Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube


Justizministerin Angela Kolb forderte erneut, extremistisch motivierte Straftaten stärker unter Strafe zu stellen. „Der Staat muss extremistischer Gewalt mit aller Härte Paroli bieten“, sagte die SPD-Politikerin. „Wer Menschen verprügelt, nur weil sie beispielsweise anders aussehen, soll nicht auf eine Bewährungsstrafe spekulieren können“, fügte sie hinzu.

Ja, was’n plötzlich los bei den Genossen? Erst einsame links-alternative Blogger, und jetzt sogar schon komplette SPD-Minister – was geht? Auf einmal sind Gewaltverbrechen auch für Menschen, die an das Gute im Menschen glauben, keine Kavaliersdelikte mehr.

Bin jedenfalls mal gespannt, ob die gute Frau, nachdem die erste Aufregung vorbei ist und sich keiner mehr für die Opfer interessiert, noch an ihre Worte erinnert werden will, wenn mal wieder ein Scharfmacher der Union Schluß mit der weichen Welle fordert.

Warten wir also einfach mal ab, wann es wieder heißt „der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte“. Einfach dann aus der Zeitung ausschneiden und an Frau Kolb schicken. Die macht das dann schon, ganz bestimmt. Demnächst in diesem Theater.

~ von Paul13 - Mittwoch, 13. Juni 2007.

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