Muslime in Israel: Bomben auf die Brüder


Mahmud und Rabira starben, als eine Katjuscha-Rakete im israelischen Nazaret einschlug. Dass es Kinder traf, ist das brutale Gesicht des Kriegs. Dass beide Muslime waren, getötet durch eine Hisbollah-Rakete, macht den Fall zu einer der absurdesten Episoden eines hoffnungslosen Konflikts.

Was ist daran bitte schön so neu? Die Araber sind seit Jahrzehnten die Hauptopfer ihrer arabischen Brüder, genau wie es umgekehrt vor allem Araber sind, die Araber umbringen. Juden kommen da mehr am Rande vor, um von den eigentlichen Verbrechen der eigenen Machthaber, Milizen und Terroristen abzulenken. Ob das Blutbad im syrischen Hama oder libanesische Bürgerkrieg – weder waren Israelis da die Täter noch waren sie die Opfer. Selbst in der allseits bewunderten ersten Intifada waren die Palästinenser vor allem damit beschäftigt, sogenannte „Kollaborateure“ zu massakrieren. Warum also ist es so überraschend, daß sie von der liebgewordenen Angewohnheit, die eigenen Leute abzuschlachten, nicht lassen wollen?

~ von Paul13 - Samstag, 22. Juli 2006.

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