US-Truppen im Irak besiegt!


Und wieder ein herber Rückschlag für die amerikanischen Besatzer im Irak, die wie dumme Schuljungs in die strategische Falle ihrer Gegner tappen:

More than 200 insurgents and three al Qaeda operatives netted in major US-Iraqi operation in four northern provinces

Wenn das so weiter geht, haben die Amerikaner bald keine Soldaten mehr übrig, um Terroristen zu jagen, weil die dann alle mit dem Bewachen der Gefangenen beschäftigt sind. Und dann kann al-Qaida zum entscheidenden Überaschungsschlag ausholen. Ist eben ein alter Fuchs, dieser Bin Laden.

~ von Paul13 - Montag, 12. November 2007.

46 Antworten to “US-Truppen im Irak besiegt!”

  1. Ich saß heute Morgen in einem Seminar über die UNO und musste mir ungefähr 10 Mal anhören, dass die USA im Irak gescheitert seien. Zwar sagte das nicht meine Dozentin, sondern meine grünen Kommilitonen (ich studiere Politik in Freiburg !), aber das war schon schlimm genug. Die sollten vielleicht mal wieder einen Blick in die Nachrichten werfen… oh, stimmt – von den Erfolgen hört man da ja nicht all zu viel.

  2. @ Fräulein Anita

    Wieso gescheitert? Das Barrel Öl steht bei 100 US$ und damit ist das Ziel der Invasion doch erreicht!

    Den GRÜNEN Kommilitonen solltern Sie den Irakkrieg als effektive Klimaschutzpolitik verkaufen: die Preissteigerungen erreichen mehr Einspareffekte als noch so viele Kioto-Protokolle. Und so wird alles (für fast alle) doch noch gut.

    Anton

  3. Der derzeitige Oelpreis hat nur nichts mit dem Irak oder dem Iran zu tun da er jenseits aller Fundamentaldaten ist, sondern durch Spekulationen hervorgerufen die auf Vorhesehbaren Reaktionen der Zentralbank basieren.
    Doch lassen wir das sonst muss ich mir wieder von einem Arroganten Internetstudenten was von Oelpreis 101 anhoeren.

  4. Der einzige Grund, warum der Irak je angriffen wurde, war die Tatsache, dass Osama Ben Ladin seine Dollars abverkaufen wollte. Die USA musste ihren Dollar aber retten und so schlug sie zu. Die Tatsache, dass nebenbei noch Öl gewonnen werden konnte, nahm nan dankend zu Kenntnis. Wer dem Dollar „Good bye“ sagt, wird mit wirtschaftlichen oder militärischen Sanktionen seitens der USA bestraft. Das ist leider Fakt.

  5. @Ausländer
    Hallo Kurt!
    @Anita
    Wenn das Ziel der USA es war auf unabsehbare Zeit eine Daueraufenthaltsstelle in Nahen Osten zu haben die die örtliche und heimische Bodybag-Industrie zum Brummen bringt ist alles in Ordnung. Wenn es um Machtpolitik geht: Dann auch. Wenn es aber um Demokratisierung geht, dann sind die USA noch SEHR weit vom Ziel entfernt. Und das wie lange nachdem GWB das Ende des Krieges verkündet hat? Und der Plan mit der Fackel der Demokratie im Nahen Osten geht auch nicht auf. Denn die Mullahs basteln mit ihren Syrischen Freunden lieber an einer ABombe als den Pfad der Tugend zu betreten und das diktatorische Joch abzulegen. Ihre Grünen Mitstudenten haben schon Recht. Gemessen an ihren eigenen Plänen sind die USA gescheitert. Was nicht bedeuten soll, dass sie nicht noch alles zum Guten wenden können.

  6. @Admin
    Seit wann hatte Osama Bin Laden was mit dem Irak zu tun – bitte jetzt keine Verbindungen zwischen den Baath-Faschisten und Al Quaida erfinden!
    Und ich bin jetzt auch erleichtert, dass wir nur zur D-Mark „Good Bye“ gesagt haben – sonst hätte uns die US-Imperialisten auch wieder besetzt. Den Irakern ging es wie den armen Deutschen nach 1945 – überall diese GIs!

  7. @Daniel
    *** „denn die Mullahs basteln mit ihren Syrischen Freunden lieber an einer ABombe als den Pfad der Tugend zu betreten und das diktatorische Joch abzulegen.“ ***
    Dafür hast nun ja keinen Beweis oder? Bitte nicht wieder gegen Unschuldige hetzen! ;-)

  8. @ Auslaender

    „Der derzeitige Oelpreis hat nur nichts mit dem Irak oder dem Iran zu tun da er jenseits aller Fundamentaldaten ist, sondern durch Spekulationen hervorgerufen die auf Vorhesehbaren Reaktionen der Zentralbank basieren.“

    Also die Zentralbanken sind schuld ?!? LOL – I love it! Was meinen Sie denn, was die Spekulationen „jenseits aller Fundamentaldaten“ ausgelöst hat? Die Lage in Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan? Kann gar nicht sein. Sind alles die vorhersehbaren Reaktionen von blöden Spekulanten schuld, die – ohne Erlaubnis der US-Regierung! – ernsthaft glauben, das aktuelle Chaos im Irak oder das absehbare Chaos im Persischen Golf nach einem Luftangriff auf den Iran könnte die Erdöllieferungen aus dem Mittleren Osten gefährden!
    Aber Sie haben recht: der aktuelle Erdölpreis hat nichts mit der Außenpolitik von GWB zu tun. Schließlich hat die glorreiche Befreiung des Irak die Region stabilisiert, die irakischen Erdölexporte erreichen neue Spitzenwerte und von Kurdistan bis Kuwait haben sich Frieden und Marktwirtschaft durchgesetzt.
    Immerhin kann man Ihnen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen.
    Anton

  9. @ Admin

    „Der einzige Grund, warum der Irak je angriffen wurde, war die Tatsache, dass Osama Ben Ladin seine Dollars abverkaufen wollte. Die USA musste ihren Dollar aber retten und so schlug sie zu.“

    Hände hoch, oder ich öffne meinen Geldkoffer! Angesichts solch einer Drohung werden natürlich Kriege geführt. :-)

  10. @ Daniel

    Wieso sind die ersten freien Wahlen in Afghanistan und im Irak kein Erfolg?

  11. Hiobsbotschaft für toni:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/soft_power_zeigt_wirkung/

    Natürlich machen die Amis alles falsch, weil sie sich nicht mit toni über die Bedeutung von „soft power“ geeinigt haben. Aber vielleicht gibt ja der Faschistenlümmel in Caracas dem Mullahs ’ne Bürgschaft?

  12. @Anton
    Ach Anton, Ihre Aroganz ist nur mal wieder nur durch ihren laecherlichen Bushass zu uebertreffen.
    Ich spare es mir aber Ihnen jetzt einen Grundkurs 101 in Termingeschaeften zu geben und wie diese Welt funktioniert.
    Sie wuerden es genauso wenig versten wie sie die USA und ihre Buerger verstehen.
    Bei reiner Betrachtung der Fundamentaldaten waere der Preis bei ca 65-75 $ inkl. Iran, Irak etc. Der Rest ist Zockerei nicht mehr und nicht weniger. Kleiner Tipp am Rande meine Kontrakte fuer 75 habe ich vor ein paar Tagen mit einem Knackigen Gewinn verkauft.
    God bless America und die Britische Terminboerse.
    Bleiben Sie bei Ihren NGOs und dem feuchten Cuba fuer alle Traum. Den Kapitalismus ueberlassen Sie besser denen die was davon verstehen. Sie sollten besser auf das deutsche Rentensystem und einen Babyboom fuer zahlende Mitglieder vertrauen.
    So wie ihre Freunde Hugo und Fiedel. Der eine hat es bereits geschafft sein Land zum Armenhaus zu machen, der andere gibt seinem Land gerade den Rest, aber da werden Sie es bestimmt auch schaffen Praesident Bush fuer verantworlich zu machen.

  13. @ Paul 13

    Abverkaufen bedeutet wechseln. Er wollte den Euro als Leitwährung einsetzen. Das hätte den Dollar geschwächt, so einfach ist das

  14. @ Admin

    Osama Bin Laden wollte den Euro als Leitwährung einsetzen. Yep.
    Kleinen Link zur Quelle parat?

  15. @Admin
    Hm, Osama wollte also tatsaechlich seine Dollar verkaufen?
    Da der Mann soviel davon hat das er bei eine tausch in Euro sofort den Greenbuck unter Druck gebracht haette wurde er also aus seiner 2 bedroom cave gejagt?
    Boing Boing Boing Boing das top dann ja sgar noch Anton.

  16. @Daniel
    Das Problem ist dass niemand wirklich zuhoert. Keiner hat gesagt das die Demokratie dort sofort Westliche Masstaebe erreichen wird.
    Okay was den Zeitraum angeht waren da wohl einige ein wenig Blauaeugig und haben das ganze mit einem Videospiel verwechselt
    Das wird Jahre dauern und wurde auch immer wieder gesagt, genauso wie gesagt wurde das der Krieg gegen den Terror Jahre dauern wird.
    Es hat Jahre gedauert bis Deutschland die ersten vernuenftigen Wahlen abgehalten hat. In der Zwischenzeit gab es z.B. 1946/47 einen ueblen Hungerwinter(mit Tausenden von Toten) und und und und und. Die Leute haben einfach keine Geduld mehr.
    Die naechste Blauaeugigkeit war wohl auch das andere Laender die z.B. in Afghanistan ihre Hilfe zugesagt haben diese nicht oder nicht in erforderlichen und zugesagten Umfang bringen.
    Da haben die USA zu sehr auf Zusagen gebaut, die dann nicht eingehalten wurden. Von den Versagern der Irakischen Exilregierung will ich hier gar nicht reden.
    Trotz all dieser Schwierigkeiten geht es aber langsam aufwaerts auch wenn das, vor allem in den deutschen Medien, nicht ankommt und auch von den sogenannten Kriegsgegner wenn dann mal was durchkommt nicht gesehen werden will.
    Zur Zeit beschaeftigt man sich lieber damit die Shoa 2.0 sehenden Auges durch nichts tun und wegducken mit vorzubereiten.

  17. @Auslaender/Paul/Daniel
    „Gemessen an ihren eigenen Plänen sind die USA gescheitert.“
    Dieser Satz ist halb wahr, tatsächlich hat sich die amerikanische Regierung und das Parlanent eine falsche Vorstellung gemacht, wie es nach dem Sturz Saddams laufen wird, und sie haben ein zu rosiges Bild der Post-Saddam-Ära im Irak gemalt. Ob die USA im Irak gescheitert sind, kann man noch nicht sagen, einfach deshalb nicht, da die Lage im Irak noch in der Schwebe, im Werden ist.
    Allerdings gibt es ein Problem für alle Regime-change-Befürworter, die USA kann den Irakern nur eine Chance auf einen demokratischen und freiheitlichen Irak geben, ob die Iraker diese Chance nutzen ist eine andere Frage. Im Endeffekt wird der Erfolg des Irakkrieges und damit ein Teil der historischen Bewertung von GWB von den Irakern entscheidend beeinflußt.

  18. Und wieder mal verheizen die Amerikaner eine Generation der Unterschicht in einem sinnlosen Krieg. Naja, mit denen kann mans ja machen…

    MfG
    Daniel

  19. @Daniel
    Was ein beängstigend Gutes Argument ist. Bei aller Polemik
    @Paul
    „Wieso sind die ersten freien Wahlen in Afghanistan und im Irak kein Erfolg?“
    Weil sie kein Maßstab für Demokratisierung ist. Wenn wir ein Mindestmaß an Stabilität verlangen können. Demokratien zu konsolidieren dauert Zeit und ein brauchbarer Maßstab ist der erste Regierungswechsel.
    Daher sind die Amerikaner – wie meine Vorredner ja zugegeben haben – an ihren Zielen gescheitert. Weil sie mindestens bis dahin noch viel zu tun haben werden. Ob der Irak – die interessantere Frage – deswegen verloren ist? Das wird die Zeit nach dem Abzug der US-Truppen zeigen. Von jetzt aus gesehen wird der vermutlich zu früh stattfinden. (Gerade weil die NeoCons die Wahl zu verlieren drohen Und ich mir bei RudyG nicht sicher bin ob er wirklich im Irak bleiben will) Dann ist der Irak als arg instabile Demokratie zu anfällig für allerlei Gesindel.

    Und wer zugibt, dass die USA zu Blauäugig waren der sagt damit, dass sie selbst an einer „Katastrophe-Irak“ Schuld sind.

  20. @ auslaender

    Gar keine Argumente mehr? Schade.

    Anton

  21. @daniel
    Wenn die „NeoCons“ (neue Bezeichnung für die Republikaner?) die Wahl verlieren und Hillary gewinnt, dann bleiben doch die Truppen – das hat sie doch schon versprochen ;-)

    @belafleck (aka Daniel)
    Wie definierst Du Unterschicht?

  22. @Admin
    *** „Abverkaufen bedeutet wechseln. Er wollte den Euro als Leitwährung einsetzen. Das hätte den Dollar geschwächt, so einfach ist das“ ***
    Für was denn das? De Iraq durfte doch gar kein Öl verkaufen – schon mal was vom UN-Embargo gehört? Wozu da die Währung wechseln?

  23. @Auslaender
    Nicht vergessen
    „[…] unter Saddam Hussein war der Irak ein Land mit einer grausamen Diktatur […]“
    Kaum wurde die beseitigt, stieg der Ölpreis. So jedenfalls die Argumentation einiger „Kriegsgegner“. Weswegen war denn die „Kriegsgegner“ nun gegen die Entmachtung von Saddam? Etwa wegen billigem Öl? So viel zu: „No blood for Oil!“. Das Blut der von Saddam ermordeten Irakern darf es dann sein, wenn man billigen Sprit bekommt.

  24. @ S1IG

    „Wie definierst Du Unterschicht?“

    Wahrscheinlich so wie John Kerry. :-)

  25. @ daniel

    Rudy ein NeoCon? Das wäre zu schön, um wahr zu sein.

  26. @Paul
    LOL!

  27. Verdammt ich hab Bin LAdne mit Sadamm Hussein verwechselt ^^

  28. @Paul
    Ich gebe zu dass es beides bedeuten könnte. Gemeint aber ist dass weder die Neocons noch der Rudy die Truppen im Land lassen würden. (Die NeoCons weil sie die Wahl (wohl) verlieren und der Rudy nicht, weil ich befürchte dass er, wenn ihm das noch zum Sieg fehlt, das Fähnchen nach dem Wind richten wird)

  29. @ daniel

    Tja, dann bleiben nur noch Hillary und Obama als Hoffnungsträger, weil die nicht mal bis 2013 den Abzug der Truppen garantieren wollen. Obwohl, Obama lieber doch nicht, der bombardiert am Ende noch Pakistan, und dann ist kein Bush mehr da, der ihn zur Not bremsen kann.

  30. @Paul
    Als würde Bush jemanden bremsem der irgendwas irgendwo bombardieren will…

  31. @Artie (aka Admin?)
    *** Verdammt ich hab Bin LAdne mit Sadamm Hussein verwechselt ^^ ***<
    Das mag vorkommen – aber beide sind für Ihre Vebrechen für die Poker-Runde beim Teufel vorgesehen ;-)
    Aber mal im Ernst – wozu wollte Saddam denn die Währung wechseln, wenn er kein Öl laut UN-Resolution verkaufen konnte?

    @daniel
    Welche Neocons sollen die Wahl verlieren? Deine „Fixierung“ auf diese Gruppe ist ja schon fast krankhaft!

    @Paul
    Du hast eine Sache vergessen – Hillary will doch Ihrem Gatten zeigen, wie das richtig gemacht wird. Keine Zigarrenspiele! Da fliegen wahrscheinlich noch einige Cruise Missiles mehr in irgenwelche Aspirin-Buden ;-)

  32. @S1IG
    Meine „Fixierung“? Es gibt keine NeoCon-Weltverschwörung und keinen Geheimzirkel der Neocons. Wahrscheinlich noch nicht einmal einen Männerclub. Allerdings einige Politiker, Intellektuelle und Positionspapiereleser die sich unter dem Label vereinen (lassen). Die meinte ich, die standen – relativ subtil – der Bush-Regierung nahe und tun es noch immer. Sie werden aber die kommende Wahl wohl nicht gewinnen. Und weil es im PräsiWahlkampf nur einen Gewinner und viele Verlierer gibt folglich verlieren. Die „Fixierung“ war wohl eher ein bequemer Begriff der eindeutig definiert ist.

    @Rene
    Bush sagte über Rice aber auch dass man bald merken werde, sie sei ein weißer Mann im Körper einer schwarzen Frau. Und Condi meinte auch die USA verwendeten nur „spezielle Verhörtechniken“. Ich denke schon dass diese Frau Streichholz und Benzinkanister ist.

  33. @daniel
    Lese doch bitte mal Deinen Kommentar durch – hier das Highlight:
    *** Und weil es im PräsiWahlkampf nur einen Gewinner und viele Verlierer gibt folglich verlieren. ***
    Das ist eine Binsenweisheit. Nur mal ganz „subtil“ gesagt!

    @Rene
    *** Wie sagte Bush jun. so schön: “Condi erklärt mir die Welt so, dass auch ich sie verstehe.” Und in dieser Erklärung kommen keine Bomben vor. ***
    Wann war denn das?

  34. @Anton
    Warum nichts mehr zu sagen?
    Ich hatte doch gesagt warum der derzeitige Preis des Oel mit dem Irak und Afghanistan seit der Schwelle von 75-85$ nichts mehr damit zu tun hat. Das Sie das nicht begreifen war klar, oder auch gar nicht begreifen wollen.

    @Admin

    Voellig egal ob Sadam oder „bin Laden“

    Wenn Deine Theorie auch nur ansatzweise stimmen wuerde dann haette Europa als groesster Abnehmer des Oil for Food Programms den Irak angreifen muessen da der Greenbuck schon seit Jahren unter dem des € duempelt. Sprich haetten die Europaer als groesster Abnehmer ploetzlich ihr Irakisches Oel in € bezahlen muessen waere der Preis fuer die Europaer gestiegen.

    Kopfschuettel, wenn man schon bloede Theorien aus der Rechten Weltverschwoererecke ubernimmt sollten die wenigsten vorher auf eine moegliche plausibilitaet ueberprueft werden.

    @Daniel
    Das „Chaos im Irak“ ist also schlimmer als die Verhaeltnise unter Sadam und seinen Soehnen?
    Manchmal frage ich mich wirklich fuer wen Freiheit noch einen Wert hat fuer den man sich einsetzt und ihn unter Opfern erkaempft.
    Kopfschuettel

    @Schmock
    Die Frage ist doch wie gescheitert defieniert wird.
    Nach deutschen Massstaeben(erst alles zereden dann halbherzig was machen und beim kleinsten widerstand zum alten Status Quo zurueck gebe ich Dir recht.
    Nur auch hier gilt es gibt Dinge die gesagt wurden und das was in der Presse verbreitet wird.
    Natuerlich haben sich die USA zusehr auf die Angaben der Exilregierung verlassen und darauf das die Zusagen der Verbuendeten was die Hilfe angeht nach dem Britische und US Truppen den Dreck weg gemacht haben.
    Nur nach den Massstaeben die manchmal durch die Presse und durch die Buerger festgelegt werden haetten wir nach dem ersten Tag der Normandie oder einem durchschnittlichen Tag im Pazifik packen muessen.
    Das gleiche gilt auch fuer Nachkriegsdeutschland oder Nachkriegsjapan. Die Presse war in den Jahren 46/47 voll mit Hehme ueber den gewonnen Krieg und der verlorenen Nachkriegszeit.
    Life und Time hatten staendig aufmacher und Titelthemen in diese Richtung. Letztendlich half nur die Neue Sitiuation mit der SU das die Truppen wenigstens Teilweise blieben.
    Churchill zum Beispiel, hatte dies frueh kommen sehen und regte sich masslos ueber die Kurzsichtigkeit der USA auf und das sie ihre Truppen so schnell abzogen.

  35. @Belafleck/Daniel

    Dann solltest Du dir mal die dazugehoerigen Zahlen zur Zusammensetzung der Streitkraefte ueber Schulabschluss und Herkunft anschauen, dann wuesstest Du das dies voelliger Schwachsinn ist.
    Dieses Problem stellte sich nach dem Aussetzen der Wehrplicht und der Vietnam Erfahrung als es auch als „gebildeter“ Mensch hipper war zu kiffen und was von Freier Liebe zu fasseln als seinem Land zu dienen.
    Die Zeiten sind seit Mitte der 80er Anfang der 90er, dank Ronald Reagan vorbei. Kurzfristige Probleme gab es bei den Aktiven nur in Zeiten der New Economy, dafuer waren da aber die Zahlen der Aktiven Reservisten in den Streitkraeften hoeher.
    Eine Falsche Meldung wird nich deswegen wahrer und weil sie staendig widerholt wird.

  36. @S1IG
    Das mit den Cruise Missiles sehe ich aehnlich, ihr Mann hat sich schon nicht getraut Stiefel auf den Boden zu bringen. Was vermutlich aber auch besser so ist denn sobald was falsch laeuft werden wieder die Grunts ab Boden entweder bei den Anhoeungen geopfert oder durch die ROE im Sinne einer Boyscout Truppe.

  37. @ auslaender

    „Ich hatte doch gesagt warum der derzeitige Preis des Oel mit dem Irak und Afghanistan seit der Schwelle von 75-85$ nichts mehr damit zu tun hat.“

    Nein, das haben sie durchaus nicht gesagt. Sie haben eine Behauptung aufgestellt, von einer Begründung kann gar Rede sein. Abgesehen davon, dass Sie oben von einem Preis 65-75 US$ „bei reiner Betrachtung der Fundamentaldaten“ gesprochen haben, seien Sie doch so nett und erklären mir, wie Sie zu dem Wert von „75-85S“ für Ihre imaginäre „Schwelle“ kommen und warum oberhalb dieser Schwelle die Lage im Irak und in Afghanistan keinen Einfluss mehr auf die Presisbildung an den internatioasslen Ölmärkten (NYMEX und IPE) hat.

    Ein Tipp: Anfang 2002 lag der Preis für das Barrel Rohöl bei 20 US$, Januar 2005 bei 40 US$, Januar 2007 bei 70 US $ und im November 2007 bei über 90 US$. Können Sie mir erklären, welche Fundamentaldaten dafür verantwortlich sind, bzw. warum der Verlauf des Irakkriegs keinen Einfluß (mehr?) auf diese Ölpreisentwicklung hat?

    ehrlich gespannt
    Anton

  38. @ Paul & cronies

    Aber es war den Preis wert. Denn was haben die USA im Irak erreicht – Freiheit, Demokratie & Rechtsstaat für alle im ganzen Land:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7095209.stm

    Anton

  39. Anton,

    Ausländer hat dir jetzt schon mehrfach die Mechanismen auf dem Ölmarkt erklärt, wenn du es nicht kapierst, dann solltest du das posten lassen.

    1.) Die Entwicklung der Ölpreise hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Irak, dem Iran, oder Afghanistan zu tun -es gibt in Afghanistan übrigens kein Öl.
    2.) Ich weiß zwar nicht woher du deine Daten beziehst -ich vermute mal von der Uni Kassel-, aber vom Ölmarkt und seinen Mechanismen scheinst du nicht viel Ahnung zu haben. Im ersten Quartal 2002 stieg der Ölpreis auf über $27 pro Barrel, nachdem die OPEC die Förderquoten auf Grund der schwachen Nachfrage gesenkt hatte. Steigende Kunjunktur und die Spekulation über eine Intervention im Irak liessen den Preis steigen. 2005 lag der Preis schon bei über $40, im Juni knackte er die 60 Dollarmarke, bedingt durch den Atomstreit mit dem Iran, eine erhöhte Nachfrage des US-Marktes und eine um 8% gestiegene Nachfrage der chinesischen Regierung. 2006 lag der Ölpreis pro Barrel bereits bei über 70 Dollar.
    http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/daten/erdoel.htm
    http://tinyurl.com/ysj99n
    http://tinyurl.com/2862at
    http://tinyurl.com/37be2k
    Vielleicht lernst du ja noch was und stellst fest der Irak ist nicht die einzige Ölfördernde Nation in der Welt und die USA nicht die einzigen Nachfrager, die übrigens ihr Öl überwiegend vom Pausenclown Chavez beziehen -hat was mit der Qualität zu tun-
    http://de.wikipedia.org/wiki/West_Texas_Intermediate
    3.) Anscheinend ist die BBC deine einzige, und in deiner Welt wahrscheinlich absolut wahre, Quelle. Vielleicht versuchst du es mal mit Informationen vor Ort.

  40. @taylor1944
    Anton etwas ueber Preisbildung an den Oelmaerkten zu erklaeren und wie es dort zu eben dieser kommt ist muessig. Das der bestehende bzw. ein moeglicher Konflikt schon lange eingepreist ist verstehr er auch nicht denn sonst koennte Bush nicht an allem schuld sein. Vor allem hat er doch mit der Oelpreisnummer eh nur ablenken wollen.

  41. @ taylor1944

    Anscheinend habe ich in der Tat ein Problem, die Logik Ihrer Argumentation nachzuvollziehen:

    „Die Entwicklung der Ölpreise hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Irak, dem Iran, oder Afghanistan zu tun … Steigende Kunjunktur und die Spekulation über eine Intervention im Irak liessen den Preis steigen … im Juni knackte er die 60 Dollarmarke, bedingt durch den Atomstreit mit dem Iran …“

    Bin ich der Einzige, der in diesen Aussagen einen Widerspruch entdeckt?!?

    kopfschüttel
    Anton

  42. @Anton
    Da hast Du recht – fiel mir auch auf. Ansonsten solltest Du von den Quellen nicht ablenken – da macht Taylor1944 seine Punkte.

  43. @ taylor 1944

    Nachtrag: Um ein – gewolltes – Mißverständnis auszuschließen: ich habe nie behauptet, dass die amerikanische Außenpolitik im Allgemeinen und Bushs Kriege im Besonderen die EINZIGE Ursache für die steigenden Ölpreise ist. Aber diese politischen Gründe hatten einen erheblichen Einfluss gerade auf die spekulativen Preisssprünge der letzten Monate. Und dem europäischen Heizölkäufer, dem amerikanischen Autofahrer und der restlichen Weltwirtschaft ist die Zusammensetzung der Ursachen für die explodierenden Energiekosten ziemlich egal. Sie sehen eine gescheiterte Politik und ihre ökonomischen Konsequenzen. Bezogen auf die USA – und den amerikanischen Wahlkampf – ergebewn sich daraus politische Schlußfolgerungen, die in diesem Komentar der Washington Post sehr gut auf den Punkt gebracht werden:
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/15/AR2007111502029.html

    Anton

    P.S. Zu den Aussagen des zitierten JEC-reports ein anderes Mal.

  44. @Anton
    Komm doch einfach wieder auf das Thema zurueck und das war die Ironische Anspielung von Paul.
    Der Op-Ed von Dionne Jr. ist zwar ganz Unterhaltsam er ist nicht mehr als eine Meinung im Grossen Blaetterwald.

  45. @Auslaender
    Er hat doch „nur übersehen“, dass es sich um ein Op-Ed handelt. ;-)

  46. Und wo wir gerade bei den Op-Ed sind

    Hier eine schoene Op von Charles Krauthammer ebenfalls aus der Post.

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/15/AR2007111502032.html

    Die hat Anton garantiert ueberlesen ;-)

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