Das Hirn Syriens


Fast zwei Millionen Iraker sind inzwischen nach Syrien geflüchtet – für den Nachbarn eine gewaltige Herausforderung. Hält der Zustrom an, wird bald die Grenze geschlossen, warnt Syriens Innenminister Bassam Abd al-Madschid im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

Na, da muß Assad aber ganz schön Personalmangel zu haben, wenn er Mr. Brain persönlich zum Außenminister macht. Da beklagt sich sein Hofnarr doch allen Ernstes darüber, daß Iraker vor dem Terror nach Syrien flüchten, nachdem seine eigenen Leute die Terroristen vorher erst über die Grenze gelassen haben. Damit nicht genug, ist diese Leuchte des arabischen Sozialismus dann auch noch so blöd damit rumzuprahlen, daß man Millionen von Flüchtlingen genau kontrollieren und die Einreise unerwünschter Personen verhindern könnte, während seine Kabinettskollegen immer wieder treuherzig versichern, daß sie beim besten Willen nicht einige tausend Terroristen abfangen können, die in entgegengesetzter Richtung über die Grenze laufen. Wird Zeit, daß jemand al-Madschid erklärt, daß man das Fernglas auch andersherum halten kann.

~ von Paul13 - Mittwoch, 3. Oktober 2007.

9 Antworten to “Das Hirn Syriens”

  1. @ Paul

    Um den Entzug zu mildern:

    Was bedeutet die Tatsache, dass mittlerweile ca. zwei Millionen Iraker in das Terrorregime Syrien geflüchtet sind – darunter ein Großteil der Iraker, die lesen + schreiben können – für den Stand der Demokratisierung und Befriedung des Irak nach über vier Jahren Krieg?
    By the way: the new design sucks!

    mfG
    Anton

    P.S. Was das Debakel im Irak für die USA lamngrfristig bedeutet, dazu zwei sehr unterschiedliche Stellungnahmen:

    http://www.slate.com/id/2175026/

    http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,508394,00.html

  2. @ anton

    The new design sucks? Laß mich raten, die Totenschädel ganz rechts auf dem Banner erinnern Dich irgendwie an was, was Du lieber verdrängen würdest, stimmt’s?

  3. @anton

    Hersh und Applebaum? Wie heißt’s so schön: Wenn Hersh heult, klingt’s wie Musik. Und die Fachfrau für den Gulag, was sagt die eigentlich zu den lupenreinen Demokratiespielchen von Putin?

    Gruß
    Mikado

  4. @Paul
    Ich wette diese Außendarstellung Syriens funktioniert. Syrien hilft den armen irakischen Zivilisten, doch kann es, da selber arm, kaum noch mehr tun. Terroristen können sie nicht stoppen. Wie soll dass auch gehen, bei der langen und großenteils in der Einöde liegendden Grenze?
    Die syrische Regierung sind keine Komiker, sondern Medienprofis.

    Schmock

  5. @ Rene

    Niemand sagt, daß man den Menschen nicht helfen soll. Ich persönlich hab beispielsweise kein Problem damit, wenn US-Truppen in Syrien Hilfslieferungen verteilen, auf denen groß USAID steht.

    Was mich nur ankotzt, ist wenn die Verantwortlichen für den Terror in den Medien heuchlerisch das Leid der Opfer beweinen und dann auch noch nützliche Idioten finden, die ihnen die Krokodilstränen abnehmen.

    Aber da haben wir es mal wieder: Die Solidarität mit arabischen Ba’ath-Faschisten stört einen Nicht-NeoCon nicht, wenn es nur gegen Amerika geht.

  6. @ Rene

    Das Syrien Ba’ath-Terroristen unterstützt, ist schon seit Jahren ein offenes Geheimnis. Du bist meines Wissens der erste, der das bestreitet. Ok, die Syrer offiziell natürlich auch, aber die Amerikaner wissen es, die Syrer wissen, daß die Amerikaner es wissen, und die Amerikaner wissen, daß die Syrer wissen, daß die Amerikaner es wissen.

    https://nbfs.wordpress.com/2004/12/11/fallujah-fighters-gather-inside-syria/

    Der Führer der irakischen Ba’ath-Partei und ehemalige Stellvertreter Saddam Husseins, Izzat Ibrahim al-Douri, organisiert ungehindert von Syrien aus den Ba’ath-Terror im Irak, und obwohl selbst die Amis manchmal sogar die Adressen hatten, wo sich die Bande traf, konnten die Syrer sie irgendwie nie festnehmen.

    Was den Faschismus-Vorwurf bestrifft, verstehe ich Dich da richtig, daß Du neben der syrischen Terroristenunterstützung allen Ernstes auch noch bestreitest, daß die Ba’ath-Bewegung faschistisch ist? Also wenn die keine sind, wer bitte schön denn dann? Bevor Du Dich aber hier weiter blamierst, teile ich Dir netterweise mit, daß ich mich bereits um Deine Frage gekümmert habe:

    https://nbfs.wordpress.com/2007/03/24/faschismustheorie-fur-irakkriegsgegner/

    Auf den Versuch Deiner Widerlegung bzw. dessen Ausbleiben freue ich mich jetzt schon.

  7. @ Rene

    Ich sehe nicht ein, für Dich alles noch mal neu zusammenzusuchen. Wenn Dir mein Text nicht gefällt, dann lies Dir eben nur die Zitate durch, und versuche wenigstens die sowie die 25 Punkte zu widerlegen. Sollte ja nicht allzu schwer sein, so wie Du herausposaunst, daß die Ba’ath-Bewegung mit Faschismus nichts zu tun hat.

    Im übrigen verwende ich bereits helle Schrift auf dunklem Untergrund. Heller geht’s nicht, weil das in dem Theme so vorgegeben ist. Daß Du es auf die formelle Schiene versuchst (schau mal nach, ob Du nicht noch ein paar Rechtschreibfehler findest), ist in der Regel der beste Beweis, daß jemandem die Argumente ausgehen.

  8. „So Syria is walking a fine line, forging an “enemy of my enemy” relationship with the Iraqi Baathists and insurgents while still maintaining an alliance with Tehran. It is a risky strategy that carries the added danger of possibly incurring the wrath of Al Qaeda.“

    http://www.nytimes.com/2007/10/07/world/middleeast/07syria.html?_r=1&oref=slogin

    „Suicide bombers head to Iraq from Damascus

    IN a small flat in Damascus, a young man in jeans and T-shirt draws frequently on a Gauloises cigarette as he describes how he dressed his brother in a suicide belt and watched him blow up some American soldiers at a drinks stall in Iraq.“

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article2604119.ece

  9. @ Rene

    Mit ganz hell – sprich weiß – werden hier beispielsweise die Links hervorgehoben. Schönheit hat eben nicht nur bei Frauen in hochhackigen Schuhen ihren Preis. ;-)

    Aber auf die Widerlegung warte ich trotzdem noch.

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