Libanon-Krieg: Hisbollah soll britische Nachtsichtgeräte haben


Die Hisbollah-Milizen im Süden des Libanons sind im Kampf gegen Israel möglicherweise mit Nachtsichtgeräten aus Großbritannien ausgerüstet. Das britische Außenministerium ordnete eine Untersuchung an.

London – Israelische Truppen hätten die Nachtsichtgeräte in Kommandobunkern der Guerilla sichergestellt, berichtet die „Times“. Die Geräte könnten der Hisbollah wesentlich beim Beschuss israelischer Ziele und bei der Beobachtung von Truppenbewegungen geholfen haben. 2003 waren 250 solcher Geräte mit einer Export-Sondergenehmigung an Iran verkauft worden, um den Kampf gegen den Drogenhandel an der Grenze zu Afghanistan zu unterstützen.

Kampf gegen den Drogenhandel, wie süß! Die sind ja richtig putzig, diese naiven kleinen Dummerchen. Wer konnte denn schon ahnen, daß ein Regime, nur weil es die eigene Bevölkerung vom oppositionellen Demonstranten bis hin zum minderjährigen Vergewaltigungsopfer massakrieren läßt, den internationalen Terrorismus auf jede nur erdenkliche Art und Weise unterstützt, völlig offen an der Auslöschung eines souveränen Mitgliedsstaates der Vereinten Nationen arbeitet und zu diesem Zweck mal eben einen völlig sinnlosen Krieg in einem unbeteiligten Land vom Zaun bricht, die Weltöffentlichkeit beim Bau der Atombombe seit Jahrzehnten an der Nase herumführt und dabei beängstigend zielgerichtet auf einen Krieg gegen eine Supermacht zusteuert, deswegen auch gleich lügen würde?

Wer dermaßen engagiert gegen die Drogen kämpft, kann so schlecht schließlich nicht sein, sondern ist dadurch automatisch ein vertrauenswürdiger Partner im Kampf gegen das internationale Verbrechen. Und wenn man die Wahl hat zwischen einem schmierigen Drogendealer und einem anerkannten Massenmörder, muß man notfalls auch mal mit letzterem paktieren, wenn er dafür mit Indianerehrenwort verspricht, im Kampf gegen ersteren mitzuhelfen. Spätestens seit dem 11. September gilt ja bekanntlich, besser HighTech-Waffen in Terroristenhänden als eine Zunahme der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Manchmal muß man eben Prioritäten setzen.

Wenn die Mullahs halbwegs clever sind, lernen sie was draus und schreiben auf die Bestellzettel für benötigtes Kriegsführungs- und Repressionsmaterial in Zukunft bei Verwendungszweck nicht mehr „Gefangenenmißhandlung“, „Weltvernichtungsmaschine“ oder „Judenausrottung“, sondern bestellen die Handschellen für ihre Folterungen offiziell für ihre Sado-Maso-Spielchen, die Tornado-Jagdbomber für die größte Kunstflugstaffel der Welt, die Uran-Zentrifugen für eine riesige Atomuhr und die dazugehörigen Mittelstreckenraketen für das „Imam-Chomeini-Gedächtnisfeuerwerk“. Wobei letzteres nicht mal so richtig gelogen sein dürfte…

~ von Paul13 - Montag, 21. August 2006.

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