„Holocaust? Find ich gut!“


Bei aller berechtigten Aufregung über Eva Hermans merkwürdiges Verhältnis zur deutschen Autobahn – sie dürfte, auch wenn man sie wie einen Hund aus dem Studio gejagt hat, wohl eher einfach blond als Blondi sein. Daß man hierzulande allergisch auf Leute reagiert, die beim III. Reich vor allem an Maifeiertag und KdF-Reisen denken, ist zwar schon mal ein gewaltiger Fortschritt, die Entrüstung käme aber deutlich glaubwürdiger rüber, wenn man nicht gleichzeitig jene Zeitgenossen hofieren würde, die sich von den Verbrechen der Nazis nicht nur unzureichend distanzieren, sondern ihnen im Gegenteil sogar noch etwas positives abgewinnen können. So wie unser iranischer Freund hier wenige Tage vorher:

Europe resolved a great problem – the problem of the Zionist danger. The Zionists, who constituted a strong political party in Europe, caused much disorder there. Since they had a lot of property and controlled an empire of propaganda, they made the European governments helpless. What Hitler and the German Nazis did to the Jews of Europe at that time was partly due to these circumstances with the Jews. They wanted to expel the Zionists from Europe because they always were a pain in the neck for the governments there. This is how this calamity fell upon the Muslims, especially the Palestinians, and you all know this history, more or less.

[…] The first goal was to save Europe from the evil of Zionism, and in this, they have been relatively successful.

Bevor jetzt alle gelangweilt abwinken, daß die Sprüche dieses schmuddeligen Achmadinedschad ja doch wohl ein alter Hut sind, und daß man den natürlich auch ganz furchtbar doof findet, und daß man nichts gegen Juden hat, aber daß man trotzdem den kritischen Dialog suchen muß und daß auch die Mullahs ein Recht auf die Bombe haben, und wenn erst mal die Reformer oder wenigstens Realpolitiker wie Rafsandschani drankommen, wird alles gut – zu früh gefreut. Von dem stammt diese antisemitische Revisionistenpropaganda nämlich. Deswegen wollen wir jetzt auch gleich mal nachschauen, wie denn die Medien so über einen Mann denken, der den Holocaust anders als sein umstrittener Nachfolger nicht einfach nur leugnet, sondern ihm mit einem fröhlichen „Und das ist auch gut so!“ vor aller Welt völlig unbeschwert verteidigt:

Deutschlandfunk: „Rafsandschani als Hoffnungsträger“, „vergleichsweise liberal“

FOCUS: „gemäßigter Kleriker“

Frankfurter Rundschau: „Reformpolitiker“

SPIEGEL: „Gemäßigter Rafsandschani“

STERN: „moderat“, „hat versprochen, die sozialen und politischen Freiheiten der Bürger zu stärken“

Süddeutsche Zeitung: „reformorientiert“, „vertritt die Auffassung, dass sich die Regierungsmacht immer demokratisch legitimieren müsse“

Tagesspiegel: „Pragmatiker“, „der Annäherung an reformorientierte Kräfte verdächtigt“

ZEIT: „alter Fuchs“

Rafsandschani wurde übrigens weder aus dem Studio geschmissen noch hat die Technik seine Sendung unterbrochen. Auch wurde ihm der Vertrag für künftige Freitagspredigten bisher nicht gekündigt. Da sollten vielleicht mal Profis ran und dem iranischen Fernsehen ein wenig Entwicklungshilfe geben. Kerner, übernehmen Sie!

~ von Paul13 - Freitag, 12. Oktober 2007.

35 Antworten to “„Holocaust? Find ich gut!“”

  1. Rafsandschani mit Eva Hermann vergleichen? Paul, du hast ein Rad ab. Übrigens hat Broder meiner Meinung nach den besten Kommentar zum Kerne- Tribunal verfasst. Der schrieb völlig richtig über den Satz mit den Autobahnen: „Dabei war das der einzige Satz, den Eva Herman sagte, der richtig war und an dem es nichts auszusetzen gab. Dass er eine solche Empörung auslöste und schließlich zu Hermans verfrühtem Abgang führte, zeigte nur eines: „Was trifft, trifft auch zu.“ (Karl Kraus)“ Und sogar Naturschutzgebiete haben die Nazis als erste angelegt.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511-2,00.html

    Gruß
    Mikado

  2. Nein, nein, nein, wir müssen ganz dringend mehr Respekt vor fremden Kulturen zeigen. Sonst sind wir geistige Brandstifter, Kreuzritter oder sogar Hardliner. Und wehe jemand vergleicht der Deutschen Lieblings-Adolf mit anderen Polit-Gangstern, dann müssten wir unseren perversen Moral-Bonus preisgeben und vielleicht sogar handfeste Lehren aus Auschwitz ziehen. Da bleiben wir doch lieber beim symbolischen Widerstand und lassen die Adolfs von morgen in Ruhe…

  3. @ Paul

    Kerner in den Iran. Paul, du kannst so grausam sein. Obwohl die Idee … na, lassen wir das.

    Rafsandschani wird etwa so liberal und gemäßigt sein wie die gleichattributierten Taliban, nach denen Beck ja immer noch auf der Suche ist. Für welche Sprüche hat er sich eigentlich diese Einschätzung verdient? Für die von dir zitierten Holocaust-Äußerungen ja wohl eher nicht.

  4. @ Mikado

    Vergleichen heißt nicht gleichsetzen! Ich finde einen blutigen Tyrannen wie Rafsandschani natürlich weit schlimmer als irgendeine öffentlich-rechtliche Medienschnepfe. Ich dachte eigentlich, das ginge aus dem Artikel auch deutlich hervor.

    Was Broder angeht, so hat er absolut recht, auf die Heuchelei in den Medien hinzuweisen, die sich auf Nebenkriegsschauplätzen erschöpft und die wirklichen Gefahren ignoriert. Das war ja auch die wesentliche Intention meines eigenen Artikels.

    Trotzdem ist es genauso richtig, Leute wie Frau Herman zu kritisieren, solange man das bei Rafsandschani & Co. genauso handhabt. Auch intellektuell überforderte Konservative haben kein Recht, Revisionismus salonfähig zu machen.

    Wobei ich Frau Herman wie gesagt abnehme, daß sie weder wie Achmadinedschad den Holocaust leugnet noch ihn wie Rafsandschani verteisigt noch ihn wie beide zusammen mit einer Atombombe vollenden will. So ist’s auch schon schlimm genug.

  5. Wenn meine Generation an die Macht kommt (:-D), werden diese ewigen Diskussionen hoffentlich vorbei sein.
    Dieser Reflex, wenn der Name Hitler fällt, ist unglaublich. Um einen Diktator für die Deutschen als wirklich schlimm darzustellen, muss man ihn mit Hitler vergleichen, diskutiert man konservative Werte, ist man gleich ein Faschist.
    Will man sich als moralisch einwandfreier Deutscher profilieren, muss man den lieben langen Tag erzählen, wie sehr man gegen Hitler ist.

    Hauptsache, die Gegenwart vergessen…

    @Paul: volle Zustimmung! Merkwürdiger Vergleich, sagt aber eine Menge über die Berufsschwätzer hierzulande aus.

  6. @ Tyrion

    Ich denke, beides ist wichtig: Die Vergangenheit als Mahnung in Erinnerung zu behalten wie auch für die Gegenwart die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Tut man das eine ohne das andere, ist das gefährlich. Und nur wer beides gleichzeitig tut, hat auch das Recht dazu.

  7. @ Tyrion

    „…diskutiert man konservative Werte, ist man gleich ein Faschist.“

    Ich muss dir widersprechen. Das Merkwürdige ist doch, dass sich Fr. Herman für ihre „Family Values“ ausgerechnet die Nazizeit aussucht. Wenn sie sich das Familienbild der 50er Jahre unter Adenauer zurückgewünscht hätte, dann hätte man sie sicher als zurückgeblieben belächelt, aber ansonsten wäre das vollständig ihre Sache gewesen.
    Aber Nazi-Familienpolitik? Wo Frauen als Gebärmaschinen betrachtet wurden, bei erfolgreicher Produktion wie Pfingstochsen ausgezeichnet wurden und wo die „Produkte“ ohne viel Federlesens für Volk, Führer und Vaterland als Kanonenfutter herhalten mussten. Das möchte Frau Herman wiederhaben? Oder will sie nur provozieren?

    Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Herman ist ja nicht die einzige. Ständig werden irgendwelche missglückten Rekurse auf das 3. Reich vorgenommen. Das scheint die Deutschen doch noch arg zu beschäftigen.

  8. @ Mikado

    „Dabei war das der einzige Satz, den Eva Herman sagte, der richtig war und an dem es nichts auszusetzen gab.“

    Das mit den Autobahnen mag ja stimmen, aber es erinnert doch nur allzu sehr an das altvertraute „immerhin hat er die Autobahnen gebaut“, was selbst Frau Herman nicht ganz unbekannt sein wird. So blond KANN sie gar nicht sein. Was soll das Ganze also?

  9. Ich gebe Chewey recht. Es ist merkwürdig, dass die Hermann das III. Reich als Vorbild genommen hat und nicht die Adenauer-Zeit. Außerdem, das mit den Autobahnen. Ok, vllt. im Hitze des Gefechts ausgerutscht. Dennoch, manche Psychologen würden sagen, dass gerade solche Momente über den wahren Charakter eines Individuums sehr viel aussagen.

  10. @ Fünfte Internationale

    Zumal der Begriff „Autobahn“ ja DER running gag schlechthin ist, wenn es ums Thema Beschönigung des III. Reichs geht. Auch wenn man nicht mit den Nazis sympathisiert, ist das zumindest instinktlos.

  11. Danke für diesen wohltuenden Artikel. WordPress.com läuft ja fast schon über, von der ganzen Hermann-Sache. Für mich als Schweizer ist das schon ein wenig verwirrend, was da abgeht. Die Quadratur der Bigotterie! Der Verweis auf die tatsächlich gefährlichen Mullahs wirkt da wie ein Spiegel. Beunruhigend finde ich nur, dass sich nach so einer Sache all jene „Schlussstrich“-Rufer bestätigt fühlen…

  12. @ lagalug

    Ja, das ist schon krass. In den WordPress-Charts ist das offenbar der absolute Renner. Jetzt fehlt nur noch ein Artikel von Kewil, in dem er nachweist, daß Kerner Teil der „jüdischen Lobby“ ist, dann ist der Wahnsinn komplett.

  13. Frau Hermann hätte zu Harald Schmidt gehen sollen…;)

  14. Ach der. Den les‘ ich nie. So wie PI. Die Kommentare, die Du letzthin zusammengestellt hast (von Daniel), waren echt abartig. In solchen Situationen fühle ich mich als „philosemitischer Christ“ (bin ein Freikirchler, zudem studiere ich jüdische Studien) immer ein wenig (sehr) peinlich berührt…

  15. @ lagalug

    Den muß man auch nicht lesen. Macht aber auf eine morbide Weise irgendwie Spaß. ;-)

  16. @ alex

    In diesem Zusammenhang pädagogisch wertvoll war auch „Der Führer warnt!“:

  17. Masochist… ;-)

  18. @ lagalug

    Eher Sadist. Ich genieße es nämlich, die Verantwortlichen für den gelesenen Unsinn zu bestrafen. Und zwar je mehr ich mich vorher geärgert habe, desto mehr. Hach, ich bin schon eine perverse Sau… ;-)

  19. Dazu passen ja auch die Bilder, die deinen Header zieren…Besonders pervers finde ich das mittlere Bild der linken Gruppe. Ein Symbol der puren Aggression! ;-)

  20. @Chewey: da hast du auch wieder Recht. Werde das mal überdenken müssen.
    Vlt ist die gute Eva aber einfach so gelangweilt als voll beschäftigte Mutter, dass sie die Schlagzeilen wil ;).

  21. Journalistische Inkompetenz, mehr kann man dazu nicht sagen. Die Leute sind einfach zu blöd einen Nazi zu erkennen, wenn er nicht öffentlich über Autobahnen redet.

  22. Schon toll, wie sich hier Leute wieder einmal gepflegt mit Dingen auseinander setzen, von denen sie offensichtlich nicht einmal einen 10tel gelesen haben.
    Frau Herman nimmt sich mitnichten die Nazizeit zum Ideal und jeder, der sich wirklich mit der Sache beschäftigt und ihre Bücher und Artikel gelesen hat (statt nur selbstbewusst „Das les ich doch nicht“ zu murmeln und dabei gleichzeitig dann doch ne Meinung dazu zu haben).
    Sie nimmt sich das christliche Familienbild zum Ideal. Und nu? Jetzt dürft ihr mit der „Gläubige sind eh blöd“-Keule daherkommen.
    Also wenn schon selbstgerechte Kritik, dann doch bitte aus der richtigen Schublade.

    In „Sich eine Meinung bilden“ steht „bilden“ im direkten Indikativ und nicht im passivem, sonst hiesse es „Lass Dir Deine Meinung machen“, meine sehr verehrten Alleswisser…

  23. Dass die armen Autobahnen immer wieder dazu herhalten müssen, das NSDAP-Regime wenigstens mit einen winzigen Glanzpunkt zu versehen, finde ich doch relativ erstaunlich. Glaubt denn jemand tatsächlich, wir würden heute noch auf Schotterpisten fahren, wenn es das „Dritte Reich“ nicht gegeben hätte? Hoffentlich war hier wirklich „Blondheit“ im Spiel – die Alternative wäre nämlich, dass Frau Herman wirklich meinte, was sie da von sich gegeben hat.

  24. @Chewey
    „Ich muss dir widersprechen. Das Merkwürdige ist doch, dass sich Fr. Herman für ihre “Family Values” ausgerechnet die Nazizeit aussucht. Wenn sie sich das Familienbild der 50er Jahre unter Adenauer zurückgewünscht hätte, dann hätte man sie sicher als zurückgeblieben belächelt, aber ansonsten wäre das vollständig ihre Sache gewesen.“

    Das stimmt doch so nicht! Herman hat in einer Pressekonferenz ein Paar sich widersprechende Sätze von sich gegeben. Warum sie dass nicht klargestellt hat? Keine Ahnung, wahrscheinlich wollte sie es aus Trotz und wegen ihrer laufenden Klage nicht tun. Vielleicht hätte Kerner noch einen Linguistikprofessor zu seinem Tribunal einladen sollen. Die Sache ist einfach eine Nummer zu groß für Eva.

    Aber wenn Frau Kiewel im deutschen Fernsehen erwähnt, dass in der DDR nicht alles schlecht war, besonders die tollen Kindergrippen, dann ist das völlig in Ordnung und keiner regt sich darüber auf. Weil es den Kommunisten natürlich ausschließlich um das Wohl der Kinder und der Mütter ging.

    Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn! ;-)

    Gruß
    Mikado

  25. Die Transatlantiker blicken durch! Thumbs up!

    http://blog.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1855/herman-ard/

  26. @ Yseult

    Zitat Herman: Im Dritten Reich sei „vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler“. Dann fügte sie hinzu: „Aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter.“
    Zitat Yseult: „Sie nimmt sich das christliche Familienbild zum Ideal.“

    Genau. Wenn jemand christliche Werte verteidigt hat, dann ja wohl die Nazis. Ding dong.

    @ Mikado

    „Hitler, Autobahn, Hitler, Autobahn, Hitler[…]“
    Du Witzbold. Es geht mir nicht um Denkverbote. Da du schon selber mehrmals über das Messen mit zweierlei Maß geschrieben hat, weißt du glaube ich schon, was ich meine.
    Guck dir mal die Nazivergleich-Skandale der letzten Jahre an, in deren Reihe Herman steht. Ich hab jetzt nicht die Zeit, das alles zusammenzugoogeln und zu belegen. Entweder sie passen überhaupt nicht (Däubler-Gmelin: „Bush will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das hat auch Hitler schon gemacht.“) oder sie haben offen entschuldende Funktion (Hohmann, der vom jüdischen Tätervolk schwafelt). Gibt’s noch ’ne Menge mehr.
    Und da neige ich mittlerweise zur Broderschen Ansicht (die auch 5. Internationale zitiert hat): Da schlägt Freud zu. Je mehr „Schlussstrich“ gerufen wird, desto weniger kommt er. Er könnte so auch niemals kommen. Und jetzt Herman, die für ihre konservativen Vorstellungen sicher eine Menge Vorbilder hätte finden können. Aber was geistert ihr durch die Rübe? Die guten alten Nazis. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

  27. @Chewey
    Äh, mal eine Frage. Hast du die Kerner Sendung komplett gesehen
    und den Link zu den Transatlantikern gelesen?

    Gruß
    Mikado

  28. @ Mikado

    Kerner-Sendung nein, Transatlantiker ja. Warum?

  29. @ Mikado

    „Aber wenn Frau Kiewel im deutschen Fernsehen erwähnt, dass in der DDR nicht alles schlecht war, besonders die tollen Kindergrippen, dann ist das völlig in Ordnung und keiner regt sich darüber auf.“

    Dein Hinweis ist sehr treffend! Es hilft mir nicht viel, wenn ich dir sage, dass Frau Kiewel a) für mich ein Brechmittel ist, b) ich mich schon tierisch über sie aufgeregt habe und c) sie noch viel mehr DDR-Verharmlosendes von sich gegeben hat. Warum das relativ folgenlos ist? Weil Millionen ihre Ansichten teilen. Und das sagt einiges über die Aufarbeitung der DDR-Geschichte und das heutige Bewusstsein über diese Zeit aus.
    Wenn soviele Menschen die Nazizeit verharmlosen würden, wie das bei der DDR getan wird, hätte Deutschland in meinen Augen ein echtes demokratisches Problem.

  30. Na, das passt ja zu unserer Diskussion wie die Faust aufs Auge. Man schlägt das Internet auf, und was glotzt einem da entgegen?
    http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/deutschland/innenpolitik/4794472-Umfrage-Jeder-Vierte-sieht-gute-Seiten-in-Nazi-Zeit,cc=000005507900047944721dyUkZ.html
    Und hinterher liest man, was im Schweriner Landtag so verkündet wird:
    http://www.westfaelische-nachrichten.de/wna/aktuelles/kultur/kultur/NDR_Reportage_ueber_NPD_im_Landtag.html

    Hallo, was geht denn jetzt ab? Weimar reloaded?

  31. @ Paul

    Die Pandora-Büchse der Nazivergleiche läßt sich anscheinend nicht mehr schließen; einer unsäglicher als der nächste. Aber bloß nicht über den Iran reden, wo solche Vergleiche womöglich sogar passen würden. Lesenswerter Broder-Artikel:
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Henryk-M-Broder-Bischof-Mixa-Claudia-Roth;art141,2406105

  32. Sehr schön!

  33. @Paul
    Was, Kritik am Zentralrat der Juden und die Paulizei sagt:“Sehr schön!“? Jetzt bin ich doch etwas verwirrt!

    Gruß
    Mikado

  34. @ Mikado

    Erstens gab es hier keine pauschale und selektive Kritik am Zentralrat der Juden, und zweitens ging es bei Cheweys Kommentar wie auch in meinem Artikel um den Zusammenhang von Streitereien auf Nebenkriegsschauplätzen, während im Iran unverhüllt an der ultimativen Waffe zur Auslöschung Israels gearbeitet wird.

  35. […] angeblich so gemäßigten Rafsandschani zurück, der den Holocaust nicht nur nicht leugnet, sondern auch noch verteidigt und der statt Deportationen lieber gleich von der kompletten nuklearen Auslöschung Israels […]

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