No English, please!


Grausamer Mord in Afghanistan: Taliban-Kämpfer haben einen Jugendlichen erschossen, weil er seinen Freunden nach Schulschluss Englisch beibrachte.

Was heißt denn hier Mord? Das ist doch nur der verständliche Kampf gegen fremde Besatzer und ihre Kollaborateure. Und der fällt ja bekanntlich in die Kategorie „legitimate grievances“ „berechtigtes Anliegen“. Sonst wären Robert Zion und Gregor Gysi sicher nicht dafür, Afghanistan zu räumen und die Erstellung der Lehrpläne diesen nur etwas überenthusiastisch um die Erhaltung ihrer Sprache kämpfenden autochthonen Freizeitpädagogen zu überlassen, oder?

~ von Paul13 - Freitag, 16. November 2007.

21 Antworten to “No English, please!”

  1. Wir sollten zuerst in der SPD nachfragen, ob das so auch stimmt. Vielleicht war der Mörder auch nur ein gewöhnlicher Krimineller und der Junge ist beim Lernen an Erschöpfung gestorben.

  2. @ christian

    Genau, und dann geben wir das ganze einfach an Interpol, weil der Krieg gegen den Terror ja keiner ist, sondern nur ein Angelegenheit der Polizei und maximal noch der Geheimdienste. Und wenn Mullah Omar dann den internationalen Haftbefehl in den Händen hält, liefert er die Täter bestimmt aus. ;-)

  3. Voellig falsch, da ist Bush drann schuld, ohne die NeCons waere der gar nicht auf die Idee gekommen Englisch zu lernen.

  4. @ auslaender

    Bush hat in seinem Leben ausreichend Gelegenheit gehabt, Englisch zu lernen – hat nur nichts genutzt:
    http://www.slate.com/id/76886/

    Anton

  5. @Anton
    Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass George Bush ein schwachsinniger Hampelmann ist, der kein Englisch kann? Meinen Sie das etwa ernst? Er hat doch immerhin einen Bachelor in Geschichte in Yale gemacht. Auch zum Beispiel seine Einschätzung Arafats zeugt von Verstand, den viele seiner Kollegen in Europa in diesem Punkt nicht gezeigt haben. Einiges von seinem Verhalten und seiner Sprache wird doch eine Masche sein, um bei einigen Wählerschichten sympathisch zu erscheinen, was auch ganz gut geklappt hat.

  6. @Schmock
    Nicht zu vergessen der MBA aus Harvard sowie die Ausbildung zum Piloten. Wer hier also der schwachoepfige Hampelmann ist lasse ich da mal beiseite.

  7. @ Schmock

    Just because there is ample proof:

    http://www.slate.com/id/76886/

    Es gibt keine Möglichkeit zu beweisen, dass ALLES was Bush sagt, von jemand anderen vorbereitet wurde. Allerdings scheitert er regelmäßig, wenn er eine Frage beantworten soll, auf die er keine vorbereitete Antwort hat. Siehe oben.

    Anton

    P.S. was den Bachelor von Yale betrifft: here you can see what real money can do for you in the US.
    P.P.S. „The Cowboy from Kennebunkport“ ist in der Tat eine geniale Propagandaleistung – und ich habe nie bestritten, dass Karl Rove (Bushs brain) ein genialer Manipulator und Propagandist ist. Nur G.W.B. ist halt der Trottel mit dem Cowboyhut.

  8. Warum war mir nur klar warum dieses laecherlichkeiten von Anton wieder kommen? So frustriert das keine der vorhergesagten Prognosen bis heute eingetroffen sind?
    So frustriert das keiner auf Anton hoeren will?

  9. @ Schmock

    And here comes another one:

    This one is especially funny because of this:
    http://www.crooksandliars.com/2007/11/14/countdown-blood-is-thicker-than-blackwater/

    For background:
    http://www.msnbc.msn.com/id/21822035/
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/16/AR2007111601436.html

    And now guess how Howard „Cookie“ Krongard got his cuurend job at state?

    Anton

  10. @Schmock
    Über das Auftreten von GWB kann man sich streiten – manche sehen großzügig über „Bushism“ hinweg. Andere machen sich darüber lustig – eine weitere Gruppe stellen nur das in den Vordergrund. Die wirklich wichtigen Dinge werden einfach ausgeblendet. Damit muss George leben und kann er sicherlich auch.

    Die Beschimpfungen von Anton sind doch nur ein Zeichen, dass er nichts hat. Vor dem Hintegrrund, das Anton seine „Bildung“ immer mal wieder in den Vordergrund stellt, ist das besonders interessant. Warum macht das einer wie Anton? Komplexe? Er hat nichts und er ist nichts. Er reagiert wie ein kleiner Junge.

    Wenn er bei der Suche nach Quellen/Zitaten für seine Behauptungen nur halb so viele Mühe geben würde, wie beim Surfen auf YouTube, dann würe er sehen wie oft er unrecht hat.

    @Auslaender
    Nicht ärgern – ihm fehlt die Größe das Gesamtbild zu sehen ;-)

  11. @S1IG
    Ueber Anton noch aergern?
    Da bin ich einfach nur noch mitfuehlend Konservativ ;-)
    Bei den Quellen und Zitaten wuerde ich mir allerdings wuenschen das er die meisten bis zum Ende liest bevor er sie postet und vor allem das er sie mal verstehen wuerde.
    Aber auch hier gilt, da bin ich mitfuehlend Konservativ.

  12. @ auslaender

    Obwohl ich weder mitfühlend (in a compassionate way), noch konservativ bin, muß ich zugeben, dass Bush EINE wirkliche Gefahr, eine elementare Bedrohung der westlichen Zivilisation – und damit der ganzen Menschheit – frühzeitig und vollständig erkannt hat:

    Ehre, wem Ehre gebührt.
    Anton

  13. @ S1IG

    Der Anton hätte doch am liebsten gesehen, wenn Al Gore noch einmal kandidiert hätte. Schließlich sind er und einige andere das Paradebeispiel dafür, wie dummschwätzende, weintrinkende und wasserpredigende Pseudointellektuelle, es in Europa zu Friedensobelpreisträgern bringen. Er igoriert natürlich das in den USA das politische Ausleseverfahren viel härter ist als beim Osloer Komitee und auf Parteitagen und selbst Al Gore das weiß. (Hierzulande wird man Parteivorsitzender wenn man Schillers „An die Freude“ mit der Internationalen verwechselt.

    Er hat eben immer noch nicht Bush’s größte Verdienste verwunden, nämlich das US-Ausleseverfahren zweimal für sich entschieden zu haben und Saddam Hussein, wie angekündigt, gestürzt zu haben.

  14. @Auslaender
    Ärgern war der falsche Ausdruck – Du hast recht. Einige Deppen erkennen Spass nicht mal wenn er sie anspringt. Da gibt es noch mehr Defizite als erwartet ;-)

  15. @Anton
    Und hier was für Dich:

  16. @alibaba
    Du hast recht – kommen wir aber zurück zum Thema, denn Anton ist es nicht wert.

    Letztlich ist der Vorfall der Beweis wie Freiheits-feindlich die Taliban sind. Wer nicht ins Konzept passt, wir beseitigt. Das haben die sowjetischen Besatzer in Afganisthan auch so gemacht. Wenn die SED-Schwergen heute den Abzug wollen, dann wollen sie die Rückkehr genau zu so einem System. Da fragt man sich – haben die Herren nichts aus der Geschichte gelernt? Ich glaube solche Leute wollen nichts lernen.

  17. Schmock

    Und wenn Sie wirklich wissen wollen was die Mehrheit der Amerikaner über G.B. Bush und seine Präsidentschaft denkt, dann empfehle ich Ihnen diesen special comment von Keith Olbermann, MSNBC:
    http://www.msnbc.msn.com/id/21644133/

    Anton

  18. @Anton
    Na klar ausgerechnet MSNBC weiss genau was der Mann und die Frau im Heartland sowie an der Basis an West und Ostkuesre denken und fuehlen. Sie sind ja so nah drann bei den Menschen dort. Deswegen haben die MSM Medien ja auch bei den News etc. soviele Zuschauer und haben schon vor Jahren ihre dahinduempelten Sendungen klar auf diese Zielgruppe ausgerichtet. ;-)

  19. @ S1IG/Alibaba/Auslaender

    Ich hab die Diskussion aus Zeitgründen übers Wochenende nicht verfolgt, aber hat Anton zwischenzeitlich irgendwas gesagt, ob der Kampf gegen die Mörder dieses Jungen jetzt nun richtig ist oder ob man ihnen seine Mitschüler auch noch überlassen sollte?

  20. @Paul
    So lange wie es gegen die USA geht, da können die Taliban doch Kinder ermorden – die opfert er doch für sein Weltbild bestimmt gern. Dient doch der guten Sache.

  21. @Paul
    Noe, hat er nicht. Hat nur abgelenkt und das auch noch klaeglich.

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