Eskalation in Nahost: Uno erwägt Untersuchung wegen Kriegverbrechen


Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sind nach Auffassung der Vereinten Nationen möglicherweise Kriegsverbrechen verübt worden. Kommissarin Louise Abour drohte den Verantwortlichen mit Konsequenzen.

Na endlich, wurde auch langsam Zeit! Da kommen demnächst wohl schwere Zeiten auf PLO, Hamas und Hisbollah zu. Denn ganz gleich ob das Verstecken von Waffen und Kämpfern in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Moscheen, die vorsätzlichen Angriffe auf rein zivile Ziele ohne jegliche militärische Bedeutung, das Benutzen selbst der eigenen Kinder als menschliche Schutzschilde, oder das Ermorden von Kriegsgefangenen und sogenannten „Kollaborateuren“ – da kommt genug zusammen, damit sich Milosevics Leiche und die übrigen Massenmörder vom Balkan hinfort eine Zelle teilen müssen.

Nur mit wem die Israelis dann noch verhandeln sollen, wenn die potentiellen Gesprächspartner alle in Den Haag sitzen, müßte noch geklärt werden. Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder und die Palästinenser wählen ausnahmsweise mal nicht den, der den längsten Krieg und die meisten Märtyrer verspricht, sondern den, der sich um die beste Müllabfuhr und die wenigsten Arbeitslosen bemüht. Das hat zwar machomäßig gesehen nicht einen ganz so hohen Hipnessfaktor wie die martialische Kalaschnikowpose auf den Heldenvideos, wäre aber zumindest mal einen Versuch wert.

~ von Paul13 - Donnerstag, 20. Juli 2006.

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