Warum Afrika dank Entwicklungshilfe im Elend verharrt


Interessant ist die Frage, wie Afrika geholfen werden kann. Und da scheint es so zu sein, als habe niemand bisher einen passenden Weg gefunden. Botswana vielleicht, ein Land, das nur etwas mehr Einwohner zählt als die Hansestadt Hamburg. Oder Mauritius, eine Insel für Luxustourismus. Aber das zählt nicht. Wenn man beginnt, diese Ausnahmen zu lobenswerten und hoffnungsvollen Prototypen zu stilisieren, macht man sich selbst und die ja wirklich leidenden Afrikaner restlos lächerlich.

Im Gegenteil, diesen passenden Weg gibt es! Gerade Botswana und Mauritius haben nämlich eine interessante Gemeinsamkeit:

Neben Mauritius war Botswana das einzige afrikanische Land, das seit seiner Unabhängigkeit ununterbrochen demokratisch geblieben war.

Und diese Gemeinsamkeit ist offenbar nicht die einzige:

Es ist nicht ganz zufällig, dass Botswana und Mauritius, die als Vorbilder der Demokratie in Afrika gelten, gleichzeitig auch wirtschaftlich Erfolge aufzuweisen haben.

Daran ist nicht nur nichts lächerlich, es zeigt auch ganz nebenbei noch, wie richtig die Strategie der globalen Demokratisierung nicht nur für die Bekämpfung des Terrors, sondern auch für die der Armut ist. Und wie falsch diejenigen liegen, die sie als nebensächlich oder gar für „nichtwestliche“ Kulturen ungeeignet ansehen.

~ von Paul13 - Montag, 11. Juni 2007.

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