Labour-Parteitag: Blair bleibt auf strikter Bush-Linie


Außenpolitisch verteidigte Blair einmal mehr seinen Kurs. „Der Tod Unschuldiger kann nicht verhindert werden, indem man sich aus dem Irak zurückzieht und die Menschen religiösen Fanatikern oder Anhängern von Saddam Hussein überlässt, sondern indem man für ihre Rechte kämpft“, sagte er. Im Irak zeige sich der internationale Terrorismus „in seiner schärfsten Form“. Dort habe er sich „mit jedem reaktionären Element aus dem Nahen Osten verbündet“.

Der Parteichef verteidigte ausdrücklich seine Verbundenheit mit US-Präsident George W. Bush beim gemeinsamen Einmarsch in den Irak im März 2003. Großbritannien müsse der stärkste Verbündete der USA bleiben, sagte Blair. „Ich habe niemals daran gezweifelt, dass unser Platz nach dem 11. September 2001 an der Seite Amerikas war, und ich zweifle auch jetzt nicht daran.“

Hach ja, der Tony… Die haben’s gut, die Engländer. Während wir Deutschen uns zwischen irgendwelchen drittklassigen Schröders und Merkels entscheiden müssen, dürfen die auf ihrer Insel einen echten Blair wählen. Wozu ist man eigentlich Europäer, wenn man sein Kreuzchen dann nicht mal Leuten zukommen lassen kann, die es anders als die außenpolitischen Dilettanten, die unsereiner vorgesetzt bekommt, auch tatsächlich verdient hätten?

~ von Paul13 - Sonntag, 2. Oktober 2005.

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