Gewalt in Kinshasa: Kongo-Einsatz entzweit Opposition


Die jüngsten Gewaltausbrüche in Kinshasa haben den innenpolitischen Streit um die deutsche Kongo-Mission neu entfacht. Während sich FDP-Chef Westerwelle in seinen Bedenken bestätigt sieht, forderte Grünen-Innenexperte Ströbele eine Verlängerung des Mandats.

Wer bist Du, Fremder, und was hast Du mit Christian Ströbele gemacht? Das linke Urgestein der Friedensbewegung gibt den Warmonger, der den Einsatz von olivgrün gekleideten Herren mit Gewehren verteidigt, die keine Förster sind? Humanitärer Interventionismus ist also doch was gutes? Haben wir am Ende was dazugelernt? Oder fehlen hier bloß die GIs als erprobtes Feindbild? Falls letzteres, ergeben sich daraus ausgesprochen interessante Handlungsalternativen für die US-Regierung:

Statt weiterhin militärisch gegen Schurkenstaaten vorzugehen, sollten die Vereinigten Staaten in Zukunft einfach pro forma auf der Seite des Iran oder Nordkoreas in den Krieg gegen den Westen eintreten. Spätestens dann fordern selbst die Grünen die Generalmobilmachung Europas zum Sturz der Mullahbande und des Geliebten Führers. Und nach dem Krieg, den die Amerikaner dann – leider, leider – verlieren werden, gibt’s von den Europäern sogar noch Wiederaufbauhilfe. Wär doch mal was!

~ von Paul13 - Donnerstag, 24. August 2006.

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