Good news are no news


Wenn man eine Umfrage unter deutschen Medienschaffenden wie auch Fernsehzuschauern oder Zeitungslesern machen würde, käme als mehrheitliches Ergebnis wohl raus, daß die Lage in Afghanistan nicht nur schlecht ist, sondern daß das auch gut so ist, weil die NATO dort im wesentlichen die Rolle einer rücksichtslosen Kolonialarmee spielt, und da am Hindukusch keine wie immer gearteten deutschen Interessen verteidigt werden, ein Abzug dringend angeraten wäre, damit die Taliban endlich unbedrängt von fremder Einmischung ihre interkulturellen Händel mit den afghanischen Frauen austragen können.

Daß eine Umfrage vor Ort möglicherweise zu ganz anderen Ergebnissen führt, würde dabei niemanden interessieren, denn was bitte schön haben die Afghanen mit der Frage eines Einsatzes der deutschen Bundeswehr zu tun? Das Weblog Sicherheitspolitik hat ihre Ergebnisse trotzdem mal zusammengefaßt. Man lese und staune:

  • Afghanistan bewege sich in die richtige Richtung (pro:51% national, 48% Kandahar/contra: 28% national, 43% Kandahar. Diese Daten werden grob durch eine andere aktuelle Umfrage bestätigt.
  • 64% der Bevölkerung bescheinigen den USA „gute Arbeit“, Deutschland folgt mit 42%
  • 60% der Befragten äussern, dass sich ihre persönliche Lage seit 2002 verbessert habe, 14% sehen eine Verschlechterung
  • 75% der Frauen sind der Ansicht, dass sich ihre Lage seit 2002 verbessert habe.
  • 71% der Befragten national und 77% in Kandahar sehen die Regierung Karzai zumindest teilweise positiv. Als Gründe für negative Bewertungen werden Arbeitslosigkeit, Korruption und Mangel an Sicherheit angegeben.
  • Die USA werden hauptsächlich wegen ihrer Rolle bei der Bekämpfung der Taliban wahrgenommen. Offenbar wird dies von einer deutlichen Mehrheit der Afghanen positiv wahrgenommen: 13% bescheinigen den USA einen negativen Einfluss auf das Land, im Vergleich zu 64% im Falle Pakistans und 34% im Falle des Irans
  • 73% national und 67% in Kandahar bewerten die Taliban negativ.
  • 71% äussern, Selbstmordattentate seien unter keinen Umständen gerechtfertigt.
  • 14% sind für einen sofortigen Abzug der NATO, 43% für einen Abzug, nachdem die Taliban besiegt sind, der Rest für einen Abzug in den nächsten Jahren.

Wenn es die erste offizielle Stellungnahme des Parteivorstands der Grünen zu diesen Zahlen gibt, sagt mir Bescheid. Das will ich nicht verpassen!

~ von Paul13 - Donnerstag, 25. Oktober 2007.

32 Antworten to “Good news are no news”

  1. @ Paul

    „Wenn es die erste offizielle Stellungnahme des Parteivorstands der Grünen zu diesen Zahlen gibt, sagt mir Bescheid. Das will ich nicht verpassen!“

    Im Afghanistan-Dossier der Grünen steht der Satz „Viele Beobachter der politischen Situation in Afghanistan kommen zu dem Schluss, dass eine der zentralen Ursachen für die Konjunktur der Aufstandsbewegung in der Unfähigkeit der internationalen Gemeinschaft und der Karzai-Regierung begründet liegt, dass sich die Lebensumstände relevanter Teile der afghanischen Bevölkerung nicht verbessern und Korruption und schlechte Regierungsführung wieder zu- statt abnehmen.“ Fragt sich, wie die so zu ihrer Einschätzung kommen.
    http://boell.de/de/05_world/5222.html

    Ansonsten muss man aber sagen, dass ja wohl weniger der Parteivorstand der Grünen zu kritisieren ist. Roth und Bütikofer hatten ja trotz der obigen offiziell grünen Einschätzung für das Afghanistan-Engagement und die Tornado-Einsätze geworben. Es ist die Basis, die nicht mehr will.

  2. „64% der Bevölkerung bescheinigen den USA “gute Arbeit”, Deutschland folgt mit 42%.“

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, da alle hierzulande der Meinung sind, wegen unverhältnismäßiger Flächenbombardements („die arroganten Amis greifen mit Kampfjets und Panzern die mit Flinten bewaffneten Taliban an“, Reinhard Erös) würden sich die Afghanen auf die Seite der Taliban stellen.

  3. „Robert Redford und Tom Cruise haben ihren neuen Afghanistan-Film in Berlin vorgestellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion lobte Joschka Fischer das US-kritische Drama.“

    http://www.netzeitung.de/entertainment/people/789510.html

    Diese Heuchler!

  4. @ Tyrion

    Erös hat scheinbar eh satt einen an der Klatsche: „Wir bauen nur dort Schulen, wo keine amerikanischen Soldaten sind, weil ihre Uniformen wie ein Magnet auf die Kugeln der Taliban wirken.“

    Mal sehen wieviele Schulen er noch baut, wenn die Amis komplett verschwunden sind. Oder stellt er dann auf Koranschulen um?

  5. @ Chewey

    Stimmt, das war ja gar nicht so sehr der Vorstand. Müssen wir halt bis zum nächsten Parteitag warten. Aber bis dahin läuft’s viellicht bereits so gut, daß dann auf einmal alle schon immer für die befreiung Afghanistans gewesen sein wolle, wer weiß. :-)

  6. Sry, Chewey, aber hier redest du totalen Blödsinn: Erös hat auch unter den Taliban dort schon Schulen gebaut und arrangiert sich heute noch mit denen, um seine Schulen zu bauen („Tee mit dem Teufel“). Die Schulen werden darum auch nicht angegriffen.
    Auch andere Hilfsorganisationen wollen neutral bleiben, um nicht gefährdet zu werden. Nur werden die dann trotzdem mit den Amis abziehen und Erös nicht… Die haben eben nicht diese Beziehung zu den Afghanen wie Erös.

  7. @ Tyrion

    „Sry, Chewey, aber hier redest du totalen Blödsinn“

    Was soll das? Erös hat bekanntlich schon in den 80er Jahren versucht, humanitäre Projekte auf die Beine zu stellen und sich dafür mit den Taliban arrangiert. Sein bekanntestes Projekt, die „Allaei-Girls-High-School“ in Jalalabad, kann aber erst seit dem Herbst 2001 existieren. Heute werden 4.000 junge Frauen und Mädchen unterrichtet und erhalten u.a. eine PC-Ausbildung. Glaubst du im Ernst, dass er das ohne amerikanische Intervention mit den Taliban herbeiverhandelt hätte? Und wieviel davon bleiben würde, wenn die internationalen Truppen verschwinden würden?

    Deshalb halte ich Erös‘ offen antiamerikanische Haltung für reichlich prätentiös. Sein „Ich kann mich schon mit den Stammesfürsten arrangieren, wenn die Amis sich nicht einmischen“ erinnert mich stark an Scholl-Latour. Vielleicht denkst du selbst noch einmal nach, bevor du anderen totalen Blödsinn unterstellst.

  8. @Chewey
    Habe gerade mal auf seiner HP nachgelesen, die Schule existiert so tatsächlich erst seit dem Sturz der Taliban. Ich hatte das in einem Interview falsch verstanden, als hätte es die Schule schon unter den Taliban gegeben.
    Von daher gebe ich zu, dass ich mich geirrt habe.

    Erös ist aber kein Einzelfall, was die Forderung nach Trennung von Militär und Aufbauhilfe angeht (fragt sich halt, wie realistisch das ist): http://www.welt.de/politik/article1245554/Helfer_wollen_ohne_die_Bundeswehr_auskommen.html

  9. Naja, der Ex Vorstand ist auch wieder sehr aktiv:

    Die Löwen und die Lämmer

    Robert Redford und Tom Cruise haben ihren neuen Afghanistan-Film in Berlin vorgestellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion lobte Joschka Fischer das US-kritische Drama.

    http://www.netzeitung.de/entertainment/people/789510.html

  10. @ Tyrion

    „Von daher gebe ich zu, dass ich mich geirrt habe.“

    Okay, dann denk‘ auch nächstens zweimal darüber nach, welche Tonlage du zumindest mir gegenüber anschlägst, ansonsten verzichte ich auf weitere Diskussionen. Persönliche Anmache muss ich mir nicht geben.

  11. @ Chewey/Tyrion

    Nicht streiten! Viel wichtiger ist doch die Frage, wieso sich Anton, der die zunehmende Entpolitisierung dieses Blogs beklagte, jetzt, wo mal wieder was los war in der Welt, auf einmal so rar macht. Und das, wo wir uns doch so sehr auf seine Deutung all der hier skizzierten Ereignisse rund um Afghanistan, Israel und den Iran freuen würden.

  12. Freut euch mal nicht zu früh. Da ist schon der nächste Irrsinn auf dem Weg:

    Die Löwen und die Lämmer

    Robert Redford und Tom Cruise haben ihren neuen Afghanistan-Film in Berlin vorgestellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion lobte Joschka Fischer das US-kritische Drama.
    http://www.netzeitung.de/entertainment/people/789510.html

    Gruß
    Mikado

  13. Anton gehoert zu den ueblichen Salon-Bolschewisten die das eh nicht interessiert. Der weiss es genauso besser wie die Gruenen die selbst dem Afghanischen Aussenminister die Kompetenz absprechen solange es nicht in das Weltbild passt.
    Selbst die Grunen die fuer den deutschen Afghanistaneinsatz sind machen sich was vor wenn sie davon ausgehen dass es ohne die Kampfeinsaetze der NATO im Sueden ohne OEF gehen wuerde.
    Das einzig Problematische ist dass es nicht genug Truppen gibt um die Gebiete zu halten die von Taliban gesaeubert wurden.

  14. @Paul
    Das nun auch eine seiner bevorzugten Nchrichtenquellen schon über Fortschritte im Irak berichtet, hat scheinbar dem guten Anton auf den Magen geschlagen. Das muss er erst verdauen. Zusätzlich werden die „Aufständischen“ jetzt auch schon vom Terrorfürsten als Versager gebrandmarkt. Das man in Afghanistan nichts mit den Taliban zu tun haben will, ist eine weitere Kröte die er schlucken muss – schließlich wird uns nun schon seit Wochen über die angeblich so verhasste Zentralregierung und die Erfolge der Taliban erzählt. Life is a bitch …

  15. Ich war ja auch immer skeptisch was den Kampfeinsatz in Afghanistan angeht. Dann habe ich heute die NZZ gelesen und jetzt denke ich genau das:
    „Die Isaf, die sich aus Kontingenten aus den 26 Nato-Staaten sowie aus 11 Nichtmitgliedern zusammensetzt, hat unterdessen einen Umfang von rund 40 000 Mann erreicht. Dennoch plagen sie mehr oder weniger die alten Sorgen: Die Kampftruppen sind oft nicht da, wo sie am nötigsten gebraucht würden, weil einer Verlegung der Truppen in die Brennpunkte politische Hindernisse im Weg stehen, weil die Möglichkeiten zum schnellen Transport fehlen oder weil gar keine Truppen-Reserven zur Hand sind. Dies führt gelegentlich dazu, dass die Isaf Gebiete, die sie den Taliban und anderen Oppositionskräften verlustreich entrissen hat, ihrem Schicksal und der Rückeroberung überlassen muss, weil die Kampftruppen dringend anderswo gebraucht werden. Das ist nicht nur darum äusserst ärgerlich, weil diese Gebiete dann erneut von den Taliban befreit werden müssen. Noch schwerer fällt ins Gewicht, dass die Taliban bei ihrer Rückkehr die Zivilbevölkerung regelmässig als Kollaborateure drangsalieren, was für den weiteren Isaf-Einsatz und dessen Akzeptanz bei der Bevölkerung verheerend ist.“
    Wie einfach kann man es noch auf den Punkt bringen?

  16. @ daniel

    Und, was lernt dich das?

  17. @chewey
    Dass die NZZ – die beste Zeitung DER WELT – sprachliches Vermögen, Logik und Hintergrundwissen perfekt transportieren kann. Und dass die Amerikaner es wert sind ihnen sehr genau auf die Finger zu schauen. Denn manchmal liegen sie in ihren Fehlern ganz schön richtig.

  18. @ daniel

    „Denn manchmal liegen sie in ihren Fehlern ganz schön richtig.“

    Kapiere ich nicht ganz. Eigentlich hatte ich deinen NZZ-Bericht so verstanden: Es sind nicht genug Isaf-Truppen da, um das ganze Land zu befreien UND dauerhaft zu befrieden. Daraus müsste folgen: Man stockt die Truppen auf, um die Aufgabe zu erfüllen, oder man zieht die Truppen ab, weil man die Aufgabe eh nicht erfüllen kann. Oder man lebt weiter mit dem jetzigen unbefriedigenden Zustand. Wofür würdest du dich entscheiden?

  19. Seit wann kümmert es denn einer Kommunikationskanone was die die NZZ ihm sagen will?

  20. @ Mikado

    Ja, die Lämmer und die Löwen. Mir wird dieser Film, den ich natürlich noch nicht kennen kann, auch schon im Bekanntenkreis triumphierend unter die Nase gerieben. Dabei missverstehen sie völlig den Punkt: Es ist ja richtig und wichtig, dass auch kritische Berichte und Kunstwerke entstehen. Selbst Michael Moore erfüllt eine notwendige demokratische Funktion. Nur wird hierzulande so gut wie ausschließlich NUR die US-kritische Seite wahrgenommen. Mit der anderen Seite WILL man sich gar nicht beschäftigen. Das ist nicht leicht zu verstehen. In diesem Sinne halte ich die USA schon für demokratischer als Deutschland.
    Fischer verstehe ich gar nicht, zumal er ja durchaus auch für Ambivalenz stand. Der muss doch jetzt um kein Amt mehr schleimen. Gehirnwäsche?

  21. @ Paul & Co.

    Aufgrund meiner früheren Tätigkeit habe ich gute Kontakte zu einigen deutschen NGO, die sich mit verschiedenen Aspekten des „nation-building“ (von der Infrastrukturprojektierung über die Alphabetisierung bis zu good governance-Programmen). Ein ehemaliger Kollege ist seit knapp einem Jahr in Kabul und berichtet laufend per email u.a. über die dramatisch verschlechterte Sicherheitslage in Afghanistan. Vor zehn Monaten war es als westlicher Ausländer noch möglich, sich tagsüber ohne Eskorte durch große Teile Kabuls zu bewegen. Dies ist heute völlig ausgeschlossen. Große Gebiete im Süden und Westen Afghanistans sind heute füe NGOs „strictly off limits“. Dies ist auch der Grund dafür, dass Karsai – gegen den ausdrücklichen Widerstand seiner Geldgeber – den lokalen Talibanführungen Verhandlungen angeboten hat.

    Richtig ist, dass im laufenden Jahr eine militärische Patt-Situation enstanden ist: die Taliban sind militärisch und logistisch zu schwach um dauerhaft Gebiete zu erobern und die ISAf ist zu schwach, um die von kleinen Taliban-Gruppen kontrollierten Provinzen zu säubern UND ZU HALTEN. Dazu bräuchte sie zigtausende zusätzliche Soldaten (Schätzungen gehen bis zu 300-400.000 troops für eine vollständige und ständige Kontrolle des ganzen Landes) – die sie nicht bekommen wird. So wird der militärische und politische status quo stabilisiert, die Regierung Karsai verliert den letzten Rest Akzeptanz in der afghanischen Bevölkerung und die Taliban warten einfach darauf, dass der Westen die ständigen Verluste und Mißerfolge irgendwann leid ist. Ist halt ein weiterer Krieg in der Dritten Welt, der irgendwie schief gegangen ist …

    Anton

  22. @ toni,

    es waren die Taliban, die den USA und dem gesamten Westen den Krieg erklärt haben. Sie hätten diesen Krieg mit der Auslieferung von OLB verhindern können. Hast du eigentlich vergessen, dass die Taliban schon lange vor 9/11 neben afghanischen Mädchen und Frauen auch ausländische Rucksacktouristen und Vertreter von NGO’s massakrierten, ganz zu schweigen von vormaligen Regierungsangehörigen. Bestimmt nicht vergessen aber erfolgreich verdrängt.

    Denn im Endeffekt interessiert Typen wie dich doch nur die reichlich fließende Staatsknete zum Erhalt der eigenen NGO, während euch jeder Afghane, außer der zum rauchen, und jeder Sadanese am Arsch vorbeigeht. Wenn es denn um Staatsknete geht, ist das Militär natürlich Konkurent, sprich Feind, der NGO’ler.

  23. @ alibaba

    Tut mir leid, aber Sie sind nicht satisfaktionsfähig.
    Anton

  24. @Anton
    Mag es an Typen wie Dir liegen das die Politiker nicht mehr Mumm in der Hose haben groesser Truppenverbaende nach Afghanistan zu verlegen ? Aus Angst von den Salonbolschewisten wie Dir nicht widergewaehlt zu werden? Voellige laecherlich Deine Argumentation.

  25. @alibaba
    Er hat die Hose gestrichen voll.

    @Auslaender
    Es wurden von einem Freund was erzählt. Kennt man – wie am Stammtisch: Ein Freund hat mir erzählt – in den USA muss man vor dem Tanken bezahlen. Echt? Halt die dummen Amis… Anton hat ja auch schon NGOs was von unblutiger Unterdrückung und den „Leistungen“ afrikanischer Sozialisten erzählt und abkassiert… Die alte Leier.

  26. @ Auslaender

    Es handelt sich weniger um eine Argumentation, als um eine Festellung zur Logik von Kolonialkriegen nach 1989/91. Zu den Einzelheiten verweise ich auf meinen Beitrag unter „Good news are bad news“.

    mfG
    Anton

    P.S. Die Entscheidungen der deutschen Regierung(en) bezüglich des deutschen Einsatzes in Afghanistan beruhen eher auf eine Kosten-Nutzen-Analyse: möglichs viel deutsche Präsenz + Einfluss bei einem möglichst geringem Risiko. Allerdings fürchte ich, dass dieses Einsatzkonzept bei einer weiteren Eskalation der Kämpfe an seine Grenzen kommen wird.

  27. @ S1IG

    Der Jägermeister und der Ivan hatten es auch schon nicht so dolle mit der Logik. War bei denen nicht auch schon alles Kolonialkrieg? Und war der Nationalsozialismus nicht nur eine Modernisierungsdiktatur? Fussball und Federball sind ein und dasselbe, weil in beiden Worten der Begriff Ball auftaucht und das ist schließlich eine Ware, wie jede andere auch.

  28. @ alibaba

    Wie gesagt: nicht satisfaktionsfähig.
    Anton

  29. @alibaba
    Kolonialkrieg? Kein Ahnung . laut KK Grosny gab es halt noch „blühende“ Landschaften, als die CA das Sagen am Hindukush hatte. Da wurden zwar noch Leute lebendig eingemauert, aber Kommunismus fordert halt seine Opfer. Alles für eine besser Sache….
    Wie war das: „COMMUNISM HAS ONLY KILLED 100 MILLION PEOPLE… let’s give it another chance!“
    Da wurden einfach nur einige Leute falsch verstanden – so ist das halt…

  30. @Paul
    „Es handelt sich weniger um eine Argumentation, als um eine Festellung zur Logik von Kolonialkriegen nach 1989/91.“
    Ist schon nicht schlecht, aber das hier:
    „. Nach dem vorläufigen Endsieg (Zitat) des real existierenden Kapitzalismus über den real nicht mehr existierenden Sozialismus funktioniert die GANZE Welt wieder nach einer Logik: Profit. Das kann man auch vornehmer ausdrücken und von einer weltweit integrierten Marktwirtschaft sprechen oder der globalisierten Welt des Informationszeitalters, in der alle Entscheidungen über Marktsignale gesteuert werden, oder was die aktuellen Weißwäscher da so sagen. Die Kernaussage ist aber ganz simpel: in dieser Welt ist alles Ware und alles hat alles deshalb auch einen PREIS: Nahrungsmittel, Kleidung, Fahrzeuge, Computer, Rohstoffe, Energieträger, aber auch komplexe Dienstleistungen wie Wahlen, Revolutionen und – Kriege.“
    ist noch viel besser.
    Könntest Du nicht mal eine Zusammenstellung „Best of Anton“ machen, oder Anton dazu bringen einen Artikel auf NBFS zu schreiben, in dem er uns allen die Welt erklärt?
    Bitte!

  31. @ Schmock

    Im September hätte er ja schon gedurft, aber er wollte ja nicht. Und wenn man seine Argumentation so verfolgt, hat er auch gut daran getan, sich der Kritik nicht in einer offenen Feldschlacht zu stellen. ;-)

  32. @Paul
    Könnten nicht alle bösen Hetzer, mich eingeschlossen, versprechen nichts böses über Antons Artikel zu schreiben, oder ihn sogar gar nicht kommentieren, nur zurücklehnen und genießen.

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