Demokratische Schritte im Jemen


Der „war on terror“ hat nichts gebracht. Der Irak ist ein einziger Schlamassel. Kabul steht kurz vor dem Fall. Bush ist ein Idiot. Die Neocons sind weltfremde Idealisten. Wir dürfen fremden Kulturen unsere Freiheit nicht aufzwingen. Der Araber braucht die harte Hand eines starken Führers. Die islamische Welt ist nicht reif für die Demokratie. Alle angeblichen Fortschritte sind nur zionistische Propaganda. Um genau zu sein, offenbar TAZionistische:

So viel Wahlkampf gab es im Jemen noch nie. Wohnhäuser und Minibusse in der Hauptstadt Sanaa sind mit Plakaten zugekleistert, seit Wochen tingeln der Präsident und sein Herausforderer durch die Provinzen und locken Hunderttausende in Stadien und auf Plätze. Die Stimmabgabe bei der heutigen Wahl sei eine islamische Pflicht, mahnte ein Prediger bei der letzten Freitagspredigt in der Großen Moschee von Sanaa. Keine Selbstverständlichkeit in dem arabischen Land, das seit fast drei Jahrzehnten autokratisch von Staatschef Ali Abdullah Saleh geführt wird.

~ von Paul13 - Sonntag, 10. September 2006.

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