Macht ist das, was man draus macht


Schlappe für George W. Bush: Der Kongress hat zum ersten Mal seit dem Amtsantritt des Präsidenten dessen Veto überstimmt.

Wie jetzt? Die Demokraten haben Bush nun doch in die Knie gezwungen und der Abzug aus dem Irak beginnt dann am Dienstagnachmittag nächste Woche?

Bush hatte aus Kostengründen ein Gesetz zur Förderung von Wasserprojekten abgelehnt – nun kommt es doch.

Ach so, ein Gesetz zur Förderung von Wasserprojekten. Naja, ist ja auch schon was. Obwohl, wenn sie selbst in dieser Frage eine Mehrheit gegen den Präsidenten zimmern können, wieso ist ihnen das in einer ungleich wichtigeren Angelegenheit wie dem Irakkrieg nicht gelungen? Grundsätzlich können sie es ja offensichtlich schaffen, wie wir hier gesehen haben. Wenn aber die Amerikaner, von ein paar unverbesserlichen NeoCons mal abgesehen, wie immer behauptet alle gegen diesen Krieg sind, was ist da schiefgelaufen?

~ von Paul13 - Freitag, 9. November 2007.

30 Antworten to “Macht ist das, was man draus macht”

  1. @Rene
    Schon mal drueber nachgedacht dass sowas wenig mit Absetzbewegungen sondern mit Innenpolitik zu tun hat?
    Kann es vor allem sein das Du genauso wenig Ahnung hast wie der Spiegel?

    Die Bill war bereist vorher mit Grosser Mehrheit aller angenommen worden, folglich war die Abstimmung zu diesem Veto zu erwarten
    Daemlich war hoechsten das Veto des Praesidenten denn der haette den Ausgang kennen muessen. Die Gruende liegen also anderswo als in Absetzbewegungen.
    So mancher wird das US System wohl nie verstehen (wollen)

  2. @ Paul

    „Wenn aber die Amerikaner, von ein paar unverbesserlichen NeoCons mal abgesehen, wie immer behauptet alle gegen diesen Krieg sind, was ist da schiefgelaufen?“

    Da haben sicher die Aliens ihre Tentakeln drin. Müssen wir mal Nina fragen, die hat den totalen Durchblick.

  3. @Paul
    Kann der Kongress denn den Abzug befehlen den Bush dann per Veto stoppt das der Kongress dann wieder außer Kraft setzt?

  4. @Daniel
    Nein das ist nicht moeglich da der Praesident der Oberbefehlshaber ist.
    Das geht nur ueber das Geld, das der Kongress streichen kann.

  5. @ Paul

    Dass sich die Demokraten das schöne Wahlkampf-Thema Irakkrieg noch aufheben ist sicherlich nicht sehr patriotisch, aber taktisch verständlich: warum soll man einen so toten Gaul wie Bush noch prügeln. Spätestens nach dem absehbarten Desaster in Annapolis werden selbst die Republikaner über dubyas Außenpolitik i Allgemeinen und Nahostpoltik im besonderen nur noch schweigen wollen. Aber Sie können gerne von Bushs „Erfolgen“ im Irak, Afghanistan und überall träumen.

    Anton

  6. @Auslaender
    Was erwartest Du – wenn die Spezialisten sich outen, dann gibt es was zu lachen. Das Problem: Diese „Spezialisten“ sehen alles als Block – Diskurs, Ideen-Sammlungen, Kontroversen – Fehlanzeige. Wenn jemand einen Einwand hat, dann bricht gleich alles zusammen (oder macht eine Absetzbewegungen). Und da hatten wir bisher noch nicht mal über den Föderalismus gesprochen…

    BTW: Welcome back! Einiges ist nach wie vor beim alten – Anton versucht den Versager Ivan noch zu unterbieten usw. Er kann nicht mal so simple Fragen wie die hier beantworten… ;-)

  7. S1IG

    Immer noch nicht verstanden? Also ganz einfach: wer den Kapitalismus nicht versteht, sollte von der globalisierten Weltwirtschaft schweigen. Was die Ölmarkte betrifft: die kennen keine Nationalitäten, nur Gewinnmargen. Und die Vorurteile der amerikanischern Außenpolitik über böse und gute Lieferanten sind den Ölkonzernen aber so was von schnuppe. Aber vwenn nicht lesen kann, sollte wenigstens gucken können:

    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/oel/greenpeace_karte_die_weltweite_spur_des_oels.pdf

    mfG
    Anton

  8. @Anton
    Nicht ablenken – Du bist hier der Versager (hinter Ivan – der hat sich noch besser blamiert), dem das Hintergrundwissen fehlt :-) Das habe ich und der Rest sehr wohl verstanden.

    Und Deine Quellen – so aktuell!

  9. @Anton
    Womit auch Du wieder berweist das Du keine Ahnung hast.
    Die Demokraten packen das Eisen nicht an weil abseits der Linken Basis es keine Mehrheiten fuer diesen Liberalen Unsinn gibt.
    Selbst Treue Waehler der Demokraten aus den Laendlichen Staaten wuerden es als Verat betrachten wenn den Truppen in den Ruecken gefallen wird.
    Was meinst Du denn warum jeder Versuch des extremen linken Fluegels den Truppen in den Ruecken zu fallen durch Demokratische Abgeordenete aus eben diesen Wahlkreisen geblockt wurde?
    Daher auch nichts mit Deinen Feuchten Traeumen.

  10. @ S1IG

    Eigentlich wollte ich ja diese Einstufung auf geistige Randexistenzen und professsionelle Pöbler wie „alibaba“ beschränken. Da sie sich aber als strukturell kommunikationsfähig erwiesen haben – muß ich leider auch in Ihrem Fall feststellen, dass sie ab sofort:
    nicht satisfaktionsfähig sind.

    Anton

  11. @Anton
    Deine Feststellungen interessieren einen Dreck :-) So lange wie Du Dich als unfähig erweist einfachste Fragen zu beantworten, werde ich Dir das unter die Nase reiben.

  12. @ auslaender

    Sie scheinen nur Weekly Standard zu lesen und FOX Noise („Fixed News“) zu schauen: die Demokraten wollen den Truppen nicht „in den Rücken fallen“. Sie wollen sie schlicht aus dem Irak abziehen – und zwar vollständig und so bald wie möglich. Was nach den letzten Äußerungen von Pelosi Ende 2008 wäre. Doch dafür brauchen sie 2/3 der Stimmen in beiden Häusern und die spannende FRage ist, bis wann genügend Republikaner nicht mehr bereit sind, fürs Bushs außenpolitische Katastrophen ihre politische Karriere zu beenden.

    Was die amerikanische Öffentlichkeit vom Irakkrieg hält, ist hier oft genug diskutiert worden. Zum Stand der Dinger hier:

    http://www.cbsnews.com/stories/2005/10/10/opinion/polls/main930772.shtml

    Aber vielleicht ist ein Hinweis hilfreich, wie die Männer und Frauen in Uniform übers Bushs mission impossible denken:

    http://jscms.jrn.columbia.edu/cns/2006-12-12/hopkins-antiwarsoldiers/

    Aber das ist natürlich proterroristische Friedenshetze der „defeatocrats“. Elections? Enjoy the show!

    Anton

  13. @Anton
    *** „Sie wollen sie schlicht aus dem Irak abziehen – und zwar vollständig und so bald wie möglich. ***
    Komisch Hillary sagt was anderes: „She said in the interview that there were ‚remaining vital national security interests in Iraq‘ that would require a continuing deployment of American troops.“

    **** Doch dafür brauchen sie 2/3 der Stimmen in beiden Häusern […] ***
    Dazu zitiere ich mal Anton „Feigheit der Demokraten im Kongress“. Oder wie war das: „Aber wie gesagt: dazu muß man einen Arsch in der Hose haben …“. Na dann viel Glück!

    *** Was die amerikanische Öffentlichkeit vom Irakkrieg hält, ist hier oft genug diskutiert worden. Zum Stand der Dinger hier: ***
    Klasse – aktuell wie immer: NEW YORK, Oct. 10, 2005 – so viel zum Stand der Dinge.

    **** Aber das ist natürlich proterroristische Friedenshetze der “defeatocrats”. Elections? Enjoy the show! ***
    Das du Dich jetzt selbst zum Pro-Terroristen machst ist ganz Dein Problem. Aber wenn Du willst, nennen wir Dich ab jetzt so – Du hast den Unsinn aufgebracht.

    Schon klar, dass Du dazu keine Antwort hast – wie auch….

    @Auslaender
    Entschuldige mein Kommentar-Hijacking, aber es war einfach so eine schöne Steilvorlage!

  14. @Anton
    Schoen ein Power Point Ranger (oh sorry andere Feldpostnummer)und ausgewiesener Spezialist mir mal wieder erzaehlen will was in Heartland America so passiert und wie die Meinung dort ist.
    Die Mehrheit die fuer einen Abzug ist besteht in der Mehrheit aus Menschen denen es zu lange dauert. Sie wollen einen Abzug wenn die Aufgabe erfuellt ist und diese Aufgabe soll schneller erfuellt werden damit die Soehne und Toechter im Service nach Hause koennen.
    Mal an der Basis hoerenn was die Menschen wollen (kann man dank Medienwettbewerb uebrigens Wunderbar bei Fox Noise(auch wenn man deren Meinungen nicht teilt. Weil deren Zielgruppe ist, eben die Mehrheit die sich nicht mehr durch die Liberal Mainstream Medias vertreten fuehlen. Die Frage ist im uebrigen nicht wieviele ihre Karriere beenden wollen sondern was ihre Waehler wollen.
    Daher auch unter den Demokraten keine Mehrheit fuer einen Kuerzung der Ausgaben was den Service angeht.
    Denn Rest spare ich mir jetzt zu kommentieren, Reppenhagen soll mal in eine Base gehen und dort mit seiner Hippie Braut seine Reden halten. Dann kann er sehen was seine Kameraden von ihm halten und wie die Meinung dazu ist.

  15. @S1IG
    You’re wellcome
    Anton ist einfach, wie sagt er immer so schoen? Nicht Satisfaktionsfaehig. Und sowas von einem der garantiert nicht corporiert war ;-)
    So langsam wird seine Verzweifelung wohl immer groesser.
    Beide Haeuser wollen nach der Wahl nicht auf ihn hoeren, Linke Antrage die im Maschinengewehrtakt eingereicht werden kommen nicht durch, die Waehler weigern sich ihren Vertreter mit seiner Meinung zu belaestigen. Im Gegenteil, sie machen es genau andersherum. Ja das Leben kann hart sein wenn seine Beratungen und seine Erfahrungen mit dem Real Existierenden Sozialismus einfach nicht gehoert werden.

  16. @ S1IG

    Wie gesagt: nicht satisfaktionsfähig.

    Anton

  17. @ auslaender

    Reingefallen! Und hier sind dann die aktuellen Zahlen vom November 2007, nach einem knappen Jahr „surge“:

    http://politicalticker.blogs.cnn.com/2007/11/08/cnn-political-ticker-am-90/

    http://www.gallup.com/poll/102655/Opinions-Iraq-War-Show-Little-Movement.aspx

    Und nur zur Erinnerung, ws die Iraquis von den andauernden Siegen halten:
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6983841.stm

    Aber wie gesagt – alles linke Spinner.

    Anton

  18. @Anton (selbsternannter Pro-Terrorist)
    *** Wie gesagt: nicht satisfaktionsfähig. ***
    Interessiert doch einen Dreck :-)

    Umfragen sind das eine – aber wie schon oft erklärt (und von Dir nicht verstanden), sind die Fakten was anderes:
    MSNBC: Daily Iraqi sectarian death toll hits rare low
    AP: Thousands Return to Safer Iraqi Capital
    LA Times: Iraqi civilian deaths plunge
    USA Today: Major attacks decline in Iraq
    Times: First Sunni-Shia ‚fatwa against violence‘ to be signed in Iraq

    Du kannst jetzt versuchen die genannten Quellen als pro-Neocon abzustempeln. Aber wenn man sich nicht nur selektiv informiert, dann erfährt man auch mehr Details und Fakten. Um Dich zu diesem Thema noch einmal zu zitieren: „Sie scheinen nur Weekly Standard zu lesen und FOX Noise (”Fixed News”) zu schauen:“. Solche Vorwürfe müssen sich Leute aus „selbsternannten pro-terroristischen“ Kreisen schon eher gefallen lassen.

    Und Dein größtes Problem an der Geschichte: Wir können uns über die Fortschritte freuen – Du kannst Dich als „selbsternannter Pro-Terrorist“ nur über die Morde der Terroristen und Baath-Faschisten freuen. Denn nur wenn die in ihrem blutige Geschäft erfolgreich sind, stimmen Deine Einschätzungen.

    P.S. Die gute Tendenz im Irak bedeutet noch lange nicht, dass alles in Butter ist. Der Hinweis ist notwendig, weil Du in dieser Beziehung (fast immer) was falsch verstehen willst.

    Weil wir bei Fakten waren: Da steht noch ein Frage offen!

  19. @Anton
    Yeap alles Linke Spinner,Du sagst es.
    Ich ziehe es vor meine Informationen aus erster Hand zu bekommen.
    Aber stimmt ja in euren Augen haben die Betroffenen ja alle keine Ahnung nur das ZK kennt die Wahrheit

  20. @Anton (selbsternannter Pro-Terrorist)
    *** Wie gesagt: nicht satisfaktionsfähig. ***
    Interessiert doch einen Dreck :-)

  21. @Paul
    Da habe ich doppelt gepostet – bitte die Kommentare löschen

  22. @ S1IG

    Ist erledigt.

  23. @ S1IG

    Sie scheinen nur sehr langsam zu begreifen. Deshalb für Sie in Großbuchstaben:

    Sie sind N I C H T S A T I S F A K T I O N S F Ä H I G.

    Anton

    P.S. Zur Erläuterung für die anderen Leser: und wenn S1IG behaupten sollte, ich wäre der Lustknabe von Saddam gewesen – kein Kommentar.

  24. @Anton
    Da kannst Du schreien, so viel Du willst ;-) (GROSSSCHREIBUNG im Internet = Schreien). Und keine Bange – wir hauen Dir auch weiterhin Deinen Schwachsinn um die Ohren.

    Wieso sollte ich so was behaupten? Ist die Lustknaben-Nummer so ein geheimer Wunsch? Erzähle man! ;-)

  25. @ S1IG

    n sf

    Anton

  26. @ auslaender

    Und hier die ultimative Geheiminformation über die Strategie der Bush-Adnininstration bei den nächsten war-funding-Verhandlungen mit dem Kongress:

    Anton

  27. @Anton
    Ueberhaupt corporiert?
    Und seit wann sind Linke ueberhaupt selbst satisfaktionsfaehig? Ueberhaupt sowas wie Ehrgefuehl im Leib?
    Also kein Geschwaetze von nicht Satisfaktionsfaehig und nicht wie ein Wicht davon schleichen.

  28. @ auslaender

    Ehrgefühl ist keine Frage des Mitgliedsausweises. Aber wenn es Sie beruhigt: ich war länger in einem Kriegsgebiet als ihr CinC / NCA. Oder reicht es bei ihm, dass er Houston vor dem VietCong verteidigt hat?

    Anton

  29. @alle
    Da ist man mal drei Tage nicht da und schon beschimpfen sie sich. Wie ist es denn nun? Kann der Kongress den Krieg einfach stoppen? Kann er den Etat streichen oder gleich den Befehl zum Abzug geben? Reicht dazu eine einfache Mehrheit oder müssen alle „von ein paar unverbesserlichen NeoCons mal abgesehen“ dagegen/dafür stimmen?

  30. @Daniel
    Theoretisch kann der Kongress das – in der Praxis sieht das anders aus. Deswegen wird u.a. von der „Feigheit der Demokraten im Kongress” gejammert. Das hat nichts mit der Feigheit zu tun, sondern man steht zu seiner Linie.
    Es ist doch letzlich so, dass die Demokraten schon vor fast 10 Jahren sich für den Krieg gegen Saddam ausgesprochen haben. Die Gründe dafür waren unterschiedlich. Ein sehr wichtiger Grund: Die Verletzung der Menschenrechte durch den Schlächter von Bagdad. In diesem Falle gibt es auch eine UN-Resolution. Genau auf diese setzte auch Bush – doch das hat niemand so richtig interessiert.

    Ausserdem sind die Demokraten keine monolythischer Block. Deswegen kann man auch nicht „von den Demokraten“ sprechen. Auch in dieser Partei gibt es unterschiedliche Strömungen und Ansichten – die tragen zur ständigen Weiterentwicklung bei. Außerdem stehen die Mitglieder zu ihren Aussagen. Beispiel: Obama war und ist gegen den Irak-Krieg und Anhänger des totalen Abzugs. Er steht zu seinen Aussagen, was den Mann ehrt. Fr. Clinton will keinen totalen Abzug, was auch zu ihrer Stimme für den Krieg spricht. Liebermann ist ein weiteres Beispiel. Das einige/viele Anhänger der Demokraten was anderes nach der Wahl erwartet haben, sorgt für Enttäuschung. Man hatte ja die Wahl wegen des Themas „Krieg“ gewonnen… (so sagen jedenfalls einige „Spezialisten“). Nun bekommt der Kongress unter Pelosi schlechte Noten – z.T. schlechter als der so „unfähige“ Präsident. Die enttäuschten Wähler und Anhänger müssen einfach lernen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Deswegen rechnen viele Beobachter auch bei einem Wahlsieg von Clinton auch mit Überraschnungen. Schon im Vorfeld hat die Aussage von Hillary über die weitere Stationierung von Truppen im Irak, für Wirbel gesorgt. Hat sie da ihr wahres Gesicht gezeigt?

    Den Rest zum Kongress erklärt Dir Auslaender sicher detaillierter. Er kennt sich da einfach besser aus.

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