Die Sharon-Bush-Bin Laden-Connection


Wer denkt, dem Weltverschwörungsaufdeckungsnetzwerk um Parteibuch, Utopieradio und Politblog dürfte doch irgendwann nichts mehr einfallen, täuscht sich. Das nächste Agentennetz ist immer nur einen Steinwurf entfernt. Und der Terror kommt eh grundsätzlich aus den USA. Tut er das mal nicht, wird er einfach zur „false flag operation“ umgedeutet.

So wie George Bushs hinterhältiger Plan, nicht nur die libanesische Regierung zu unterstützen, sondern auch die Islamistenmiliz von Fatah Islam. Die Bekämpfung von ein paar hundert Kalaschnikowträgern soll nämlich nicht nur der US-Rüstungsindustrie gigantische Gewinne bringen, auch die amerikanische Baubranche soll sich daran gesundstoßen.

Denn in der Nähe des umkämpften Palästinenserlagers befindet sich doch tatsächlich ein strategisch ungemein wichtiger alter Flugplatz, und um den neu begrünen zu lassen, bricht der US-Imperialismus auch gerne schon mal einen kleineren Krieg von jenem Zaun, an dem der Erfinder dieser Theorie offensichtlich nicht mehr alle Latten hat.

Und damit wir den – er heißt Franklin Lamb, ist Professor an der Amerikanischen Universität in Beirut, und nebenberuflich offenbar für diverse antiisraelische Organisationen tätig – auch alle kennenlernen, hat der Politblog-Autor DaRockwilda dessen Text teilweise ins deutsche übersetzt, was die Lust auf das englische Original dann doch sehr dämpft:

Bewohner der Ortschaft Bibnin Akkar, keine zwei Meilen von Kleiaat entfernt, und die libanesische Tageszeitung Aldiyar erwarten dass der Bau eines US-Luftwaffenstützpunkts auf den Ruinen des größtenteils verlassenen Flughafens Kleiaat im Nordlibanon schon Ende diesen Jahres beginnt.

Um das Projekt offensichtlicher zu machen wird es als eine ‘US/NATO’-Basis bezeichnet, die als Hauptquartier für eine NATO-Eingreiftruppe (’rapid deployment force’), Helikopterstaffeln und Spezialeinheiten dienen soll.

Die Basis wird auch für die Ausbildung der libanesischen Armee und anderer Sicherheitskräfte benutzt werden, die islamische Fundamentalisten bekämpfen.

(…)

Anwärter für den Auftrag für das Milliardenprojekt sind laut dem Beschaffungsbüro des Pentagons Bechtel, Halliburton und andere Firmen, die momentan im Irak tätig sind.

(…)

Ein libanesischer Journalist, der gegen die Errichtung des Stützpunkts ist, kommentierte am 28. Mai: ‘Die Bush-Administration hat den Libanon vor Al-Kaida-Gruppen im Norden des Landes gewarnt. Und den Luftwaffenstützpunkt braucht man um dieser Bedrohung entgegenzutreten. Und siehe da, eine neue ‘terroristische Gruppe’ mit dem Namen Fatah Islam erscheint ganz in der Nähe von Kleiaat‘.

Klar, daß hinter allem letzten Endes natürlich wieder die Zionisten stecken! Für die wird das ganze schließlich gemacht. Denn bekanntlich reicht ein Anruf aus Washington und schon öffnen arabische Staaten bereitwillig ihre Pforten, um der zionistischen Kriegsmaschinerie Stützpunkte zur Verfügung zu stellen. Die Zwistigkeiten mit Israel sind vermutlich nur Show.

„Für den Libanon stellt sich die Frage, ob das libanesische Volk den Bau des Stützpunkts erlauben wird. Nur wenige Libanesen zweifeln daran, dass Israel Zugang zu dem Stützpunkt bekommen wird“ meint Oathman Bader, ein führender libanesischer Politiker.

Bleibt eigentlich nur eine Frage offen: Was muß man rauchen, um auf solche Ideen zu kommen?

~ von Paul13 - Freitag, 1. Juni 2007.

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