen einen Giganten wie Tony Blair ersetzen, und haben dafür nur einen Gordon Brown.“

    Paul auf NBFS am 31. Mai 2007

    Zum Vergleich:
    „Da Ihr Leben in der letzten Zeit eher freudlos ist, sei Ihnen die Freude über die französische Wende gegönnt. Doch gestatten Sie mir den Hinweis, dass Sie Frankreich im Weltbefreiuungskrieg nicht zuviel zumuten sollten. Wie wenig Substanz die außenpolitischen Eskapaden unseres neuen Duo infernal haben, zeigt Sarkozys geniale Idee von der französischen Nukleargarantie, mit dem Angebot, die BRD zur Atommacht ehrenhalber zu machen. Abgesehen von meinen altertümlichen Ansichten zu völkerrechtlichen Selbstverpflichtungen – Einsatz von Atomwaffen gegen WEN? Nukleare Vergeltung gegen Polen, wenn die Brüder Kartoffel wiedergewählt werden und die Sturköppe immer noch nicht die Beutekunst herausrücken? Oder gegen Spanien, wenn die Regierung sich weiterhin weigert, am Flughafen Palma deutschsprachige Schilder mit dem Text: Malle, 17. Bundesland! anzubringen? Das letzte, was wir in diesem Land brauchen, ist die Übertragung der Verfügungsgewalt über Atomwaffen an durchgeknallte Schwachköpfe wie den „übergesetzlichen Notstand“ Jung.“

    Anton auf NBFS am 18. September

    Oder anders formuliert: die neokolonialen – sorry: neokoservativen – Jubelschreibe über unsern durchgeknallten gallischen Gernegroß und Superdiplomaten und seine eher merkwürdigen außenpolitischen Deals zeigt die intellektuelle Hilflosigkeit und den moralischen Bankrott dieser Glaubensrichtung. Mittlerweile gilt jeder, der bei den Worten „Bushs Außenpolitik“ nicht laut loslacht, als genialer Stratege im Krieg gegen den Terror, den Kampf gegen des Islamismus oder zumindest den Kreuzzug für Demokratie per Luftangriff. Wie wenig Sarkozys großspuriges Geschwätz ernst zu nehmen ist, zeigt das französische Engagement im Irak und in Afghanistan.

    Anton

    P.S. S1IG / alibaba – ganz unaufgeregt: n.sf.

  15. @ toni,

    dein alter ego, ivan, hat mal in einer schwachen Minute mal zugegeben, dass er aus allen Kadern, Zirkeln und sonstigen Ortsgruppen raus geflogen ist, weil er sein Maul nicht halten konnte. Mit anderen Worten; er war genau wie du weder team- noch politikfähig.

  16. @S1IG
    Vielleicht in dem N das kein K ist?

  17. @ anton

    Schade, daß ich mit Dir nicht zur Sache reden kann, weil Du Dich partout weigerst, endlich Stellunge zu den ruhmlosen fünf zu nehmen. Denn hier hast Du mal wieder den Text, den Du zitierst, nicht richtig gelesen. Wäre so eine schöne Vorlage. Kommn, gib‘ Dir ’nen Ruck!

  18. @ Paul

    Nur zur Erinnerung:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,479753,00.html
    http://www.thehindu.com/2006/12/19/stories/2006121902141300.htm
    http://www.europeanvoice.com/archive/article.asp?id=28399

    Anton

  19. @Paul
    Das mit dem „relativ“ scheint Anton nicht zu begreifen. So sind se – die Studierten! ;-)

    @Anton
    Schon klar – Deine Zustimmung ist doch OK. Freut mich, dass Du endlich einsichtig wirst.

    @daniel
    Es macht auch mit K keinen Sinn…
    In Sachen Powell hast Du schon viel behauptet – alles unbewiesen. Kannst Du ja versuchen nachzuholen. Ich warte darauf schon einige Wochen… :-)

    @alibaba
    Nicht so boshaft – er stimmt doch nur zu!

  20. @S1IG
    Powell bezog sich im Irak auf die Geheimdienste – aus der Nummer sind die jetzt ja raus. Also hat er – so wie er es gemacht hat – einen neuen Krieg verhindert.
    Und ich weigere mich Dir die Sachen auch noch vorzulesen…

  21. @daniel
    So ein Unsinn – Dein Logik ist keine – soll aber egal sein.

    Wann hat er von einem „aufgezeichneten Telefonat zweifelhafter Quelle“ vor der UNO gesprochen? Ganz zu schweigen vom Rest. Darum ging es – weigere Dich ruhig. Bis dahin sind es unbewiesene Behauptungen. Andere würden Dich einen Lügner nennen :-)

    P.S. Nicht vorlesen – Du sollst ja auch nur zitieren ;-)

  22. @S1IG
    Dann nenn‘ mich halt einen Lügner. Ich bin Dir nichts schuldig.

  23. @daniel
    Ich nenne Dich keinen Lügner – wieso? Dann würdest Du ja wissentlich was falsches über die Powell-Statements verbreiten. Bei Dir ist es Halb- oder Unwissen (wähle selber). Klar bist Du mir nichts schuldig – wozu auch? Wenn Du aber das nächste Mal eine Behauptung aufstellst, werde ich Dich daran erinnern.

  24. @ S1IG

    Tja, auf Toni kommen schwere Zeiten zu. Wie der SPIEGEL meldet, geht Sarkozy Merkels Menschenrechtspolitik sogar zu weit, womit er sich allen Hoffnungen zum Trotz dann doch eher als traditioneller Realpolitiker entpuppen würde, der nur in Sicherheitsfragen den Falken raushängen läßt. Da kann unser Tiroler Freund sich schon mal eine Begründung dafür überlegen, wie er am besten wen von beiden gegen den jeweils anderen in Schutz nimmt. Manchmal tut er mir fast leid, der gute Anton. Aber nur fast. ;-)

  25. @ Paule

    Also warum ich Merkel oder Sarkozy gegenüber irgendwem bzw. irgendwas in Schutz nehmen sollte, ist mir nicht so recht klar. Was ich von unseren beiden „Bushies“ halte ist doch auf NBFS aktenkundig. Dass sich beide jenseits des aufgeregten Geschwätzes in Interviews oder Konferenzreden in ihrer konkreten Regierungsarbeit einen Dreck um irgendwelche NeoCon-Prinzipien scheren, ist doch eher das Problem der jeweiligen Fan-Gemeinde – Anwesende immer eingeschlossen.

    mfG
    Anton

    P.S. S1IG / alibaba: auch wenn es schwer fällt, lernt damit zu leben – dauerhaft n.sf.

  26. @Paul
    Er hat recht – er wird keinen von beiden in Schutz nehmen. Er war derjenige, der Merkel und Sakrozy zu „NeoCons“ gemacht hat. Übliche Taktik: Die eigenen Vorurteile und vorgefertigten Schablonen auspacken, einen falschen Vorwurf damit zurechtzimmern – das dann anderen unterschieben. Natürlich passt ihm das nicht, wenn ihn an diesen (traurigen) Fakt erinnert. Mir tut er nicht leid… :-)

    @Anton
    Schwer fallen? Deine (schweigende) Zustimmung ist doch perfekt! Diese zu akzeptieren fällt doch nicht schwer.
    Fakt ist – das mit dem „relativ“ ist bei Dir offensichtlich ein Problem, wie die Sache mit den Zitaten.

  27. […] der SPIEGEL hier etwas weit aus dem Fenster lehnt (für den Friedensnobelpreis gibt es schließlich gute Gründe! :-), alleine für die Verwendung des Wortes „irrlichtern“ kriegt der SPIEGEL heute […]

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