Wow!!!


Die neuen Ron-Paul-Kopfhörer sind echt der Hammer! Jetzt kann man endlich mal ganz genau hören, wie die Ridiculous Right und die Loony Left in Stereo durchdrehen. Und das, obwohl man angesichts der oberschrägen Lyrics gar nicht mal definitiv sagen kann, wer da welches Ohr quält.

Auf der einen Seite hört man nämlich sowas:

„Interessenverbände wie z.B: der AIPAC , versehen mit Geld und Medienmacht, küren noch immer ihre eigenen Kandidaten zu US-Präsidenten. Ginge dieses Mal deren Konzept nicht auf, würde das einem Wunder gleichkommen.“

Und auf der anderen wiederum das hier:

„Dennoch, 100 Jahre Sozialismus und Proto-Faschismus können wohl auch in den USA nicht durch eine einzige erfolgreiche Kampagne hinweggefegt werden.“

Aber immerhin wissen wir dafür jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wer die nächsten US-Präsidentschaftswahlen tunlichst nicht gewinnen sollte. Denn wenn Politblog.net und eigentümlich frei sich einig sind, daß der Mann was taugt, dann ist es mit Sicherheit der falsche.

~ von Paul13 - Dienstag, 30. Oktober 2007.

29 Antworten to “Wow!!!”

  1. Lieber Paul,
    Ron Paul ist kein überhaupt kein Mitglied der „Ridiculous Right“ sondern vielmehr ein Libertarian, der versucht auf dem Ticket der Republikaner etwas zu erreichen. Von ernsthaft lächerlichen Rechten wie mir ist Paul ggf. noch weiter entfernt als Hillary und Obama.
    Das hat mir zumindest ziemlich eindrücklich so ein Wahlempfehlungstest vor Augen geführt, den ich letzt gemacht habe…

  2. @ Paul

    Dass Pauls Anhänger „Paulistas“ genannt werden, hat schon etwas Beleidigendes, findest du nicht? ;-)

  3. @ Sir Winston

    Also sehr „serious“ kommt er mir mit seinem isolationistischen Getue jetzt aber nicht vor. Wobei ich gar nicht mal ihn damit meinte, sondern die ef-Kameraden, die mit den Genossen vom Politblog eine wahrlich skurrile Kombination ergeben.

  4. @ Chewey

    Ach, das ist schon ok. So lange sie sich nicht Paul13istas nennen, kann ich damit leben. :-)

  5. Ob er lächerlich oder ernsthaft ist, lassen wir mal dahingestellt. Ich halte ihn nicht für rechts. Aber das ist ja eh eine schwierige Frage…

  6. @ Sir Winston

    Ich hoffe ja in den nächsten Tagen mit dem lange überfälligen (hab leider auch nicht immer soviel Zeit wie ich bräuchte) nächsten Teil der „Grundbegriffe der Politischen Nautik“ zur Klärung dieser Frage beitragen zu können. Aber ob Ron Paul rechts ist, ist eher nebensächlich. Denn „ef“ ist es dafür umso mehr. Und das Politblog hält sich vermutlich für links. Und trotzdem stehen beide auf Ron Paul. Das gibt mir schon zu denken.

  7. Ich steh nicht auf Ron Paul, vielleicht beruhigt die das. ;-)

  8. „Dich“ natürlich

  9. @ Sir Winston

    Das tut es. Ich habe mich nämlich schon gefragt, was die Motivation für Euren Hinweis auf ihn ist.

  10. Frag mich nicht. Sind halt ein Blogkonglomerat. Und ich bin tolerant.

  11. Frag mich nicht! Wir sind halt ein Blogkonglomerat. Und ich bin da tolerant.

  12. @Sir Winston + Paul
    Ron hat einige Probleme – er versteht zwar das Geld einzusacken, aber seine Spender und Unterstützer sind in einige Fällen dubios. Er steht in der Kritik Geld von Neonazis anzunehmen. Zu seinem Fanclub gehören u.a. irre Verschwörungstheoretiker …

  13. Meine Kommentare kommen nicht durch

  14. Jetzt tun sie es scheinbar wieder. Was ich vorher sagen wollte, war, daß ich auch nicht weiß, was Mark genau bezweckt mit seinem Verweis auf Ron Paul. Aber so ist das halt in einem Blogkonglomerat wie der Gegenstimme.

  15. @ Sir Winston

    Ja, irgendwas hat zumindest heute nachmittag gesponnen. Ich hatte WordPress-intern die Zeit angepaßt, und danach tauchten Deine Kommentare hinter meinen auf, obwohl Du sie vorher gepostet hast. Ich hoffe, daß berappelt sich jetzt wieder.

  16. @ Sir Winston

    Deine vermißten Antworten sind übrigens auch wieder aufgetaucht. WP hat sie nur an den Anfang der Diskussion gestellt, warum auch immer.

  17. …und PI verlinkt politikblog.de und Friedman interviewt Horst Mahler auf Vanity Fair und, und , und….

    Oh baby baby it’s a wild world,
    it’s hard to get by just upon a smile.
    Oh baby baby it’s a wild world.

    Gruß
    Mikado

  18. @Mikado
    Nun das Interview ist sehr aufschlussreich – es zeigt ganz deutlich den Mahlers Geisteszustand.

  19. Ich gehöre ja nun als Paxxler wahrlich nicht zum rechtslibertären Fanclub von Paul, aber was ist an dieser oben zitierten Aussage Grözingers denn so falsch? Roosevelt und die interventionistischen Epigonen bis hin zu Bush brachten den Faschismus nach Amerika. Das ist unbestreitbar! Lies den Schivelbusch!

    http://www.buchausgabe.de/shoproot/396item.html

    Daß der Faschismus DOITSCHE Importware (Bismarckianische Verknüpfung von welfarism und warfare-statism) war, macht Euch das Prädikat „Westler“ (und einigen besonders Unentspannten unter Euch das Prädikat „antideutsch“) halt mal eben streitig. Aber das sind die Fakten!

    Wirksam antideutsch kann nur sein, wer sich auf die „englischen“ (so naserümpfend Sombart und Konsorten) Ideen von Cobden und Bright beruft – und dazu gehört neben dem Bekenntnis zum Freihandel und zur FREIEN Marktwirtschaft auch das Bekenntnis zu außenpolitischer Enthaltsamkeit (von mir aus nennt es Antiimperialismus)!

    Mal was von H.L. Mencken gehört? Rose Wilder Lane? Albert Jay Nock? William Graham Sumner? Pah, Ihr seid mir schöne Amerika-Freunde!

  20. @ DDH

    „brachten den Faschismus nach Amerika. Das ist unbestreitbar“ – Der erste Satz ist schon grotesk, aber in Kombination mit dem zweiten dürfte das für Deine Reputation einen ähnlichen Effekt haben wie für Nina Hagen ihr Gerede von Bush und den Aliens.

    P.S. Wieso meint Ihr eigentlich immer, daß ich ein Antideutscher wäre?

  21. @DHH
    Ich kann Deine Statements auch nicht ganz nachvollziehen. Und bloss weil man nicht in jeden zweiten Satz einen Libertären zitiert/nennt, muss das nicht heissen, dass man die Leute nicht kennt.

    Und wenn die Rede von Gemeinsamkeiten ist, bedeutet das noch lange nicht gleich oder passend. Da hast Du scheinbar ein Verständnisproblem und solltest das genannte Buch noch einmal lesen.

  22. Zitat von Andreas K. Winterberger:

    Der ,,lockere“ Pseudo-,,Liberalismus“ droht vom ,,sanften“ zum radikalen Kollektivismus,
    von der als ,,Liberalismus“ kaschierten Sozialdemokratie für gehobene Bürger, die
    Zeitgeistsurfer sind, zum Sozialismus, zum Nationalismus oder unter der Voraussetzung
    einer akuten Krise zu einer Mischung von beiden Hauptströmungen des ausgehenden
    20. Jahrhunderts, die sich als Faschismus oder Nationalsozialismus manifestiert, zu
    mutieren.2 In diesem Sinn kann der sozial-„liberale“ New Deal Franklin D. Roosevelts
    durchaus als eine ,,demokratische“ Spielart des Faschismus begriffen werden.

    Quelle: http://www.libertaere.ch/pdflib/libertarian-jasay/freiheitpolitik1.pdf

  23. Ralph Raico: Fascism Comes to America: http://www.lewrockwell.com/raico/fdr-1.html

  24. @DDH
    Wie schon mal gesagt – es wird immer wieder von Parallelen/Gemeinsamkeiten gesprochen – da hilft auch der neue Link nicht. Wenn Du das Gegenteil beweisen willst: Zitiere!
    Das bedeutet noch lange nicht: FDR brachte den Faschismus in die USA. Wie Raico sagt – FDR vereinte zu viel Gewalt in die Hand des Staates. Das da einige Leute draus Faschismus machen, ist ganz deren Problem. Wenn man dieser Denkweise folgt, dann wird unter Hillary Clinton die USA zum faschistischen Staat. Sie (wie FDR) sind bekanntlich Demokraten und stehen für big Goverment – sie will das ganze noch verstärken. Das stört natürlich Libertäre wie Raico und dessen Jünger. Daraus jetzt Faschismus zu basteln, ist Unsinn. Es ist doch so: Der Wal lebt im Wasser, schwimmt im Wasser, hat Ähnlichkiet mit dem Fisch – ist aber kein Fisch.

  25. dann wird unter Hillary Clinton die USA zum faschistischen Staat. Sie (wie FDR) sind bekanntlich Demokraten und stehen für big Goverment – sie will das ganze noch verstärken.

    Wieso erst unter Hillary (so schrecklich ich sie auch finde)?

    Das von Euch (mit welcher Autorität eigentlich?) dekretierte Analogieverbot soll doch nur sicherstellen, daß der Faschismus-Begriff nur auf jene folkloristischen Erscheinungsweisen verengt werden darf, von denen schon aufgrund ihrer Rückwärtsgewandheit keine größere Gefahr für unser aller Freiheit ausgehen kann. (Es sei denn man verfolgt solche Spinner von Staats wegen für „mind crimes“ à la 130 StGB, das wirkt sogar auf Zombies wie ne Frischzellenkur)

    Beim Faschismus ist es auch garnicht so entscheidend, daß man sagt, jetzt haben wir einen Punkt erreicht, da die Konzentration von Etatismus, Militarismus, Kollektivismus etc. in Summe so hoch ist, daß von einem neuen (oder alten) Faschismus gesprochen werden darf/kann/muß. Sondern man muß eine Art intellektuelles Frühwarnsystem entwickeln, das beizeiten anschlägt und sagt „Wenn auf diesem Wege weiter fortgeschritten wird, ist das Ergebnis Faschismus“. War das 19. Jahrhundert mit seinen imperialistischen, interventionistischen, und staats- und kriegsverherrlichenden Ideen faschistisch? Wohl kaum. Aber es war die Brutstätte. Ohne die Irrlehren des 19. wären die Verbrechen des 20. Jahrhunderts undenkbar gewesen (lest dazu auch die Bücher von Hayek, Mises und des hoffentlich bei Euch noch wohlgelittenen Karl Popper). Ich werfe Euch Neocons nicht vor, ins 20. Jahrhundert zu wollen! Ich kritisiere, daß Ihr zwar die abscheulichen Resultate des 20. Jahrhunderts so hart verurteilt wie wenige bundesdeutsche Meinungslager sonst (das hebt Euch positiv vom allg. [national-]sozialdemokratischen Konsens ab), daß Ihr aber (unbewußt) einen unbekümmerten roll back in wohlmeinend imperialistische Ideenwelten des 19. Jh. betreibt. Und das Ergebnis wird wie immer das gleiche sein.

  26. @DDH
    *** „Das von Euch (mit welcher Autorität eigentlich?) dekretierte Analogieverbot soll doch nur sicherstellen, daß der Faschismus-Begriff nur auf jene folkloristischen Erscheinungsweisen verengt werden darf, von denen schon aufgrund ihrer Rückwärtsgewandheit keine größere Gefahr für unser aller Freiheit ausgehen kann.“ ***
    Wer dekretiert hier was? Das könnte ich zurückgeben! ;-) Analogie steht für Ähnlichkeiten und davon sprach ich ja. Wieso sollte ich dann ein Analogieverbot aussprechen? Du sprachst aber von Deckungsgleichheit – Erinnerung:
    „Roosevelt und die interventionistischen Epigonen bis hin zu Bush brachten den Faschismus nach Amerika.“
    Du stellst das als Fakt hin und berufst Dich auf Bücher/Papiere, wo so was nicht drin steht. Den Rest spare ich mir…
    Noch ein Hinweis – das Zitat beginnt mit „Wenn“ und sollte Dir zu denken geben!

    Beim Frühwarnsystem stimme ich Dir zu – aber Deins macht nicht nur zu früh „Panik“, sondern schlägt vollkommen falsch an. Überzeuge mich an Hand von Passagen aus dem Papier von Raico, dass das anders ist.

    *** „Ich werfe Euch Neocons […] “ ***
    Warum das Schubladendenken? Bloss weil ich Paul an vielen Stellen zustimme, bin ich doch nicht automatisch NeoCon. Schon lange bevor die MSM diesen Begriff „NeoCon“ in Deutschland ins Rampenlicht rückte, gab es Leute die den Demokratieexport begrüßt haben. Für meinen Fall hätte ich schon den Sturz von Saddam unter Clinton begrüßt.
    Als Gegenbeispiel mal den neuen libertären Helden Ron Paul – bloss weil der Geld von Nazis, Rassisten und anderen Irren annimmt, packe ich ihn nicht in die Schublade mit dem Label „rechtsaussen“. Er mag ein wenig naiv bei der Wahl seiner Partner sein – das kann man ihm vorwerfen. Aber Ron Paul gleich zum Brownshirt machen?

    Und zum „Rollback in wohlmeinend imperialistische Ideenwelten des 19. Jh.“: Da übertreibst Du gewaltig und versuchst in meinen Augen Leute zu diskreditieren. Aber das ist ganz Dein Problem.

  27. „The image of a strong leader taking direct charge of an economy during hard times fascinated observers abroad. Italy was one of the places that Franklin Roosevelt looked to for ideas in 1933. Roosevelt’s National Recovery Act (NRA) attempted to cartelize the American economy just as Mussolini had cartelized Italy’s. Under the NRA Roosevelt established industry-wide boards with the power to set and enforce prices, wages, and other terms of employment, production, and distribution for all companies in an industry. Through the Agricultural Adjustment Act the government exercised similar control over farmers. Interestingly, Mussolini viewed Roosevelt’s New Deal as „boldly… interventionist in the field of economics.“ Hitler’s nazism also shared many features with Italian fascism, including the syndicalist front. Nazism, too, featured complete government control of industry, agriculture, finance, and investment.“

    Quelle: http://econlib.org/library/Enc/Fascism.html

    Zum „Demokratieexport“: Man kann nur Güter exportieren, nach denen eine echte Nachfrage besteht. Was Ihr meint, ist mit Abnahmezwang verbundene Ideologie-Expansion. Also: Aggression. Wenn auch mit guten Absichten. Aber wer hat die – subjektiv – nicht?

    Als Linkslibertärer bin ich übrigens kein leidenschaftlicher Paulite. Aber es freut mich, daß wenigstens einer in der GOP die Antiwar-Position der noninterventionistischen (nicht „isolationistischen“, das würde eher auch Patrick J. Buchanan passen!) „Old Right“ (Albert Jay Nock, H.L. Mencken, W.G. Sumner) vertritt.

  28. @DDH
    Neues Dokument, neues Glück? Ganz ehrlich – da steht wieder was von Parallelen drin. Das war bei den beiden anderen Quellen auch nicht besser. Wenn ich mir was anschaue oder gar ausprobiere, dann muss ich es nicht automtisch übernehmen. Solltest Du doch aus Deiner Geschichte wissen (so hast Du es jedenfalls an anderer Stelle ausgedrückt). ;-)

    Demokratiexport: Dein Argument zieht bei mir nicht – die Iraker haben es bewiesen. Die wollen Freiheit und Demokratie. Nur die Terroristen und die Baath-Faschisten nicht. Aber das ist eine komplett andere Diskussion und lenkt nur vom Problem des Schubladendenkens ab.

    Paul: Er ist ein Isolationist – das hat er in der GOP-Debatte doch ganz klar gezeigt und wurde von seinen Kollegen dafür abgewatscht ;-)

  29. @ DDH

    „Zum “Demokratieexport”: Man kann nur Güter exportieren, nach denen eine echte Nachfrage besteht. Was Ihr meint, ist mit Abnahmezwang verbundene Ideologie-Expansion. Also: Aggression.“

    Falsch. Demokratie hat eine sehr große Nachfrage, deswegen heißt sie ja auch so. Der Abnahmezwang und die Aggression besteht durch die Diktatur. D.h. wenn jemand gegen den Sturz von Diktaturen ist, vertritt er de facto eine Position, die ein Machtmonopol festschreibt, indem sie es künstlich vor dem freien Markt des Pluarlismus schützt. Was daran libertär oder auch nur liberal sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.

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