Jetzt drehen’s völlig durch…


Israel hat alles falsch gemacht. Wie konnten diese Amateure in Jerusalem nur glauben, daß sie mit Firlefanz wie dem Abwurf von warnenden Flugblättern bei bevorstehenden Luftangriffen, der Begrenzung von Bodenoperationen zur Begrenzung eigener Verluste oder dem Einsatz von Präzisionswaffen zum Minimieren von Kollateralschäden westliche Gutmenschen zu auch nur verhaltener Zustimmung bewegen könnten? Wie man es hingegen richtig macht, zeigt dieser etwas unorthodoxe Vorschlag:

[Die Entwaffnung der Hizbollah] kann m.E. nur noch von den Großmächten durchgeführt werden: USA, Russland und China, mit Unterstützung der Türkei, Saudi-Arabiens, Pakistan, und Ägypten.

Den Hizbollah Unterstützerstaaten Iran und Syrien muss von den vorgenannten Großmächten unmissverständlich klargemacht werden, dass eine Intervention ihrerseits nicht nur schwerwiegende, sondern unmittelbare wirtschaftliche und politische Konsequenzen hätte.

Daher: 50000 Russen und Chinesen rein in den Libanon. Mit durchgeladener AK 47.

Das isses, keine Gnade! Statt immer nur einzelne Hochhäuser zu zerstören, wird am besten wie in Grosny gleich die ganze Stadt von der Artillerie dem Erdboden gleich gemacht, und zwar natürlich ohne irgendwen vorher entkommen zu lassen. Von Zeit zu Zeit fängt man sich ein paar Libanesen und läßt sie in Erdlöchern verhungern, falls die Angehörigen nicht ihren Anteil zur Finanzierung des Krieges beisteuern.

Demonstranten gegen derlei Methoden werden auf dem Dorfplatz des paradiesischen Friedens dann einfach von Panzern plattgewalzt und die Rekruten jagt man zum Aufwärmen schnell mal durch ein gegnerisches Minenfeld. Falls all das wider Erwarten nicht reicht, kann man immer noch einen kleinen Gulag errichten, in welchem dann die Schiiten durch harte Arbeit und öffentliche Selbstkritik zu Hisbollah-Feinden umerzogen werden.

Irgendwelche Probleme im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit den nervigen Hauptquerulanten China und Rußland würden damit ebenfalls der Vergangenheit angehören. Und die Linke, die bei dem unverhältnismäßigen Vorgehen der Zionisten immer so ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend hatte, könnte endlich mal wieder seit langer Zeit von ganzem Herzen durchgeladenen Kalaschnikows zujubeln.

Zum vollkommenen Glück fehlt dann nur noch Hugo Chavez als UNO-Generalsekretär. Aber man kann nicht alles haben.

~ von Paul13 - Montag, 31. Juli 2006.

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