Gefangenen-Krise: Menschen-Poker am Persischen Golf


„Mit Iran zu verhandeln, ist wie mit einem hypersensitiven Pubertierenden zu reden, der Probleme hat, seine Wut zu kontrollieren, und zugleich an einer Bombe in seinem Schlafzimmer bastelt. Die Optionen sind folglich begrenzt.“

Das hat er aber schön gesagt, der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter. Nur wieso sind die diesbezüglichen Optionen begrenzt? Was macht man denn mit so einem Jugendlichen? Zunächst nimmt man ihm seinen Chemiebaukasten weg, damit er zumindest die Bombe schon mal nicht mehr fertigstellen kann. Falls er sich weigert den rauszurücken, muß man das notfalls mit wirtschaftlichen Sanktionen wie Taschengeldentzug erzwingen. Wenn er sich, um das zu verhindern, mit einem Klappmesser vor einem aufbaut, ruft man die Polizei, die ihn erst mal festsetzt, bis ein Arzt ihm eine Beruhigungsspritze mit hochkonzentriertem Regimechangein geben kann. Und dann muß ihm mit einer Anti-Gewalttherapie (der medizinische Fachausdruck für „Demokratisierung“) langfristig geholfen werden, damit er nicht eines Tages als Kettensägenmörder Schlagzeilen macht. Und das wollen wir ja nicht, oder?

~ von Paul13 - Sonntag, 1. April 2007.

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